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Was ist nur los mit mir - Trauer/Verzweiflung/Einsamkeit/Befreiung

Zusy

Neues Mitglied
Guten Abend,

am liebsten würde ich alles niederschreiben, aber es wäre zuviel. Ich will mich daher einfach mal auf ein paar Eckpunkte beschränken.

Ich (38) habe letztes Jahr einen Mann (44) kennengelernt. Ich reite und neben dem Stall ist eine Firma, wo er arbeitet. Öfter halfen uns die Mitarbeiter beim Ausbau der Zäune und da kam man in Kontakt.

Ich muss dazu sagen, der Mann war super lieb, einfach herzlich, ich mochte ihn total, sofort von Anfang an. Aber irgendwie wurde mir das alles schnell zuviel. Während es Anfangs super schön war, jede Sekunde, merkte ich nach 2 Monaten, nachdem wir uns 3-4x die Woche sahen und übernachteten, dass mir das einfach zuviel wurde.

Da bekam die junge Beziehung einen riss. Während des für ihn selbstverständlich war, dass man sich ständig sah, war das für mich zeitlich nicht möglich. Anfangs sahen wir uns 3-4x die Woche, in einem Gespräch sagte ich ihm, ich brauche Zeit, war lange Solo und brauche Zeit für mich. Er tat sich super schwer das zu akzeptieren. Eines Freitags eskalierte es erstmals und seither eskalierte es fast wöchentlich. An diesem Freitag war ich mit einer Freundin verabredet, eigentlich hatte ich noch vor, ihn zu besuchen, aber es wurde mir einfach zu spät. Er schrieb unentwegt per Whatsapp, machte mir ein mega schlechtes Gewissen, er würde künftig auch keine Rücksicht mehr auf mich nehmen und sich verabreden ohne auf mich zu achten.

Wir telefonierten später am Abend und es wurde mega mega laut, ich zitterte richtig. Ich wurde laut, er wurde laut, und er beleidigte mich daraufhin mit schlimmsten Schimpfworten. Am nächsten Tag dann trafen wir uns und er meinte, er sei entsetzt über mein Verhalten. Das war ich selbst, und ich entschuldigte mich. Irgendwie war der Riss, das war im Februar nicht mehr zu kitten.

Wir verbrachten seither trotzdem weiterhin viel Zeit zusammen, es war schön, aber trotzdem war ich immer angespannt und hatte das Gefühl, dass alles was ich sagte, zur Diskussion wurde. Er war plötzlich sofort sauer, wenn ich widersprach, eine eigene Meinung hatte und in fast jedem Telefonat wurde er ordinär zu mir, richtig ordinär. Ab diesem Zeitpunkt schob er die Schuld der Diskussionen immer auf mich, wobei ich sachlich blieb, nie mehr laut wurde seit diesem Freitag. Ich arbeitete an mir.

Irgendwie fing es sich wieder, nachdem ich mich immer nach jeder Diskussion entschuldigt hatte, ich kam immer "angekrochen", hatte immer Schuldgefühle. Während er immer kälter wurde, warf er mir vor, ich ziehe mich zurück und er spüre keinerlei Liebe mehr von mir. Das stimmte, ich tat mich super super schwer ihn lieb zu haben, weil es ständig krachte. Dann sagte er, er erwartet von mir liebevollere Einladungen und die kommen nicht, er habe es einfach satt mir mir.

Das Schlimmste ist, ich glaube er hat sogar Recht, tatsächlich habe ich ihm wenig Liebe gezeigt, glaube ich. Oder zu wenig, weniger als er mir jedenfalls, und ich habe mich dann im April bei ihm entschuldigt, wieder und wieder.

Irgendwann aber wendete sich mein Gedanke, nämlich dass er mir ständig ein schlechtes Gewissen macht. Wenn wir diskutierten, wollte er auch garkeine Lösung sondern er diskutierte mich einfach platt. Es hörte nicht auf, er war dann 2-3 Stunden am Telefon oder auch persönlich immer laut, wurde lauter und unangenehmer, wirklich alles was ich sagte, machte ihn aggressiv.

Einmal sagte ich ihm, als er Probleme mit seinem Auto hatte, dass er sich eine andere Werkstatt suchen soll, da seine Werkstatt den Fehler nicht finden konnte und er sah das als persönlichen Angriff, dass ich ihn als total unfähig darstelle. Das waren diese Momente wo er mich total beleidigte anschließend und meist das Telefon auflegte.

Zuletzt, das war vor drei Wochen, machte er am Telefon dann schluss mit mir, das ich Lebenszeit seinerseits verschwende und er die Schnauze voll habe. Ich habe ihn dann mehrfach angerufen, wollte ihn treffen, was er ablehnte und total kalt und aggressiv reagierte.


Nun weiß ich überhaupt nicht mehr weiter. Direkt nachdem er die Beziehung beendet hatte, entschuldigte ich mich, weinte bitterlich und er meinte: Er habe die Nase voll von meinen Demütigungen. Dabei war er derjenige, der mich ständig ordinär beleidigte, so dass ich das garnicht wiedergeben mag.

Seit zwei Wochen sehe ich ihn ständig, im Stall und er wohnt auch nicht so weit weg, beim Einkaufen habe ich ihn gesehen. Ich bin neulich hin und fragte ihn wie es ihm gehe. Er meinte süffisant: Ohne mich gehe es ihm richtig gut und er wolle mich nicht mehr sehen.

Er sagte, dass ich ihn zuviel gedemütigt habe und er sich geschworen habe, sowas lasse er sich nie wieder gefallen. Er war eiskalt, von seiner früheren Liebe war nichts mehr zu spüren. Ich sagte ihm, dass ich ihn noch sehr mag und es wieder gut machen wollte, ihn treffen wollte, aber er lehnte es eiskalt ab.

Ich frage mich gerade, wieso ich um ihn kämpfen mag, trauere und zur anderen Situation froh bin ihn los zu sein, wieso mich Schuldgefühle plagen, ich verstehe mich nicht mehr. Seit dieser Woche konnte ich nicht mehr aufstehen und bin krank geschrieben.

Ich habe mich in die Thematik der Toxik eingelesen, aber weiß nicht, ob nicht ich der Fehler bin. Ich weiß garnichts mehr, vielleicht hat hier einen einen Denkansatz.
 
Für mich wirkst du verstört, manipuliert und abhängig.

Du scheinst tatsächlich in eine toxische Beziehung geraten zu sein. Das Problem für mich scheint dein mangelndes Selbstwertgefühl zu sein, denn du grenzt dich nicht ab. Das zieht Täter an.

Du darfst Grenzen haben, diese ausdrücken und auch respektiert wissen. Damit machst du nichts falsch. Wenn dir drei oder vier Tage Treffen zu viel sind, dann ist das keineswegs ein Grund dafür dich zu beschimpfen. Das ist respektlos und zeigt, dass deine Bedürfnisse, die ebenso relevant wie die Bedürfnisse deines Partner sind, nicht ernst genommen werden.

Sobald mich jemand beleidigt, anschreit und immer wieder beschimpft etwas getan oder unterlassen zu haben, bin ich weg. Da interessieren mich auch keine Gründe weshalb dies passiert ist. Ich glaube das vermittle ich auch ohne Worte.
Du warst dennoch immer verfügbar. Das zeigte deinem Freund „das er alles mit dir machen kann“. Dabei sinkt mit jedem Streit der Respekt vor dir, was wiederum die Teufelsspirale anheizt.

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich sehe dich keineswegs als schuldig. Die Schuld für seine Ausfälligkeiten liegen alleine bei ihm (deine falls du auch ausfällig warst bei dir). Nur deine Aufgabe ist besser auf dich aufzupassen und dich zu schützen. Das ist nicht immer leicht, gerade wenn das Gegenüber einen manipuliert, entwertet und beschuldigt. Aber dein Gefühl lag oft richtig, du hast ihm nur nicht so recht geglaubt.

Von daher, mach einen großen Bogen um den Mann, denn du kannst froh sein ihn losgeworden zu sein.

Und falls es nochmal zu einem Gespräch kommen sollte, kannst du ihn gerne damit konfrontieren, dass du nochmal nachgedacht hast und du ihn mittlerweile in einem ganz Licht siehst, und du auch nichts mehr mit ihm zu tun haben willst.

Noch was: Jemand, der nicht gut mit dir ist, liebt dich nicht. Neverever! Daran kannst du sehen, ob es jemand ernst meint. Vielleicht kannst du die Erfahrung so verarbeiten, nun zu wissen, was du nicht mehr willst.
Und gegen die Depression: Vielleicht kannst du dir sagen, du hast etwas besseres verdient.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich wirkst du verstört, manipuliert und abhängig.

Du scheinst tatsächlich in eine toxische Beziehung geraten zu sein. Das Problem für mich scheint dein mangelndes Selbstwertgefühl zu sein, denn du grenzt dich nicht ab. Das zieht Täter an.

Du darfst Grenzen haben, diese ausdrücken und auch respektiert wissen. Damit machst du nichts falsch. Wenn dir drei oder vier Tage Treffen zu viel sind, dann ist das keineswegs ein Grund dafür dich zu beschimpfen. Das ist respektlos und zeigt, dass deine Bedürfnisse, die ebenso relevant wie die Bedürfnisse deines Partner sind, nicht ernst genommen werden.

Sobald mich jemand beleidigt, anschreit und immer wieder beschimpft etwas getan oder unterlassen zu haben, bin ich weg. Da interessieren mich auch keine Gründe weshalb dies passiert ist. Ich glaube das vermittle ich auch ohne Worte.
Du warst dennoch immer verfügbar. Das zeigte deinem Freund „das er alles mit dir machen kann“. Dabei sinkt mit jedem Streit der Respekt vor dir, was wiederum die Teufelsspirale anheizt.

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich sehe dich keineswegs als schuldig. Die Schuld für seine Ausfälligkeiten liegen alleine bei ihm (deine falls du auch ausfällig warst bei dir). Nur deine Aufgabe ist besser auf dich aufzupassen und dich zu schützen. Das ist nicht immer leicht, gerade wenn das Gegenüber einen manipuliert, entwertet und beschuldigt. Aber dein Gefühl lag oft richtig, du hast ihm nur nicht so recht geglaubt.

Von daher, mach einen großen Bogen um den Mann, denn du kannst froh sein ihn losgeworden zu sein.

Und falls es nochmal zu einem Gespräch kommen sollte, kannst du ihn gerne damit konfrontieren, dass du nochmal nachgedacht hast und du ihn mittlerweile in einem ganz Licht siehst, und du auch nichts mehr mit ihm zu tun haben willst.

Noch was: Jemand, der nicht gut mit dir ist, liebt dich nicht. Neverever! Daran kannst du sehen, ob es jemand ernst meint. Vielleicht kannst du die Erfahrung so verarbeiten, nun zu wissen, was du nicht mehr willst.
Und gegen die Depression: Vielleicht kannst du dir sagen, du hast etwas besseres verdient.

Anfangs war er ein, zwei Mal nach Unmut meinerseits, weil er mir am Wochenende fürs Pferd zb keine Zeit gelassen hat, derjenige, der die noch frische Beziehung gerettet hat. Aber am Kernproblem, der Zeit, die ich zb für mich brauchte, hat das nie etwas geändert.

Er hat mir immer erklärt, wie ich meine Zeit zu regeln habe, wie es "normal" sei für eine Beziehung, dass er es "nur so kenne", dass man 24/7 aufeinander hängen würde. Ich meinerseits kannte das zb anders.

Nach dem ersten heftigen Krach meinte er, "er wisse garnicht wer ich wirklich sei", ich hatte ihm es immer versucht irgendwie Recht zu machen, zb vor der Arbeit früh morgens das Pferd versorgt, damit wir uns abends früher sehen, aber das fand er dann wiederum auch nervig, weil ich ja früh raus musste morgends. Also diese Bemühungen meinerseits sah er nie.

Ja, die Beleidigungen etablierten sich, irgendwann war es "fast normal", dass er mich beschimpfte, ich hatte das allerdings kommen sehen, weil ich weiß, wenn einmal diese Hürde überschritten ist, diese Grenze überschritten, dann macht er das immer wieder.

Nachdem er die Beziehung beendet hatte, lief ich ihm eine ganze Weile nach, rief ihn zig mal an, er war total genervt von mir, (Stichwort Toxik) und tat so als sei ich der letzte Mensch für ihn und er betonte ständig, er habe etwas Besseres als mich verdient und habe durch mit gelernt, dass er sich "so nicht länger von einer Frau wie mir behandeln lasse". Ich habe in den gesamten 7 Monaten von ihm nie einmal eine Entschuldigung gehört, ständig habe ich mich entschuldigt, bin angekrochen, irgendwann dann hatte ich das Gefühl, ich verliere das letzte Selbstbewusstsein.

Mein letztes Telefonat mit ihm war vor zwei Wochen, auch hier entschuldigte ich mich für das Ganze und dass ich so schlimm zu ihm war, anschließend war er furchtbar genervt von mir, legte auf, seither dann hatten wir keinen Kontakt mehr.

Ich hatte das bisher noch nie, also dass ich einem Mann dermaßen nachgekrochen bin, vor allem, weil ich zu Beginn dieser kurzen Beziehung Red Flaggs sah oder spürte, aber einfach übergangen bin, weil er so lieb zu mir war:

- Meine Bedürfnisse (Pferd, Freunde, Lesen) waren ihm wurscht
- Er erklärte mir wie man Beziehung führt, wie oft man sich sieht usw
- Er war sofort genervt, wenn irgendwas anderes war am Wochenende und sofort das Gefühl, "er sei mir nicht wichtig" war Thema
- Er war unfassbar eifersüchtig, wollte dass ich jahre alte Kontakte zu Schulkollegen beende und auch mit Arbeitskollegen abends keinen Whatsapp Kontakt habe
- Er war genervt, wenn ich mit der Family unterwegs war, mit meinen Schwestern, weil er dann das Gefühl hatte, die seien mir wichtiger als er

Zum Ende hin eskalierte es ständig, mir war dann fast nur noch wichtig, da ich ihn leider super super oft am Stall sehe, dass wir ein möglichst neutrales Verhältnis mit einander hinbekommen.

Zum Ende meinte er, durch mich habe er wieder mal erfahren, dass er so einen Charakter wie mich nicht brauche und genau das Gegenteil ihm gut tue, sowas sitzt natürlich heftig.
 
und er beleidigte mich daraufhin mit schlimmsten Schimpfworten.
Tschüss, Typi.
Am nächsten Tag dann trafen wir uns und er meinte, er sei entsetzt über mein Verhalten.
Haha, der war gut!
ER beleidigt dich, aber DU bist schuldig.
Er war plötzlich sofort sauer, wenn ich widersprach, eine eigene Meinung hatte und in fast jedem Telefonat wurde er ordinär zu mir, richtig ordinär.
Warum lässt du dich so behandeln?
Gibt es bei euch keine besseren Männer?
Zuletzt, das war vor drei Wochen, machte er am Telefon dann schluss mit mir, das ich Lebenszeit seinerseits verschwende und er die Schnauze voll habe. Ich habe ihn dann mehrfach angerufen, wollte ihn treffen, was er ablehnte und total kalt und aggressiv reagierte.
Sei froh.
Nun weiß ich überhaupt nicht mehr weiter. Direkt nachdem er die Beziehung beendet hatte, entschuldigte ich mich, weinte bitterlich und er meinte: Er habe die Nase voll von meinen Demütigungen. Dabei war er derjenige, der mich ständig ordinär beleidigte, so dass ich das garnicht wiedergeben mag.
Das hat Methode. Er will dich brechen.
Er will sehen, wie weit er gehen kann.
Und: Er liebt dich nicht.
Ich frage mich gerade, wieso ich um ihn kämpfen mag, trauere und zur anderen Situation froh bin ihn los zu sein, wieso mich Schuldgefühle plagen, ich verstehe mich nicht mehr. Seit dieser Woche konnte ich nicht mehr aufstehen und bin krank geschrieben.
Das liegt an dem schnellen Wechsel der Gemütszustände. Man kann gar nicht fassen, was da passiert. Er hat dich angefüttert, Bindung hergestellt und dann geht das Gewüte los. Zuckerbrot und Peitsche. Bis man sich fühlt wie eine Socke nach dem Schleudergang. Kenne ich.
Solche Typen sind Gift für jede Frau. Man muss ihnen entschlossen entgegentreten und sich immer wieder sagen: Wer mich lieblos behandelt, liebt mich nicht.
Ich sagte ihm, dass ich ihn noch sehr mag und es wieder gut machen wollte, ihn treffen wollte, aber er lehnte es eiskalt ab.
Hoffentlich bleibt das so. Leider kommen so Psychos irgendwann wieder und der Mist beginnt von vorne.
Ich habe mich in die Thematik der Toxik eingelesen, aber weiß nicht, ob nicht ich der Fehler bin. Ich weiß garnichts mehr, vielleicht hat hier einen einen Denkansatz.
Du bist nicht der Fehler.
ER hat nicht mehr alle Murmeln im Sack.
Lass dir nichts einreden.
 
Ich frage mich gerade, wieso ich um ihn kämpfen mag, trauere und zur anderen Situation froh bin ihn los zu sein, wieso mich Schuldgefühle plagen, ich verstehe mich nicht mehr. Seit dieser Woche konnte ich nicht mehr aufstehen und bin krank geschrieben.

Kümmer dich einfach nicht mehr um ihn! Dann wird es dir bestimmt besser gehen. Sein Verhalten wirkt jedenfalls so als Außenstehender betrachtet nicht gerade, ich sage mal erbaulich. Klar hat man mal Streit im Leben, aber nicht so extrem, oder? Wegen Kleinigkeiten?
 
Ich wurde laut, er wurde laut, und er beleidigte mich daraufhin mit schlimmsten Schimpfworten.
Er war plötzlich sofort sauer, wenn ich widersprach, eine eigene Meinung hatte und in fast jedem Telefonat wurde er ordinär zu mir, richtig ordinär.

Sowas geht gar nicht. Da wäre bei mir der Ofen sofort aus.
Lauf ihm nicht mehr nach und sei froh, dass du ihn los bist.

Das wäre nicht mehr besser geworden, sondern immer schlimmer.
 
Gibt dich mit dem Vogel nicht mehr ab und suche dir Unterstützung, dass deine Schuldgefühle beendet werden. Du hast ja schon einige Sachen aufgeschrieben, die dir im Wege stehen. Hole dir Hilfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Schlimmste ist, ich glaube er hat sogar Recht, tatsächlich habe ich ihm wenig Liebe gezeigt, glaube ich.
Nein, nein und nochmals nein.

Du bist 38 J. alt und erkennst nicht, wie manipulativ du behandelst wurdest? Er beschimpft dich, weil du eine eigene Meinung hast? Du entschuldigst dich, obwohl er dich beschimpft? Lies dir deinen Text bitte nochmal genau durch und ersetzte den weibl. Part durch eine Freundin, was würdest du dieser Freundin raten?

Sei froh, dass du solchen unangenehmen Menschen los bist, das muss sich wirklich niemand bieten lassen.
 
- Meine Bedürfnisse (Pferd, Freunde, Lesen) waren ihm wurscht
- Er erklärte mir wie man Beziehung führt, wie oft man sich sieht usw
- Er war sofort genervt, wenn irgendwas anderes war am Wochenende und sofort das Gefühl, "er sei mir nicht wichtig" war Thema
- Er war unfassbar eifersüchtig, wollte dass ich jahre alte Kontakte zu Schulkollegen beende und auch mit Arbeitskollegen abends keinen Whatsapp Kontakt habe
- Er war genervt, wenn ich mit der Family unterwegs war, mit meinen Schwestern, weil er dann das Gefühl hatte, die seien mir wichtiger als er
Das alles + die Beleidigungen an dich,
Lese dir das alles nochmal durch.

Reicht das nicht aus, um zu realisieren, dass du sehr froh sein kannst ihn los zu sein?
Was möchtest du mit jemanden, der dich
- beleidigt
- will, dass du dir wichtige Kontakte abbricht
- dir Vorschriften macht
- dir versucht zu erklären, wie du deine Freizeit etc zu gestalten hat und wie oft du dich mit ihm zu treffen hast
- dem deine Bedürfnisse egal sein
Und und und.

Das ist doch gezielte Manipulation seinerseits, dass du dich schlecht fühlst.
Pure Absicht und ganz ehrlich, versuche zu verstehen, dass es fantastisch ist, dass du ihn los bist.
Wenn es dir schwer fällt erzähle all das einer Vertrauensperson oder deiner Familie.
Sie können dich darin unterstützen, dass du es realisierst.

Du hast etwas Besseres verdient als jemanden, der dich nicht gut behandelt.
 
Nun weiß ich überhaupt nicht mehr weiter.

Naja- es kommt drauf an, was du unter Glück verstehst.
Gehst du zurück, dann scheinst du masochistisch veranlagt zu sein, also wäre dieser sadistische Mann und wie er sich dir gegenüber benimmt für dich richtig zu sein.
Für mich wäre er nix, ich wäre überaus dankbar, so einen Typen los zu sein.
 

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