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Wahnsinn Autoindustrie - Autoimport USA

Natascha74

Aktives Mitglied
vielleicht auch für den einen oder anderen beim derzeitigen Dollarkurs interessant:
Auto-(Re)import aus den USA.

Es handelt sich um ein in Deutschland gefertigtes Fahrzeug.
Kauft man es beim Händler in Österreich oder Deutschland, kostet es eine Lawine.
Surft man im Netz wird man feststellen, das gleiche Auto kostet in den USA nur etwas mehr als die Hälfte beim derzeitigen Dollarkurs.
Also informiert man sich über die Kosten (inkl. Provision für den "Vermittler" und den Händler in den USA) und Gefahren eines Re-Imports.
Der Taschenrechner läuft heiß, aber am Ende steht eindeutig fest: Schnäppchen.
Also bestellt man online über einen Händler in der Nähe von Miami das Auto.
Wie beim Händler vor Ort, jeder Ausstattungswunsch ist erfüllbar.

Und folgendes muß man sich einmal vorstellen:

Jetzt sind 7 Monate vergangen.
Das Auto wurde in Deutschland gebaut, auf´s Schiff verladen und in die USA verschickt.
In Florida ging das Auto von Bord, wurde per LKW durch´s Land gekarrt zu einem Händler im Umland von Miami.
Dort wurde es abgeladen, die Papiere vollgestempelt und wenig später wieder aufgeladen.
Wieder zurück zum Hafen, rauf auf´s Schiff und schon dampfte das Auto wieder zurück Richtung Europa.
In Europa angekommen runter vom Schiff, rauf auf den LKW und ab Richtung Österreich.
Die Einfuhr funktioniert übrigens sehr einfach und problemlos (mit einem Helfer, der Ahnung davon hat).
Alle Gebühren gezahlt, und heute Nachmittag rollte das gute Stück bei mir im Hof vom LKW.
Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, ich hab schon gezweifelt ob sich das heuer noch ausgeht.
Witzigerweise noch in die originalen Schutzfolien gehüllt, die man ihm vor 7 Monaten in Deutschland raufgeklebt hat.

Der Wagen ist nagelneu, hat aber praktisch schon eine halbe Weltreise hinter sich.
Irrsinn !!

Aber um den Irrsinn komplett zu machen kam nun die große Endabrechnung.
Und kaum zu glauben, das Fahrzeug ist um sage und schreibe 14.000 Euro GÜNSTIGER als wenn man es beim österr. Händler gekauft hätte.
Trotz Zoll, Provision für´s vermitteln/unterstützen beim Papierkram, sonstige Gebühren, 2 Atlantiküberquerungen, notwendige Umbauten (Lichtanlage), LKW-Fahrten durch Florida und halb Europa.

OK, die Werks-Garantie auf meinen Wandervogel ist nun erloschen, logisch.
Aber no risk, no fun.
Außerdem ist´s ja ein deutsches Premiumprodukt wie es immer heißt.
Garantieversicherungen gäbe es zusätzlich wenn man will.

Leider hat heute alles länger gedauert, daher wird er erst morgen angemeldet.
Aber wenigstens streicheln kann ich meinen neuen schwarzen Teufel schon 😉

Also falls jemand mit dem Gedanken Re-Import aus den USA spielt, ich kann einen sehr tollen Vermittler/Helfer empfehlen.
 
Soweit ich weiß, werden in den USA oft schlechtere Bremsen verbaut, am Rostschutz wird gesparrt, andere Beleuchtung wird verbaut; andere Elektronik?

Um bei einem Reimport 14.000 € zu sparen, da muss es sich schon um einen dickes Schiff handeln, ich schätze mal ins Blaue, Neupreis in Deutschland nicht unter 70.000 € ?

Da spart man mehr beim Gebrauchtwagenkauf, ich würde mir da lieber direkt ein US Car importieren, das es in Deutschland garnicht gibt, z.B. Ford Mustang.
 
@ Priester:
ich will die Marke eigentlich nicht nennen sonst heißts, ich mach Schleichwerbung.
Aber VW und Opel ist es nicht.

@ Kassandrarufe:
wie geschrieben, Beleuchtung ist schon geändert (sonst gibts keine Zulassung).
Navi habe ich keines bestellt, da nicht kompatibel.
Rostschutz wird er sowieso morgen gleich fett behandelt (Hohlraumversiegelung + Seilfett), allein schon wegen der Überfahrten und dem bevorstehenden Winter.
Neupreis in Österreich wäre 68.000,- (bei euch wohl ein paar Tausender weniger).
Nicht weil er ein "dickes Schiff" ist sondern weil in Österreich vieles Sonderausstattung wäre was in der US-Version schon dabei ist. Das würde eben den Preis so hochtreiben wenn man ihn hier bestellen würde.
 
Aber um den Irrsinn komplett zu machen kam nun die große Endabrechnung.
Und kaum zu glauben, das Fahrzeug ist um sage und schreibe 14.000 Euro GÜNSTIGER als wenn man es beim österr. Händler gekauft hätte.

Ich habe noch nie ein Wagen für mehr als 14.000 € gekauft. 😀


Die Geschichte ist nur dann interessant wenn du dazu schreibst welche Premium Audi/BMW/Mercedes/Porsche Modell gekauft hast.

Mit ein VW Passat oder ein Audi A4 BMW 3 oder Mercedes C-Klasse kommt man nie an solchen Differenzen.





edith sagt die Fehlende angaben sind schon gemacht worden.
 
Die Geschichte ist nur dann interessant wenn du dazu schreibst welche Premium Audi/BMW/Mercedes/Porsche Modell gekauft hast.

Mit ein VW Passat oder ein Audi A4 BMW 3 oder Mercedes C-Klasse kommt man nie an solchen Differenzen.

Porsche ? Na hallo, soooo alt bin ich auch noch nicht 😉

Mit der C-Klasse wäre es sogar ein Minusgeschäft, hab ich zuvor alles nachgerechnet, da ich bis gestern die alte C-Klasse fuhr.

Steht übrigens zum Verkauf (Wien Umgebung).
C 270 T CDI (Diesel-Kombi)
BJ 2006
170 PS
ca. 242.000 km

Nähere Infos per PN
 
ich will die Marke eigentlich nicht nennen sonst heißts, ich mach Schleichwerbung.

Jetzt mal Butter bei die Fische: was hast du dir gekauft?

btw: ich glaube nicht, dass du hier Schleichwerbung machen würdest. Oder meinst du $autohersteller würde mehr Autos absetzen, weil Natascha74 hier im Hilferuf gepostet hat, dass sie sich einen Wagen von $autohersteller aus den USA geholt hat? 🙄

Gruß,
Garak
 
OK, die Werks-Garantie auf meinen Wandervogel ist nun erloschen, logisch.
Aber no risk, no fun.
Außerdem ist´s ja ein deutsches Premiumprodukt wie es immer heißt.

Okay, ich hoffe, dass du da nicht draufzahlst, im Falle eines Falles.

Ich kenne mich da in diesem Fall nicht so aus, aber es könnte schon sein, dass dein Auto (auch wenn hier produziert) speziell für den amerikanischen Markt produziert wurde. Also auf der einen Seite mit mehr "Sonderausstattung" serienmässig, aber auch vielleicht mit anderem Fahrwerk, anderen Bremsen, etc.

In den USA fahren die Leute (sofern sie nicht Probleme bekommen wollen) eben maximal 80-100 km/h. Und "cornering" ist da auch nicht so das Thema, sondern eher gelassen von A nach B kommen.

Wie gesagt, keine Ahnung, wie das bei deinem Auto ist. Ich kenne das nur von amerikanischen Autos (US-Importe nach D), da muss man dann schon Öl- und Getriebeöl-Kühler nachrüsten, damit die Fahrzeuge (obwohl mit PS und vor allem Drehmoment üppig ausgestattet) den deutschen Autobahnbetrieb auch überstehen.

Gruß,
Garak
 
Unser Nachbar hatte mal einen Lexus aus Amerika da war irgend ein Teil defekt nach 3 Jahren das war in ganz Deutschland nicht erhältlich und er hat fast 10 Tage darauf warten müssen sowas stelle ich mir ärgerlich vor.
 
Unser Nachbar hatte mal einen Lexus aus Amerika da war irgend ein Teil defekt nach 3 Jahren das war in ganz Deutschland nicht erhältlich und er hat fast 10 Tage darauf warten müssen sowas stelle ich mir ärgerlich vor.

Das ist bei ein Deutsche Marke wie hier nicht der Fall.

BTW Lexus ist eine Marke von Toyota und kommt aus Japan, die Probleme hat man also auch wenn ich mir ein Lexus in Deutschland kaufe. 😉
 

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