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Weiß nicht mehr weiter - finde keine Ausbildung

  • Starter*in Starter*in Gastel
  • Datum Start Datum Start
G

Gastel

Gast
Hallo,

ich beschreibe einfach mal mein Problem, in der Hoffnung, dass mir irgendjemand vllt einen Rat geben kann.

Also ich bin 22j. und studiere momentan, bin aber damit sehr, sehr unglücklich, weil es einfach nicht mein Ding zu sein scheint. Ich habe Germanistik und Kunstgeschichte studiert, nach 1,5 Semestern habe ich aber aufgegeben, weil das überhaupt nicht mein Ding war. Ich bin zurück nach Hause, habe überlegt was ich machen soll und wurde dann von meinen Eltern überredet, noch einen Versuch mit dem Studium zu wagen, obwohl mein inneres Bauchgefühl mir bereits sagte, dass es nicht richtig ist. Aber um keinen in meiner Familie zu enttäuschen, habe ich mich mehr oder weniger damit angefreundet. Beim zweiten Mal war es dann Jura, was mir noch am ehesten zugesagt hatte von den Fächern, die zur Wahl standen. Ich bin also im September wieder in die gleiche Stadt gezogen, habe mich wieder an der gleichen Uni eingeschrieben und habe wieder angefangen zu studieren.
Nach einigen Monaten habe ich aber endgültig gemerkt, dass ich nicht fürs studieren gemacht bin und habe mich dazu entschlossen, aufzuhören und mir eine Ausbildung zu suchen.
Nach einigen heftigen Streits und Diskussionen hat sich auch meine Familie damit abgefunden und mittlerweile ist das Klima zwischen uns wieder ganz gut. Wir haben beschlossen, dass ich für die Dauer der Ausbildung wieder nach Hause ziehe, was ich auch gerne will, denn wir haben momentan viel Stress mit Tieren, kranken Großeltern und und und....ich möchte also auch von mir aus zu Hause sein, um etwas helfen zu können. Ich wohne allerdings in einer recht kleinen Stadt, wo es nicht gerade Ausbildungsplätze regnet, es gab lediglich 15 Stellen für 2014. 10 Davon waren geeignet für meine Berufsvorstellungen (ich würde gerne im Büro arbeiten) und so habe ich mich beworben.
Es kamen 3 Absagen (3 mal weil die Stelle bereits vergeben war) und 7 Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. Während dieser Zeit habe ich allerdings noch in meiner Studienstadt gelebt, da meine Eltern dachten, ich studiere noch weiter, bis ich eine sichere Zusage habe. Ich hatte mittlerweile aber keinen Sinn mehr darin gesehen, da ich eig. 100% von einer Zusage ausging und bin deshalb nicht mehr hingegangen. Das war wohl ein Fehler von mir, aber nun ist es ja zu spät und ich kann die Zeit leider nicht zurückdrehen.
Da ich halt noch im Sudienort wohne, bin ich jedes mal mit dem Zug nach Hause gefahren zu den Vorstellungsgesprächen. Bis auf eins verliefen alle sehr gut und ich hatte meist ein gutes Gefühl. Mittlerweile haben aber alle 7 abgesagt mit verschiedenen Begründungen. Für 3 Chef's hatte ich einfach das falsche Geschlecht (wurde mir mehr oder weniger auch offen so gesagt), für 3 war ich überqualifiziert, sie hätten Angst, dass ich nach der Ausbildung direkt verschwinde und mir was anderes suche, obwohl ich beteuert habe, das nicht zu wollen und auch wirklich nicht vorhatte. Total schwachsinniger Gedankengang finde ich. Naja und beim letzten war leider viel Außendienst dabei und das konnte ich wegen meiner Allergie nicht wahrnehmen, hatte auch sowieso keine direkte Zusage bekommen.
Ja und jetzt sitze ich hier....habe keine Stelle für dieses Jahr und ich habe keine Hoffnung mehr, dass sich da noch eine Last-Minute-Stelle finden lässt. Weiterstudieren will und kann ich auch nicht, da ich einfach zu viel verpasst habe und auch definitiv weiß, dass ich das nicht will. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich muss mich bald von der Uni abmelden, dann bekomme ich kein Bafög mehr, muss also so oder so wieder nach Hause erstmal, allein schon vom Finanziellen.
In dieser Stadt hier habe ich mich nicht um Ausbildungen bemüht, da ich dummerweise fast fest davon ausging, dass es in meiner Heimat einfach klappt. Und wenn ich ehrlich bin, möchte ich auch nach Hause zurück erstmal. Aber wie? Zum Arbeitsamt und in irgendeine sinnlose Maßnahme gesteckt zu werden ist auch nicht gerade meine Wunschvorstellung. Aber momentan sehe ich einfach keine Lösung, die halbwegs passabel ist.
Ich hatte noch an Minijobs oder ein soziales Jahr gedacht, aber sicher bin ich da noch nicht und das muss ja auch erstmal klappen. Wie gesagt, meine Heimatstadt ist nicht groß, viel Arbeit gibts da nicht.

Ich will aber auf jeden Fall wieder nach Hause, natürlich nicht für immer aber wenigstens die nächsten 3,4,5 Jahre. Ich bin ehrlich gesagt nicht sonderlich auf meine Eltern fixxiert (einen Vater habe ich nichtmal), sondern wurde mehr oder weniger meistens von meinen Großeltern großgezogen. Ich möchte einfach noch ein paar Jahre in ihrer Nähe sein und ihnen helfen, da sie nicht mehr die Fittesten sind und schon Probleme haben. Ich könnte es mir nicht verzeihen, jetzt nicht zu gehen und dann z.b. in 2 Jahren eine schlimme Nachricht am Telefon hören zu müssen. Das verstehen vllt einige nicht, aber so ist meine Situation im Moment.

Allerdings sehe ich die Zeit seit meinem Abitur als verschwendet an. Ich habe studiert, aber keinen Abschluss, habe mir Bafögschulden gemacht und Ersparnisse aufgebraucht. Für nichts. Bestenfalls ein paar neue Erfahrungen habe ich gemacht aber mehr oder weniger habe ich jetzt seit ich 19 bin nur S**** erlebt und meine Zeit verschwendet. 3 Jahre sind eig. genug für sowas, aber ich sehe einfach keinen Weg, der verhindert, dass jetzt nicht noch ein weiteres Jahr dazukommt...

Studieren kann ich nicht mehr, da mein jetziges Fach ein Horror für mich ist und ich bereits gewechselt habe, soweit ich das verstanden habe, darf man als Bafögsklave nur 1x das Fach wechseln, was ich ja getan habe schon. Eine Ausbildung habe ich nicht gefunden und Arbeit gibts auch kaum zu Hause.
In so eine Arbeitslosen Maßnahme wurde ich lächerlicherweise direkt nach dem Abitur schon einmal gesteckt, weil meine alleinerziehende Mutter arbeitslos war stand ich wohl direkt auf deren Zettel...ich kann nur sagen, dass das furchtbar war. Ich wurde mit 19 ...sagen wir mal sehr lauten Mitmenschen zusammengesteckt und musste Prozentrechnen, Lesen üben und Zwiebeln schneiden. Ich hatte einen höheren Abschluss als einige der Dozenten da und keiner wusste, was mit mir anzufangen. Sogar der Mann vom Arbeitsamt sagte mir, dass Abitur für Hartz4 Kinder nicht sehr üblich ist und sie deswegen keine speziellen Maßnahmen für solche Leute hätten, er müsse mich zu den anderen stecken. Das war alles in allem eine krasse Erfahrung, die sich wahrscheinlich auch gelohnt hat (habe nette Leute kennengelernt und wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass man vom Staat ohne Geld nur als Haufen Dreck gesehen wird), aber die Tätigkeiten da waren halt komplette Zeitverschwendung. Ich würde eher in die Anstalt gehen, als sowas nochmal zu machen...aber leider sehe ich genau das auf mich zu kommen im Moment.

Ich fühle mich furchtbar, ich kann nicht vor und nicht zurück und niemand hilft mir. Ich halte von diesem Depressionsgerede eigentlich nichts, aber langsam glaube ich, dass ich sowas bekomme, wenn ich nicht bald eine Lösung finde. Ich befasse mich seit Februar intensiv mit meiner Zukunft und es geht einfach nicht vorwärts....manchmal wache ich morgens auf und denke einfach "scheiss drauf, wozu aufstehen, es ist alles abgefucked" Ich glaube das ist kein gutes Zeichen.

Nächste Woche gehe ich einfach mal zum Arbeitsamt und frage nach Hilfe, aber ich erwarte nichts mehr. Von denen sowieso nicht, da sitzen meistens Leute, die völlig fehl am Platze sind. Meine Mutter weiß nicht weiter...Meine Großeltern auch nicht...meinen Freunden erzähl ich das ganze nicht mal, weil es mir unfassbar peinlich ist. Wenn man sich unterhält, was man so die letzte Zeit gemacht hat, wird mir fast schlecht. Andere haben bald ihr Studium/Ausbildung fertig, machen Weltreisen, Auslandsjahre oder sonst was und ich habe seid meinem Abitur in allem, was ich angefangen habe versagt und bin praktisch noch keinen Schritt weiter als vor 3 Jahren. Das ist nicht gerade ein motivierendes Gefühl.

Naja genug geweint, wenn jemand irgendwelche Tipps hat, bin ich dankbar....vllt ist es gar nicht so dumm, das man Leuten zu schreiben, die das aus ganz anderen Perspektiven sehen könnten.
 
Hallo,

ich kann deine Situation gerade zu gut nachvollziehen!
Mir geht es nämlich fast genau so!
Ich bin 20, habe mein Abitur vor 2 Jahren gemacht und seitdem auch so gut wie gar nichts mehr erreicht...
Wie du, habe auch ich mich an Jura probiert. Das wurde mir aufgrund meines guten Abiturschnittes geraten... Nach zwei Semestern habe ich gemerkt, dass es gar nichts für mich ist... Ich war nur noch gestresst, hatte so gut wie keine Freizeit und habe mich die ganze Zeit über mit dem Lernen abgekämpft...
Dann habe ich gesagt, ich sollte etwas studieren, was ich wirklich kann. Das war in meinem Falle Englisch. Und da man mit Englisch allein ja nicht allzu weit kommt, nahm ich Philosophie dazu und das Ganze dann verpackt im Lehramt. Der Gedanke mal Lehrerin zu sein gefiel mir im Laufe meines Lebens immer wieder mal ganz gut. Auch meine Großmutter, die mal Lehrerin war, ermutigte mich und schwärmte mir dauernd vor, was für ein toller Beruf es doch sei. Nur meine jüngere Schwester meinte damals schon zu mir, dass sie nicht denkt, ich sei der Mensch, der sein halbes Leben mit Kindern arbeiten könnte...

Ich habe dann also zu Englisch und Philosophie gewechselt und stecke jetzt wieder im zweiten Semester. Und zu Beginn des zweiten Semesters gab es wieder einen Rumms... Der Gedanke daran mich vor einer Schulklasse stehen zu sehen, gefiel mir nicht mehr so gut... Ich sehnte mich auch nach der Gewissheit in meinem Job irgendwann mal Feierabend zu haben. Denn als Lehrer ist man ja täglich mit der Vorbereitung des Unterrichts und den Kontrollieren von Arbeiten beschäftigt...
Ich stecke gerade mal im Bachelor und das Studium endet erst so wirklich mit dem Master. Ich bekam bei dem Gedanken daran echt Angst... Zumal mir die Inhalte in meinem neuen Studium auch kaum gefielen... Ich kam mir eher vor, als würde ich "Englische Literatur" studieren... Praxisbezug? Fehlanzeige!
Ich war wahnsinnig enttäuscht. Oder bin es eher auch noch heute. Ich habe mich mit vielen Leuten darüber unterhalten. Tatsächlich ist es so, dass ich in den letzten zwei Jahren so unglücklich wie nie zuvor war. Ich kam so oft erschöpft und niedergeschlagen nach Hause... Hatte auf nichts von all dem mehr Lust. Verkroch mich in meiner kleinen Wohnung und wollte den ganzen Tag am liebsten nur schlafen.
Ich arbeitete nur auf das Semesterende hin. Zählte, wie viele Wochen und Tage ich mich noch zur Uni schleppen müsste... Hatte Angst vor den bevorstehenden Prüfungen und fühlte mich so oft allein gelassen. Im Englischstudium sogar mehr als bei Jura...
Irgendeiner meiner Freunde meinte dann zu mir, dass er glaube, ich sei einfach nicht gemacht zum Studieren. Das fand ich erst mal schockierend... Ich dachte mir immer: "Aber alle anderen schaffen es doch auch?! Wieso nur kann ich mich nicht auch einfach durchbeißen?" Aber zugleich waren es eben noch 4 lange Jahre...
Ich hatte es alles so satt und wollte nur noch abbrechen. Nochmals ein anderes Fach zu studieren kam dann für mich auch nicht in Frage. Einerseits quälte es mich zu denken, dass ich vielleicht einfach aus dem falschen Holz geschnitzt bin... Andererseits wollte ich weg von dieser ewigen Theorie, die mich so enorm nervte!
Also kam dann die Alternative: Ausbildung. Nur was ich da machen sollte, wusste ich auch nicht...
Jedoch hatte ein Gespräch mit einer Freundin mein Interesse geweckt. Sie arbeitet in einer leitenden Postion im Einzelhandel. Mir gefiel der Gedanke mich in einem Geschäft, im Team arbeiten zu sehen. Mit Kunden zu reden, sie zu beraten und mich mit Mode zu beschäftigen.
Durch eine andere Freundin wurde ich dann auf eine freie Stelle eines Ausbildungsplatzes zur Handelsfachwirtin in ihrer Filiale aufmerksam gemacht. Dort hätte ich nach zwei Jahren die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau abgeschlossen und nach dem angehängten 3. Lehrjahr dann den Handelsfachwirten. Ich habe etliche Gespräche mit ihr geführt, sie ausgefragt und mich letztendlich dazu entschlossen, mich dort zu bewerben. Die Freude darauf diese Stelle zu bekommen ist in den letzten Tagen sehr gewachsen. Die Chancen stehen auch ziemlich gut. Auch wenn das Ganze sehr schnell gehen muss jetzt... Morgen früh habe ich eine Art "telefonisches Vorstellungsgespräch" mit der Chefin. Ich hoffe, dann wird sich mehr entscheiden.

Zudem war ich zwischenzeitlich auch noch bei einem Berufsberater beim Arbeitsamt und habe ihm mein Problem geschildert. Denn ich hatte auch den Gedanken den Bachelor zumindest zu beenden und danach eben eine Ausbildung zu machen. Das wäre frühestens in zwei Jahren der Fall gewesen. Mein Berater meinte dann, dass ich mich erst gar nicht dadurch quälen sollte. Vielleicht würde ich einem Jahr wirklich fix und fertig sein und das Studium abbrechen... Dann wäre es wieder nur verschenkte Zeit. Er ermutigte mich auch, dass es keine Schande sei ein Studium abzubrechen oder mehrmals zu wechseln. Und auch wenn ich jetzt die Ausbildung abbrechen würde, weil sie mir nicht gefällt (was ich aber dennoch natürlich nicht hoffe!), wäre es kein Weltuntergang. Mich hat der Gang zum Berufsberater wieder etwas ermutigt. Anfangs dachte ich jedoch auch, dass ich mir den Weg dorthin wohl auch sparen könnte... Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich würde mich an deiner Stelle also auch ruhig darauf einlassen.
Auch ich werde für meine Ausbildung aus meinem jetzigen Wohnort weg ziehen. Auch wieder ein kleines Stück in Richtung alter Heimat. Dort, wo ich viele alte Freunde habe und unter anderem auch eben meinen Freund. Das sehe ich als zusätzliche Motivation an. Deswegen muss es mit der Stelle auch einfach klappen... Wenn nicht, wäre das für mich auch ein Desaster...

Ich habe aber auch ein ziemlich schlechtes Gewissen... Meine Eltern haben die Entscheidung mittelmäßig aufgenommen. Sie wollen mich unterstützen, verstehen den Abbruch aber nicht so ganz und sind besorgt, dass ich es wieder hinschmeiße...
Meine Großeltern zeigen jedoch kein Verständnis. Sie sind seit dem Bekanntmachen der Entscheidung wütend auf mich, was mich schon sehr traurig macht... Aber ich habe beschlossen den Weg zu gehen und alles daran zu setzen es durchzuziehen.

Eine Sache kann ich dir nebenbei noch verraten: Das mit dem Bafög nach dem zweiten Wechsel stimmt nicht so ganz. Ich wollte zwischendurch auch meine Uni wechseln und Lehramt in einer anderen Stadt weiter studieren. Das ging so aber nicht und ich hätte von vorn beginnen müssen. Das wäre dann auch wie ein Wechsel gewesen. Ich hatte damals auch mit dem Bafög-Amt gesprochen und dort meinte man, dass das nicht so das Problem sei noch ein zweites Mal zu wechseln. Das kann man auch relativ unkompliziert über einen erneuten Neigungswechsel lösen, indem man ihn aber etwas vernünftig begründet. Man muss schon sehr viel Pech haben, wenn das Bafög-Amt sich dann querstellt... Ich habe bisher jedoch sehr viele verständnisvolle Bafög-Mitarbeitet kennenlernen dürfen.
Also falls du tatsächlich einen anderen Studiengang für dich findest, der dich sehr interessiert, kannst du es vielleicht auch nochmal so probieren.

Ich kann dein Problem mit den wenigen angebotenen Ausbildungsstellen auch nachvollziehen... Mir ging es auch so. Ich habe eine Wunschstadt in unmittelbarer Nähe von Hamburg, in der ich am liebsten hätte wohnen und arbeiten wollen. Nun ist die Ausbildungsstelle, die ich in Aussicht habe auch etwas weiter entfernt von dort. Aber das nehme ich gern auf mich.
Vielleicht findest du ja etwas, was nicht genau in deiner Wunschstadt ist, aber vielleicht in der Umgebung? Sodass du mit dem Auto, der Bahn etc. in vielleicht einer knappen Stunde bei deiner Familie wärest? Dann könntest du auch recht spontan dorthin, wenn etwas Bestimmtes anfällt... Es ist nicht das Selbe wie direkt zu Hause zu wohnen... Aber vielleicht bietet es dir ein paar bessere Möglichkeiten?
Vielleicht hilft dir das auch weiter: In meiner Ausbildung ist es so, dass wenn ich jetzt dort anfange und beispielsweise in einem Jahr merke, dass mir der Betrieb nicht gefällt, ich jederzeit wechseln könnte und meine Ausbildung auch in einem anderen Betrieb an der gleichen Stelle fortsetzen könnte?
Vielleicht könntest du dann ja erst mal in der Umgebung deiner alten Heimat etwas beginnen und wechseln, wenn sich die Chance dazu ergibt? So kämest du zumindest vom Studium weg, was dich ja nicht wirklich weiterbringt...
 
Du hast noch nicht ein Jahr gearbeitet, richtig? Insofern dürfte das Arbeitsamt doch sowieso nicht für Dich zuständig sein. Oder irre ich mich da?

Du kannst übrigens auch im Februar eine Ausbildung anfangen, und dafür könntest Du jetzt schon eine Lehrstelle suchen.

Sieh die Zeit nicht als "vergeudet" an. Du hast diesen Weg eben gehen müssen, um an den Punkt zu kommen, wo Du jetzt bist. Nämlich zu wissen, was Du möchtest, und auch, was Du NICHT möchtest.
 

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