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Tatjana27
Gast
Hallo zusammen!
Ich bin jetzt 27 und habe schon seit ich denken kann ein schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Rückblickend kann ich nicht verstehen, woran das überhaupt liegt. Ich habe als Teenager nie getrunken, keine Drogen genommen, nicht geraucht.
Zwei Ausbildungen setzte ich in den Sand, weil ich einfach das perfekte Mobbingopfer darstellte aufgrund meiner Unsicherheit und meines dementsprechend aufgesetzten Verhaltens.
Mir wurde im Grunde von meinem Elternhaus nie Sicherheit vermittelt. Alles was ich gut fand, stellte man in Frage oder redete es schlecht, so als müsse ich mich dafür schuldig fühlen, selbst wenn es sich nur um meinen Musikgeschmack handelte.
Als dann später mal die ein oder andere Beziehung in de Brüche ging, hieß es von meiner Mutter gleich "Bei dir funktioniert eh nie was" oder "Wenn ich der wäre, hätte ich mich auch von dir getrennt."
Überhaupt ließ sie permanent ihre miese Laune an mir aus und wenn ich dann irgendwann total genervt war und dementsprechend reagierte, behauptete sie, ich sei unzufrieden mit meinem Leben und sie sei mein Ventil.
Auf der anderen Seite trug sie mir krass ausgedrückt den Hintern hinterher und machte ungefragt alles für mich, da ich ja "eh zu blöd dafür sei" und "nichts auf die Reihe bekäme". Hinterher warf sie mir vor, ich wäre unselbstständig und würde sie eh nr als meinen "N*ger" missbrauchen, weil ich so faul wäre.
So ging es bis ich mit 22 endlich die finanziellen Mittel hatte und ausziehen konnte. Aber dann ging es weiter. Sie schrieb mir ständig Emails, was für eine undankbare und missratene Tochter ich wäre und dass ich bloß nicht daran denken solle, je wieder zurück zu kommen oder Geld von ihr zu wollen (was ich nie wollte!).
Ich brach den Kontakt komplett ab und antwortete auch auf Mails nicht mehr, bis sie nach einem halben Jahr plötzlich förmlich angekrochen kam und mir auf einmal total nette Emails schrieb, endlich NORMALE Emails. Wie es mir gehe, was sie und mein Vater so unternehmen würden in ihrer Freizeit, was bei ihnen so los war etc.
Ich glaubte ernsthaft daran, dass sich die Beziehung zwischen uns bessern könne. So war es auch etwa 3 Monate, bis das Ganze von vorne los ging. Sie hackte erneut bei jeder Gelegenheit auf mir rum, machte mich und mein ganzes Leben schlecht, verwendete alles, was ich ihr je im Vertrauen erzählt hatte, gegen mich und wollte mir dann noch weismachen, dass jede andere Mutter mich schon längst verstoßen hätte, weil ich ja so unmöglich sei.
Reden konnte ich mit ihr generell nie. Sobald ich hinterfragen wollte, warum sie sich mir gegenüber so verhielt, fiel sie mir ins Wort von wegen "Du bist doch eh immer die Unschuldige!" und ich solle doch ein Buch schreiben mit dem Titel "Ich, das ewige Opfer!" und dann war das Gespräch auch schon wieder beendet.
Dann wurde mein Vater schwer krank und plötzlich war ich die einzige familiäre Stütze, die meine Mutter noch hatte. In der Zeit, als mein Vater im Krankenhaus lag, verstanden wir uns plötzlich super. Alles, was sie offensichtlich immer an mir gestört hatte, rückte in den Hintergrund. Sie war wie ausgewechselt. Ich glaubte wieder, diesmal hat sie verstanden, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Aber kaum ging es meinem Vater wieder besser, verfiel sie in ihr altes Muster und suchte förmlich ständig nach Gründen, um mir wieder irgendwelche Vorwürfe zu machen oder mich unterschwellig zu beleidigen.
Ich bin 27, ich brauche sie nicht. Aber dennoch fände ich es schön, wenn ich einfach ein normales Verhältnis zu ihr haben könnte, da ich einfach nicht nachvollziehen kann, was ihr Problem ist. Ich habe einen festen Job, seit 5 Jahren einen festen Partner und es gibt im Grunde nichts, was sie irgendwie negativ beeinträchtigen könnte.
Warum zum Teufel verhält sie sich dann so?
Ich bin jetzt 27 und habe schon seit ich denken kann ein schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Rückblickend kann ich nicht verstehen, woran das überhaupt liegt. Ich habe als Teenager nie getrunken, keine Drogen genommen, nicht geraucht.
Zwei Ausbildungen setzte ich in den Sand, weil ich einfach das perfekte Mobbingopfer darstellte aufgrund meiner Unsicherheit und meines dementsprechend aufgesetzten Verhaltens.
Mir wurde im Grunde von meinem Elternhaus nie Sicherheit vermittelt. Alles was ich gut fand, stellte man in Frage oder redete es schlecht, so als müsse ich mich dafür schuldig fühlen, selbst wenn es sich nur um meinen Musikgeschmack handelte.
Als dann später mal die ein oder andere Beziehung in de Brüche ging, hieß es von meiner Mutter gleich "Bei dir funktioniert eh nie was" oder "Wenn ich der wäre, hätte ich mich auch von dir getrennt."
Überhaupt ließ sie permanent ihre miese Laune an mir aus und wenn ich dann irgendwann total genervt war und dementsprechend reagierte, behauptete sie, ich sei unzufrieden mit meinem Leben und sie sei mein Ventil.
Auf der anderen Seite trug sie mir krass ausgedrückt den Hintern hinterher und machte ungefragt alles für mich, da ich ja "eh zu blöd dafür sei" und "nichts auf die Reihe bekäme". Hinterher warf sie mir vor, ich wäre unselbstständig und würde sie eh nr als meinen "N*ger" missbrauchen, weil ich so faul wäre.
So ging es bis ich mit 22 endlich die finanziellen Mittel hatte und ausziehen konnte. Aber dann ging es weiter. Sie schrieb mir ständig Emails, was für eine undankbare und missratene Tochter ich wäre und dass ich bloß nicht daran denken solle, je wieder zurück zu kommen oder Geld von ihr zu wollen (was ich nie wollte!).
Ich brach den Kontakt komplett ab und antwortete auch auf Mails nicht mehr, bis sie nach einem halben Jahr plötzlich förmlich angekrochen kam und mir auf einmal total nette Emails schrieb, endlich NORMALE Emails. Wie es mir gehe, was sie und mein Vater so unternehmen würden in ihrer Freizeit, was bei ihnen so los war etc.
Ich glaubte ernsthaft daran, dass sich die Beziehung zwischen uns bessern könne. So war es auch etwa 3 Monate, bis das Ganze von vorne los ging. Sie hackte erneut bei jeder Gelegenheit auf mir rum, machte mich und mein ganzes Leben schlecht, verwendete alles, was ich ihr je im Vertrauen erzählt hatte, gegen mich und wollte mir dann noch weismachen, dass jede andere Mutter mich schon längst verstoßen hätte, weil ich ja so unmöglich sei.
Reden konnte ich mit ihr generell nie. Sobald ich hinterfragen wollte, warum sie sich mir gegenüber so verhielt, fiel sie mir ins Wort von wegen "Du bist doch eh immer die Unschuldige!" und ich solle doch ein Buch schreiben mit dem Titel "Ich, das ewige Opfer!" und dann war das Gespräch auch schon wieder beendet.
Dann wurde mein Vater schwer krank und plötzlich war ich die einzige familiäre Stütze, die meine Mutter noch hatte. In der Zeit, als mein Vater im Krankenhaus lag, verstanden wir uns plötzlich super. Alles, was sie offensichtlich immer an mir gestört hatte, rückte in den Hintergrund. Sie war wie ausgewechselt. Ich glaubte wieder, diesmal hat sie verstanden, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Aber kaum ging es meinem Vater wieder besser, verfiel sie in ihr altes Muster und suchte förmlich ständig nach Gründen, um mir wieder irgendwelche Vorwürfe zu machen oder mich unterschwellig zu beleidigen.
Ich bin 27, ich brauche sie nicht. Aber dennoch fände ich es schön, wenn ich einfach ein normales Verhältnis zu ihr haben könnte, da ich einfach nicht nachvollziehen kann, was ihr Problem ist. Ich habe einen festen Job, seit 5 Jahren einen festen Partner und es gibt im Grunde nichts, was sie irgendwie negativ beeinträchtigen könnte.
Warum zum Teufel verhält sie sich dann so?