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warum reagieren meine eltern so?

  • Starter*in Starter*in Chrissy
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    eltern
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C

Chrissy

Gast
Hallo!

Meine Eltern reagieren manchmal total übertrieben, meckern mich dann total an, hören mir nochnichtmal zu und wenn ich ausversehen anfange zu weinen meckern die noch mehr. Besonders mein Vater.
Ok, es ist sehr selten, das die so meckern, aber wieso können die mir nicht einfach erstmal zuhören und besonders warum rastet mein Vater noch mehr aus wenn ich ausversehen anfange zu weinen - ich mach das doch nicht absichtlich!!!
Das ist dann immer voll der Horror!
Weiterhin: Der Freund von meinem Partner ist 10Jahre älter als ich und bei mir im SportVerein. Durch meinen Partner mach ich mit dem halt auch manchmal was zusammen. Er ist nicht gerade der klügste, aber das heißt doch nicht das meine Eltern mir den Umgang mit dem verbieten dürfen?!? Sie meinten er sei nicht der richtige Umgang für mich und auch das Alter... Oh Gott!
Außerdem müssen meine Eltern sich dauernd in mein lernen einmischen - mein Notendurchschnitt ist 2,3 oder besser. Was wollen die mehr?
Sie meinen auch dauernd ich würde es sowieso nicht schaffen Medizin zu studieren (will ich später gerne machen).
Warum können die mich nicht mal verteildigen? Warum können die nicht mal hinter mir stehen.
Sie meinen ich würde meine Freunde vernachlässigen, nur weil ich die nicht mit nach Hause schleppe. Außerdem schreib ich gerad Klausuren! Da will ich auch mal was Zeit zum lernen haben!!!
Warum müssen die sich immer einmischen?
Was soll ich machen?
Sie meinen auch immer ich solle mich nicht beschweren, ich hätte es noch gut (die andern haben es genauso gut!!!), oder der Spruch: wenn ich zu meinen Eltern früher so gewesen wäre.. *kotz*
och man..

grüße Chrissy
 
Hallo Chrissy,

so sind Eltern leider häufig. Es gibt zwar Ausnahmen, aber eher selten. Eltern sind halt besorgt um die Zukunft ihrer Nachkommenschaft. Und manchmal übertreiben sie es ein wenig mit ihrer Sorge. Sie wissen, daß die jetzige Generation es nicht leicht hat (Notendurchschnitt 2 oder 3 bei Medizinstudium= schwer!) und versuchen durch das -leider nicht sehr günstige, aber recht einfache Mittel = Meckerei dieses und jenes zu erreichen und das Kind den eigenen Vorstellungen gemäß zu formen, damit es seinen Weg im Leben schafft...

Wenn man fragen darf: wie alt bist du eigentlich?

Gruß
Tyra
 
Ich bin 17.
Mit einem Notendurchschnitt von 2,3 ist nicht gemeint 2oder3, sondern 2-.
Der Nummerus Clausus liegt bei Medizin im Moment zwischen 1,7 und 2,1.
Ich war Anfangs des Jahres ziemlich krank, musste sogar 8Tage im Krankenhaus liegen (wegen Nesselsucht) - dafür ist mein Notendurchschnitt von 2- doch gut?!?
Außerdem wirds wahrscheinlich nächstes Jahr wegen dem Zentralabitur einfacher.
Was mich glaub ich auch vor allem en meinen Eltern stört, ist das ich bis jetzt alles alleine machen musste und das meine Eltern mir nichts zutrauen. Meine Mutter sagt immer wenn sie wegen dem Lernen wieder meckert: Ich denk ja nur an mich früher, ich hatte nie so viel gelernt. Nur das Nötigste. - Das heißt doch nicht das ich genauso bin!?!
 
Nein, natürlich mußt du nicht genauso sein wie deine Mutter, bzw. dieselben Fehler machen, aber sie denkt halt, daß du gefährdet bist, dieselben Fehler wie sie früher zu machen. Und so Unrecht hat sie auch nicht: die Möglichkeit besteht immer, aber die Wahrscheinlichkeit kannst du natürlich entscheidend selber beeinflussen!
Und ja: ein Notendurchschnitt von 2,3 ist wirklich gut. Weiter dranbleiben, nochmal durchstarten und auf die 2,1-Mediziner-Grenze zusteuern! Dazu drück ich ganz fest die Daumen.

Mit deinen Eltern reden und in Ruhe sagen, daß dich das ständige oder zu häufige Mißtrauen stört und dir die Motivation nimmt und Lust am Lernen raubt. Psychologisch ist es günstiger nicht nur immer Kritik sondern auch häufig Vertrauen und Zutrauen zu signalisieren, schon aufgrund der Sache mit der self-fulfilling-prophecy = die Erwartungshaltung beeinflußt das Ergebnis, wenn man denkt, dies oder jenes trifft ein, verhält man sich dementsprechend und das Erwartete trifft tatsächlich ein. Also besser was Positives erwarten, das macht ne günstigere Grundhaltung. (so jetzt haste bereits was für's Medizinstudium aus der Sparte systemische Psychologie gelernt)
Kritik ist o.k. aber immer im positiven Sinne mit konstruktiven Vorschlägen und dabei stets motivierende Zuversicht signalisieren. Kannste ja mal ausdrucken und deinen Eltern so als mitdenkende und mitfühlende Meinung zeigen.
Vielleicht hilft's ein wenig?

Gruß
Tyra
 
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