Liebe Forenmitglieder,
ich bin erst seit heute hier angemeldet. Ich fand dieses Forum wohl ... eher "wegen dem Mut der Verzweiflung herraus".
Was ich so las, stellt man sich generell als erstes vor. Gut, dann stelle ich mich kurz vor. Meinen Benutzername lest Ihr wohl so oder so. Desweiteren bin ich Student an einer FH. Im Rahmen dieses Studiums habe ich ein 2. Pflichtpraktikum zu absolvieren, weil mein erstes aufgrund meiner Werkzeugmacher-Ausbildung angerechnet wurde. Für dieses Praktikum hat es mich in die USA verschlagen. Ich bewarb mich halt bei einer Firma, die global agiert, auf ein Auslands-Praktikum in der Produktion.
Nun hocke ich hier in den USA, wo ich mich - ähnlich wie in meinem bisherigem Leben vor dem Studium - frage, warum ich so bin wie ich bin und ich mich so fühle.
Ich bin eineiiger Zwilling, und weil bei uns beiden Zwillingen das sogenannte Zwillingsphänomen (dass wir Zwillinge eine eigene Sprache hatten) auftrat, haben wir bis zum 4. Lebensjahr Deutsch als Muttersprache nur verstanden, nicht gesprochen, weshalb wir bis zum 7. Lebensjahr (sind ein Jahr später eingeschult worden) Deutsch sprechen lernen mussten. Sogar sogenannte "Experten" (Sozialpädagogen, usw.) sagten unseren Eltern, wir Zwillinge würden schon Probleme haben, eine Sonderschule abzuschließen. Mittlerweile ist das kein Problem mehr für mich.
Aber Seit langem habe ich ein Problem mit mir selbst, länger als bis letzten August. Mein Vater beginn letztes Jahr im August Selbstmord. Viele Verwandte sagten, dass es aus dem Affekt passiert gewesein sei, dem ich persönlich nur zum Teil zu stimme. Mein Vater war Alkohol- und Tabletten-Krank (wenn man die Abhängigkeit einer Person bei beiden Stoffen als Krankheit bezeichnen kann). Letztes Jahr war er auf Reha deswegen, wo er nicht weit weg von meinem Studiumsplatz war, und mich deswegen besuchte. Er bekam so viel Leben und Liebe zum Leben wieder in seine Augen, dass es für mich schön war, ihn so sehen zu dürfen, als er mich besuchen kam.
Mir macht nach wie vor zu schaffen, dass nicht nur mein Vater diese Tat beginn, sondern auch mein Zwilling unseren Vater versuchte, wieder zu beleben. Ich war an dem Tag nicht da, weswegen ich mir nach wie vor Vorwürfe mache. Ich weiß nicht, warum, aber mir gefällt die Arbeit auf dem Praktikum gar nicht, obwohl ich selbst weiß, dass ich mich auf diese Stelle beworben habe. Ich habe mir wohl zu viel von diesem Pratkikum versprochen, oder nicht genut überlegt, als ich mich bewarb.
Ich weiß manchmal wirklich nicht, wie der nächste Tag wird. Aufhören, zu kämpfen? Nach der Erfahrung letzten August sagte ich zu mir selbst, dass das Studium ersteinmal wichtiger ist. Wichtiger als ... nun ja ... alles andere. Ich denke, dass diese Einstellung manches an meiner Situation verschärft hat. Schon vor letzten August, war ich ein Einzelgänger, hatte und habe nach wie vor, Probleme in der Kommunikation. Ich war Wochenende lang auf meinem Studentenzimmer gehockt (vor und nach letztem August), wenn nichts fürs Studium getan wurde, und habe aus meinem Fenster gestarrt oder bin im Internet (u. a. auf youtoube.de) verschwunden.
Selbst vor dem Studium in meiner Ausbildung war es mir ein Graus, mit Kollegen weg zu gehen, um sich so zu betrinken, dass der nächste Tag im Eimer ist, wollte ich selbst nie, weil ich keinen Sinn darin sah. Erst im Studium sagte einer, mit dem ich komischerweise trotzdem sehr gut auskomme, dass ich unter Komilitonen als "komisch" bekannt bin (angeblich aufgrund von Überreaktionen, kaum Kontakt zu Komilitonen, kaum Alkohol, weil ich zu schnell zu viel persönlich nehmen würde, ...)
In der letzten Woche bis heute merkte ich jeden Tag nur, dass mit mir etwas nicht stimmt. Der Tod vom Vater, kann dieses Faktum so lange so starke Auswirkungen haben? Bin ich selbst der Grund, warum ich mir so grottenschlecht vorkomme?
Ich versuchte lange Zeit durch andere Wege wie Selbsthilfegruppen als Therapie einen Weg zu finden, aber selbst dazu war ich wohl zu blöd, weil durch meinen eigenen Wunsch, so viel wie möglich vom Studium mitzunehmen, mein Grips nicht ausreichte, mich selbst zu ändern, in dem ich mein Verhalten ändere.
Und nun hocke ich in den USA, wo ich nicht weiß, wo ich wen fragen sollte, um wenigstens ein paar Sitzungen abzuhalten. Ich weiß nicht, ob sich eine Therapie als sinnvoll ergibt, weil ich bereits im November zurückreise, egal ob ins nächste Land (Malaysia) für ein Auslandssemester oder nach Deutschland. Hier habe ich auch Probleme, (a) zu wissen, was ich will, (b) Probleme, mich zu entscheiden.
Ich schrieb mich für diese Möglichkeit ein, um evtl. dorhin gehen zu können, habe aber schon länger gemerkt, dass ich es eher wie eine Liste abhaken wollte, als dieses Fernweh zu befriedigen, weshalb andere so ein Auslandssemester machen.
Anscheinend bin ich viel zu viel auf das Negative fokussiert.
Ich danke euch bereits fürs durchlesen.
MhG
ich bin erst seit heute hier angemeldet. Ich fand dieses Forum wohl ... eher "wegen dem Mut der Verzweiflung herraus".
Was ich so las, stellt man sich generell als erstes vor. Gut, dann stelle ich mich kurz vor. Meinen Benutzername lest Ihr wohl so oder so. Desweiteren bin ich Student an einer FH. Im Rahmen dieses Studiums habe ich ein 2. Pflichtpraktikum zu absolvieren, weil mein erstes aufgrund meiner Werkzeugmacher-Ausbildung angerechnet wurde. Für dieses Praktikum hat es mich in die USA verschlagen. Ich bewarb mich halt bei einer Firma, die global agiert, auf ein Auslands-Praktikum in der Produktion.
Nun hocke ich hier in den USA, wo ich mich - ähnlich wie in meinem bisherigem Leben vor dem Studium - frage, warum ich so bin wie ich bin und ich mich so fühle.
Ich bin eineiiger Zwilling, und weil bei uns beiden Zwillingen das sogenannte Zwillingsphänomen (dass wir Zwillinge eine eigene Sprache hatten) auftrat, haben wir bis zum 4. Lebensjahr Deutsch als Muttersprache nur verstanden, nicht gesprochen, weshalb wir bis zum 7. Lebensjahr (sind ein Jahr später eingeschult worden) Deutsch sprechen lernen mussten. Sogar sogenannte "Experten" (Sozialpädagogen, usw.) sagten unseren Eltern, wir Zwillinge würden schon Probleme haben, eine Sonderschule abzuschließen. Mittlerweile ist das kein Problem mehr für mich.
Aber Seit langem habe ich ein Problem mit mir selbst, länger als bis letzten August. Mein Vater beginn letztes Jahr im August Selbstmord. Viele Verwandte sagten, dass es aus dem Affekt passiert gewesein sei, dem ich persönlich nur zum Teil zu stimme. Mein Vater war Alkohol- und Tabletten-Krank (wenn man die Abhängigkeit einer Person bei beiden Stoffen als Krankheit bezeichnen kann). Letztes Jahr war er auf Reha deswegen, wo er nicht weit weg von meinem Studiumsplatz war, und mich deswegen besuchte. Er bekam so viel Leben und Liebe zum Leben wieder in seine Augen, dass es für mich schön war, ihn so sehen zu dürfen, als er mich besuchen kam.
Mir macht nach wie vor zu schaffen, dass nicht nur mein Vater diese Tat beginn, sondern auch mein Zwilling unseren Vater versuchte, wieder zu beleben. Ich war an dem Tag nicht da, weswegen ich mir nach wie vor Vorwürfe mache. Ich weiß nicht, warum, aber mir gefällt die Arbeit auf dem Praktikum gar nicht, obwohl ich selbst weiß, dass ich mich auf diese Stelle beworben habe. Ich habe mir wohl zu viel von diesem Pratkikum versprochen, oder nicht genut überlegt, als ich mich bewarb.
Ich weiß manchmal wirklich nicht, wie der nächste Tag wird. Aufhören, zu kämpfen? Nach der Erfahrung letzten August sagte ich zu mir selbst, dass das Studium ersteinmal wichtiger ist. Wichtiger als ... nun ja ... alles andere. Ich denke, dass diese Einstellung manches an meiner Situation verschärft hat. Schon vor letzten August, war ich ein Einzelgänger, hatte und habe nach wie vor, Probleme in der Kommunikation. Ich war Wochenende lang auf meinem Studentenzimmer gehockt (vor und nach letztem August), wenn nichts fürs Studium getan wurde, und habe aus meinem Fenster gestarrt oder bin im Internet (u. a. auf youtoube.de) verschwunden.
Selbst vor dem Studium in meiner Ausbildung war es mir ein Graus, mit Kollegen weg zu gehen, um sich so zu betrinken, dass der nächste Tag im Eimer ist, wollte ich selbst nie, weil ich keinen Sinn darin sah. Erst im Studium sagte einer, mit dem ich komischerweise trotzdem sehr gut auskomme, dass ich unter Komilitonen als "komisch" bekannt bin (angeblich aufgrund von Überreaktionen, kaum Kontakt zu Komilitonen, kaum Alkohol, weil ich zu schnell zu viel persönlich nehmen würde, ...)
In der letzten Woche bis heute merkte ich jeden Tag nur, dass mit mir etwas nicht stimmt. Der Tod vom Vater, kann dieses Faktum so lange so starke Auswirkungen haben? Bin ich selbst der Grund, warum ich mir so grottenschlecht vorkomme?
Ich versuchte lange Zeit durch andere Wege wie Selbsthilfegruppen als Therapie einen Weg zu finden, aber selbst dazu war ich wohl zu blöd, weil durch meinen eigenen Wunsch, so viel wie möglich vom Studium mitzunehmen, mein Grips nicht ausreichte, mich selbst zu ändern, in dem ich mein Verhalten ändere.
Und nun hocke ich in den USA, wo ich nicht weiß, wo ich wen fragen sollte, um wenigstens ein paar Sitzungen abzuhalten. Ich weiß nicht, ob sich eine Therapie als sinnvoll ergibt, weil ich bereits im November zurückreise, egal ob ins nächste Land (Malaysia) für ein Auslandssemester oder nach Deutschland. Hier habe ich auch Probleme, (a) zu wissen, was ich will, (b) Probleme, mich zu entscheiden.
Ich schrieb mich für diese Möglichkeit ein, um evtl. dorhin gehen zu können, habe aber schon länger gemerkt, dass ich es eher wie eine Liste abhaken wollte, als dieses Fernweh zu befriedigen, weshalb andere so ein Auslandssemester machen.
Anscheinend bin ich viel zu viel auf das Negative fokussiert.
Ich danke euch bereits fürs durchlesen.
MhG