R
Runalin
Gast
Ich möchte meine Mittagspause kurz dazu nutzen, um euch ein wenig zu schildern und würde euch bitten ein kurzes Statement dazu abzugeben.
Ich bin bemüht meine Ausführungen sehr wertfrei zu schreiben, weil ich eben auch nicht sicher bin und das mal von außen betrachten möchte.
Meine Mutter und mein Vater haben sich kennen gelernt und sind in das Haus meiner Großeltern gezogen.
Mein Vater war so gut wie nie zu Hause und beruflich ständig auf Montage (und damit so gut wie nie da)
In meiner Kindheit erinnere ich mich auch nur an meine Mutter, die präsent war und an die Großeltern bevor sie gestorben sind.
Was mir früh auffiel: Meine Mutter war extrem schnell überfordert und machte uns Kindern dann Vorhaltungen.
Im Kindergarten und Grundschulalter ging das noch, aber ich hab sie dort auch selten als präsent erlebt. Wir haben mal Ausflüge am Wochenende gemacht und ansonsten war sie oft unterwegs und arbeiten.
Wenn sie aber da war, lag sie lange und oft auf der Couch. Erholung war nicht: "Wir gehen im Wald spazieren" oder "fahren baden". Erholung war, wir legen uns hin und schlafen und das sehr oft. Ab um 12 Uhr zur Mittagszeit war wenn sie Urlaub hatte oder auch bei den Großeltern weil die alt waren immer Sense und da lief bis um 16 Uhr gar nichts mehr. Als kleines Kind hab ich dann auch oft geschlafen, aber im Grundschulalter merkte ich: Da stimmt was nicht. Bei Freunden lagen die Eltern auch nicht stundenlang mittags auf der Couch. Meine Mutter schlief sehr oft. Da waren meine Großeltern schon nicht mehr unter uns.
Ich bin dann oft raus zu Freunden oder hab mich selbst beschäftigt. Kritisch wurde es, als meine Schwester geboren wurde und sie vollständig überfordert war.
Was auch auffiel war, dass bei ihr ein kleines Problem schnell extrem dramatisiert wurde. Beispiel: Wir bekamen nach Jahren endlich einen neuen Kühlschrank und meinte Mutter machte ein Drama, als ob der Pabst käme. Sie bekam einmal einen Leihwagen, weil das Auto in der Werkstatt war und lief das ganze Wochenende heulend durch die Gegend und machte meinem Vater die Hölle heiß, weil sie Angst hatte sie würde es zu Schrott fahren, denn es wäre ja nicht wie das alte Auto.
Renovierungsarbeiten wurden erst gar nicht durchgeführt. Es könnte ja zu anstrengend sein.
Gleichzeitig wurde sich aber aufgeregt wie schlecht der Zustand der Inneneinrichtung ist.
Ständiges Gemecker und Gemaule.
Wenn sie krank war und selbst wenn es nur Lappailen waren, bauschte sie das extrem auf.
Wir wurden nie zuverlässig abgeholt oder pünktlich zu Terminen gebracht, was ich dann dadurch löste, dass ich ab einem gewissen Alter selbst ging oder mein Schwesterchen an die Hand nahm und hin brachte.
Ungefähr ab dem Grundschulalter nahmen auch die Ausflüge sehr ab und waren anfangs noch mit extrem Aufwand verbunden.
Wenn sie sagte wir fahren um 14 Uhr ins Kino, waren wir um 17 Uhr noch nicht da. Fragten wir nach, weil sie es versprochen hatte, wurde sie grantig und ausfallend und realisierte es nur unter großen Protesten. Deshalb wollte man irgendwann schon gar nicht mehr fragen ob man irgendwas gemeinsam machte.
Im letzten Urlaub war ich in der 6. Klasse und obwohl es nur an die Nordsee ging, lag schon 2 Wochen vorher schlechte Stimmung in der Luft. So ein Urlaub ist eigentlich was schönes. Meine Mutter führte sich auf, als ob sie mit uns in die Hölle fuhr.
Und da fuhr sie nicht einmal selbst, sondern wir nahmen en Zug.
Im Urlaub waren wir wegen ihr auch 2 Mal beim Arzt weil sie ab dem 3. Tag meinte ihre Gallenblase sei geplatzt. Was aber nicht so war. Sie hatte seit Jahren Steine, ließ die sich aber nicht entfernen und so ist alles in ihrem Leben.
Sie redet was sie alles vorhat und machen müsste, zieht den letzten Schritt aber nicht durch und macht es einfach nicht.
Die Gallensteine hat sie bis heute. Renoviert wurde auch nicht bis heute. Sie sitzt nur und jammert wie schlimm ihr Leben ist, ändert aber nichts.
Um meine Schwester hat sie sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr gekümmert, sodass ich dann beim Jugendamt das Sorgerecht beantragt habe, weil die sich schon eingeschaltet hatten und aus Angst, dass das Kind im wahrsten Sinne vor den Baum rennt, hab ich das lieber so übernommen.
Was meint ihr? Bestand da schon immer ein Hang zum psychisch krank sein?
Ich bin bemüht meine Ausführungen sehr wertfrei zu schreiben, weil ich eben auch nicht sicher bin und das mal von außen betrachten möchte.
Meine Mutter und mein Vater haben sich kennen gelernt und sind in das Haus meiner Großeltern gezogen.
Mein Vater war so gut wie nie zu Hause und beruflich ständig auf Montage (und damit so gut wie nie da)
In meiner Kindheit erinnere ich mich auch nur an meine Mutter, die präsent war und an die Großeltern bevor sie gestorben sind.
Was mir früh auffiel: Meine Mutter war extrem schnell überfordert und machte uns Kindern dann Vorhaltungen.
Im Kindergarten und Grundschulalter ging das noch, aber ich hab sie dort auch selten als präsent erlebt. Wir haben mal Ausflüge am Wochenende gemacht und ansonsten war sie oft unterwegs und arbeiten.
Wenn sie aber da war, lag sie lange und oft auf der Couch. Erholung war nicht: "Wir gehen im Wald spazieren" oder "fahren baden". Erholung war, wir legen uns hin und schlafen und das sehr oft. Ab um 12 Uhr zur Mittagszeit war wenn sie Urlaub hatte oder auch bei den Großeltern weil die alt waren immer Sense und da lief bis um 16 Uhr gar nichts mehr. Als kleines Kind hab ich dann auch oft geschlafen, aber im Grundschulalter merkte ich: Da stimmt was nicht. Bei Freunden lagen die Eltern auch nicht stundenlang mittags auf der Couch. Meine Mutter schlief sehr oft. Da waren meine Großeltern schon nicht mehr unter uns.
Ich bin dann oft raus zu Freunden oder hab mich selbst beschäftigt. Kritisch wurde es, als meine Schwester geboren wurde und sie vollständig überfordert war.
Was auch auffiel war, dass bei ihr ein kleines Problem schnell extrem dramatisiert wurde. Beispiel: Wir bekamen nach Jahren endlich einen neuen Kühlschrank und meinte Mutter machte ein Drama, als ob der Pabst käme. Sie bekam einmal einen Leihwagen, weil das Auto in der Werkstatt war und lief das ganze Wochenende heulend durch die Gegend und machte meinem Vater die Hölle heiß, weil sie Angst hatte sie würde es zu Schrott fahren, denn es wäre ja nicht wie das alte Auto.
Renovierungsarbeiten wurden erst gar nicht durchgeführt. Es könnte ja zu anstrengend sein.
Gleichzeitig wurde sich aber aufgeregt wie schlecht der Zustand der Inneneinrichtung ist.
Ständiges Gemecker und Gemaule.
Wenn sie krank war und selbst wenn es nur Lappailen waren, bauschte sie das extrem auf.
Wir wurden nie zuverlässig abgeholt oder pünktlich zu Terminen gebracht, was ich dann dadurch löste, dass ich ab einem gewissen Alter selbst ging oder mein Schwesterchen an die Hand nahm und hin brachte.
Ungefähr ab dem Grundschulalter nahmen auch die Ausflüge sehr ab und waren anfangs noch mit extrem Aufwand verbunden.
Wenn sie sagte wir fahren um 14 Uhr ins Kino, waren wir um 17 Uhr noch nicht da. Fragten wir nach, weil sie es versprochen hatte, wurde sie grantig und ausfallend und realisierte es nur unter großen Protesten. Deshalb wollte man irgendwann schon gar nicht mehr fragen ob man irgendwas gemeinsam machte.
Im letzten Urlaub war ich in der 6. Klasse und obwohl es nur an die Nordsee ging, lag schon 2 Wochen vorher schlechte Stimmung in der Luft. So ein Urlaub ist eigentlich was schönes. Meine Mutter führte sich auf, als ob sie mit uns in die Hölle fuhr.
Und da fuhr sie nicht einmal selbst, sondern wir nahmen en Zug.
Im Urlaub waren wir wegen ihr auch 2 Mal beim Arzt weil sie ab dem 3. Tag meinte ihre Gallenblase sei geplatzt. Was aber nicht so war. Sie hatte seit Jahren Steine, ließ die sich aber nicht entfernen und so ist alles in ihrem Leben.
Sie redet was sie alles vorhat und machen müsste, zieht den letzten Schritt aber nicht durch und macht es einfach nicht.
Die Gallensteine hat sie bis heute. Renoviert wurde auch nicht bis heute. Sie sitzt nur und jammert wie schlimm ihr Leben ist, ändert aber nichts.
Um meine Schwester hat sie sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr gekümmert, sodass ich dann beim Jugendamt das Sorgerecht beantragt habe, weil die sich schon eingeschaltet hatten und aus Angst, dass das Kind im wahrsten Sinne vor den Baum rennt, hab ich das lieber so übernommen.
Was meint ihr? Bestand da schon immer ein Hang zum psychisch krank sein?