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Was an altem Spielzeug aufheben?

AnjamitVicky

Aktives Mitglied
Ich habe Kinder im Teenager und Grundschulalter und das Dritte ist unterwegs. Wie ihr merkt, große Altersunterschiede.
Wir räumen gerade den Keller auf und stehen nun vor der Frage, was wir aufheben und wie viel.

Die Frage, die ich mir stelle: Macht es Sinn altes Spielzeug (Benjamin Blümchen Kassetten oder Plüschtiere und alles) aufzuheben, wenn das gar nicht mehr das Zeitalter des Kindes ist?
Da sind Sachen von meinem Mann und mir, aus dem Alter meiner Tochter und meines Sohnes dabei.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich unser Krümelchen später noch an den alten Hörspiel CDs oder Plüschtieren der über 16 und 10 Jahre älteren Geschwister freut und wie sinnig es ist, das Zeug aufzuheben.

Ich dachte früher auch immer: Wenn ich mal Kinder habe, dann spielen die mit meinem alten Spielzeug.
An meinen Puppen hatte meine Tochter schon keinen Spaß mehr.
Als mein Mann dann seine alte Eisenbahn herausholte, fragte mein Sohn, wo er die denn her hatte.


Klamotten habe ich größtenteils entsorgt. Ich möchte das arme Kind ja nicht in Kleidung kleiden, die mal vor 10 Jahren oder mehr in waren.

Aber was ist mit Spielzeug?
 
Da gibt es ja verschiedene Blickwinkel:

1. Deine bereits geborenen Kinder:

Ich würde aufheben, was den Kindern wichtig ist. Deren Lieblingsteddy oder Lieblingsauto. ausmisten würde ich niemals ohne die Beteiligung der Kinder, denn Erwachsene können manchmal nicht einschätzen, was wirklich aufhebenswert für sie ist. Und was sie schmerzlich vermissen würden.

2. Dein noch nicht geborenes Kind:

Da würde ich vielleicht etwas zeitloses Spielzeug aufbewahren, quasi als Grundstock. Lego, Playmobil, Holzspielzeug... Aber bedenke, wie viel Kinder heutzutage geschenkt bekommen. Auch dieses Kind hat ja Geburtstage und Weihnachten... Und wie wenig Spielzeug eigentlich benötigt wird. Wenn da noch 5 Barbiepuppen von der älteren Schwester rumliegen und sie bekommt dann 2 eigene geschenkt, womit wird sie wohl eher spielen? Die Ästhetik und Technik ändert sich ja auch bei vielen Spielsachen. Für Hörspielkassetten muß man ja auch erst noch mal Abspielgeräte finden. Da gibt es inzwischen ja so viele andere technische Möglichkeiten und bis Dein Kind mal 5 oder 6 Jahre ist...

3. Als Familie

Einiges würde ich vielleicht weitergeben wollen. Aber wirklich eher von den Eltern als von den älteren Geschwistern. Es ist nämlich oft eine schöne Erinnerung "Mamas Puppe" oder "Papas Eisenbahn". Nicht so sehr vielleicht im Kinderalter, um damit zu spielen. Aber später kann so ein Spielzeug einen großen emotionalen Wert haben. Ich habe zum Beispiel eine kleine Puppe, die meine Mama als Kind gern hatte. Die bedeutet mir heute sehr viel. Auch wenn ich die als Kind zum Spielen nicht angerührt habe.

Außerdem würde ich Gesellschaftsspiele für die ganze Familie aufbewahren.


Vieles andere würde ich verschenken oder verkaufen. Aber wie gesagt nie ohne die Beteiligung und die Einwilligung der Kinder, denen es gehört. Vielleicht haben die Kinder auch Lust, sich auf den nächsten Trödelmarkt damit zu stellen und sich so ein bißchen Geld zu erwirtschaften?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin hin und her gerissen.
Zumal ja an jedem Spielzeug auch Erinnerungen hängen.

Wenn ich dann etwas aussortiere, steht meine Tochter in der Tür.

"Aber Mama, du willst doch nicht wirklich meine Bibi Blocksberg CDs aussortieren? Die hab ich doch immer zum einschlafen gehört. Und aus dem Buch hat mir Papa doch immer vorgelesen."

und so geht das weiter. Hab ich dann meine Tochter überzeugt, dass sie ihren Plüschelch, den sie seit 10 Jahren nicht mehr anrührt entsorgt, meutert mein Sohn.

"Nein, mein ferngesteuertes Auto wird auf keinen Fall weggeworfen. Das brauche ich noch."
🙄

Wann? Für meine Enkelkinder? Er hat mit 5 zum letzten Mal damit gespielt.

Wir haben seit gestern genau 5 Sachen für den Müll aussortiert (wenn ich meine alte Ledertasche und mein altes Xylophon einrechne).

Mein Mann hat nun eingeworfen, das wir das Spiel in 3 Monaten wenn das Geschlecht feststeht das Spielchen noch einmal wiederholen.

Nun hofft meine Tochter das es ein Mädchen wird und mein Sohn ein Junge, weil sie denken, dass das ganze Spielzeug fürs jeweilige Geschlecht dann aufgehoben wird.

Wie ihr euch vorstellen könnt, hat sich einiges angesammelt.

Nein, leider hat unsere Tochter nicht nur eine Barbie. Die Großeltern waren immer sehr großzügig. Wir haben im Keller nun bald ein eigenes legoland.

Immer wenn wir etwas entsorgen wollen, fällt den Kindern ein, dass sie ganz sicher daran hängen, obwohl sie die Sachen überhaupt nicht mehr angerührt haben.

Wir fahren nun den Plan, dass jeder von uns mindestens 4 Dinge entsorgt und aussortieren muss. Sonst können wir im Keller bald einen eigenen Spielzeug und Schuhladen eröffnen.
 
Es ist auch wichtig, das Eigentum der Kinder zu respektieren. Nur bei den Sachen, von denen sie sich trennen möchten, stellt sich meiner Meinung nach die Frage, ob es Sinn macht, diese noch für ein nachfolgendes Geschwisterkind aufzubewahren. Aber ansonsten kannst Du meiner Ansicht nach nicht über den Willen der Kinder hinweg entscheiden. Wenn es zu viel ist, hätte man früher vorbeugen müssen und ihnen weniger schenken und auf weniger Geschenke aus der Familie hinwirken müssen.
 
Ich würde das Spielzeug daraufhin kontrollieren, wie funktionstüchtig und gut erhalten das noch ist.

Frage dazu: Hat jemand Erfahrungen damit, Legosteine im Bettbezug in der Waschmaschine zu waschen?

Funktioniert das?

Nochmal, was das Geschlecht betrifft. Ich habe leidenschaftlich gern mit Puppen gespielt, aber auch mit der Carrerabahn meines Pflegebruders, sowieso mit Autos. Und Lego fand ich ganz tol


Lass das bloß nicht meine Kinder hören. Mein Mann verzweifelt schon, weil die Kinder Wetten abschließen, dass es ein Junge oder ein Mädchen wird.
😀

 
zum Beispiel könnte jedes Kind 1 Umzugskarton mit den Spielsachen füllen, die man gerne behalten möchte, aber nicht mehr damit spielt. Diese Kartons könnten zum Beispiel im Keller gelagert werden, so wissen die Kids - das alte Spielzeug ist noch da, wenn auch nicht mehr unmittelbar nah.
Und wer weiß, vielleicht sind es gerade diese Kartons die voller Überraschung und Neugier geöffnet werden, wenn sie irgendwann ausziehen - mit oder ohne ihrem Karton 😉

Sicher gibt es einiges an zeitlosen Spielzeug (wie zum Beispiel die Legosteine) die für das neue Familienmitglied übernommen werden können, aber ansonsten sollte man diesem Kind die Möglichkeit geben, seine Neigungen, Vorlieben und Fähigkeiten mit eigenen unterstützenden Spielzeug Raum zur individuellen Entfaltung zu geben.
 

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