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Wie kommt Ihr so mit dem altwerden klar?

Galdo

Mitglied
Hi,
die Frage steht eigentlich schon im Titel. Wie "findet" Ihr das Altwerden? Schlecht? Neutral? Gut?

Die Frage ist mir eingefallen, als ich Heute wieder aufgewacht bin, und mich einfach alt gefühlt habe. Ich bin noch nicht mal 40, gehe aber auf dieses Alter zu, und fühle mich z.T. wie ein "alter Opa", was sich z.B. darin zeigt, dass ich die meisten Nächte nicht länger als 6h schlafen kann, "neuerdings" (seit 1 ... ein paarJahren) bevor ich aufstehen und wieder auf´s Klo muss. Es hat sich auch eingebürgert, dass ich mit offenem Mund schlafe, wodurch dieser beim Aufstehen oft trocken ist... Generell bin ich alles andere als fit, was vermutlich auch an meinem Übergewicht (ca. 1,90 bei 115-120Kg) liegt, oft schlapp, Abends schnell müde, schlafe beim Tv gucken oft ein usw usv... wie ein "alter Opa" halt.

Wenn ich das vergleiche mit der Zeit als Kind / Jugendlicher, wo es genau das Gegenteil war. Jetzt heist es beim Essen eher "iss´ weniger, du bist eh so dick", und damals war ich sehr groß für mein Alter aber sehr dünn, was mir auch den Spitznamen "Bohnenstange" einbrachte, der aber jetzt nicht als Mobbing bezeichnet werden könnte.

Wenn ich Heute einen normalen doch recht langen (8...9km) Spaziergang mache, bin ich danach erst mal fertig. Duschen tu ich mich dann sowieso, und den Rest vom Tag, da ist oft nicht mehr viel zu erwarten, außer ausruhen und später dann schlafen.

Als Kind / Jugendlicher war ich sehr viel draußen. Es gab in einer Wiese so eine Ansammlung von Felsen und Bäumen, wie eine Insel, die wir Kinder "Waldinsel" nannten. Da konnte man viel spielen, an den Felsen rum klettern... Kondition war damals auch nicht mein Thema Nummer 1, aber verglichen mit Heute war ich top-fit.

Als Kind hatte man nicht viel Selbstbestimmung. Bettgeh-Zeiten, Finanzielle Freiheit, ja sogar "was man kaufen darf" wurde von den Eltern vorgegeben. Druck gab es durch die Schule, und die Pflicht, gewisse Schul Noten zu erreichen, die dann, zumindest bei unserer Erziehung, 2 Seitig bewertet wurden. Schlechte Noten wurden abgestraft, gute Noten wurden z.T. mit Geschenken belohnt...

Als Kind ist man Geschützt, in der Blase mit den Kumpels, abgeschirmt von den "Härten der Welt", die als Erwachsener plötzlich auf einen hereinfallen, ich habe es so empfunden, als Kind der 90er und Jugendlicher der späten 90er und frühen 2000er.

Als Erwachsener hat man dann die Freiheit. Plötzlich ist viel Geld da. Man kann sich kaufen, was gewünscht ist, und bei Bedarf die ganze Nacht wach bleiben ... es gibt ,abgesehen von Gesetzen, keine Regeln mehr.

Persönlich vermisse ich trotz dieser Dinge die Kindheit sehr stark. Ich vermisse die körperliche Fitness, und ich vermisse die "Unbeschwertheit". Ein "komischer Vogel" war ich damals schon, aber das ist nicht so schlimm wie die diversen psych. Krankheiten, die ich im laufe des Erwachsen seins angesammelt habe, und mit denen ich mich, Zeitpunkt dieses Textes, so wie mtlw. Dekaden lange, herumschlage.

Freundschaften zerbrachen, und aus Real Life Treffen mindestens alle 2...3 Tage, Übernachtungen "Lan Parties" mit einem kleinen, aber dafür wirklich tollem Freundeskreis wurden geändert auf viel Einsamkeit, Online Chat Kontakte, auf die man angewiesen ist, wenn man einen speziellen und sehr kleinen Interessenkreis "Hobbies" wenn man so mag, hat.

Ich meine, letztlich kann man am Altern ja nichts ändern, aber wie man mit dem Alter klar kommt, ist hier die Frage. Zwar genieße ich schon die Freiheiten als erwachsener, aber ich vermisse meine "Freuden", die ich als Kind hatte. Positiv denken, extrovertiert, Lebensfroh... so würde ich mich beschreiben als Jugendlicher, und Heute... naja, man muss sich ja nur mal die Themen anschauen, die ich hier so veröffentlicht habe.

Die Frage ist daher also die, die das Thema als Titel hat. Ihr könnt gerne Eure Meinung dazu schreiben, aber ich werde wohl nicht so viele Antworten geben, eher lesend aktiv sein, da es mit meinen Zwängen anstrengend ist, da Antworten zu schreiben, und ich es auch mehr so sehe, dass Leute ihre Erfahrungen rein schreiben.

Grüße: Galdo
 
Hi,
die Frage steht eigentlich schon im Titel. Wie "findet" Ihr das Altwerden? Schlecht? Neutral? Gut?

Die Frage ist mir eingefallen, als ich Heute wieder aufgewacht bin, und mich einfach alt gefühlt habe. Ich bin noch nicht mal 40, gehe aber auf dieses Alter zu, und fühle mich z.T. wie ein "alter Opa", was sich z.B. darin zeigt, dass ich die meisten Nächte nicht länger als 6h schlafen kann, "neuerdings" (seit 1 ... ein paarJahren) bevor ich aufstehen und wieder auf´s Klo muss. Es hat sich auch eingebürgert, dass ich mit offenem Mund schlafe, wodurch dieser beim Aufstehen oft trocken ist... Generell bin ich alles andere als fit, was vermutlich auch an meinem Übergewicht (ca. 1,90 bei 115-120Kg) liegt, oft schlapp, Abends schnell müde, schlafe beim Tv gucken oft ein usw usv... wie ein "alter Opa" halt.

Wenn ich das vergleiche mit der Zeit als Kind / Jugendlicher, wo es genau das Gegenteil war. Jetzt heist es beim Essen eher "iss´ weniger, du bist eh so dick", und damals war ich sehr groß für mein Alter aber sehr dünn, was mir auch den Spitznamen "Bohnenstange" einbrachte, der aber jetzt nicht als Mobbing bezeichnet werden könnte.

Wenn ich Heute einen normalen doch recht langen (8...9km) Spaziergang mache, bin ich danach erst mal fertig. Duschen tu ich mich dann sowieso, und den Rest vom Tag, da ist oft nicht mehr viel zu erwarten, außer ausruhen und später dann schlafen.

Als Kind / Jugendlicher war ich sehr viel draußen. Es gab in einer Wiese so eine Ansammlung von Felsen und Bäumen, wie eine Insel, die wir Kinder "Waldinsel" nannten. Da konnte man viel spielen, an den Felsen rum klettern... Kondition war damals auch nicht mein Thema Nummer 1, aber verglichen mit Heute war ich top-fit.

Als Kind hatte man nicht viel Selbstbestimmung. Bettgeh-Zeiten, Finanzielle Freiheit, ja sogar "was man kaufen darf" wurde von den Eltern vorgegeben. Druck gab es durch die Schule, und die Pflicht, gewisse Schul Noten zu erreichen, die dann, zumindest bei unserer Erziehung, 2 Seitig bewertet wurden. Schlechte Noten wurden abgestraft, gute Noten wurden z.T. mit Geschenken belohnt...

Als Kind ist man Geschützt, in der Blase mit den Kumpels, abgeschirmt von den "Härten der Welt", die als Erwachsener plötzlich auf einen hereinfallen, ich habe es so empfunden, als Kind der 90er und Jugendlicher der späten 90er und frühen 2000er.

Als Erwachsener hat man dann die Freiheit. Plötzlich ist viel Geld da. Man kann sich kaufen, was gewünscht ist, und bei Bedarf die ganze Nacht wach bleiben ... es gibt ,abgesehen von Gesetzen, keine Regeln mehr.

Persönlich vermisse ich trotz dieser Dinge die Kindheit sehr stark. Ich vermisse die körperliche Fitness, und ich vermisse die "Unbeschwertheit". Ein "komischer Vogel" war ich damals schon, aber das ist nicht so schlimm wie die diversen psych. Krankheiten, die ich im laufe des Erwachsen seins angesammelt habe, und mit denen ich mich, Zeitpunkt dieses Textes, so wie mtlw. Dekaden lange, herumschlage.

Freundschaften zerbrachen, und aus Real Life Treffen mindestens alle 2...3 Tage, Übernachtungen "Lan Parties" mit einem kleinen, aber dafür wirklich tollem Freundeskreis wurden geändert auf viel Einsamkeit, Online Chat Kontakte, auf die man angewiesen ist, wenn man einen speziellen und sehr kleinen Interessenkreis "Hobbies" wenn man so mag, hat.

Ich meine, letztlich kann man am Altern ja nichts ändern, aber wie man mit dem Alter klar kommt, ist hier die Frage. Zwar genieße ich schon die Freiheiten als erwachsener, aber ich vermisse meine "Freuden", die ich als Kind hatte. Positiv denken, extrovertiert, Lebensfroh... so würde ich mich beschreiben als Jugendlicher, und Heute... naja, man muss sich ja nur mal die Themen anschauen, die ich hier so veröffentlicht habe.

Die Frage ist daher also die, die das Thema als Titel hat. Ihr könnt gerne Eure Meinung dazu schreiben, aber ich werde wohl nicht so viele Antworten geben, eher lesend aktiv sein, da es mit meinen Zwängen anstrengend ist, da Antworten zu schreiben, und ich es auch mehr so sehe, dass Leute ihre Erfahrungen rein schreiben.

Grüße: Galdo

Ja nun das ist das Leben, in jungen Jahren ist die Welt dein sofern gesund und frei von Schmerzen.
Im Alter haben sich Prioritäten verschoben da muss man durch. Ich kenne weder Midlifecrisis noch sonst was. Habe aber Schmerzen 24/7.

Man muss nehmen was kommt und das beste aus allem machen. Jammern und der Jugend nachheulen bringt da nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir sollten eine Rentnergang aufmachen. Je nach Schmerzen fühle ich mich wie 100 aber ansonsten alles gut.
Der Gedanke ist gut 🤣
Da schliesse ich mich gleich an.
Ich bin 64 und habe chron. Schmerzen und Gehbehinderung.
Ausserdem keine Zähne mehr (Gebiss geht bei mir nicht auf Grund Kieferverformung)
Was den Essgenuss stark einschränkt und mein Sozialleben auch.
Ja klar, ich denke auch öfters an meine jungen Jahre und meine Aktivitäten damals.
Aber nicht mit Tränen in den Augen, sondern weil es schön war.
Es gehört zu meinem Leben, das nimmt mir keiner weg.
Ja wie gehe ich damit um?
Ich habe mir eine Art Galgenhumor zurecht gelegt, über mich selber zu lachen, das hilft.
Ansonsten stehe ich dazu, lüge nicht herum, sag jedem das ich eben dies und jenes nicht mehr kann.
Und eins feiere ich wirklich, das ich nicht mehr arbeiten gehen muss.
Damit habe ich mich schon immer herum gequält, weil ich nicht so leistungsfähig war wie andere und öfter krank. Immer müde und kaputt.
Jetzt kann ich herumliegen und mich ausruhen, sooft ich will und keiner jagt mich hoch. 😉😉😉
 
Die Frage ist mir eingefallen, als ich Heute wieder aufgewacht bin, und mich einfach alt gefühlt habe. Ich bin noch nicht mal 40, gehe aber auf dieses Alter zu, und fühle mich z.T. wie ein "alter Opa"

Es hat sich auch eingebürgert, dass ich mit offenem Mund schlafe, wodurch dieser beim Aufstehen oft trocken ist... Generell bin ich alles andere als fit, was vermutlich auch an meinem Übergewicht (ca. 1,90 bei 115-120Kg) liegt, oft schlapp, Abends schnell müde, schlafe beim Tv gucken oft ein usw usv... wie ein "alter Opa" halt.

Wie es dir geht, wie du dich fühlst, der Zustand deines Körpers, deine mangelnde Fitness, all das hat nichts mit dem Alter zu, wenn du noch nicht mal 40 bist.

Plötzlich ist viel Geld da. Man kann sich kaufen, was gewünscht ist

👍
Dann nutze das doch, kauf dir Fitness und Gesundheit!

Ich vermisse die körperliche Fitness, und ich vermisse die "Unbeschwertheit"

Du hast die finanziellen Mittel, dir Unterstützung zu holen, um das zu ändern.

Vermisst du es genug, um dein Leben nach und nach umzukrempeln?

Ich meine, letztlich kann man am Altern ja nichts ändern

Man kann es durch Selbstfürsorge angenehmer gestalten.
Gesunde Ernährung, Sport.
Kurse nutzen, Beratung, Trainer.
Bist du der Gruppentyp, bevorzugst du Einzelstunden oder eine Kombi?

Wann fängst du an?
 

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