Ich fühle mich daheim immer unwohler. Meine Eltern wollten immer das beste für mich wofür ich ihnen sehr dankbar bin, aber das wichtigste konnten sie mir nicht geben - Liebe.
Es fing in der 5. Klasse an dass ich gemobbt wurde. Ich hab daheim aber nie wirklich was erzählt weil ich mich geschämt habe. Bei mir gab es keine Gefühle, keine Umarmung, es wurde nicht über Gefühle geredet, sie wurden versteckt. Hab ich Andeutungen gemacht dass mich Leute in der Schule nicht mögen kamen sofort Reaktionen von meinen Eltern "Ja wenn du dich so und so verhälst ist des ja klar..". Also hab ich nichts mehr davon erzählt weil ich das Gefühl hatte dass ich dran Schuld bin.
So ging es meine ganze Schulzeit durch. Ich wurde immer traurig, hab nur noch davon geträumt dass man mich in den Arm nimmt, ich hab Bilder von Menschen gemalt die sich umarmten, ich saß im Unterricht und hab hundertmal daran gedacht dass ich jetzt einfach zum weinen anfange und dann muss mich jemand in den Arm nehmen.
Daheim wurde ich nur geschimpft dass ich so ruhig war, meine Eltern haben sich eine selbstbewusste aufgeschlossene Tochter gewünscht - nicht so eine wie mich. Meine Eltern waren enttäuscht von mir.
Ich kam mit dem allem nicht zurecht und irgendwann brachen einfach Brocken aus mir heraus und ich erzählte meinen Eltern Stückchenweise wie's in der Schule ist. Erstmal haben mich meine Eltern verstanden - worüber ich total glücklich war. Aber es dauerte nicht lang und meine Eltern wurden wieder wütend. Ich bin selbst schuld. Wenn ich mich so verhalte. Meine Schuld.
Ich hab aufgehört zu reden. Ich hab mit meinen Eltern nur noch das Nötigste geredet und mich komplett zurück gezogen. Ständig wurde geschimpft. Immer wenn meine Mutter in mein Zimmer kam hatte sie was zu meckern.
Irgendwann hab ich das Schweigen nicht mehr ausgehalten und hab dagegen geredet. Wir haben uns gegenseitig hochgeschauckelt. Ich war undankbar. Sie meinen es doch nur gut. Seh ich das nicht. Nein ich seh es nicht.. Meine Eltern geben mich auf, sie wissen nicht mehr weiter.
Ich hab mich wieder zurückgezogen und nur auf mich konzentriert. Meine Eltern ausgeblendet.
Ich hab eine Ausbildung gemacht und mein Ziel erreicht: Ich verdiene Geld, hab mir eine Wohnung in einer anderen Stadt gemietet und habe dort einen Arbeitsplatz. Inzwischen bin ich 19 Jahre.
Gefühle habe ich durch meinen damaligen Freund gelernt. Er hat mich "gerettet". Er hat mich geliebt, ich konnte mit ihm reden, ich konnte endlich Gefühle zu lassen, ich wurde umarmt, ich hab mich geliebt gefühlt. Ich hab mich aus diesem tiefen Loch wo ich war herausgegraben und bin inwzischen wieder Single aber zum ersten Mal im Leben wirklich glücklich. Ich habe immer noch Phasen wo mich das alles zu schaffen macht, aber ich lebe wieder gerne.
Was mich aber sehr zu schaffen macht ist immer noch der Umgang mit meinen Eltern. Ich liebe sie, sie haben mir meine Ausbildung und alles ermöglicht. Sie haben mir sehr viel materielles gegeben - aber was gefühlsmäßig zwischen uns ist halte ich einfach nicht mehr aus. Oft wenn ich zu meinen Eltern komme fühle ich einfach so ein erdrückendes Gefühl in dem Haus, ich fühl mich als würde ich ersticken.
Ich bin ja erst 19 Jahre alt und fühle mich selbst noch nicht wirklich erwachsen. Ich habe einmal sachlich mit meinen Eltern darüber geredet. Es ging nicht. Meine Eltern verstehen nicht was mich so traurig macht, egal wie ich es sage oder formuliere ich bin undankbar meinen sie. Sie schreien mich wieder an.
Tut mir leid, eigentlich wollte ich nicht so weit ausholen aber es hat trotzdem gut getan das alles mal aufzuschreiben.
Was soll ich mit meinen Eltern machen? Den Kontakt so gering wie möglich halten? Hab ich sonst noch eine Möglichkeit? Es sind ja schließlich meine Eltern. Die mich lieben - sagen sie zumindest immer wenn sie meinen "merk ich nicht dass sie's gut meinen". Ich fühle mich aber einfach nur ungeliebt von ihnen und das Gefühl zerreist mich oft wenn ich bei ihnen bin.
Es fing in der 5. Klasse an dass ich gemobbt wurde. Ich hab daheim aber nie wirklich was erzählt weil ich mich geschämt habe. Bei mir gab es keine Gefühle, keine Umarmung, es wurde nicht über Gefühle geredet, sie wurden versteckt. Hab ich Andeutungen gemacht dass mich Leute in der Schule nicht mögen kamen sofort Reaktionen von meinen Eltern "Ja wenn du dich so und so verhälst ist des ja klar..". Also hab ich nichts mehr davon erzählt weil ich das Gefühl hatte dass ich dran Schuld bin.
So ging es meine ganze Schulzeit durch. Ich wurde immer traurig, hab nur noch davon geträumt dass man mich in den Arm nimmt, ich hab Bilder von Menschen gemalt die sich umarmten, ich saß im Unterricht und hab hundertmal daran gedacht dass ich jetzt einfach zum weinen anfange und dann muss mich jemand in den Arm nehmen.
Daheim wurde ich nur geschimpft dass ich so ruhig war, meine Eltern haben sich eine selbstbewusste aufgeschlossene Tochter gewünscht - nicht so eine wie mich. Meine Eltern waren enttäuscht von mir.
Ich kam mit dem allem nicht zurecht und irgendwann brachen einfach Brocken aus mir heraus und ich erzählte meinen Eltern Stückchenweise wie's in der Schule ist. Erstmal haben mich meine Eltern verstanden - worüber ich total glücklich war. Aber es dauerte nicht lang und meine Eltern wurden wieder wütend. Ich bin selbst schuld. Wenn ich mich so verhalte. Meine Schuld.
Ich hab aufgehört zu reden. Ich hab mit meinen Eltern nur noch das Nötigste geredet und mich komplett zurück gezogen. Ständig wurde geschimpft. Immer wenn meine Mutter in mein Zimmer kam hatte sie was zu meckern.
Irgendwann hab ich das Schweigen nicht mehr ausgehalten und hab dagegen geredet. Wir haben uns gegenseitig hochgeschauckelt. Ich war undankbar. Sie meinen es doch nur gut. Seh ich das nicht. Nein ich seh es nicht.. Meine Eltern geben mich auf, sie wissen nicht mehr weiter.
Ich hab mich wieder zurückgezogen und nur auf mich konzentriert. Meine Eltern ausgeblendet.
Ich hab eine Ausbildung gemacht und mein Ziel erreicht: Ich verdiene Geld, hab mir eine Wohnung in einer anderen Stadt gemietet und habe dort einen Arbeitsplatz. Inzwischen bin ich 19 Jahre.
Gefühle habe ich durch meinen damaligen Freund gelernt. Er hat mich "gerettet". Er hat mich geliebt, ich konnte mit ihm reden, ich konnte endlich Gefühle zu lassen, ich wurde umarmt, ich hab mich geliebt gefühlt. Ich hab mich aus diesem tiefen Loch wo ich war herausgegraben und bin inwzischen wieder Single aber zum ersten Mal im Leben wirklich glücklich. Ich habe immer noch Phasen wo mich das alles zu schaffen macht, aber ich lebe wieder gerne.
Was mich aber sehr zu schaffen macht ist immer noch der Umgang mit meinen Eltern. Ich liebe sie, sie haben mir meine Ausbildung und alles ermöglicht. Sie haben mir sehr viel materielles gegeben - aber was gefühlsmäßig zwischen uns ist halte ich einfach nicht mehr aus. Oft wenn ich zu meinen Eltern komme fühle ich einfach so ein erdrückendes Gefühl in dem Haus, ich fühl mich als würde ich ersticken.
Ich bin ja erst 19 Jahre alt und fühle mich selbst noch nicht wirklich erwachsen. Ich habe einmal sachlich mit meinen Eltern darüber geredet. Es ging nicht. Meine Eltern verstehen nicht was mich so traurig macht, egal wie ich es sage oder formuliere ich bin undankbar meinen sie. Sie schreien mich wieder an.
Tut mir leid, eigentlich wollte ich nicht so weit ausholen aber es hat trotzdem gut getan das alles mal aufzuschreiben.
Was soll ich mit meinen Eltern machen? Den Kontakt so gering wie möglich halten? Hab ich sonst noch eine Möglichkeit? Es sind ja schließlich meine Eltern. Die mich lieben - sagen sie zumindest immer wenn sie meinen "merk ich nicht dass sie's gut meinen". Ich fühle mich aber einfach nur ungeliebt von ihnen und das Gefühl zerreist mich oft wenn ich bei ihnen bin.