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warum musste das nur passieren

C

cora25

Gast
ich weiss es ist schon lange her, aber mich macht es immer noch fertig.
wie kann man nur damit fertig werden einen menschen in diesem leben nie wieder sehen zu können???
ich frage mich das immer und immer wieder, aber ich habe keine antwort darauf.
bisher ist mir das noch nie passiert, und ich war froh darüber, bis auf letztes jahr im juni, da starb mein bruder, der nur ein jahr jünger war als ich.
es geschah so plötzlich und ich hatte nicht mal gelegenheit mich von ihm zu verabschieden.
montags vor seimem tod schrieben wir noch mit einander übers internet, das letzte mal gesehen hatten wir uns 4 wochen vorher, leider konmnten wir uns nicht so oft sehen weil er nicht gerade bei mir in der nähe wohnte. und wir beide kein auto besassen.
aber wir telefonierten oft miteinader oder schrieben uns halt übers internet.
wir hattn uns beide auf so einer seite angemeldet, auf der wir auch fast jeden abend miteinader schrieben. unsere mutter war dort auch angemeldet und ab und zu schrieben wir auch mit ihr. an dem letzetn abend vor seinem tod war ebenfalls unsere mutter online und er schrieb fast nur mit ihr und ich schrieb mit freundinnen. irgendwann bekam er wohl besuch und sagte mir und meiner mutter das er jetzt aus dem chat raus muss.
das war das letzte mal das wir ihn hören durften.
am nächsten tag ahnte ich noch nix böses. ich ging mit meinem kleinen sohn spazieren. machte es mir anschliessend zuhause gemütlich mit ihm und wir hörten nebenbei etwas musik.
abends dann gegen 21 uhr kam mein freund nach hause, wir schauten noch einen film zusammen und ich war neben bei noch auf unserer seite onlin und wartte auf meinen bruder, er kam aber nicht und ich wunderte mich schon ein wenig. dachte mir aber weiterhin nix böses.
um 22.00 wollte ich dann in mein bett gehen.ich war auch schon am schlafen als es um 23.00 bei uns an der tür klopfte. mein freund machte die tür auf. und kam gleich zu mir ins schlafzimmer um mich zu wecken, er meinte das die polizei vor der tür steht. ich dachte ich spinne, was will denn die polizei von mir.
ich ging raus und die polizisten hatten schon som einen komischen blick drauf. sie fragten mich ob ich die schwester von stefan sei, ich ahnte nix gutes dachte das mein bruder irgendas schlimmes angestellt hat. aber dem war nicht so. sie teilten mir mit das mein bruder verstorben sei. mein freund wäre fasgt zusammengefallen als er das hörte und ich bekam auch einen riesen schock, dachte ich hätte mich verhört. ichz stand auf jeden fall erst mal total unter schock.
ich wolte wissen was den passiert ist, aber das wussten die beamten nicht.
ich solle doch bitte glich die kripo anrufen hiess es,ich fragte mich nur wie ich das machen sollte in meinen zustand.
ich war am zittern und völlig geschockt.
als die polizisten weg waren rif ich gleich dort an. und die meinten nur das sein bester freund ihn tot in seiner wohnung gefunden hätte. und er wohl butangas geschnüffelt hätte, ich kannte das nicht mal.
si meinten das er wohl zuviel geschnüffelt hat versehntlich.
ich konnte snbicht glauben, rif erst mal unsren vater an.
der war auch geschockt
wollte sofort am nächsten tag kommen.
meine mutter konnte ich nicht erreichern, oder unsere mutter.
ich wollte dann versuchen zu schlafem erst dann kam alles hoch, und ich war erst mal nur noch am weinen. ich konnte auch die ganze nacht nicht schlafen. satnd irgendwann auf und sass nur noch in der küche rum,zermatterte mir den kopf wie ich das nur unserer mutter beibringen soll.
ich rif sie auch gleich um sechs an in der früh, sie nahm es norma auf. kam auch erst zwei wochen später hier an. unser vater kam sofort am nächsten tag tränen überströmt hier an.
wir sollten auch gleich zur kripo seine sachen anbholen gehn, das war wohl der schlimmste moment in meinem leben.
wir sassen in deisem warteraum, und mit uns noch andere menschen, ich versuchte mich zusammenzureissen, aber ich begann schon zu zittern und versuchte mich abzulenken. ich wollte nicht vor allen weinen.
dann kam ein bematin und legte sein portmonaie auf den tisch und seine schlüssel, und ich hätte zusammenbrechen können, aber versuchte immer noch mich zu berherschen. mein vater wollte nochmal mit der bemtin zu sprechen, und sie zeigte uns fotos.
dort war mein bruder tot liegend auf der couch zu sehen , nebendran stadn noch die gasflasche. und er hatte noch den schlauch im mund, das war dann wiklich zuviel für mich. und ichb rannte weinend aus dem zimmer und brach erst mal zusammen.
mein vater kam mir hinterher, die kripo klotzte nur dumm. ich konnte mich nicht mehr beruhigen, es dauerte lange bis ich wieder normal war.
mein vater wr während der ganzen zeit für mich da.
nebeinbei fetzen mein mutter und mein vater sich noch am telefon, mein vater erzählte mir noch sachen die sie damals gemacht haben soll. und da smachte mich noch mehr fertig. dann kam der vorabschied von meinem bruder und die trauerfeier. es war schrecklich.
ich war so zerstört. konnte nur weinen. ich verstehe bis heute noch nicht, warum er das getan hat, warum bloss??
wollte er sich das leben nehmen oder war es ein unfall, ich weiss es nicht und werde es wohl nie erfahren.
ich vermisse ihn so sehr.
ich weiss nicht wie ich ein leben lang ohne ihn auskommen soll, er war immer für mich da, und jetzt ist er einfach weg und ich fühle mich so alleine gelassen auf dieser welt.
ich wess nicht wie es ihm geht und wo er jetzt ist, ich wollte schon kontakt zu menschen aufnehmen die meinen kontalt zu toden aufnehmen zu können, ahbe es aber nicht getan weil ich das geld dafür nicht habe, und angst habe das mir mist erzählt wird.
es ist jetzt schon so lange her, aber ich muss immer wieder an alles zurück denken, das einzige was mir hift ist darüber zu reden oder zu schreiben.
ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr belästigt, aber es tut gut sich alles von der seele zu schreiben
 
Hallo Cora25,
gut, dass du darüber schreibst und sprichst, wie es dir ergeht. Besser als nur den Schmerz im Kopf herumtragen! Einerseits verstehe ich dich ziemlich gut, da ich auch meinen jüngeren Bruder (durch einen Suizid) verloren habe und einige Zeit brauchte, damit irgendwie klar zu kommen. Er war erst 20 Jahre alt. Was mir vermutlich geholfen hat, war mein Vertrauen darauf, dass die Welt inkl. dem Tod nicht sinnlos ist. Wir können den Dingen, auch den vordergründig schlimmen, einen Sinn geben und selbst entscheiden, wie wir damit umgehen. Einer Freundin von mir ist neulich die 17jährige Tochter bei einem Autounfall ums Leben gekommen - trotz den Schmerzen hat sie sich gewissermaßen bei ihr "bedankt", dass sei 17 Jahre mit ihr verbringen durfte. Hat mich beeindruckt. Im Rückblick (der Tod meines Bruders ist fast 19 Jahre her) weiß ich auch, dass mir dieses Erlebnis etwas geschenkt hat, was vielen in diesem Alter fehlt: Den Wert des Lebens zu schätzen und auch, dass man Freunde und Menschen um sich hat, die man liebt und versteht. Es wäre aber sicher nicht im Sinne deines Bruders, dass du deine ganze Energie in die Trauer investierst - sondern dich eher an die lebenden Menschen hältst, Zeit und Liebe mit ihnen teilst. Sonst geht es dir beim nächsten Sterbefall (gehört eben zum Leben dazu) nochmal so. Wenn dir danach ist, mit deinem Bruder zu sprechen, ihm etwas zu sagen, schreib ihm doch einen Brief. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er ihn liest - und wer weiß, vielleicht träumst du etwas von ihm, das du als Antwort deuten kannst? Ich hatte solche Träume sowohl über meine schon früh gestorbenen Eltern als auch meinen Bruder. Ich habe eine gewisse Hoffnung, dass du deinen Bruder nicht zum letzten Mal gesehen hast ...
Gruß, Werner

P.S. Lesetipp: Eugen Drewermann: Das Eigentliche ist unsichtbar (sehr ansprechende Gedanken über den Kleinen Prinzen und auch über den Tod und das Sterben)
 
Liebe Cora!
Mir ist etwas ähnliches passiert, meine kleine Schwester, ein Jahr jünger als ich, ist durch einen Autounfall gestorben. Den Ablauf, den Du schilderst, kenne ich sehr gut, auch die Gefühle des Schocks, des nicht begreifen könnens...
Ich habe irgendwann begriffen, daß sie Frage nach dem Warum letzlich nicht zu beantworten ist, bzw. manchmal sehr viel später sichtbar wird.
Ich habe zwei Jahre intensiv getrauert und irgendwann bemerkt, daß ich aus dieser Trauer nicht mehr herausfinde, da ich den Schmerz nicht loslassen konnte und wollte, da der Schmerz das Einzige war, was mich noch mit meiner Schwester verband. Ich hatte den Eindruck, wenn der Schmerz geht, geht auch meine Schwester vollständig, das wollte ich nicht zulassen.
Andererseits war das Trauern so anstrengend, daß ich irgendwann keine Kraft mehr hatte. Zu dieser Zeit habe ich eine Therapie angefangen, um mich Schritt für Schritt von ihr lösen zu können, dann doch...
Eine wichtige Erkenntnis aus diesem Prozeß war, daß sich in dem Schmerz um meine Schwester der Schmerz meines ganzen Lebens summierte, den ich verdrängt hatte und der da dann geballt Einlaß in mein Leben begehrte.
Eine weitere, daß ich durch dieses schreckliche Ereignis vollständiger geworden bin, sensibler, auch für den Schmerz anderer.
Ich glaube nicht, daß Dein Bruder das Butangas geschnüffelt hat, um sich das Leben zu nehmen. Es wird ihm über eine gewisse Zeit geholfen haben, mit seinen Gefühlen besser fertig zu werden, bzw. diese zu verdrängen. Sonst hätte Dein Bruder Dir Zeilen des Abschieds zukommen lassen, das ist gewiß!!!
Wie lange ist es denn her, dieses schrecklich Unfaßbare, liebe Cora?
Ich wünsche Dir, daß Du nah bei Deinen Gefühlen bleiben kannst, wenig verdrängen mußt und den Mut findest, zu Dir und Deinen Gefühlen zu stehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß mein Umfeld irgenwann unwilllig wurde, sie wollten die alte Indianerin zurück, die Lustige, Witzige, Wortgewandte... einige haben bis heute nicht begriffen, daß ich eine andere geworden bin...
Ich umarme Dich!
 
Hallo Cora!
Auch ich kenne das Gefühl,das du beschreibst...eine totale innerliche Leere in sich zu spüren,nach dem Tod eines Menschen,der einem sehr sehr nahe stand!
Ich habe vor ein paar Jahren meinen Freund verloren und war zu diesem Zeitpunkt von ihm schwanger.
Er hat sich im Bad eines Bekannten am Fallrohr erhängt.
Ich dachte,mir zieht jemand den Boden unter den Füßen weg, als die Polizei mir erzählte
was los war.
Bis heute habe ich keine Antwort auf die Frage:WARUM???
Ich fühlte mich auch so unendlich im Stich gelassen, zudem ich mich mit dem Baby
alleine sah(wir lebten damals in einer fremden Stadt!!)
Dieser Suizid war eine Kurzschlußhandlung(wir hatten gestritten und er hatte
Angst,ich könnte ihn verlassen.)
Irgendwann schlug meine Trauer in Wut um und ich sagte mir, daß er mich nie geliebt
hatte,sonst hätte er sich nicht so feige aus dem Staub gemacht.
(absoluter Blödsinn,weiß ich heute!)
Ich denke,innerhalb der letzten sieben Jahre(er ist inzwischen so lange tot) habe ich so
ziemlich alle Stationen der Gefühle durchlebt.
Bin zum Friedhof gegangen,habe mit ihm gesprochen,ihm seinen Sohn vorgestellt
und...mich von ihm verabschiedet!!
Aber es wird in meinem Leben immer einen Abschnitt geben, der nicht abgeschlossen ist!!
(ich muß dazu sagen, daß ich ihn nicht mehr gesehen habe.
Durch einen dummen Behördenfehler,wußte ich erst von der Beerdigung,
als er schon auf dem Friedhof lag und alles schon passiert war!!)
Unser Sohn,inzwischen 6 Jahre alt (und wird seinem Vater immer ähnlicher!)
ist das einzige, was mir aus diesem Lebensabschnitt geblieben ist.
Du wirst sehen, es stimmt wirklich:die Zeit heilt Wunden!!
(die einen langsam,die anderen schneller!!)

Von der Idee,jemanden aufzusuchen,der angeblich Kontakt mit Toten aufnehmen kann,rate
ich dir in jedem Fall ab!!!
Das sind alles Scharlatane die dir nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen und deine
Gutgläubigkeit ausnutzen.
Es gibt niemanden,der/die mit Toten reden kann!
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo
danke für eure antworten!
ich weiss das ich nicht meine ganze zeit mit dem trauern verschwenden sollte.
mittlerweile geht es mir ja auch schon besser, aber trotzdem muss ich noch oft an alles denken , und ich vermisse ihn halt sehr stark.
ich denke auch das es beim nächsten todesfall genauso sein wird, ich fürchte mir ehrlich gesagt jetzt schon davor wenn wieder jemand aus meiner familie gehen muss, oder einer meiner freunde, ich will gar nicht dran denken.
ich denke es fällt mir auch alles so schwer weil mein bruder der einzige aus meiner familie war der noch da war, und zu ihm hatte ich halt das beste verhältniss.
und genauso war es bei ihm auch,er hatte zu mir das beste verhätniss.
meine mutter wohnt weit weg , genauso wie mein vater, ansonsten habe ich hier nur noch omas und opas, aber zu denen besteht kein kontakt.
was mir sehr wärend der ganzen zeit geholfen hat, sind meine kinder, ich glaube wenn die nicht gewesen wären, dann wäre ich komplett in meiner trauer versunken, und wäre sicher dran zebrochen, so waren meine kinder da, ich war tagsüber beschäftigt und musste nicht so oft an den tod meines bruders denken, klar war der gedanke immer da, aber ich musste nicht so viel daran denken.
aber sobald die kinder mal ein wochenende nicht da war, hab ich nur noch hier gesessen und gegrübelt, und stark getrauert. ich kam aus diesem tief gar nicht mehr raus, erst als dann die kinder wieder da waren ging es wieder.
ich bin nicht davon überzeugt das es nur ein unfall war.
weil er hatte schon vorher 2 mal versucht sich das leben zu nehmen, und das erste mal hat er mir auch nicht bescheid gesagt und mir auch keinen bvrief zukommen lassen. beim zweiten versuch erhielt ich eine sms mitten in der nacht das er sich umbringen will.
aber er wurde immer noch rechtzeitig gefunden.
ja und diesmal halt nicht. er wollte sich aber immer wieder das leben nehmen.
weil er viele probleme hatte, mit seiner kindheit wurde er nie fertig, das hat ihn immer wieder verfolgt. undd ann waren da noch soviele andere probleme.
es war ihnm wohl irgendwann einfach zuviel
ich werde auch nicht zu jemanden gehen der behauptet mit toten sprechen zu könnne.
vor einem halben jahr wollte ich das unbedingt machen. ich hab alle möglichen seiten durchsucht, hab mich nur noch mit dem tod beschäftigt und was danach geschieht.
ich hatte sogar schon einge frauen angeschrieben die der meinung waren mit toden sprechen zu können. ich hatte ihr auch schonm ein bild von meinem brudeer geschickt, doch dann konnte ich halt nie das geld dafür aufbringen.
ist wohl auch besser so, weil irgendwie hab ich auch nie wso wirklchg daran geglaubt das jemand mit toden sprechen kann, fragte mich immer wieder, wie das den bitte gehen soll.
auserdem denke ich nicht das mein bruder mit jemand fremdes gesprochen hätte. kann ich mir nicht vorstellen.
vileicht ist es besser wenn ich versuche mit ihm kntakt aufzunhemen.
sauer bin ich auf ihn nicht. ch denke er bereut es jetzt sicher auch, und vileicht wollte er gar nicht das das ganze tödlich endet.
was ihr erlebt habt, tut mir auch leid. das muss ja auch schrecklich sein wenn man sekinen mann verliert.
wie hast du geschafft damit fertig zu werden.
 

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