J
Julia_Gast
Gast
guten abend,
ich bin 29 und habe seit meiner ersten beziehung das problem, dass mein jeweiliger partner sich immer "eingeengt" fühlte, allerdings bei situationen, die ich für meinen teil gar nicht erst aufkommen lassen würde.
mein vorletzter freund z.b. hatte zig weibliche "gute freundinnen", mit denen er auch viel unternahm. da tauchten dann auf facebook nach einem disco-abend fotos auf, wo sie ihn auf dem schoß sitzen und abknutschen, während er eine hand auf ihrem oberschenkel hat. er fand es auch immer völlig normal, bei einer guten freundin nach einem durchzechten abend zu übernachten, oder sie im 150km entfernten köln ein wochenende zuhause zu besuchen und mir nichtmal bescheid zu sagen.
wenn ich angemerkt habe, dass ich derartige "vielweiberei" mit dem ständigen anfassen, knuddeln und übernachten nicht leiden kann und ich das umgekehrt ja auch nicht mache, fing er an mir vorzuwerfen ich würde ihn einengen und das seien nunmal alles "sehr gute freundinnen".
er hielt es auch für völlig normal, einen "video-abend" bei seiner exfreundin zu machen und dann "zufällig" dort auf dem sofa einzunicken und bis zum nächsten nachmittag nicht erreichbar zu sein auf dem handy.
letzten endes fühlte er sich sogar eingeengt, weil wir eine wochenendbeziehung führten und er ja dann am WE "nicht machen konnte, wozu er lust hatte."
mein nächster freund war nicht viel besser, nur waren für ihn die kumpels das ultimative nonplus ultra. überall waren die kumpels dabei, ständig klingelte sein handy, klopfte es an seine tür und es war einfach nie ruhe. wenn ich ihn besuchte, war es schon so sicher wie das amen in der kirche, dass entweder schon irgendwer auf dem sofa rumlungerte, oder dass in der nächsten halben stunde jemand vorbeikam und meinen freund "zum saufen" abholen wollte.
für meine partner war es auch immer völlig normal, ohne mich in den urlaub zu fahren oder ihre lebensplanung ausschließlich nach ihren wünschen zu gestalten. einer davon entschied sich nach 3 jahren beziehung und ohne mich davon in kenntnis zu setzen, dass er eine stelle in singapur annimmt und erzählte mir eine woche vor der abreise davon und dass ich die wohnung ja behalten könne. ich fiel damals natürlich aus allen wolken und habe ihn gefragt, wieso er das nicht mit mir besprochen hat? darauf meinte er lediglich "du hättest eh nur ne szene gemacht und ich hab das eben schon für mich entschieden, dort hinzuziehen." zack, das wars. 3 jahre beziehung für die tonne.
und so läuft es bei mir immer. ist es irgendwie "normal", dass beziehungen heutzutage so laufen bzw nicht mehr so fest sind? oder habe ich einfach nur ein händchen für die "falschen" mit übergroßem freiheitsbedürfnis?
ich bin 29 und habe seit meiner ersten beziehung das problem, dass mein jeweiliger partner sich immer "eingeengt" fühlte, allerdings bei situationen, die ich für meinen teil gar nicht erst aufkommen lassen würde.
mein vorletzter freund z.b. hatte zig weibliche "gute freundinnen", mit denen er auch viel unternahm. da tauchten dann auf facebook nach einem disco-abend fotos auf, wo sie ihn auf dem schoß sitzen und abknutschen, während er eine hand auf ihrem oberschenkel hat. er fand es auch immer völlig normal, bei einer guten freundin nach einem durchzechten abend zu übernachten, oder sie im 150km entfernten köln ein wochenende zuhause zu besuchen und mir nichtmal bescheid zu sagen.
wenn ich angemerkt habe, dass ich derartige "vielweiberei" mit dem ständigen anfassen, knuddeln und übernachten nicht leiden kann und ich das umgekehrt ja auch nicht mache, fing er an mir vorzuwerfen ich würde ihn einengen und das seien nunmal alles "sehr gute freundinnen".
er hielt es auch für völlig normal, einen "video-abend" bei seiner exfreundin zu machen und dann "zufällig" dort auf dem sofa einzunicken und bis zum nächsten nachmittag nicht erreichbar zu sein auf dem handy.
letzten endes fühlte er sich sogar eingeengt, weil wir eine wochenendbeziehung führten und er ja dann am WE "nicht machen konnte, wozu er lust hatte."
mein nächster freund war nicht viel besser, nur waren für ihn die kumpels das ultimative nonplus ultra. überall waren die kumpels dabei, ständig klingelte sein handy, klopfte es an seine tür und es war einfach nie ruhe. wenn ich ihn besuchte, war es schon so sicher wie das amen in der kirche, dass entweder schon irgendwer auf dem sofa rumlungerte, oder dass in der nächsten halben stunde jemand vorbeikam und meinen freund "zum saufen" abholen wollte.
für meine partner war es auch immer völlig normal, ohne mich in den urlaub zu fahren oder ihre lebensplanung ausschließlich nach ihren wünschen zu gestalten. einer davon entschied sich nach 3 jahren beziehung und ohne mich davon in kenntnis zu setzen, dass er eine stelle in singapur annimmt und erzählte mir eine woche vor der abreise davon und dass ich die wohnung ja behalten könne. ich fiel damals natürlich aus allen wolken und habe ihn gefragt, wieso er das nicht mit mir besprochen hat? darauf meinte er lediglich "du hättest eh nur ne szene gemacht und ich hab das eben schon für mich entschieden, dort hinzuziehen." zack, das wars. 3 jahre beziehung für die tonne.
und so läuft es bei mir immer. ist es irgendwie "normal", dass beziehungen heutzutage so laufen bzw nicht mehr so fest sind? oder habe ich einfach nur ein händchen für die "falschen" mit übergroßem freiheitsbedürfnis?