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Gast
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Hallo,
Da ich gerade an einem kleinen Tiefpunkt angelangt bin, an dem ich einfach nicht mehr kann, dachte ich mir, es würde vielleicht helfen, wenn ich es mir von der Seele schreibe.
Es fängt damit an, dass meine Eltern ein Gasthaus haben und mein Vater gleichzeitig berufstätig ist. Das heißt meine Mutter ist jeden Tag im Gasthaus. Doch sie ist überfordert und schafft es nicht mehr alleine, da das Geschäft immer mehr wird, ist ja eigentlich auch gut. Ich helfe ihr jeden Tag, damit ich sie ein bisschen entlasten kann, doch nebenbei studiere ich. Doch nicht an einer Uni, sondern an einer Hochschule und habe jeden Tag Schule, meist aber erst von halb 2 bis 19 Uhr. Ich mache es gerne, da ich meiner Mama helfen möchte.
Vor einem Jahr bin ich (19J) in die Wohnung über dem Gasthaus gezogen, das heißt, ich bin immer da, wenn Hilfe benötigt wird.. egal wann, ich werde angerufen und nach unten bestellt. Seit dem ich in die Wohnung eingezogen bin, habe ich einen Freund.. doch er kommt auch nicht damit klar, dass ich immer mehr und mehr helfen muss.. man muss dazu sagen, wir zahlen keine miete.. und das ist auch ein Grund warum ich helfe.. ich habe zwei ältere Geschwister, doch die helfen so gut wie nie.. aber nutzen meine Eltern trotzdem aus (Geld) und jedes Mal fallen sie wieder auf sie herein ..
Im Moment wird mir einfach alles zu viel .. jeden Tag im Gasthaus helfen.. damit meiner Mama entlastet wird.. mein Freund ist auch sehr bequem und lässt sich nur von mir bedienen --> also auch noch darum kümmern, dass er jeden Tag etwas anzuziehen hat, etwas zu essen hat.. rechtzeitig aufsteht, schlafen geht.. meinen Haushalt muss ich auch alleine führen und in Ordnung halten .. außerdem muss ich meinem Studium nachgehen, da ich mind. alle 3 Wochen eine Prüfung habe und jede Woche mindestens zwei Hausarbeiten abzugeben habe.. seit Februar haben wir einen Hund, sie ist mein allergrößter Schatz und ist im Moment die einzige die mir Kraft gibt..
Mir hört niemand zu.. es geht immer nur darum zu arbeiten arbeiten arbeiten .. ich hätte so viel mitzuteilen .. doch niemand hört mir zu .. alles andere ist wichtiger, bei meinen Eltern - die Arbeit, bei meinem Freund - Fußball und seine Freund ..
die einzige die mir zuhört ist meine beste Freundin, doch die hat auch kein leichtes Leben und wer redet gerne darüber, wie schlecht man sich fühlt ..
Ich verstehe nicht, warum jedem egal ist, wie ich mich fühle.. das ich überfordert bin .. dass ich nicht 7 Tage die Wochen arbeiten kann, den Haushalt schmeißen kann und 5 Tage in die Schule gehen kann ..
Ich bin noch nicht mal 20 Jahre alt und bin nur noch müde und fühle mich ausgelaugt..
Ich würde mir doch nur wünschen, einen Tag abschalten zu können ..
einen einzigen Tag wieder wie eine normale Familie zu leben ..
Ich habe ständig nur noch Streit mit meinem Freund, weil er nicht mehr im Gasthaus wohnen möchte.. heute wieder.. er schläft heute nicht zu Hause.. denn er versteht nicht, warum er keinen Parkplatz DIREKT vor dem Haus bekommt, da er nicht in der Wiese parken will.. ich verstehe ihn manchmal nicht.. ich liebe ihn über alles.. manchmal denkt er jedoch, dass er der einzige Mensch auf der Welt ist und dass sich alles nur um ihn dreht ..
außerdem verstehen meine Eltern ganz und gar nicht, dass er nicht STÄNDIG im Gasthaus helfen will (was ich aber zum Teil verstehe)
ich weiß, dass es Schlimmeres gibt.. doch ich fühle mich im Moment einfach so hilflos, schlapp, müde und verbraucht.
Ich würde mir doch nur wünschen, dass mir zugehört wird .. dass mein Freund oder meine auch einmal auf die Idee kommen, dass ich auch Bedürfnisse hätte und gerne etwas unternehmen würde, oder dass ich mich auch darüber freuen würde, wenn mir mal wer helfen würde oder mir etwas zu essen machen würde (so wie ich, die JEDEM in der Früh etwas zu essen macht) ...
Warum werde ich als selbstverständlich angesehen??? warum wird alles was ich mache als selbstverständlich angesehen??? warum ist es selbstverständlich, dass ich alles erreiche und alles schaffen muss? ich bin auch nur ein Mensch - ein Mensch, der im Moment an einem Tiefpunkt angelangt ist..
Da ich gerade an einem kleinen Tiefpunkt angelangt bin, an dem ich einfach nicht mehr kann, dachte ich mir, es würde vielleicht helfen, wenn ich es mir von der Seele schreibe.
Es fängt damit an, dass meine Eltern ein Gasthaus haben und mein Vater gleichzeitig berufstätig ist. Das heißt meine Mutter ist jeden Tag im Gasthaus. Doch sie ist überfordert und schafft es nicht mehr alleine, da das Geschäft immer mehr wird, ist ja eigentlich auch gut. Ich helfe ihr jeden Tag, damit ich sie ein bisschen entlasten kann, doch nebenbei studiere ich. Doch nicht an einer Uni, sondern an einer Hochschule und habe jeden Tag Schule, meist aber erst von halb 2 bis 19 Uhr. Ich mache es gerne, da ich meiner Mama helfen möchte.
Vor einem Jahr bin ich (19J) in die Wohnung über dem Gasthaus gezogen, das heißt, ich bin immer da, wenn Hilfe benötigt wird.. egal wann, ich werde angerufen und nach unten bestellt. Seit dem ich in die Wohnung eingezogen bin, habe ich einen Freund.. doch er kommt auch nicht damit klar, dass ich immer mehr und mehr helfen muss.. man muss dazu sagen, wir zahlen keine miete.. und das ist auch ein Grund warum ich helfe.. ich habe zwei ältere Geschwister, doch die helfen so gut wie nie.. aber nutzen meine Eltern trotzdem aus (Geld) und jedes Mal fallen sie wieder auf sie herein ..
Im Moment wird mir einfach alles zu viel .. jeden Tag im Gasthaus helfen.. damit meiner Mama entlastet wird.. mein Freund ist auch sehr bequem und lässt sich nur von mir bedienen --> also auch noch darum kümmern, dass er jeden Tag etwas anzuziehen hat, etwas zu essen hat.. rechtzeitig aufsteht, schlafen geht.. meinen Haushalt muss ich auch alleine führen und in Ordnung halten .. außerdem muss ich meinem Studium nachgehen, da ich mind. alle 3 Wochen eine Prüfung habe und jede Woche mindestens zwei Hausarbeiten abzugeben habe.. seit Februar haben wir einen Hund, sie ist mein allergrößter Schatz und ist im Moment die einzige die mir Kraft gibt..
Mir hört niemand zu.. es geht immer nur darum zu arbeiten arbeiten arbeiten .. ich hätte so viel mitzuteilen .. doch niemand hört mir zu .. alles andere ist wichtiger, bei meinen Eltern - die Arbeit, bei meinem Freund - Fußball und seine Freund ..
die einzige die mir zuhört ist meine beste Freundin, doch die hat auch kein leichtes Leben und wer redet gerne darüber, wie schlecht man sich fühlt ..
Ich verstehe nicht, warum jedem egal ist, wie ich mich fühle.. das ich überfordert bin .. dass ich nicht 7 Tage die Wochen arbeiten kann, den Haushalt schmeißen kann und 5 Tage in die Schule gehen kann ..
Ich bin noch nicht mal 20 Jahre alt und bin nur noch müde und fühle mich ausgelaugt..
Ich würde mir doch nur wünschen, einen Tag abschalten zu können ..
einen einzigen Tag wieder wie eine normale Familie zu leben ..
Ich habe ständig nur noch Streit mit meinem Freund, weil er nicht mehr im Gasthaus wohnen möchte.. heute wieder.. er schläft heute nicht zu Hause.. denn er versteht nicht, warum er keinen Parkplatz DIREKT vor dem Haus bekommt, da er nicht in der Wiese parken will.. ich verstehe ihn manchmal nicht.. ich liebe ihn über alles.. manchmal denkt er jedoch, dass er der einzige Mensch auf der Welt ist und dass sich alles nur um ihn dreht ..
außerdem verstehen meine Eltern ganz und gar nicht, dass er nicht STÄNDIG im Gasthaus helfen will (was ich aber zum Teil verstehe)
ich weiß, dass es Schlimmeres gibt.. doch ich fühle mich im Moment einfach so hilflos, schlapp, müde und verbraucht.
Ich würde mir doch nur wünschen, dass mir zugehört wird .. dass mein Freund oder meine auch einmal auf die Idee kommen, dass ich auch Bedürfnisse hätte und gerne etwas unternehmen würde, oder dass ich mich auch darüber freuen würde, wenn mir mal wer helfen würde oder mir etwas zu essen machen würde (so wie ich, die JEDEM in der Früh etwas zu essen macht) ...
Warum werde ich als selbstverständlich angesehen??? warum wird alles was ich mache als selbstverständlich angesehen??? warum ist es selbstverständlich, dass ich alles erreiche und alles schaffen muss? ich bin auch nur ein Mensch - ein Mensch, der im Moment an einem Tiefpunkt angelangt ist..