G
Gast
Gast
Hi,
ich glaube mit mir stimmt irgendwas nicht - nein, ich weiß es!
Nur was genau es ist kann ich nicht sagen. Ich fang einfach mal zu erzählen, vielleicht hat ja jemand von euch ne Idee.
Ich bin jetzt 23, stehe kurz vorm Ende meines Studiums (13. Semester - habe früh angefangen). Allgemein werden in absehbarer Zeit viele gravierende Änderungen in meinem Leben eintreten (Neuer Job, schnellstmöglich zuhause ausziehen und noch ein paar andere Sachen).
Und genau das macht mich gerade so fertig. In 3 Wochen gebe ich meine DA ab. Es wird eine 1. Wie immer - seit 2 Jahren habe ich nur noch 1en. Angefangen haben die guten Noten zusammen mit dem (seltenen bis gelegentlichen) Kiffen. Ich studiere Physik. Ich hasse Physik. Keine Ahnung warum ich mich damals für dieses Scheiß-Fach entschieden habe. Am Anfang war ich noch ein relativ normaler Student. Hatte einige Freunde an der Uni. Irgendwann - hat nix mit den Drogen zu tun, war schon vorher - habe ich alle Kontakte zu meinen Komilitonen abgebrochen und mich auf die wenigen Freundschaften aus meinem früheren Leben besinnt. Mir ist bewusst geworden, das meine Mitstudenten alle Freaks sind. Ich hasse jeden von ihnen. Wie die sich benehmen, wie arrogant sie teilweise mit anderen sprechen, und wie eingebildet sie sind und wie sie sich geben hat mich angekotzt.
Ganz besonders kotzt mich mein gewähltes Fach an. Es macht überhaupt keinen Spaß, ist langweilig und trocken. Die Professoren sind Spaßten, die Vorlesungen langweilig. Ich bin Autodidakt - habe in den letzten 2 Jahren keine Vorlesungen mehr besucht, nur noch alleine aus Büchern gelernt. Ich bin ultra introvertiert. Habe schon Angst (vor was genau weiß ich nicht so recht - ausgelacht werden, Abweisung, ...), wenn ich jemanden fremdes wegen irgendwas anrufen muss. Ich habe keine Ahnung, warum ich das Studium durchgezogen habe und warum ich jetzt so gut bin obwohl ich es hasse. Vielleicht habe ich es nur gemacht, weil es das einzige ist, was ich kann? Ich habe mich jahrelang hinter der scheiß Lernerrei versteckt und durch diesen Mist schon so viel schönes in meinem Leben verpasst.
Früher hatte ich starkes Übergewicht, heute bin ich am unteren Ende des Normalgewichts. Ich war ein fettes Schwein und habe mich dafür gehasst. Ich habe angefangen Sport zu machen. Habe 40 Kilo abgenommen und mich sportlichen Herausforderungen gestellt, die ich für undenkbar hielt (Bin einen Sommer lang 5000 km ganz alleine mit dem Rad quer durch Europa gefahren, habe die Alpen und die Pyrenäen überquert...) Dann bin ich zurückgekommen und alles ging weiter wie vorher.
Meine Abschlusarbeit habe ich bei einem Unternehmen geschrieben. Die finden mich super toll und haben mir nach 4 Wochen bereits einen total überbezahlten Vertrag für eine Festanstellung nach dem Studium gegeben. Jetzt wo ich mir das alles nochmal durchlese hört sich das doch (zumindest teilweise) super an, oder?
Mein Problem ist aber, dass ich hasse, was der ganze Scheiß aus mir gemacht hat. Ich bin mittlerweile unfähig, auf andere Menschen zuzugehen. Kann keine neuen Freundschaften schließen, es scheint mir, als spreche ich nichtmehr die selbe Sprache wie andere Menschen, alte Freundschaften kann ich aber ganz normal weiterführen. Ich hatte noch nie eine Beziehung, obwohl ich mir nichts anderes mehr wünsche. Ich habe mich noch nie getraut eine Frau anzusprechen. Ich bin durch dieses Scheiß Studium selber ein verdammter Freak geworden. Beobachte wie ich mich mittlerweile teilweise verhalte wie meine verhassten Komilitonen. Ich will das nicht, aber es passiert einfach. Wie konnte sowas nur passieren? Was soll ich nur machen?
ich glaube mit mir stimmt irgendwas nicht - nein, ich weiß es!
Nur was genau es ist kann ich nicht sagen. Ich fang einfach mal zu erzählen, vielleicht hat ja jemand von euch ne Idee.
Ich bin jetzt 23, stehe kurz vorm Ende meines Studiums (13. Semester - habe früh angefangen). Allgemein werden in absehbarer Zeit viele gravierende Änderungen in meinem Leben eintreten (Neuer Job, schnellstmöglich zuhause ausziehen und noch ein paar andere Sachen).
Und genau das macht mich gerade so fertig. In 3 Wochen gebe ich meine DA ab. Es wird eine 1. Wie immer - seit 2 Jahren habe ich nur noch 1en. Angefangen haben die guten Noten zusammen mit dem (seltenen bis gelegentlichen) Kiffen. Ich studiere Physik. Ich hasse Physik. Keine Ahnung warum ich mich damals für dieses Scheiß-Fach entschieden habe. Am Anfang war ich noch ein relativ normaler Student. Hatte einige Freunde an der Uni. Irgendwann - hat nix mit den Drogen zu tun, war schon vorher - habe ich alle Kontakte zu meinen Komilitonen abgebrochen und mich auf die wenigen Freundschaften aus meinem früheren Leben besinnt. Mir ist bewusst geworden, das meine Mitstudenten alle Freaks sind. Ich hasse jeden von ihnen. Wie die sich benehmen, wie arrogant sie teilweise mit anderen sprechen, und wie eingebildet sie sind und wie sie sich geben hat mich angekotzt.
Ganz besonders kotzt mich mein gewähltes Fach an. Es macht überhaupt keinen Spaß, ist langweilig und trocken. Die Professoren sind Spaßten, die Vorlesungen langweilig. Ich bin Autodidakt - habe in den letzten 2 Jahren keine Vorlesungen mehr besucht, nur noch alleine aus Büchern gelernt. Ich bin ultra introvertiert. Habe schon Angst (vor was genau weiß ich nicht so recht - ausgelacht werden, Abweisung, ...), wenn ich jemanden fremdes wegen irgendwas anrufen muss. Ich habe keine Ahnung, warum ich das Studium durchgezogen habe und warum ich jetzt so gut bin obwohl ich es hasse. Vielleicht habe ich es nur gemacht, weil es das einzige ist, was ich kann? Ich habe mich jahrelang hinter der scheiß Lernerrei versteckt und durch diesen Mist schon so viel schönes in meinem Leben verpasst.
Früher hatte ich starkes Übergewicht, heute bin ich am unteren Ende des Normalgewichts. Ich war ein fettes Schwein und habe mich dafür gehasst. Ich habe angefangen Sport zu machen. Habe 40 Kilo abgenommen und mich sportlichen Herausforderungen gestellt, die ich für undenkbar hielt (Bin einen Sommer lang 5000 km ganz alleine mit dem Rad quer durch Europa gefahren, habe die Alpen und die Pyrenäen überquert...) Dann bin ich zurückgekommen und alles ging weiter wie vorher.
Meine Abschlusarbeit habe ich bei einem Unternehmen geschrieben. Die finden mich super toll und haben mir nach 4 Wochen bereits einen total überbezahlten Vertrag für eine Festanstellung nach dem Studium gegeben. Jetzt wo ich mir das alles nochmal durchlese hört sich das doch (zumindest teilweise) super an, oder?
Mein Problem ist aber, dass ich hasse, was der ganze Scheiß aus mir gemacht hat. Ich bin mittlerweile unfähig, auf andere Menschen zuzugehen. Kann keine neuen Freundschaften schließen, es scheint mir, als spreche ich nichtmehr die selbe Sprache wie andere Menschen, alte Freundschaften kann ich aber ganz normal weiterführen. Ich hatte noch nie eine Beziehung, obwohl ich mir nichts anderes mehr wünsche. Ich habe mich noch nie getraut eine Frau anzusprechen. Ich bin durch dieses Scheiß Studium selber ein verdammter Freak geworden. Beobachte wie ich mich mittlerweile teilweise verhalte wie meine verhassten Komilitonen. Ich will das nicht, aber es passiert einfach. Wie konnte sowas nur passieren? Was soll ich nur machen?