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Was macht einen guten Vater aus?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131880
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G

Gelöscht 131880

Gast
Guten Abend,
Ich habe leider eine sehr schlechte Beziehung zu meinem Vater. Ich komme mit seinem Charakter als Mann und seiner Weltsicht nicht zurecht. Daher möchte ich gerne wissen, was macht für euch einen guten Vater aus? Wie verhält dieser sich?
Vielen Dank fürs Antworten im voraus
 
Ich hatte keine wirklichen Eltern, nur Erzeuger. Guter Vater sein, ich hatte da ja nichts gelernt von meinen Erzeugern, mit eigener Familie, mit Kindern ist man in die Rolle rein gewachsen, hat von anderen Vätern gelernt, auch gesehen, was man anders machen kann. Man muss mit Herz und Seele Vater sein wollen und können, für seine Kinder da sein, bei Problemen ihnen und auch der Mutter oder Partnerin zur Seite stehen. Tausche dich vielleicht mit dir bekannten Vätern aus, es gibt da viele Möglichkeiten. Ein Patentrezept wirst du kaum finden oder erhalten,
 
Ich hatte keine wirklichen Eltern, nur Erzeuger. Guter Vater sein, ich hatte da ja nichts gelernt von meinen Erzeugern, mit eigener Familie, mit Kindern ist man in die Rolle rein gewachsen, hat von anderen Vätern gelernt, auch gesehen, was man anders machen kann. Man muss mit Herz und Seele Vater sein wollen und können, für seine Kinder da sein, bei Problemen ihnen und auch der Mutter oder Partnerin zur Seite stehen. Tausche dich vielleicht mit dir bekannten Vätern aus, es gibt da viele Möglichkeiten. Ein Patentrezept wirst du kaum finden oder erhalten,
Hmm, ja, das mit dem nicht gelernt haben kenne ich. Ich hatte seit ich fünf bin kein männliches Vorbild, dass einzige was ich kann, ist mit jüngeren Brüdern. Jetzt fehlt mir Erfahrung im Sozialverhalten. Ich möchte gerne mehr das Positive sehen und Vorbilder finden. Ich traue mich noch nicht so ganz, mich auszutauschen, da ich Männer bezogene Ängste habe. Ja, es gibt kein Patentrezept, stimme zu. Aber das "Wollen und das Herz und die Seele" können ja eine Basis bilden. Eine Grundlage für Entscheidungen. Ich habe keine Kinder, aber als ich meinen Bruder das erste Mal im Arm hatte, da wusste ich, dass ich ihn beschützen werde. Und ich habe es gemacht, so gut ich konnte, obwohl es nicht meine Verantwortung und ich dafür zu jung war. Ich würde trotzdem nichts rückgängig machen. Das schwierige bei Austausch ist auch, dass ich nicht möchte, dass es als ein sexuelles Interesse interpretiert wird oder von Partnerinnen als Bedrohung wahrgenommen wird. Ich danke dir für deinen Rat.
 
Ein guter Vater versucht so gut wie ihm möglich, für sein Kind da zu sein. Mit Rat und Tat dem Kind zur Seite stehen. Leider hatte ich auch nicht so einen Vater.
 
Wer Glück hat, erwischt einen Vater, der herzlich ist, annehmend, gern Vater ist. Das war meiner nicht gerade, er fluchte immer über diese vielen Kinder, die er nie wollte und die man ihm angehängt hat.
Auch wenn ich noch so angestrengt nachdenke, ich sah nie wohlwollende Blicke, oder gar Interesse.

Er war aber trotzdem gut, denn er schuftete Tag und Nacht, um diese vielen Mäuler satt zu kriegen, uns ein Haus zu bauen, uns überall hinzuchauffieren und zuletzt lasen wir in seinem Testament: an alle sieben Kinder soll alles zu gleichen Teilen aufgeteilt werden.
Als er verstorben ist, habe ich monatelang geweint, so viel Trauer brach da auf, alles Ach und Weh, das ich wegen ihm hatte sprudelte heraus. Dann habe ich abgehakt und aus meinem Leben verbannt.
Ein Fremder, über den ich nicht mal reden mag, meine Geschwister sehen ihn anders.

Was ich aber weiß, im Nachhinein betrachtet, viel gäbs nicht ohne ihn, mich zb... 🙂

Das sind doch auch nur Menschen, wenn man ihre Biographie anschaut, dann müssen sie einem leid tun, diese glücklosen Leut.

Mein Ältester hat vier Kinder, wenn man zuschaut, dann wünscht man sich so einen Papa im nächsten Leben. Der scherzt, lacht, spielt daheim, die Ehefrau und er lieben sich total, die Kinder samt Eltern fühlen sich offensichtlich Pudelwohl. Diese Generation ist anders, früher waren wesentlich mehr Sorgen da und wahrscheinlich auch wenig Bewusstsein in dieser Hinsicht.
 
Ich habe leider eine sehr schlechte Beziehung zu meinem Vater.

Du bist kein Kind mehr. Kannst du diesen Mann nicht ertragen, aushalten, dann sags ihm doch und grenze dich ab von ihm. Offenbar gehts ihm ähnlich wie dir, sonst wäre er kooperativer, milder, bereitwilliger nachgebend.
Liebe Trixi, schade um die Zeit, gönnt euch die Freiheit, entlasse ihn von dieser Rolle und wünsch ihm alles Gute. Keine Diskussionen, keine Streits, jeder bleibt in seiner Ecke, wenn er ein Ekelpaket ist, dann soll er dir fernbleiben. Ich bin da sehr pragmatisch- egal, ob man verwandt ist, verbrüdert oder sonst was, mit jedem kann man nicht gut harmonieren, diese lässt man halt ihn Ruh und außen vor.
 

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