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Was tun, wenn man sich ungeliebt fühlt?

  • Starter*in Starter*in Schattenkind
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S

Schattenkind

Gast
Hallo! Kann mir vielleicht jemand helfen? Mein Leben befindet sich an einem Wendepunkt, und ich überlege mir, wie es weitergehen könnte. Aber der Reihe nach...

Vor ein paar Tagen ist die Beziehung zwischen mir und meiner Freundin endgültig in die Brüche gegangen. Denn so oder so, es wäre nicht weitergegangen. Wir waren seit Dezember 2002 ein Paar, wovon das erste Jahr die mit Abstand glücklichste Zeit meines Lebens war, obwohl ich am Anfang der Beziehung auch Zweifel an meinen Gefühlen hatte. Dennoch, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also blieb ich bei ihr, und wir hatten viele schöne Momente. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich sie doch liebe. Das Problem dabei war nur, dass sie im Winter des vorletzten Jahres ein neues Studium angefangen hat. Dort hat sie viele Freunde und Bekannte gefunden. Und genau da fing alles an... sie hat sich immer mehr von mir abgewendet und sich immer mehr mit ihren neuen Freunden herumgetrieben. Ich fühlte mich mit der Zeit immer mehr und mehr von ihr vernachlässigt, wir haben uns immer weniger gesehen, zuletzt sogar fast gar nicht mehr. Als sie mir erzählte, was und wie viel sie mit ihren Freunden zusammen unternimmt, bin ich ein paar Mal eifersüchtig gewesen - allerdings weniger, weil ich ihr nicht vertraute und befürchtete, sie hätte was mit anderen Kerlen, sondern vielmehr weil ich nicht dabei sein konnte. Zugegeben, es war auch ein bisschen Neid im Spiel, dass sie so viele Freunde gefunden hat, da ich mir auch immer einen richtigen Freundeskreis gewünscht habe. Mit einem ihrer neuen Freunde hat sie sich offenbar sehr eng angefreundet, und er scheint sich sogar in sie verliebt zu haben, obwohl sie mit ihm keine Beziehung will. Wie auch immer, irgendwann im Dezember letzten Jahres sagte sie zu mir, dass sie keine Beziehung mehr mit mir will, weil sie sie als Belastung empfindet. Sie meinte sogar, ich würde sie mit meiner Liebe "ersticken", was ich für Quatsch halte, weil ich ihr nie irgendwas verboten habe, nicht einmal sich mit anderen Männern zu treffen. Es war für mich ein harter Schlag, weil ich sie immer noch sehr liebte. Den Kontakt zu mir wollte sie aber nicht verlieren, obwohl ich ihr auch sagte, dass es mir sehr schwer fällt zu akzeptieren, dass all die schönen Dinge wie Kuscheln, Küssen, Handhalten etc. der Vergangenheit angehören sollen. Unsere Freundschaft kühlte immer mehr ab, wenn wir uns sahen, schien es so, als wäre eine unsichtbare Mauer zwischen uns. Ich habe ihr in der Zeit aber trotzdem hier und da geholfen, ihr das eine oder andere Geschenk gemacht und ihr gesagt, dass ich sie vermisse. Von ihr kam aber kaum noch was zurück. Und vor kurzem sagte sie mir offen, dass sie mich wahrscheinlich nie wirklich geliebt hat, sondern anscheinend nur nicht allein sein wollte und dieses Gefühl mit Liebe verwechselt hat. Aus einer eMail weiß ich, dass sie auch mit ihrem Kommilitonen, mit dem sie so eng befreundet ist und der sich in sie verliebt hat, auch über mich gesprochen hat. Ich fühlte mich durch das was sie ihm sagte (nämlich dass sie mich nur "mochte", aber nicht liebte) verletzt, verraten, enttäuscht und gedemütigt, und das habe ich ihr im Zorn auch gesagt. Ich habe in mancher Situation auf so einiges verzichtet und für sie geopfert, nur um ihr zu helfen - hauptsächlich drehte es sich um Geld. Auch das eine oder andere Geschenk habe ich ihr gemacht, wobei es zugegeben schön war, das Strahlen in ihren Augen zu sehen. Aber trotzdem, ein fader Beigeschmack bleibt seitdem... Denn ich habe es zwar gern getan, aber auch weil ich dachte, dass sie mich auch liebt und wir eine gemeinsame Zukunft haben könnten. Hinterher habe ich mich oft gefragt, was ich davon eigentlich habe, außer dem Gefühl, einem Menschen eine Freude gemacht zu haben. Manche Dinge hätte ich im Nachhinein wahrscheinlich nicht mehr getan, jetzt wo ich weiß, dass sie mich nur "mochte". Ich verstehe einfach nicht was bei uns falsch gelaufen ist... warum tut es ihr so gut, den anderen Kerl zu sehen und ihn zu umarmen, mich dagegen nicht mehr, und warum sie in Bezug auf mich solche Berührungsängste entwickelt hat. Warum findet sie es nicht mehr schön, mich zu sehen? Ich komme damit einfach nicht klar, dass dieser Kerl - schon während unserer Beziehung - immer mehr den Platz eingenommen hat, den ich bei meiner Exfreundin hatte, außer vielleicht im sexuellen Bereich. Die Beziehung habe ich kopfmäßig inzwischen abgehakt, aber weh tut es trotzdem... es fällt mir verdammt schwer sie loszulassen.

So, das war meine Geschichte... was denkt ihr? Ich frage mich nämlich, ob es etwas gibt, das ich aus dieser Geschichte lernen kann. Habe ich was falsch gemacht? Gibt es Fehler, die ich das nächste Mal vermeiden könnte oder Dinge, die ich das nächste Mal besser machen könnte?
 
Ich schätze nach einer außeinandergehenden Beziehung gehört "Laß uns Freunde bleiben" so ziemlich zu dem schlimsten, was man sagen kann, zumindest wenn einer von beiden noch Gefühle für den anderen zeigt.

Was du falsch gemacht hast ? Vielleicht gar nichts, man muss im Leben keinen Fehler machen um auf die Schnauze zu fliegen. Vielleicht hättet ihr euch aber dennoch im Vorraus darüber mehr Gedanken machen sollen, wie es sein wird, wenn sie dann mit dem Studium anfängt und ihr euch weniger seht.
Vielleicht hättest du mehr Kontakt mit ihr haben sollen, regelmäßig süße Postkarten schicken, SMS, E-Mail, anrufen, öfters sie besuchen fahren.. aber was spielt das alles jetzt noch für eine Rolle? Gib dir nicht die alleinige Schuld an dem was war! Spielst du noch mit dem Gedanken sie zurückzukriegen oder hast du die Trennung akzeptiert?
Man merkt immer erst im nachhinein, wo, wann und mit wem man richtig glücklich war, die Gegenwart wird viel zu oft als selbstverständlich vergeudet.
Ich schätze, erst wo sie fort war, mit ihrem Studium, wo du einsam warst hast du erst gemerkt was du hattest, erst dann wurde dir klar, dass du sie liebst. Isn't it ironic ?

Nun, für sie sah es wohl anders aus. Wo ihr noch zusammen wart hat sie vielleicht ähnlich wie du damals empfunden. Im Gegensatz zu deiner aktuellen Situation hatte sie aber keine Zeit für langweile, sie hatte mit dem Studium zu tun, einen Freundeskreis gefunden, der sie bei Laune hält und jnd., bei dem sie sich jederzeit aussprechen kann, auf den du deswegen aber nicht sauer sein solltest.
Sie hat Schluss gemacht, um sich von ihrem Gewissen zu befreien - wärt ihr noch zusammen würde oder hat sie sich womöglich Vorwürfe gemacht, wenn sie über intime Sachen mit ihm bzw. neuem Freundeskreis gesprochen hat. Also dachte Sie besser Schluss machen, bevor es so aussieht, als ob sie untreu wäre. Sie wollte damit in der Tat eine Last los werden.
Vielleicht ist es auch besser so - es jetzt zu erfahren, als mit einer Lüge zu leben (wenn sie dich nie wirklich geliebt hätte).

Mach dir keine unnötigen Vorwürfe, die sowieso nichts ins positive mehr verändern. Für die Zukunft: bleib offen, sprich deine Befürchtungen möglichst früh aus, ohne dabei den Eindruck zu erwecken, dass du den Partner konrollieren wolltest.
 
Danke für deine Antwort. In der Tat, ich habe es versucht, aber ich schaffe es einfach nicht, mit ihr einfach nur noch befreundet zu sein. Vielleicht klappt es ein paar Minuten mal am Telefon diesen Gedanken zu akzeptieren, aber würden wir uns morgen sehen, ich würde vor Freude um sie herum tanzen und könnte gar nicht davon genug bekommen, mit ihr zu kuscheln und sie zu berühren. Aber ich weiß, dass es nicht das ist, was sie will... das habe ich bei unserem letzten Treffen bemerkt. Sie hat einfach nicht reagiert, weder positiv noch negativ, wenn ich meinen Arm um ihre Schulter legte oder ihre Hand hielt. Am Kontakt kann es nicht gelegen haben, weil wir regelmäßigen Kontakt hatten, sei es per Telefon, SMS, eMails, Briefe, Postkarten, kleine Geschenke (von mir an sie)... nur gesehen haben wir uns immer weniger. Und natürlich würde ich alles dafür tun, sie zurückzukriegen. Aber ich schätze, das ist unmöglich, da sie mich offenbar nicht mehr liebt (falls sie es denn je getan hat). Ihrem Freund von der Uni mache ich keine Vorwürfe, außer den, dass er versucht hat sie rumzukriegen als wir noch zusammen waren, dass er dabei auch Menschen manipuliert hat und obwohl er genau wußte, dass sie mit ihm keine Beziehung will. Das hat ihr auch nicht gefallen. Jedoch macht es mich so verdammt traurig, dass ich zuletzt nur noch eine Last für sie war... und ja, ich empfinde es so, dass sie mir untreu wurde. Nicht im sexuellen Sinne, sondern im Sinne von Loyalität. Und ich sagte schon, ich komme nicht damit klar, dass der einzige Platz für mich in ihrem Leben nur noch die Rolle eines Statisten ist, den man alle paar Monate oder Jahre für ein paar Stunden sieht, um bei Tee und Kuchen sich ein bisschen zu unterhalten. Dafür ist zu viel vorgefallen, dafür war die gemeinsame Zeit mit ihr viel zu schön... vielleicht kann ich es in ein paar Jahren, aber im Moment geht es einfach nicht. Es mag egoistisch klingen, aber ich kann nicht mit einem Menschen befreundet sein, mit dem ich mir eigentlich eine Beziehung wünsche.
 
Gefühle lassen sich nicht auf Knopfdruck abstellen, genausowenig wie man seine Erinnerungen auslöschen kann.
So wie ich das sehe habt ihr noch Kontakt zueinander, d.h. du bist ihr zumindest nicht gleichgültig und ich schätze sie hat schon lange im Vorraus lange Zeit über alles nachgedacht, bevor sie Schluss gemacht hat.
Ob es gut ist, dass ihr weiterhin in Kontakt bleibt kann ich dir aber nicht sagen. Einerseits schon, anderseits fällt dir die Trennung von ihr somit immer schwerer - sie kann sich von dir lösen, du aber noch lange nicht von ihr. Jedes mal, wenn du sie siehst, ihre Stimme hörst oder eine Nachricht von ihr liest platzen die Wunden von neuem auf, lange bevor sie die Chance hätten geheilt zu werden. Kannst du da überhaupt noch auf andere Gedanken kommen ?
Ich weiß du weißt es obgleich du es haßt, aber: Zeit heilt alle Wunden. Wohl kaum ein Trost in der jetzigen Situation, zumindest aber ein funken Ausblik, dass du nicht für den Rest deines Lebens in der Momentansituation stecken bleibst.
 
Ich bin ihr auch nicht gleichgültig. Sie hat mir immer gesagt, dass sie mich viel zu gern hat, als dass sie jeden Kontakt zu mir abbrechen will, und dass ich für sie immer mehr als nur ein ganz gewöhnlicher Freund sein werde. Und wer weiß, vielleicht könnten wir ja eines Tages wieder zueinander finden, wenn wir uns wie beim ersten Mal ganz neu und ohne Hintergedanken begegnen würden. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht... zumindest im Moment nicht. Denn du hast Recht, jedes Mal wenn ich ihre Stimme höre oder eine Nachricht von ihr lese, kommt die Sehnsucht nach ihr wieder hoch. Wenn ich sie sehen würde, hätte ich Hintergedanken! Und sie auch, nur in der entgegen gesetzten Richtung. Es ist zu viel passiert, als dass wir so tun könnten, als würden wir uns das erste Mal begegnen. Ich denke noch zu oft an sie, an ihr Lächeln, an ihre Berührungen, an die lieben Worte von ihr, an unsere (im wahrsten Sinne des Wortes) geile Zeit zusammen... aber gleichzeitig weiß ich, dass sie heute nicht mehr so empfindet wie damals. Wie gesagt, es ist zu viel passiert, zu viele kleine und größere Verletzungen haben sich aneinander gereiht und uns einander entfremdet, als dass man einfach so tun könnte, als wäre nichts gewesen. Sie kann sich in der Tat von mir lösen, denn sie hat ja viele neue Freunde gefunden und hat auch viel zu tun, viele Möglichkeiten also. Meine Möglichkeiten sind da sehr begrenzt... Es ist verrückt, einerseits will ich unbedingt weiterhin Kontakt zu ihr haben, andererseits weiß ich aber auch, dass es früher oder später wieder zu Verletzungen führen wird. Ich bin gefangen zwischen Herz und Verstand... Darum habe ich ihr heute einen Brief geschrieben, in dem ich nochmal erklärt habe, warum ich im Moment nicht die Kraft habe, einfach nur mit ihr befreundet zu sein. So schmerzhaft es ist, ich weiß, dass wir vorerst keinen Kontakt haben sollten, ganz egal ob noch die Chance besteht, dass wir je wieder ein Paar oder nur Freunde werden... oder uns ganz aus den Augen verlieren.
 
Es gibt keine Versicherung oder Garantie fürs Glücklichsein, demnach denke ich, dass du wohl für dich den richtigen Entschluss getätigt hast, wenn es dir auch keiner mit absoluter Sicherheit sagen kann.
Ich denke, das merkst du dann selber mit der Zeit. Wenn du sie auch vermisst und dann siehst, dann freust du dich in dem Moment, Tausend Sachen gehen durch deinen Kopf, wenn sie aber dann wieder verschwindet, dann wird es noch schlimmer, als es vorher war und du bemerkst, dass es dir eigentlich besser ging, vor dieser Wiederbegegnung, was die Frage aufkommen läßt, ob es nicht besser ist auf den Kontakt zu verzichten, was dir erst die Möglichkeit gibt darüber hinweg zu kommen, zumindest irgendwann.
Ganz vergessen wird sie dich genausowenig können, wie du sie. Aber durch die Entfesselung werdet ihr wieder unbefangen leben können.
 
Jetzt ist mir alles klar! Ich habe jetzt alles verstanden! Nachdem wir uns noch ein paar mal per E-Mail ausgetauscht haben, ist es wie ein Geistesblitz gewesen. Sie sagte nämlich, dass sie nicht verstehen kann, was wir Männer immer gleich mit Beziehungen haben und dass auch ihr Freund von der Uni es nicht wirklich toll findet, dass sie jetzt auch Zeit mit einem anderen Typen verbringen möchte, weil sie eine Beziehung mit ihm nicht will. Plötzlich wurde mir schlagartig klar, dass meine Exfreundin in Wahrheit noch ein Kind ist! Als sie mir vor ein paar Wochen das Lied von Annett Louisan (Ich will doch nur spielen...) empfohlen hat, war das ein Wink mit dem Zaunpfahl! Sie, meine Exfreundin, will auch spielen! Sie will die Freuden einer Beziehung, aber ohne jede Selbstverpflichtung, ohne sich an einen Mann zu binden. Sie will A sagen, ohne B sagen zu müssen. Sie will nur spielerischen, oberflächlichen Umgang mit Liebe und Freundschaft, ohne jede Tiefe und echte Bindung... vor echten, tiefen Gefühlen hat sie zu viel Angst und Respekt!

So sehe ich sie mittlererweile, als ein Kind, das sich noch mitten im Entwicklungsstadium befindet und noch nicht weiß, was es eigentlich will. Als ich sie geliebt habe, habe ich ein Kind geliebt, das sich als erwachsene, reife Frau verkleidet hat!!!
 
ich würd dir gerne was andres sagen, aber ich denke du hast recht.
manche menschen bleiben ihr ganzes leben so spieler, manche merken irgendwann, dass es zeit ist, damit aufzuhören, weil es sie nicht mehr befriedigt.
du kannst abwarten, ihr zeit lassen, aber ohne irgendetwas zu erwarten - es ist ja ihre entscheidung, mit dem spielen aufhören zu wollen oder nicht..

ich wünsch dir von ganzem herzen, dass sie es tut..
 
Ja das bleibt die Frage.
Sie freigeben in der Hoffnung sie kommt zurück?
Sie freigeben einfach so?
Versuchen ihr Klarzumachen das oberflächliche Beziehungen keinen bleibenden Wert haben?

Ich kann mich gerade (auch) nicht zwischen den 3 Möglichkeiten entscheiden.
Die Hoffnung ist so süss und schmerzhaft zugleich.
Loslassen auf lange Sicht sicher am besten.
Ein Kampf mit allen Mitteln sicher nicht selbstlos, aber in einem gewissen Sinne auch ihr bestes.

Kein Weg davon gefällt mir so richtig.
Aber loslassen scheint der einzig richtige Weg.

Liebe Grüße
Karsten
 
Wie geht es weiter?

Tja, wie geht es mit uns beiden weiter...?

Beziehung? Nein, eine solche steht nicht zur Debatte, zum einen weil bei
ihrem (und bald auch meinem) Geld- und Zeitmangel sowie der Entfernung sich keine echte Beziehung realisieren lässt, weder eine Wochenendbeziehung, noch eine Fernbeziehung. Wir könnten nie füreinander so da sein, wie wir es uns wünschten und sollten. Und zum anderen, weil von ihrer Seite auch nicht mehr genug Zuneigung dafür vorhanden ist. Sie liebt mich schlicht und einfach nicht mehr... damit muss ich irgendwie leben, hab ich halt Pech gehabt, dass meine Gefühle nicht mehr erwidert werden. Und wie schon gesagt, ich glaube, dass sie vor einer echten, tiefen emotionalen Bindung zu viel Angst hat und noch nicht bereit dafür ist. Also, Beziehung: keine Chance!

Freundschaft? Ja, vielleicht. Aber nur wenn es eine echte Freundschaft wäre, mit allem was dazugehört, mit gegenseitiger Zuneigung, mit Emotionalität und ohne Hintergedanken an eine Beziehung. Aber... Ich dürfte mir dann auch keine Illusionen darüber machen, dass sie früher oder später auch mit anderen Männern kuscheln, küssen und garantiert auch Sex haben würde, und ich weiß nicht, ob ich damit (jetzt schon) leben kann... denn bei dem Gedanken, sie könnte all die schönen Dinge mit einem anderen Mann tun, die wir früher getan haben, treibt es mir die Tränen in die Augen... Und sie müsste im Gegenzug damit klarkommen, dass ich immer noch viel Zuneigung für sie empfinde, dass ich sie immer noch gern umarmen, gerne mit ihr kuscheln, sie küssen und (keine Frage) auch gern mit ihr schlafen wollte, auch wenn wir dann keine Beziehung mehr haben und nur der Augenblick zählt. Könnte sie damit leben? Also, Freundschaft: Vielleicht!

Was bleibt übrig...? Nicht mehr viel, vielleicht ein Verhältnis so nach dem Motto: Sich alle paar Monate oder gar Jahre zu Tee und Kuchen treffen und plaudern? Nein, dazu bin ich innerlich nicht bereit, weil sie mir einfach viel zu nahe gewesen ist und die Zeit mit ihr viel zu schön war, als dass ich jetzt trotz all der Erinnerungen einfach nur noch ein Statist, ein Nebendarsteller in ihrem Leben sein könnte. Bleibt somit nur
noch die Alternative, dass wir unseren Kontakt beenden...

Tja, wie geht es also weiter...? Ich bin der festen Meinung, dass wir zumindest für ein paar Wochen keinen Kontakt mehr haben sollten, und sei es nur um uns klar darüber zu werden, was wir beide eigentlich wollen und um ein wenig Abstand zu gewinnen.

Was würdet Ihr tun?
 

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