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Ich hatte hier schon vor einiger Zeit über meine jetzt 16-jährige Tochter berichtet. Wie schon gesagt, hatte sie über 2 Jahre lang Probleme in der Schule, mit uns und mit dem Leben überhaupt. Zu allem Übel kam noch, dass sie in den merkwürdigsten Kreisen verkehrte und außerdem eine massive Eßstörung (Bulimie) hatte. Seit ca. 6 Wochen ist sie jetzt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie - auf freiwilliger Basis -, weil sie gemerkt hat, dass sie vieles ändern muss. Sie ist dort aber nicht aufgrund ihrer Bulimie eingewiesen worden, sondern um ihren psychischen Zustand zu stabilisieren. Mittlerweile hat sich aber in vielen Gesprächen herausgestellt, dass ihrer Bulimie viel stärker Überhand genommen hat, als wir alle je geahnt hätten. Sie kann fast gar nichts mehr bei sich behalten. Aufgrunddessen hat sie sich in der Klinik einen Eßplan aufgestellt, mit Mahlzeiten, von denen sie glaubt, sie könne diese bei sich behalten. Dieser Plan sieht aber nur Schwarzbrot, Gemüsebrühe und einen Apfel pro Tag vor. Außerdem ist die Klinik nicht unbedingt auf Bulimie spezialisiert, d. h. es wird nicht unbedingt auf die strikte Einhaltung dieses Plans geachtet. Da die Klinik sich in unmittelbarer Nähe zu unserem Wohnort befindet, kommt sie regelmäßig am Wochenende nach Hause. Das wird jedoch immer mehr zum Problem, weil ich sie ja nicht 24 Stunden am Tag kontrollieren kann. Außerdem kommt hinzu, dass sie - wegen jeder Kleinigkeit - sofort wieder unkontrolliert anfängt zu essen, was natürlich wieder in der Toilette endet. Zu unserer Familie kann ich sagen, dass wir eigentlich eine ganz normale Familie sind. Mein Mann und ich sind 17 Jahren verheiratet, wir haben noch 2 Töchter, 12 und 10 Jahre alt und wir versuchen alles, um Janina am Wochenende in alles mit einzubeziehen. Sie hat sich in Gesprächen z. B. gewünscht, ihr Vater - der berufsbedingt nur am Wochenende zu Hause ist - würde mehr mit ihr allein unternehmen. Das hat aber bisher nur an einem Wochenende geklappt. Alle Angebote von ihm für das letzte Wochenende z. B. hat sie rigoros abgelehnt, weil sie immer meint, ihre kleine Schwester würde sowieso vorgezogen werden, was überhaupt nicht der Fall ist. Zudem muss ich noch erzählen, dass sie vor 2 Wochen mit anderen Mädchen in der Klinik den Plan gefaßt hatte, einfach abzuhauen, weil ihr alles zuviel wurde. Daraufhin hat man ihr natürlich ein Wochenende zu Hause gestrichen und sie musste in der Klinik bleiben, wofür sie uns wiederum die Schuld gegeben hat (wir würden ja sowieso froh sein, wenn sie nicht da wäre). Ich überlege wirklich, ob das die richtige Einrichtung für sie ist. Mir wäre es eigentlich am liebsten, sie würde von uns weit entfernt eine Therapie wegen ihrer Eßstörung unternehmen. Meiner Meinung nach ist es ungeheuer wichtig, dass sie einen gewissen Abstand von zu Hause und von dem ganzen Umfeld, ihrer Clique ihrem Freund usw. bekommt. Wenn sie jedes Wochenende nach Hause kann, kann sie doch niemals richtig abschalten. Meine Frage: hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir Kliniken nennen, die sich speziell mit Bulimie beschäftigen? Ich weiss wirklich nicht mehr weiter.
 
Lieber Gast,
es gibt mehrere Spezialkliniken für Eßstörungen in Deutschland,die sicherlich eine gute Option für Deine Tochter wären.Die Klinik am Korso in Bad Oyenhausen ist nur auf Eßstörungen spezialisiert und hat eine eigene Jugendabteilung.Weiterhin gibt es die Psychosomatische Klinik in Bad Bramstedt und die Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee.Allerdings haben diese Kliniken oft Wartezeiten, da sie allerdings so gut sind, sollte man sich überlegen diese in Kauf zu nehmen.
Wir haben dasselbe Problem mit unserer Tochter gehabt und ihr konnte auch in einer dieser Kliniken wesentlich besser geholfen werden als in der KJP.
Viele Grüße und viel Erfolg
 
Hallo Gast...

..also der Essensplan ist natürlich noch nicht sehr umfangreich, was aber auch völlig normal ist. Je nach dem wie oft sie erbrochen hat, ist ihr ganzer Magen-Darmtrakt geschädigt. Die Speiseröhre und alle anderen beteiligten Wege und Organe sind von der Magensäure angegriffen, man hat nachher regelrecht Schmerzen beim Essen. Also etwas Brühe etc. damit sie überhaupt was isst, ist schon gut. Sie muss langsam anfangen, sie kann ja nicht Joghurt oder so essen, wo auch die Milchsäure noch ihre Speiseröhre etc. angreift.

Es ist gut, dass sie in Therapie ist und auch freiwillig, sonst hat sie keine Chance. Wenn sie nicht mehr will, nimmt sie leider auch keiner auf. Ihr müsst alles dafür tun, ihr klar zumachen, dass der Weg den sie geht, richtig ist und dass ihr sie unterstützt. Deine Sorge kann ich aber verstehen, dass sie das alles evtl. nicht allzu Ernst nimmt. Habt ihr mit ihr mal über ihre Essstörung gesprochen, das kam in deinem Text nicht so hervor?! Alles was sie so durchgemacht hat, ist pubertärer Alarm, mit Stress und Schule und alles ist doof. Hast du mit denen im Krankenhaus gesprochen bzw. mit Ihrem Arzt? War sie überhaupt vorher beim Arzt? Normal kann man auch vom Arzt eingewiesen werden, die erkundigen sich dann, wann ein Therapieplatz frei wird etc.

Ihr muss das bewusst sein, dass sie auch dafür Hilfe braucht und sie muss das annehmen. Es gibt extra Krankenhäuser die dafür spezialisiert sind und da auch Therapien haben. Weiss nicht, ob allein die Psychatrie reicht. Gehe mal zu einem Arzt und frage, welche Krankenhäuser was taugen und so eine Station für Essstörung eingerichtet haben, weiss ja nicht, wo du wohnst. Anschliessend wirst du ja sehen, wo das ist. Besuchen müsst ihr sie auch können, aber vielleicht sollte sie nicht zu leicht allein raus können.

Ich kenn die Umstände bei euch nicht, aber danach wird sie auch noch eine ambulante Therapie brauchen, total den Kontakt zu euch abbrechen würde ich nicht, aber nehmt euch Zeit für sie allein. Du und auch dein Mann, wenn sie mit einem von euch allein sein will. Dann redet sie vielleicht auch mal eher, als wenn alle zusammen zu Hause sind. Vielleicht fühlt sie sich von euch im Stich gelassen, warum ist sie denn so abgerutscht? Ihr müsst sie motivieren, das zu machen, ansonsten klappt sie irgendwann zusammen und schafft gar nichts mehr.. keine Schule und nichts mehr.. Das wäre für ihre ganze Zukunft katastrophal...
 
hallo gast...,
naja ich bin selbst erst 16 jahre alt und leide seit vielemn jahren an einer michung zwichen magersucht und bulemie. ich weiß das sie er nichtverstehen können was n ihrer tochter vorgeht aber ich will ihnen es mal probieren zu erklären.
ihre tochter hatte zu ihnen und ihren mann gesagt das sie gerne mehr mit ihren man achen möchte und zwar alleine, ihr mann hatt es ihr vorgeschlagebn und sie hat abgelehnt, weil sie meinte dass sie die anderen eher bevorzugen. wenn ich das richtig verstanden habe.
naja, ihre tochter will es schon eigendich aber dazu muss sie erst die essstörung loss lassen und das kann sie noch nicht, außerdem ist sie der meinung dass sie ihre geschwister bevorzugen.

dass besste ist wenn sie sich mal in ruhe und alleine, nur sie drei, zu samen setzen und sie mal in ruhe drüber reden und sie fragen wieso sie es meint.
oder wenn sie dort in der klinik ein fermiliensemienar machen.


mit dem selbst aufgestelten essplann ist es
so eine eigene sache, ihre tochter kann die essstörung nicht losslassen, und naja so wie sich das für mich an hört hat sie genau wie ich nicht nur ne bulimie sondern auch ne anorexie also ne magersucht dabei.


und eine schlechte nachricht gibt es noch fgür sie, leider, war bei mir nämlichauch so, in diesen zustand wird sie keine klinik für essgestörte aufnehemen´, da es zu gefährlich wäre und sie mit ihrer tochter nicht arbeiten können aserdem konnten sie es dort einfach nicht verantworten.

der einzige weg ist eiendlich, um da hinnaus zu kommen, dass ihre tocter erstmal in ein kinder und jugendkrankenhaus kommt und aufgepeppeklt wird, das heist als erster künstlich durch ne sonde ernährt, und dann ganz langsam das essen wieder erlehrnt, wenn sie es dann drinbehalten kann und einen BMI über 14 hat, nehmen die essgestörtenkliniken ihre tochter erst auf.

und was sie akzepieren mussen, auch wenn es nicht einfach ist, das es keinen sinn macht, wenn ihre tochter dort nicht mitmachen will.
weil so was mir mein gefühl sagt hat ihre tochter das nicht vor mitzumachen.
erklärn sie ihrer tochter was lles passieren kann, das sie wenn sie nicht bald was ändert wohl en nomales leben vergessen konne und das wenn sie s weitermacht zimmlich schnell tod ist, da so ne essstörung dadrauf hin strebt und sie sich nicht mehr wie sie es eigendlich wollte unter konntrolle hat.

ich hoffe ich habe ihnen einigermaßen damit geholfen und wünsche irer tochter alles alles glück der welt das sie es einigermaßen schafft darauszukommen, den ganz schafft man es nie.
Minke
 
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