das habe ich auch gemacht 😉, allerdings mit dem Magnificat, da waren die Blätter so schön dünn.
Ja, Lena, ich glaube dir gerne, dass du das nicht von mir gedacht hättest 😉.
Ich war sogar eine zeitlang in einer freien Christengemeinde, aber eher weil ein anderer Mensch mich dazu gedrängt hat.
Es war keine schlechte Zeit, ich habe viel erfahren - Unglaubliches. Und ich sage Gott ja auch nicht ab.
Ich denke mittlerweile Gott oder wie man ihn/ es auch nennen soll steckt überall, nicht nur bei den Christen.
Du hattest es ja schon mal erzählt Omana,das Du eine christl. Vorgeschichte hast.......ich wills nicht näher schreiben,weil ich nicht weiß ob es Dir recht wäre, aber Du erinnerst Dich sicher.
Ich wußte nur nicht,das Du selber mal überzeugte Christin warst.
Das ist natürlich das traurigste überhaupt, wenn man durch Menschen die sich Christen nennen so enttäuscht wird,das man Gott den Rücken kehrt.
Allerdings ist es einfach so,das Menschen einen immer entäuschen können.
Es kommt natürlich auch darauf an, in welcher Form.
Ich bin auch von vielen Christen entäuscht worden, habe mich oft sehr im Stich gelassen gefühlt, vor allem haben mich viele völlig verkehrt eingeschätzt,das tat oft schon sehr weh! Aber es hat mich um so mehr mit Jesus zusammen geschweißt!
Auf der anderen Seite gab es aber auch andere Christen, die wiederum sehr für mich da waren, und Tag und Nacht ansprechbar.
Wenn ich an den Prediger meiner ehemaligen Gemeinde denke bin ich einfach nur dankbar,dass er selbst wenn ich ihm das hundertste mal oder 300te mal gebeten habe für mich zu beten weil ich nicht mehr konnte,das er immer aber auch immer freundlich und geduldig war.
Genauso mein langjähriger ca.87 jähriger Seelsorger aus der Schweiz, der bis jetzt treu mir seine rFrau jeden Tag für mich betet.
Ich bin natürlich auch nicht der "Normalfall" und kann es teilweise auch verstehen,wenn Menschen den Kontakt abgebrochen haben. Einfach weil sie es auch nicht verkraftet haben mir nicht helfen zu können. !
Dafür habe ich aber andere liebe Geschwister dazu geschenkt bekommen.Und unser Vertrauen können wir letztendlich nur auf Gott setzen,denn kein Mensch ist unfehlbar, und vor allem kann es jedem Menschen auch mal zu viel werden. Gott wird es nie zu viel mit uns.
Sicher, kann ich seine Wege mit mir auch nicht verstehen,aber ich lerne fast jeden Tag etwas dazu, und ich glaube, das selbst das scheinbar schlimmste nicht umsonst ist.
Liebe Grüsse
Lena