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Werde ich am Arbeitsplatz ausgenutzt?

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Ich weiß nicht so recht ob das ein Problem ist oder nun nicht. Da aber ich schon in ähnlichen Situationen geraten bin und die ersten Anzeichen intuitiv wahrnehme, denke ich, dass es nicht so verkehrt wäre, es Mal anzusprechen um möglicherweise rechtzeitig zu stoppen..

Ich hatte seit meiner Jugend eine Tendenz ausgenutzt zu werden. Sei es weil ich schlichtweg naiv bin oder weil ich zu schüchtern war mich zu wehren. Dies ist dann Mal vor langer Zeit zur Mobbing geworden. Schlichtweg grundlos unverschämtes Verhalten mir gegenüber. Jetzt habe ich das unangenehme Gefühl, dass es in die selbe Richtung geht. Nur bin ich nunmal nicht die selbe wie damals und möchte auch nicht so respektlos behandelt werden. Vor allem nicht am Arbeitsplatz.

Ich wurde in einem Geschäft als Verkäuferin (Teilzeitkraft) eingestellt und arbeite seit dem 1 Mai dort. Da ich mich nicht auskannte und erst meine Arbeit und meine Arbeitskolleginnen kennenlernte, habe ich mich in der letzte Zeit zurückhaltend verhalten und nur meine Arbeit so gut wie ich es nunmal kann, erledigt. Seit dem 15 Mai wurde auch eine andere Teilzeitkraft eingestellt . Nur ist die "Neue" andauernd krank. Einen guten ersten Eindruck ist es nicht, nun muss ich alle ihre Schichten übernehmen und das kriege ich sogar oft sehr kurzfristig gesagt. Nur merke ich jetzt, dass nicht nur für die Neue einspringen muss, sondern bei fast allen die sich krank melden. Letzten Mittwoch zum Beispiel musste ich eigentlich von 11 bis 15 Uhr arbeiten und hatte mich eigentlich sehr darauf gefreut, nach dem Feierabend noch den ganzen Nachmittag für mich zu haben. Da aber wieder jemand krank war hieß es dann als ich im Geschäft war, dass ich heute doch von 11 bis der Laden schließt bleibe. Nämlich von 11 bis fast 21 Uhr. Ich musste eine Freundin zu mir bitten, damit sie mir sogar was zum essen bringt, weil ich weder Wasser, noch was essbares bei mir hatte. Am Donnerstag hätte ich dann eigentlich frei haben sollen, doch rufte mich eine Azubi an und beförderte mich ins Geschäft. Sie beteuerte, dass es so gekommen ist, ich hätte aber kein Recht es zu verweigern. Als ich dann aber im Geschäft war, dankte mich herzlich die stellvertretende Filialleitern, dass ich so kurzfristig kommen konnte. Ich war baff, ich hätte da nicht ankreuzen müssen. Nur wieso hat sie mich so verarscht?
Ich habe dazu nichts gesagt. Die Azubi tröstete mich damit, ich würde für die Überstunden bezahlt werden. Nur stimmt das nur teilweise. Ich habe nachgesehen, dass ich für eine 5 Stunden Schicht 25 € kriege. Für eine 8 Stunden Schicht nur 5 € mehr. Da frage ich mich ob das ganze Stress und die zugegeben sehr herausfordernde und anstrengende Arbeit es wert ist. Ich habe gemerkt, dass seit dem ich dort arbeite, mir gesundheitlich schlecht geht. Ich kriege bei dem ständigen bücken und heben Kreislauf Probleme und mir wird sehr oft schwindelig. Ich merke auch sehr schnell, dass ich keine Energie habe und pushe mich andauernd mit Energy Drinks, wie auch die ganzen anderen Kolleginnen. Und ich werde leichter krank. Dieser Job zerrt mich an meine körperliche Grenzen. Ich werde eine Stunde vor der Spätschicht (15 Uhr) an einem freien Tag befördert und soll pünktlich da sein. Was soll das, ich habe doch kein Bereitschaftsdienst. Ich nutze die öffentlichen Verkehrsmittel und bin in Vergleich zu meinen Kollegin nicht so flexibel. Soll ich dann etwa an jedem freien Tag früh aufstehen und mich richten, für den Fall, dass ich wieder arbeiten muss?
Oft wird die schlechte Laune an mir ausgelassen, weil die eine oder andere gestresst ist und dann wird rumgehetzt wieso ich dies und das so gemacht habe oder es nicht gemacht habe. Oft wird hinter meinen Rücken über mich getuschelt weil ich als einen Anfänger Fehler gemacht habe und ich es dann im Nachhinein erfahre. Das nervt mich alles so gewaltig. Nur weiß ich nicht ob es berechtig ist, sich darüber aufzuregen? Sollte ich mit meiner Chefin darüber reden?
Ich möchte nicht in einer Opferrolle hineingeraten. Ich möchte es klar aufklären, das bin ich mir selbst schuldig. Nur wird bestimmt dann der ganze Arbeitsklima sehr angespannt sein....

LG

Ginela
 
Hallo

Such Dir was neues.
Das sieht nach chaotischen Verhältnissen aus.

Du musst gar nicht da aufkreuzen wenn sie Dich kurzfristig anrufen.
Frei ist frei. Dann sollen sie einfach besser planen.
Wenn Du das mit Dir machen lässt hast Du auch ein bisschen selber schuld.
Nein ist das Zauberwort wenn Dich jemand anruft.

Dem Azubi hätte ich gesagt das er sowas mit Dur nicht abziehen braucht, ansonsten
Mitarbeitergespräch beim Chef.

Leute, lasst euch doch nicht so rumschubsen.
 
Du solltest Dich da deutlich abgrenzen. Es werden immer diejenigen gefragt, bei denen man keine Angst vor einem NEIN haben muß. Ich würde wohl mal ein Gespräch mit der Chefin suchen, und sagen, daß es grundsätzlich schon okay ist, Vertretungen zu machen, daß es aber ein Problem ist, so kurzfristig davon zu erfahren, bzw. immer diejenige zu sein, an der es "hängenbleibt".

Sieh es als "Lehrstück" für Dich selbst an, Deine Grenzen aufzuzeigen. Das ist nicht so ganz einfach, aber es ist für Dich gut.
 
Hey,

Erstmal danke für die ganzen Antworten. Ich haben jetzt etwas entgegengewirkt und bin auf kurzfristige Anrufe nicht eingegangen. An den Tag an welchen ich arbeiten muss, werde ich ankreuzen und mit meiner Chefin reden. Aber bis jetzt hin sehe ich nicht ein "Bereitschaftsdienst" zu spielen.

LG

Ginela
 
hi
erstmal: mein Beileid zum Job.
Ich war selbst über 3 Jahre im Einzelhandel tätig (jetzt gott sei dank nicht mehr) und kenne das was du schilderst zu Genüge. Nur dass meine Schichten mehrmals von 9 (Ladenöffnung) bis 20 Uhr gingen, bis wir zugemacht haben. Und wie du sicher weißt bleibt es ja dabei leider nicht... Kasse etc macht sich nicht von alleine 🙁

würd dir einfach raten dir was neues zu suchen...
 

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