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Wider dem Wahnsinn im Straßenverkehr

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 66896
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Gelöscht 66896

Gast
Hallo liebe Drängler und Raser,

ein Kleinbusfahrer gibt Euch zu bedenken: stellt Euch vor, Ihr würdet mit ihm mitfahren. Würdet Ihr Euch einen Raser und Drängler als Fahrer wünschen?

- wenn Ihr in Kolonne fahrt, macht es in der Fahrzeit keinen Unterschied 5 oder 50 m Abstand zu halten, in der Sicherheit sehr wohl.
- Raserei bringt i. d. R. wenn überhaupt nur wenige Minuten Zeitgewinn. Ist es Euch diese wenige Zeit wert, Euer - und anderer - Leben zu riskieren, vom Punktekonto ganz zu schweigen? Kommt Ihr damit klar, wenn Ihr vor einer Schule bei erlaubten 30 km/h mit Tempo 70 ein Kind überfahrt?
- telefonieren während der Fahrt mit dem Handy in der Hand ist offiziell verboten. Kein Gespräch, nicht mal das mit dem Chef, ist so wichtig, daß man während der Fahrt zum Handy greifen muß. Solltet Ihr nicht mal über eine Therapie für Suchtkranke nachdenken, wenn Ihr das Handy nicht liegen lassen könnt?
- Gurtpflicht erscheint vielen lästig - o. k. es ist Euer Leben.

Einwände wie Eile, Zeitdruck usw. könnt Ihr gleich wieder vergessen. Plant für Eure Fahrten einfach mehr Zeit ein - und fahrt im Zweifel früher los.

Viele Grüße
 
Gutes Thema!

Diese Drängelei im Straßenverkehr ist mir auch gerade in letzter Zeit unangenehm auf gefallen.

Und auch Egoisten, die einen einfach nicht in die andere Spur lassen wollen, egal wie vorsichtig man versucht, sich einzufädeln.

Selber aber schneiden sie einen rücksichtslos.

Oder fahren auf bis fast ans Heck.
 
Ich wollte mir schon fast mal einen dieser "Hetz mich nicht!"-Sticker ans Heck kleben. Meiner Meinung nach haben die Autos zu viele PS. In Stammtischgesprächen wird diskutiert, dass man mit weniger als 90 PS o.ä. gar nicht anfangen braucht, weil man sonst nicht vom Fleck kommt. Über die "Mann mit Hut"-Fahrer wird sich künstlich aufgeregt. Ich glaube, es zeugt von einem gesunden Selbstwertgefühl, wenn man ein Auto mit wenig PS fährt und sich wohl damit fühlt. Die Drängler bleiben damit leider trotzdem ein Problem. Aggression im Straßenverkehr bleibt leider ein Problem. Immer wieder habe ich Leute in ihrem Auto erlebt, die vor sich hinkeifen und mit dem Gaspedal aufgestaute Energien auslassen. Da wird dann vor der roten Ampel schon gerne noch mal auf die Tube gedrückt und dann abgebremst...
 
ein Kleinbusfahrer gibt Euch zu bedenken: stellt Euch vor, Ihr würdet mit ihm mitfahren. Würdet Ihr Euch einen Raser und Drängler als Fahrer wünschen?

Ja, würde ich mir.
Nach meiner Erfahrung sind das vor allem die Leute, die tatsächlich Autofahren können. Das ist mir viel sicherer als jemand der langsam, vorsichtig, unsicher, ängstlich fährt, denn das ist sehr oft jemand der eigentlich überhaupt nicht Autofahren kann und erst durch seine "vorsichtige" Fahrweise ein Sicherheitsrisiko für alle anderen darstellt.


Und auch Egoisten, die einen einfach nicht in die andere Spur lassen wollen, egal wie vorsichtig man versucht, sich einzufädeln.

Ich habe in meinem ganzen Leben noch überhaupt nie (!) Schwierigkeiten gehabt auf die Spur zu kommen, die ich wollte und ich fahre sehr viel. Natürlich ist es manchmal ein bisschen schwieriger und manchmal ein bisschen einfacher, aber es ist nie wirklich ein Problem. "Vorsichtig einfädeln" erscheint mir kein guter Fahrstil zu sein. Man fädelt sich einfach ein und fertig, weder vorsichtig noch aggressiv, einfach einfädeln.

Ich sehe das total oft, insbesondere auf der Autobahn, dass jemand blinkt und dann doch nicht die Spur wechselt und schließlich wieder abbricht, dabei hätte er in der Zeit völlig problemlos dreimal wechseln können. Oder dass es jemand nicht kapiert auf die Autobahn draufzufahren, bis der das hinbekommt bin ich schon drauf, selbst wenn ich hinter demjenigen gefahren bin und für mich es daher viel schwieriger ist (wenn der LKW nicht gerade direkt neben dem anderen gefahren ist). Jemand der schon Schwierigkeiten hat überhaupt auf die Autobahn aufzufahren, müsste der Führerschein entzogen werden, so jemand ist ein viel größeres Risiko als ein sogenannter Raser oder Drängler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder die meinen, dass sie Autofahren können. Oder die was beweisen müssen. Die stehen dann in der Zeitung. "18jähriger Fahranfänger reißt 3 Mitfahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit in den Tod" oder so ähnlich.


P.S.: Ein Raser und Drängler, der von sich und seinen Fahrkünsten überzeugt ist (oder sich so gibt), betreibt verkehrsgefährdendes Verhalten und so jemandem sollte man m.M.n. den Führerschein entziehen.

Durch die Nötigung geraten auch andere Verkehrsteilnehmer in Stress und unter Umständen in Zugzwang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, diese berühmten Kleinbusfahrer rotten sich ja sowieso selbst aus. "Zu dicht aufgefahren" steht da inzwischen auf manchem Grabstein.
Tatsache ist, daß man, wenn man versucht sich an die Regeln zu halten, dauernd von hinten belästigt wird.
 
Hallo liebe Drängler und Raser,

ein Kleinbusfahrer gibt Euch zu bedenken: stellt Euch vor, Ihr würdet mit ihm mitfahren. Würdet Ihr Euch einen Raser und Drängler als Fahrer wünschen?...

Ja, würde ich mir.
Nach meiner Erfahrung sind das vor allem die Leute, die tatsächlich Autofahren können. Das ist mir viel sicherer als jemand der langsam, vorsichtig, unsicher, ängstlich fährt, denn das ist sehr oft jemand der eigentlich überhaupt nicht Autofahren kann und erst durch seine "vorsichtige" Fahrweise ein Sicherheitsrisiko für alle anderen darstellt...

Ähm sorry: Rasen und Drängeln zeugt doch nicht von überragenden Fahrkünsten - eher vom Gegenteil. Was meinst Du wozu ein Sicherheitsabstand gut ist - oder ein Tempolimit? In Deinen Augen ist das sicher nur Schikane vom Gesetzgeber? Zuerst muß der Fahrer wissen und das immer ganz genau, was er auf der Straße tut, muß sein Fahrzeug immer unter Kontrolle haben. Auf's Gas treten kann jeder, das beweist gar nichts. Und "vorsichtige" Fahrweise ist ein Sicherheitsrisiko? Auf welche Fahrschule bist Du denn gegangen?😕
Na ja, diese berühmten Kleinbusfahrer rotten sich ja sowieso selbst aus. "Zu dicht aufgefahren" steht da inzwischen auf manchem Grabstein.
Tatsache ist, daß man, wenn man versucht sich an die Regeln zu halten, dauernd von hinten belästigt wird.
Das glaube ich eher nicht. Die Kleinbusfahrer tragen nämlich nicht nur die Verantwortung für sich selbst und das von ihnen gelenkte Fahrzeug. Sie befördern oft auch Kinder. Meinst Du, ein Unternehmen kann es sich (auf Dauer) leisten, einen Verkehrsrowdy und Chaoten mit so einer verantwortungsvollen Aufgabe zu betrauen? Da legen schon die Eltern ihr Veto ein. Wenn letztere es vlt. sonst selbst auch nicht so genau nehmen. Aber wenn es um ihre Kinder geht, dann wissen sie plötzlich ganz genau, was ein Fahrer darf und was nicht. Das Rechtsempfinden folgt eben leider nur allzu oft dem persönlichen Standpunkt bzw. der Situation, in der man sich selbst befindet.
Und selbst wenn es ein Fahrgast "besonders eilig" hat, lasse ich mich nicht zu Gesetzesübertretungen nötigen. Er hat schließlich die Wahl des Verkehrsmittels und muß nicht unbedingt mit mir fahren. Es ist schließlich mein Führerschein, mit dem ich Geld verdiene. Bis auf bisher einen einzigen, dem ich tats. zu langsam erschien (150 km/h auf der Autobahn, mehr gibt der Motor nicht her), waren meine Fahrgäste mit der Beförderung immer zufrieden (Beweis: Trinkgeld).
Deinen letzten Satz kann ich als Kleinbusfahrer nur unterstreichen. Da geht es mir nicht anders als Dir - und das trotz Schulbusschild.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir ist aber nicht klar, daß die meisten dieser tollkühnen Kleinbusfahrer keine Angestellten, sondern sog. Unternehmer, also Selbstständige unter hohem Zeitdruck mit minderem Material, sind?
 
Hallo,

die "meisten"? - das bezweifle ich. In meiner Region konkurrieren zwei größere Unternehmen (Mittelstand ca. 150 Beschäftigte) mit drei kleineren (ca. 10 Beschäftigte) und zwei Einzelunternehmern. Die "meisten" sind also Angestellte. Dabei bleibt es unbenommen, daß kleinere Unternehmen aus Kostengründen oft auf "minderwertiges" Material zurückgreifen, wobei das sowohl eine "Milchmädchenrechnung" als auch ein Teufelskreis ist. Doch selbst bei denen bleibt den Eltern der beförderten Kinder ein Vetorecht. Oder glaubst Du, die Kinder erzählen zu Hause nichts?

Viele Grüße
 
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