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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wenn alles ein bisschen viel wird

Ich stecke gerade auch in so einer Phase in der ich alles Negative zu gerne in eine Schale lege.
Meine Tochter schafft es nicht mehr normal mit mir zu reden, nur noch Gemecker und blöde Sprüche. Mit 13 Jahren.
Das legt auf alles einen dunklen Schleier irgendwie.
Auf einmal ist alles wieder doof.

Es ist halt so eine Sache zwischen Wegdrücken und Trauern. Seinen Frieden finden im Annehmen ohne zu Resignieren.
Die Mitte bzw Balance zu finden und nicht in Extreme zu verfallen.

Etwas Unbehagen kann auch eine korrigierende Wirkung haben.

Ich habe früher oft wie so Weltuntergangsszenarien entworfen. Der Hang dazu ist jetzt immer noch da.
Aber wie es mir geht, liegt halt doch an mir selbst und meinem Umgang und Reaktion auf die Gegebenheiten. Und ich will eigentlich auch nicht mehr ständig in diesen Sumpf aus schweren Gedanken und Gefühlen. Das ist meine Entscheidung.
Dabei ist meine Liste lang was die Schwere rechtfertigen würde.
Nur diese Schwere wird nichts davon beheben, nichts annehmen, angehen und verändern.

Früher war es teilweises einfacher.
Der Hund der mich immer in Bewegung hielt. Wie leicht kam ich auf andere Gedanken durch Kontakt zu anderen Hunden und Menschen. Die Sichtweise hat dadurch oft sehr schnell gewechselt.
Losgegangen mit Trübsal, nach Hause gekommen mit guter Laune und Tatendrang.

Aktuell hilft mir die Natur, die zum Leben erwacht.
Die Nachtigallen die rum trällern, Gänse die im Flug laut rufen, die Sonne die sich hinterm Berg hervor schiebt.

Man kann es sich auch noch zusätzlich schwer machen. Zb habe ich neue Kolleginnen, die echt miesepetrig unterwegs sind. Das kann ich jetzt als Herausforderung oder Belastung ansehen. Einerseits denke ich, das zieht mich runter und ich mag solche Leute nicht in meinem Umfeld.
Anderseits denke ich, eine gute Übung um bei mir zu bleiben und mein Ding zu machen. Nur wieviele patzige Antworten ertrage ich. Man kann nicht alles ändern und muss manch Gestank einfach ertragen, aber in die Klärgrube muss ich mich ja auch nicht setzen.

Mir fällt noch ein Spruch ein, der Stand auf einem Teebeutel^^
Freundlichkeit ist der Duft des Lebens.
Ich glaube das ist es wirklich, was uns am ehesten aus schweren Phasen hilft.
 
Ich stecke gerade auch in so einer Phase in der ich alles Negative zu gerne in eine Schale lege.
Meine Tochter schafft es nicht mehr normal mit mir zu reden, nur noch Gemecker und blöde Sprüche. Mit 13 Jahren.
Das legt auf alles einen dunklen Schleier irgendwie.
Auf einmal ist alles wieder doof.

Es ist halt so eine Sache zwischen Wegdrücken und Trauern. Seinen Frieden finden im Annehmen ohne zu Resignieren.
Die Mitte bzw Balance zu finden und nicht in Extreme zu verfallen.

Etwas Unbehagen kann auch eine korrigierende Wirkung haben.

Ich habe früher oft wie so Weltuntergangsszenarien entworfen. Der Hang dazu ist jetzt immer noch da.
Aber wie es mir geht, liegt halt doch an mir selbst und meinem Umgang und Reaktion auf die Gegebenheiten. Und ich will eigentlich auch nicht mehr ständig in diesen Sumpf aus schweren Gedanken und Gefühlen. Das ist meine Entscheidung.
Dabei ist meine Liste lang was die Schwere rechtfertigen würde.
Nur diese Schwere wird nichts davon beheben, nichts annehmen, angehen und verändern.

Früher war es teilweises einfacher.
Der Hund der mich immer in Bewegung hielt. Wie leicht kam ich auf andere Gedanken durch Kontakt zu anderen Hunden und Menschen. Die Sichtweise hat dadurch oft sehr schnell gewechselt.
Losgegangen mit Trübsal, nach Hause gekommen mit guter Laune und Tatendrang.

Aktuell hilft mir die Natur, die zum Leben erwacht.
Die Nachtigallen die rum trällern, Gänse die im Flug laut rufen, die Sonne die sich hinterm Berg hervor schiebt.

Man kann es sich auch noch zusätzlich schwer machen. Zb habe ich neue Kolleginnen, die echt miesepetrig unterwegs sind. Das kann ich jetzt als Herausforderung oder Belastung ansehen. Einerseits denke ich, das zieht mich runter und ich mag solche Leute nicht in meinem Umfeld.
Anderseits denke ich, eine gute Übung um bei mir zu bleiben und mein Ding zu machen. Nur wieviele patzige Antworten ertrage ich. Man kann nicht alles ändern und muss manch Gestank einfach ertragen, aber in die Klärgrube muss ich mich ja auch nicht setzen.

Mir fällt noch ein Spruch ein, der Stand auf einem Teebeutel^^
Freundlichkeit ist der Duft des Lebens.
Ich glaube das ist es wirklich, was uns am ehesten aus schweren Phasen hilft.
Du beschreibst meine Lage, so geht es mir auch immer wieder.

Das dürfte mit unserem Vorleben zu tun haben, mit den vielen Leiden, die es gab, den Schwächezuständen immer wieder.
Je nach Tagesverfassung lebt das alles wieder auf, oder ich kanns wegstecken.

Heute habe ich einen Gast, Marlon, acht Monate alt, verspielt, fit, der Hund eines Familienmitglieds. Mit dem geh ich jetzt Frühling schauen und wie alles grünt und sprießt und von vorne wieder beginnt. Vorher futtere ich noch mein Hühnchen und dann gehts los.. nicht aufgeben. Es geht weiter.
 

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