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fuchs

Gast
Seit der Trennung von meinem Mann lebe ich mit meinen Kindern(11,8)alleine.

seit einiger Zeit häufen sich unsere Probleme,überwiegend erzieherische Probleme.
Der schlimmste ist inm Moment mein Sohn(8),nicht nur das er in der Schule abbaut,nein,selbst zu Hause läuft nichts mehr,sei es aufräumen ,Hausaufgaben,anziejhen,waschen usw.Über Beschimpfungen die sich beide Kinder an den Kopf werfen,Gemeinheiten ,Gehässigkeiten,endlosen Diskussionen über Dinge die selbstverständlich erledigt werden müssen.Das reibt unser Familienlebenauf,ich selber bin berufstätig,versuche jedem gerecht zu werden,aber ich müßte mich dreiteilen und auch dann wäre das noch zu wenig.Ich merke dabei wie ich langsam auf der Strecke bleibe,mir ist edr Appetit vergangen,und ich rutsche von einer Erkältung in die nächste,wobei mein Arzt meint,ich wäre total ausgepowert.Aufgaben die ich an beide verteilt habe,werden nicht erledigt,mittlerweile häufen sich im Zimmer meiner Tochterdie Anziehsachen,die in dei Wäsche gehören,ich habe es mir abgewöhnt die Wäsche zu ordnenund sie zu waschen.Sicher ich diskutiere zu viel und bin auch inkonsequent, aber wie kriege ich da wieder Schwung rein,damit wir wieder miteinander auskommen.
Komischerweise läuft das alles wie am schnürchen wenn die beiden beim Vater sind,oder wenn er kommt um da zu sein wenn ich zum Dienst gehe,vieleicht ist das auch keine gute Regelung,obwohl mein Anmalt meint es wäre für die Kinder optimal,nur was ist mit mir.....Wer fragt nach mir?Ich bin so müde,kaputt und zweifel an mir selber.Das ich nicht in der Lage bin für ein harmonisches Leben zu sorgen.Und was viel schlimmer ist,ich merke das ich immer mehr anfange zu schnauzen,in Tränen ausbreche und ich Angst vor der Zukunft habe.Es steht noch viel an dieses Jahr,aber ich weiß nicht wie und ob ich das alles packe.Wir haben absolut kein glückliches Familienleben,wobei meine Kinder mir auch die Schuld geben an unserer Trennung,da mein Nochmann die kinder an dem Abend,als ich ihm sagte ich will die Scheidung,aus den Betten geholt hat, und er ihnen dann gesagt hat ,Mama wirft mich hier raus.Meine Tochter hat sich d stundenlang in ihr Zimmer eingeschlossen ,mein Sohn hat geweint und nach mir getreten.Für sie bin ich schuld,obwohl ich ihnen später alles erklärt habe.Und sie unsere jahrelangen Streits auch sicher mitbekommen haben.Gott,ich weiß nicht was ich noch machen soll-Mittlerweile denke ich daran,mir Hilfe vonm Jugendamt zu holen,hat jemand erfahrung damit?Es muß bald was passieren sonst bleib ich auf der Strecke,ich schaff das alles nicht mehr,und ich brauch noch Kraft die Scheidung hinter mich zu bringen
 
liebe fuchs...

das hört sich alles nicht gut an :-(
deine kinder leiden mit sicherheit auch sehr unter der trennung. du sagst, dein mann hätte sie aus den betten geholt und gesagt: die mama schmeißt mich raus? oh mensch, das ist sowas von schäbig. wenn sie jetzt wirklich dir die schuld für die trennung geben, dann kann man ihr verhalten verstehen.

wenn ich an deiner stelle wäre, würde ich mir vom hausarzt eine adresse eines kinderpsychologen geben lassen... oder familientherapeut. du und deine kinder, ihr braucht dringen prof. hilfe!!! erklär ihm deine situation...die aussagen deines *mannes* und die deiner kinder...er wird euch helfen - ganz sicher!!!!!

ach mensch... ich weiß wie verzweifelt man sein kann.... es tut mir so wahnsinnig leid für dich. aber wie sagst du immer zu mir?? kopf hoch...nicht aufgeben!!!!

ich wünsch dir alle kraft der welt und ganz viel glück und liebe
jamie
 
Liebe Füchsin,

kann mich der Aussage von Jamie nur anschließen, die einen wirklich guten Rat gegeben hat.

Viele Grüße
 
Hi Marion,

verstehe sehr gut, wie verzweifelt du bist. Dein Mann ist irgendwie ein D******** (sorry für den Ausdruck, aber anders kann ich das nicht bezeichnen). Aber weißt du, das kenne ich von meiner Freundin. Sie auch zwei Kinder, der Vater mischt immer mit und Mutter dann völlig am Ende, Depressionen, viel weinen, zu nichts mehr in der Lage. Die Kinder tanzten ihr auf der Nase rum.

Irgendwann ist ihr einfach alles über den Kopf gewachsen. Sie hatte ja noch mal so ganz nebenbei ihre Arbeit, den Haushalt, was du ja selber kennst.

Sie wurde von ihrem Arzt au-geschrieben, eine Kur wurde beantragt und sie ging für insgesamt 8 Wochen in Reha. Dieser Abstand tat ihr einfach nur gut. Die Kinder sind in der Zeit beim Vater geblieben. Vielleicht wäre das für dich auch mal die beste Lösung. Raus aus dem Alltagsstress, einfach mal abschalten und dann mit Kraft wieder einsteigen.

Lass dir das mal durch den Kopf gehen. Wenn der Vater sich ja jetzt schon so "rührend" um die Kleinen kümmert, warum dann nicht, wenn du in Reha bist. Kann mir jetzt schon dein Gesicht vorstellen:"Oh neeeee, dann bin ich ja eine Rabenmutter!!" Das ist völliger Quatsch. Du kannst nur wieder richtig leben, atmen und deine Dinge erledigen, wenn du Kraft getankt hast. Und Angst vor einer Beeinflussung durch den Vater brauchst du nicht zu haben, denn das tut er ja heute schon. Du weißt ja jetzt auch nicht, was er den Kindern alles so erzählt.

Meiner Freundin geht es heute viel besser. Sie ist gestärkt voller Selbstvertrauen nach Hause gekommen, macht heute noch eine weiterführende Verhaltenstherapie, geht wieder arbeiten und alles andere klappt hervorragend.

Nimm dir diese Auszeit, das kann ich dir nur raten, ansonsten klappst du noch ganz zusammen.

Ich umarme dich, drück dich mal ganz fest an mein Herz, damit ein bisschen Kraft von mir auf dich übergeht.
 
Hallo fuchs!

Mir ist gerade einiges eingefallen, zum Thema "Hilfe holen vom Jugendamt":
Ich mache im Moment ein Praktikum bei der FamilienHilfe der Caritas. Dort bieten sie eine Erziehungsberatung an, wo ganz verschiedene Probleme betreut werden. Da werden ganz häufig auch Probleme wie deine besprochen (habe gestern 200 FallAkten sortiert). Da gibt es Gespräche nur für die Mütter, nur für die Kinder und natürlich auch alle zusammen. Was dich vielleicht auch interessieren könnte: dort gibt es auch extra Gruppen für Kinder, die eine Scheidung mitmachen, wo sie über ihre Gefühle sprechen können. Dort erleben sie, dass sie nicht alleine sind mit ihrer Situation, machen gestalterische Arbeiten zum Thema, können auch ihre Aggressionen rauslassen (Boxsäcke)... Wenn dich das interessiert, kann ich gerne noch mehr erzählen.

Wünsche dir alles alles Gute,
fühl dich gedrückt,
Katrin
 
Hallo Sadie,

nett mal wieder von dir zu hören.

das hört sich gut an ,erzähl mir mehr,da du ja weißt wo ich zu Hause bin,würde mich interessieren ob es das auch in meinem Einzugsbereich gibt,vieleicht weißt du was darüber.Mit der Kindergruppe ,ich glaube das wäre ganz gut.Vielen Dank ..Liebe Grüße Marion
 
Okay, was fällt mir noch dazu ein?
Also, in diesen Einrichtungen arbeiten normalerweise Sozialpädagogen, da läuft auch noch mindstens ein Heilpädagoge herum, der sich mit Erziehungsberatung befasst. Diese Gruppe dort leitet eine Sozialpädagogin und eine Praktikantin.
Den Kids wurde auch direkt vermittelt, dass es eine "Geheimgruppe" ist,so dass sie keine Angst haben müssen, dass jemand anderes etwas davon mitbekommt, was sie dort besprechen. Da es heute so viele Scheidungskinder gibt, glaube ich, dass es sicher bei euch in der Nähe auch so eine Gruppe gibt. Es muss ja auch nicht unbedingt die Caritas sein, denn auch die AWO, die Jugendhilfe und viele andere Organisationen haben solche FamilienHilfeZentren.
Ich denke, ein Gespräch mit einem Erziehungsberater, der deinen Kindern einen Platz in solch einer Gruppe vermittelt, wäre günstig. Es gibt da übrigens auch extra Mädchengruppen zu unterschiedlichen Bereichen und für unterschiedliche Altersgruppen- das Ganze übrigens stadtteilspezifisch. Wenn schon ein Zentrum, für einen Stadtteil so viel anbietet sind die Chancen sicher gut, dass es bei euch auch soetwas gibt.

Ach ja, eines ist noch wichtig: die Finanzierung dieser sozialen Einrichtungen ist wirklich schwierig, ich bekomme da immer mit, wieviel die nebenbei mit Statistik und Abrechnung zu tun haben. Also Gespräche mit dem Erziehungsberater bekommen die da nur bezahlt, wenn man entweder Arbeitslosengeld bezieht ODER das Jugendamt jemanden weitervermittelt hat. Ich gehe davon aus, dass das mit diesen Gruppen ähnlich ist. Ob man auch in diese Gruppen kommt, ohne nicht wenigstens einen Termin mit dem Erziehungsberater gehabt zu haben weiß ich nicht, aber wenn es so ist, musst du dich sicher auch mind. 6Wochen Wartezeit einstellen. (Die schicken übrigens keinen weg, den sie nicht abrechnen können, aber die arbeiten dann quasi umsonst, so dass die Wartezeiten schon verständlich sind.)

Also, ich frage Montag nochmal die Praktikantin die die Scheidungskindergruppe mitleitet und schaue jetzt mal im Netz, was ich vielleicht finde- bei Erfolg werde ichs posten.
Noch Fragen? 😱)
 
bedanke mich schon mal im voraus,Sadie.
Bin schon ein Stückchen weitergekommen dank dir.Im Moment keine Fragen mehr. Liebe Grüße Marion
 
Hallo Micky II

Du auch wieder da,schön.

Danke für deinen Hinweis mit der Kur.Ich werde dieses Jahr wohl eine Kur machen müssen,allerdings wird das eine Kur wegen meines Asthmas.Und 6-8 Wochen kann ich schon gar nicht,da mein Nochmann meint ich würde halligalli machen und er müsse auf die Kinder aufpassen,.werde versuchen meine Kur in den März zulegen,da hat mein Nochmann seinen Urlaub genommen ,ist nur die Frage wie geht das alles mit der Scheidung weiter,wenn ich im März dann weg bin.Werden wir mal sehen wie es weitergeht.Jetzt habe ich mich ausgeheult,Tee getrunken, nun gehts was besser.Danke und Gruß zum Niederrhein. Marion
 
Hallo fuchs,

hast Du wegen der Kur schon einmal daran gedacht, eine Mutter-und-Kind-Kur zu beantragen, bzw. in eine Einrichtung zu gehen, in die Du die Kinder mitnehmen kannst? Vielleicht wäre das ja eine Lösung, die für Dich und auch für die allgemeine Familiensituation passend wäre. Frag doch mal bei Deiner KK nach, ob sowas möglich ist.

Ich bin auch im Trennungsjahr auf eine Mutter-und-Kind-Kur gefahren wegen allgemeiner Erschöpfungszustände, allerdings nur mit einem Kind. Mir und dem Kind hat diese Maßnahme sehr gut getan.

Lieben Gruß
Sisandra
 
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