synonymemaus
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben,
ich glaube ich hätte niemals gedacht jemals einen Eintrag hier zu verfassen und seht an, hier bin ich.
Kurz zu mir: ich bin 22 Jahre alt und befinde mich im 3. Semester meines Studium.
Was ist mein Problem und warum schreibe ich diesen Eintrag hier? Vermutlich weil ich selber nichts mehr mit mir anzufangen weiß. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn man tief ins sich die ganze Zeit ein Problem mit sich trägt aber keine Person im Umkreis dich wirklich verstehen wird.
Also, was ist nun los? Ich habe seit ca. einer Woche wieder ein richtiges Tief. Ich habe sehr mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen, bekomme mich nicht motiviert für mein Studium und ziehe vermutlich 24/7 eine trauernde Lippe. Nein Spaß beiseite. Mir geht es wirklich nicht gut.
2018 war ich, während meines Abiturs bereits wegen einer depressiven Episode in Behandlung. Diese wurde auch erfolgreich abgeschlossen. Gründe waren unter anderem meine Mutter die selber sehr depressiv ist. Aber das ist eine andere, sehr lange Geschichte.
Seit der Beendigung der Behandlung, vielleicht auch schon eher, ging es mir mal blenden und anschließend wieder schlecht. Also praktisch von Himmel hoch jauchzend bis zum Tode betrübt war alles dabei. Ich habe es aber als vollkommen normal hingenommen, denn wir wissen ja alle: Das Leben ist kein Ponyhof und besteht nicht nur aus Sonnenschein.
Aber jetzt sitze ich hier und blicke gerade zurück. Für mich war es schon immer normal, nicht an meinem Leben zu hängen. Damit meine ich nicht, dass ich vor hätte mich umzubringen. Viel eher meine ich damit, dass ich keine Angst davor hätte bei einem Unfall tödlich zu verunglücken oder durch sonst ähnliche Ereignisse. Also kurz und knackig: Ich hänge nicht an meinem Leben.
Für mich war das immer normal aber ich glaube so ist es nicht.
Auch meine immer mehr zunehmenden Stimmungsschwankungen waren komplett normal für mich. Und das geht wirklich von "Das Leben könnte nicht besser sein" bis zu "Welchen Sinn hat mein Leben, ich bin eine Belastung, ich würde gerne einschlafen und nie wieder aufwachen". Aber auch das war/ist für mich wieder komplett normal. Ich denke so ist das Leben oder?
Heute war auch einer der Tage an dem ich den Tag über sehr traurig und niedergedrückt/müde war. Und jetzt am Abend, wie ein Schalter der klick macht, konnte ich lachen.
Manchmal bin ich selber überfordert mit mir und blocke es daher ab, darüber zu reden. Andere Menschen haben schließlich größere Probleme.
Meine Frage an euch:
Geht es euch nun auch so? Ist es das dieses Leben was wir Leben?
Liebe Grüße und einen schönen Abend euch!
ich glaube ich hätte niemals gedacht jemals einen Eintrag hier zu verfassen und seht an, hier bin ich.
Kurz zu mir: ich bin 22 Jahre alt und befinde mich im 3. Semester meines Studium.
Was ist mein Problem und warum schreibe ich diesen Eintrag hier? Vermutlich weil ich selber nichts mehr mit mir anzufangen weiß. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn man tief ins sich die ganze Zeit ein Problem mit sich trägt aber keine Person im Umkreis dich wirklich verstehen wird.
Also, was ist nun los? Ich habe seit ca. einer Woche wieder ein richtiges Tief. Ich habe sehr mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen, bekomme mich nicht motiviert für mein Studium und ziehe vermutlich 24/7 eine trauernde Lippe. Nein Spaß beiseite. Mir geht es wirklich nicht gut.
2018 war ich, während meines Abiturs bereits wegen einer depressiven Episode in Behandlung. Diese wurde auch erfolgreich abgeschlossen. Gründe waren unter anderem meine Mutter die selber sehr depressiv ist. Aber das ist eine andere, sehr lange Geschichte.
Seit der Beendigung der Behandlung, vielleicht auch schon eher, ging es mir mal blenden und anschließend wieder schlecht. Also praktisch von Himmel hoch jauchzend bis zum Tode betrübt war alles dabei. Ich habe es aber als vollkommen normal hingenommen, denn wir wissen ja alle: Das Leben ist kein Ponyhof und besteht nicht nur aus Sonnenschein.
Aber jetzt sitze ich hier und blicke gerade zurück. Für mich war es schon immer normal, nicht an meinem Leben zu hängen. Damit meine ich nicht, dass ich vor hätte mich umzubringen. Viel eher meine ich damit, dass ich keine Angst davor hätte bei einem Unfall tödlich zu verunglücken oder durch sonst ähnliche Ereignisse. Also kurz und knackig: Ich hänge nicht an meinem Leben.
Für mich war das immer normal aber ich glaube so ist es nicht.
Auch meine immer mehr zunehmenden Stimmungsschwankungen waren komplett normal für mich. Und das geht wirklich von "Das Leben könnte nicht besser sein" bis zu "Welchen Sinn hat mein Leben, ich bin eine Belastung, ich würde gerne einschlafen und nie wieder aufwachen". Aber auch das war/ist für mich wieder komplett normal. Ich denke so ist das Leben oder?
Heute war auch einer der Tage an dem ich den Tag über sehr traurig und niedergedrückt/müde war. Und jetzt am Abend, wie ein Schalter der klick macht, konnte ich lachen.
Manchmal bin ich selber überfordert mit mir und blocke es daher ab, darüber zu reden. Andere Menschen haben schließlich größere Probleme.
Meine Frage an euch:
Geht es euch nun auch so? Ist es das dieses Leben was wir Leben?
Liebe Grüße und einen schönen Abend euch!