G
Gelöscht 49749
Gast
Hallo,
Ich beschäftige mich gerade damit, dass Menschen für ihre Erlebnisse ja immer Begriffe suchen, um es einordnen zu können. Dem einen Namen geben. Das führt dazu, dass bestimmte Erfahrungen in bestimmte Begriffe eingeteilt werden und versucht wird eine allgemeine Definition dafür zu finden.
Beispiel (Achtung kann triggernde Begriffe enthalten):
Bei negativen Erlebnissen zum Beispiel werden bestimmte Definitionen gebraucht wie physische Gewalt, psychische Gewalt, s. Missbrauch, Mobbing etc. Oft wird dann schon (vll oft unbewusst oder implizit) eine Rangfolge angenommen was schlimmer oder weniger schlimm ist.
Dann werden in diesen Definitionen gewisse Dinge aufgelistet die erfüllt sein müssen, und je nachdem wie stark/intensiv/häufig etwas ausgeprägt ist hat es dann nach der Definition bestimmte Auswirkungen oder ist in bestimmter Weise schlimm/nicht so schlimm.
So ist es zum Beispiel auch beim Traumabegriff. "Wenn es so und so war, hat es diese und jene Auswirkungen."
Dass Einteilungen und Definitionen sinnvoll und wichtig sind, ist klar. Dass der Mensch um seine Welt zu verstehen Erklärungen und Einteilungen finden muss, auch.
Ein anderes Thema: Erwartungen, die an Menschen gestellt werden. "Ich habe 5 Kinder, mache Karriere und alles läuft tiptop. Warum bekommt die es mit 2 Kindern nicht hin?"
Ich finde, es wird manchmal zu wenig die einzelne Situation mit ihren Besonderheiten betrachtet. Menschen mit ihren individuellen Voraussetzungen. Jede Person hat ihre eigene Biologie, Geschichte, jede Situation ist anders. 2 Menschen können eine Situation völlig unterschiedlich erleben. Auch finde ich kann man nicht pauschal sagen, welche Kategorie negativer Erfahrung wie schlimme Auswirkungen hat. Wenn jemand etwas nicht schafft was jemand anders schafft, darf dieser dann auf einen herabblicken, ist man dann weniger Wert? Meiner Meinung nach nicht.
Was meint ihr dazu?
Ich beschäftige mich gerade damit, dass Menschen für ihre Erlebnisse ja immer Begriffe suchen, um es einordnen zu können. Dem einen Namen geben. Das führt dazu, dass bestimmte Erfahrungen in bestimmte Begriffe eingeteilt werden und versucht wird eine allgemeine Definition dafür zu finden.
Beispiel (Achtung kann triggernde Begriffe enthalten):
Bei negativen Erlebnissen zum Beispiel werden bestimmte Definitionen gebraucht wie physische Gewalt, psychische Gewalt, s. Missbrauch, Mobbing etc. Oft wird dann schon (vll oft unbewusst oder implizit) eine Rangfolge angenommen was schlimmer oder weniger schlimm ist.
Dann werden in diesen Definitionen gewisse Dinge aufgelistet die erfüllt sein müssen, und je nachdem wie stark/intensiv/häufig etwas ausgeprägt ist hat es dann nach der Definition bestimmte Auswirkungen oder ist in bestimmter Weise schlimm/nicht so schlimm.
So ist es zum Beispiel auch beim Traumabegriff. "Wenn es so und so war, hat es diese und jene Auswirkungen."
Dass Einteilungen und Definitionen sinnvoll und wichtig sind, ist klar. Dass der Mensch um seine Welt zu verstehen Erklärungen und Einteilungen finden muss, auch.
Ein anderes Thema: Erwartungen, die an Menschen gestellt werden. "Ich habe 5 Kinder, mache Karriere und alles läuft tiptop. Warum bekommt die es mit 2 Kindern nicht hin?"
Ich finde, es wird manchmal zu wenig die einzelne Situation mit ihren Besonderheiten betrachtet. Menschen mit ihren individuellen Voraussetzungen. Jede Person hat ihre eigene Biologie, Geschichte, jede Situation ist anders. 2 Menschen können eine Situation völlig unterschiedlich erleben. Auch finde ich kann man nicht pauschal sagen, welche Kategorie negativer Erfahrung wie schlimme Auswirkungen hat. Wenn jemand etwas nicht schafft was jemand anders schafft, darf dieser dann auf einen herabblicken, ist man dann weniger Wert? Meiner Meinung nach nicht.
Was meint ihr dazu?