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Wie oft darf ich im Monat zum Arzt ?

C

Cydonia

Gast
Ich hatte Anfang Februar Wortfindungsstörungen und bin leider erst nach 3 Tagen zum Arzt gegangen.

Dieser hat nicht lang gezögert und mich zum Neurologen überwiesen. Einen Termin konnte ich zum Glück schon 6 Tage später haben, jedoch mit der telefonischen Info, dass ich zwischenrein geschoben werde und es daher zu Wartezeiten kommen kann.

Habe dieses meinem AG mitgeteilt und er meinte das sei in Ordnung.
Letztendlich war ich 3,5 Stunden incl. EEG, EKG usw. beim Arzt, der mir für den Tag auch eine Krankmeldung ausgestellt hat. 10.2.2009
Aber wie ich eben bin habe ich trotzdem noch von 12.00 bis 18.45 gearbeitet.

Neurologe schickte mich dann weiter zur CT und gab mir gleich einen Termin für 3 Tage später. 13.2.2009

Ich wieder zur Arbeit von 7.50 - 12.40, um 12.50 war ich dann beim Arzt der die CT durchführt und dies dauerte bis 15.30. Diagnose TIA
Ich erhielt dafür eine Anwesenheitsbescheinigung. 11.3.2009

Nächster Arztbesuch dann fast 4 Wochen später zu einer Komplettuntersuchung wegen der Diagnosen von Neurologe und CT, sowie Abklärungen, die insgesamt wieder 3 Stunden in Anspruch nahm. (bekamm da eine Krankmeldung)

5 Tage später Arztbesuch für ca. 15 min bei dem die Blutwerte und Medikamente besprochen wurden. Danach von 8.30 bis 17.30 gearbeitet. 16.3.2009

Und heute ruft mein AG an, ich solle ihm für meine Arzttermine Atteste bringen ob ich auch wirklich beim Arzt gewesen bin, denn lt. Betriebsverfassungsgesetz steht mir nur 1 Stunde Arztbesuch im Monat zu und diese hätte ich entsprechend überschritten.

Da die Firma in der ich arbeite 5 Stunden entfernt liegt, habe ich meist nur telefonisch mit meinen Vorgesetzten zu tun. Aber kann mir jemand sagen ob das so in Ordnung ist und er mir jetzt im nachhinein Urlaub abziehen darf ?

Ich ärger mich grad total und weiss noch nicht wie ich ihm nun schriftlich antworten soll, weil doch durch die Krankmeldungen und Anwesenheitsbescheinigung für mich alles erledigt ist.

Kann mir wer helfen was ich nun tun soll ? War vor 1,5 Jahren kurz vorm Burnout und fühl mich grad wieder so wie damals.
 
Da ich eine Aussendiensttätigkeit ausübe die oftmals von morgens 7.00 Uhr bis Abends 18.00 Uhr geht, je nach Kunden, zum Teil auch auswärts übernachte habe ich diese Möglichkeit leider nicht, sondern nehm die Termine meist so wahr dass sie meine Tätigkeit in keinster Weise negativ beeinträchtigen. Montag Vormittag bin ich meist eh auf Abruf, daher wars jetzt 13 Jahre lang kein Problem.

Und immer am Wochenende eine Notfallpraxis in Anspruch zu nehmen ist nicht mein Ding, da man da meist nie den gleichen Arzt hat und wie der Name schon sagt für Notfälle ist.

Werde mir aber deinen Tipp zu Herzen nehmen und künftig bei Krankmeldung auch wenn mein Chef dann meckert nicht mehr arbeiten.

Danke 🙂
 

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