Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

was ist mit Einkauf , wenn der Strom weg ist.......

Maufi

Mitglied
Heute möchte ich sehr gerne ein aktuelles Thema ansprechen

ihr habt ja alle schon davon gehört vom Anschlag in Berlin , wo ja bis jetzt immer noch 45000 Haushalte ohne Strom sind und tausende Firmen ohne Strom----
wir haben Glück, bei uns ist sowas noch nicht vorgekommen , aber man denkt doch automatisch gleich darüber nach ,
was ist wenn 😱
Alleine wenn du einkaufen musst , hast kein Bargeld weil man immer die Karte nutzt ,
( Bargeldlos zahlen wird so gefördert und soll immer mehr werden)
was macht man dann ??
Wir leben auf dem Lande , wären echt auf so einiges angewiesen...
Wenn einer ein E-Auto hat, der kann ja nicht laden und und und .
Wieviele arbeiten von zu Hause aus....
Ich finde Fortschritt nicht schlecht, aber es ist nicht immer alles sooooo super toll
wenn mal was zusammenbricht und nix geht mehr.
Irgendwie gibt es manchmal nicht ausreichend Auswegmöglichkeiten.

Wieviel Pflegebedürftige gibt es die sind dann total auf sich gestellt.
In diesem Fall braucht man einen echten Familienzusammenhang , gute Kontakte und gute Freunde ,
aber manch einer hat dies nicht, ich stell mir das wirklich schrecklich vor.

Was denkt ihr so darüber.
Ich freue mich auf rege Antworten
 
Ja, ein Horror-Szenario.

Wie ich vorgesorgt habe.

Reichlich Konserven und selbst eingemachtes Zeugs und Brot in Dosen. Also alles, was man unzubereitet essen kann und lange haltbar ist.

Kühlschrank im Winter auf Balkon/Terrasse.

Immer 3-4:Kästen Wasser im Haus.

Jede Menge LED und echte Kerzen und Taschenlampen.

Ein Kurbel-Radio, das ohne Strom läuft.

Immer genug Bargeld im Haus.
 
Ich war im April in Porto während des Blackouts auf der iberischen Halbinsel.

Dort haben kleine Geschäfte und Bäcker ohne Licht (allerdings tagsüber, während es hell war) gegen Bargeld und ohne Kassenbon alles leerverkauft, was sich an Nahrungsmitteln verkaufen ließ.
Bei Einbruch der Dunkelheit waren wir fix zurück im Hotel, unter den kruden Umständen wars auf der Straße ein bisschen beängstigend.

Das Chaos war am späten Abend bei uns bereits wieder beseitigt, aber es hat uns zu der Erkenntnis verholfen, dass die totale Abschaffung von Bargeld keine besonders gute Idee ist.

Berlin ist immerhin groß genug, dass jemand, der halbwegs gut zu Fuß ist, einfach anderswo einkaufen gehen kann. Vorhin in den regionalen Nachrichten haben sie gebracht, dass Supermärkte indessen über Notstrom verfügen und den Nachbarn kostenlos Handyladen und heißes Wasser anbieten.

Wir sind ziemlich unmittelbare Anrainer, aber selbst nicht betroffen - gruselig ist das aber allemal, weil es so hundekalt ist und noch bis Donnerstag andauern soll.
Heute kam eine Nachbarin rein, die erzählte, sie hätten einer Tante Asyl gewährt. Nämlich gehen bei der auch noch die Rollläden elektrisch - deren Haus ist jetzt ein finsterer, uneinnehmbarer Bunker.
 
Guten Abend...
Nun ja, wir wollen ja fast alle die moderne Welt und lachen die aus die noch an der alten Welt festhalten.
Alles soll modern, immer besser, immer schneller sein - die Schattenseiten werden gerne ausgeblendet oder großzügig vergessen, bis es zu solchen Vorfällen kommt.

Im Grunde sind die, die auf dem Land leben noch am besten dran bzw. haben es einfacher - man kann sich noch selbst helfen.
Hier ist das Denken auch ganz anders - sind die Vorräte noch ausreichend; kaufe ich von Produkt xy gleich zwei; was kann ich selber Anbauen um es Einzukochen etc.
Benzin und Diesel hat jeder irgendwie in der Scheune oder der Werkstatt zu stehen und seid einigen Jahren auch immer mehr Menschen ein Stromaggregat.

Für die Menschen in der Stadt muss das nicht so schön sein. Kein schöner Gedanke...
Gerade diejenigen die auf Pflege angewiesen sind.
 
Ich verstehe dich gut und ich finde, deine Gedanken treffen einen wunden Punkt. Gerade wenn man selbst schon erlebt hat, wie schnell "nichts mehr geht", denkt man über solche Szenarien ganz anders nach.
So wie du es schilderst, habe ich Ähnliches auch schon erlebt: Bei Strom- bzw. Kassenausfällen wurden Einkaufswagen wohlwollend geschätzt. Hatte der Einkauf z. B. einen Wert von rund 50 €, wurden vielleicht nur 20 € berechnet – aber eben nur gegen Bargeld.
Karte? Keine Chance. Das hat damals zwar erstaunlich pragmatisch funktioniert, zeigt aber auch, wie abhängig wir inzwischen von funktionierender Technik sind.
Ich bin absolut nicht gegen Fortschritt, ganz im Gegenteil. Aber ich finde, wir reden viel zu wenig über Ausweichmöglichkeiten, wenn Systeme zusammenbrechen. Fortschritt ist nur dann wirklich gut, wenn er auch krisenfest ist.
Ich stelle mir das für Menschen ohne Unterstützung wirklich schrecklich vor.
Deshalb finde ich es wichtig, dass man offen darüber spricht, nicht aus Panik, sondern aus Vernunft.
 
Was denkt ihr so darüber.
Ich freue mich auf rege Antworten

Ich denke so ...... egal ob Strom ausfällt, Gas ausfällt, Wasser ausfällt, ich selbst für Wochen durch Krankheit ausfalle, nicht einkaufen könnte, ...... ich kann mich und meine Miezi´s locker 4 Wochen versorgen.

Stromagregat ist da, Benzin ist da, Propangas und Gasofen/Herd ist da, Reis, Nudeln, Konserven, Getreide zum Brot backen, 60 Liter Flüssigkeit, 80 Liter Waschwasser, Tauschmittel wie Kaffee, Alkohol, ........
 
Ich stelle mir das mit dem Stromausfall auch chaotisch vor, erst mal die Kälte, die meisten Heizungen fallen dann ja aus. Dann kein Warmwasser, irgendwann geht auch die Klospülung nicht mehr.
Bargeld hilft sicher begrenzt, doch die Supermärkte können vermutlich noch nicht mal die Türen öffnen.

Irgendwann schlägt einer die Scheiben ein, dann wird geplündert, die Arlarmanlagen und Überwachungskameras sind dann ja wohl auch außer Betrieb.
Gleiches gilt für die der Hauseigentümer, die sich davon Sicherheit erhoffen..

Die digital verwöhnten Medienkonsumenten bekommen Entzugserscheinungen.

Viel Vorkehrungen habe ich noch nicht getroffen, Nudeln, Reis und Wasser habe ich wohl da.
Sowie Kerzen, Taschenlampe und Batterien für ein Rado .

Habe mir allerdings heute eine Skihose besorgt. Ich dachte, im Falle eines Falles, wohl nicht verkehrt.
 
Eigentlich hat man ja immer irgendwie was auf Vorrat ,
und in solchen Momenten glaube ich lernt man auch mit knappen
Dinge umzugehen und lernt Sparsamkeit auf andere Art kennen .

Aber es ist dann auch echt gut wenn man sich zu helfen weiß-
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
T Was tun bei nächtlicher Ruhestörung durch Nachbarn? Soziales 10

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben