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Völliger Stillstand

Hallo! Dein letzter Stand ist ja schon ein bisschen her, vielleicht guckst du hier auch gar nicht mehr rein. Aber da mich dein Thread wirklich angesprochen hat, da ich mich auch teilweise wiedererkenne, wollte ich fragen, wie es dir denn so im Moment geht. Hast du dich letztendlich doch getraut, da anzurufen?
LG
 
A

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Re: Völliger Stillstand
Hallo Ranra.

Danke der Nachfrage 😉 Doch, ich schau hier noch rein.

Nein, ich habe da noch nicht angerufen. Dank eines Computerspiels bin ich aus dem Loch auch wieder rausgekommen, obwohl die Begeisterung momentan nachlässt. Irgendwie gelingt es mir momentan, an allem möglichen wieder Freude zu finden, meine Wohnung sauberzuhalten und an diversen Studieninhalten täglich zu arbeiten. Hab trotzdem Angst, wenn das neue Semester losgeht, dass ich dann wieder in den alten Trott verfalle. Ich weiß nicht, ob ich mich an die Studienbedingungen anpassen kann. Es überfordert mich immer noch, mit Menschen in Kontakt treten und sein zu müssen, ich hab immer noch Angst vor den Kommilitonen und den Dozenten/Professoren, ganz besonders vor der Leitung des Studiengangs, ich will gar nicht wissen, was die über mich denken. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, wenn Kommilitonen fragen, wo ich im letzten Semester war ("Och, erst wollte ich Schluss machen, dann habe ich beschlossen, dass ich vielleicht doch noch ein bisschen weiterlebe, und jetzt seh ich mal, ob ich dieses Semester Böcke auf euch hab").

Ich habe immer noch das Problem, dass das Studium nicht das ist, was ich machen will bzw. ich es eigentlich nicht brauche. Hab das Gefühl, zu dünnhäutig für diesen Konkurrenzkampf zu sein und auch, dass dieser so gar nicht nötig und reine Zeitverschwendung ist. Ich weiß zwar, was ich später mal machen will, als reine Tätigkeit an sich, aber ich weiß nicht, in welchen Beruf ich das reinquetschen soll bzw. wie ich das zu Geld machen soll. Ob ich da jetzt einen Bachelor hab oder nicht seh ich eigentlich als nebensächlich an. Aber ich hab wenigstens aufgehört, mein Heil in irgendwas suchen zu wollen oder zu hoffen, irgendwo einen tieferen Sinn zu finden. Den gibt es offenbar nicht und das ist auch ganz gut so.

Und wie gehts dir?
 
Das Computerspiel heißt aber nicht zufällig Skyrim? ^^
Ich kann dich vollkommen verstehen, man fragt sich, was die anderen über einen denken werden und malt sich dann die schlimmsten Szenarien aus. Aber ich glaube nicht, dass deine Dozenten "schlecht" über dich denken, die haben bestimmt den Kopf voll mit anderen Sachen.
(Also das hört sich jetzt irgendwie blöd an, ich hoffe, du verstehst wie ich das meine.)
Ich kenn das Gefühl, wenn man ausgefragt wird und man "Rechenschaft" abgeben muss obwohl man dazu gar keine Lust hat, insbesondere in Bezug auf neugierige Fragen seitens Umstehender (Kommolitonen etc), da hab ich leider auch noch kein Patentrezept gefunden, wie man das umgehen könnte...Bei mir ist auch grade einiges in Bewegung(habe auch einen Thread aufgemacht).
Ja. Man fragt sich, wozu das alles, wozu der Bachelor. Hast du schonmal überlegt, dich nach einer Tätigkeit (neben dem Studium)umzugucken, bei der du dein Können anwendest? Oder wäre das ein zu großer Schritt? Zu dem "in den alten Trott verfallen": Kenn ich nur zu gut. Hast du denn eigentlich jemand, der dir in den Popo tritt, um dich anzutreiben(so wie du es vor einigen Seiten mal geschrieben hattest)?
 
Hallo,

um Gottes Willen, nein. Wenn das Skyrim wäre, würde ich mir aber wirklich ernsthafte Sorgen machen..

Ich glaub ja auch, dass die Dozenten mit anderem beschäftigt sind..letztendlich kann es mir ja auch egal sein, was sie denken. Irgendwie finde ich es krass, dass ich eigentlich schon mein Leben lang immer wieder an anderen Menschen scheitere...also eigentlich ja an mir selbst, das ist klar, aber es liegt immer am zwischenmenschlichen Umgang, den ich nicht geregelt kriege, dass ich die Flucht ergreife und keine Lust mehr habe, etwas fortzuführen. Am liebsten mache ich Sachen, in die einfach gar keine anderen Leute involviert sind. Jegliche menschliche Aufmerksamkeit scheint einfach alles sofort abzuwerten.

Lustig auch, dass ich weiß, fachlich alles mit links schaffen zu können, intelligent genug bin ich locker, aber meist dann nicht hingehe und alles verpasse, weil ich einfach keine Lust auf die Leute hab. Das fängt schon damit an, so albern eigentlich, dass ich an einer Straße wohne, durch die die Bahn zur Uni fährt und die ist kurz vor der Vorlesungszeit immer voll mit Studenten. Mir graute von Anfang an davor, mit dieser Bahn zu fahren und jetzt, wo ich eh nicht mehr zur Vorlesung gehe, kann ich auch nicht Bahn fahren zur Hauptvorlesungsbeginn- und -endzeit, weil ich dann riskiere, eventuell jemanden aus dem Studiengang zu treffen oder generell mich Grüppchen von Studenten aussetzen müsste, die mich verunsichern und nervös machen (wie so ziemlich alle Gleichaltrigen).
Geh dann zu Fuß einkaufen oder zu ganz anderen Zeiten, weil es der Ultrahorror schlechthin wäre, in der Bahn zu stehen, in der Nähe eine kleine Gruppe bekannter Gesichter, und die reden und kichern zu hören und zu denken, dass die einen bestimmt wiedererkennen und denken, was man doch für eine Pfeife ist, und auch wenn ich mir tausendmal sage, dass sie das entweder nicht denken und wenn doch, es mich ja nicht zu interessieren braucht, vermeide ich es trotzdem immer, wenn ich kann.

Ich frage mich jetzt schon, wie ich das dann im neuen Semester machen soll, wenn ich wieder hingehen muss.

Und nein, ich habe und möchte niemanden, der mich antreibt. Druck von außen macht nichts besser. Momentan mache ich ja alles mögliche, ich frage mich, ob ich dieses Pensum aufrechterhalten kann, wenn das Studium wieder losgeht. Hab momentan auch wieder Alpträume von meinen Dozenten und Mitstudenten 😉 Das war eine Zeit lang weg, jetzt gehts wieder los.

Ich weiß einfach nicht, als was ich jemals arbeiten werde und die Branche, die ich anstrebe, ist so seltsam, dass ich bezweifle, da einen Nebenjob zu finden.

Irgendwie grenzt es teilweise schon an Verfolgungswahn, manchmal denke ich, jeder würde mich kennen, wiedererkennen oder hätte eine Meinung zu mir (natürlich keine gute). Sogar wenn ich regelmäßig eine gewisse Strecke entlanggehe bilde ich mir ein, dass mich irgendwer, der da wohnt, arbeitet oder auch regelmäßig entlanggeht, mich wiedererkennen könnte...wenn es wirklich mal vorkommt, dass ich Leuten an der Kasse begegne, von denen ich sicher weiß, dass wir uns öfters beim Einkaufen über den Weg laufen, finde ich das lustig...schlimm ist dieses ganze eingebildete Denken meinerseits. Hab z.B. auch Hemmungen, regelmäßig zu einer bestimmten Zeit in einen bestimmten Laden zu gehen, weil mich dann die Kassierer wiedererkennen (ist ja auch wirklich so) und...keine Ahnung. Das kotzt mich einfach an, weil ich mir dann vorstelle, dass die denken wenn sie mich sehen: Uääärghs, dieee schon wieder.
Oder Rückschlüsse durch die Zeiten/meine Klamotten/usw auf mein Leben ziehen und Urteile darüber bilden könnten. Wie gesagt, wenn ich bewusst darüber nachdenke, ist es mir schnuppe, was irgendwelche Leute denken, falls sie überhaupt was denken, aber in dem Moment, in dem ich dann den Laden betrete und die ganze Feindseligkeit und Abfälligkeit in andere interpretiere, zieht es mich total runter und das ist mir in dem Moment auch oft nicht bewusst, es fühlt sich nur einfach dann sch*** an und ich fange an, solche Situationen zu vermeiden. Ich kann auch nicht glauben, dass sich jemand freuen würde, mich zu sehen, auch Freunde nicht. Eigentlich denke ich immer, alle rollen innerlich mit den Augen und kotzen, wenn sie mich sehen. Teilweise ist das glaub ich wirklich so, ich hab schon öfters den Eindruck gehabt, dass ich eher bereit bin, auf andere zuzugehen bzw. mich freue, dass sie da sind, und diese anderen mit mir eigentlich gar nichts zu tun haben wollen. Im Grunde zieht sich das ziemlich durch mein Leben und betrifft auch meine Familie, vielleicht sogar am meisten. Ich freu mich immer, wenn ich nach Hause fahre und möchte mit meinen Familienmitgliedern was unternehmen und wenn ich dann da bin, haben sie es nicht mal nötig, vom Sessel aufzustehen und an die Tür zu kommen, und auch sonst wird man behandelt, als wäre man nicht da oder die Anwesenheit normal, irgendwie keine Herzlichkeit und auch keine Bereitschaft, sich mal zu irgendwas aufzuraffen. Ich habe das schon öfters angesprochen und gesagt, dass mich das stört und wieso das so ist, aber geändert hat sich nichts und um ehrlich zu sein habe ich mittlerweile auch keine Lust mehr, nach Hause zu fahren, weil es mir wie ein lästiger Pflichtbesuch vorkommt, den man nur macht, weil es sonst unhöflich wäre. Aus meiner Familie interessiert sich keiner für mich. Auch das war eigentlich schon immer so. Man ist halt so nebenhergelaufen. Es fragt auch nie jemand, wie's mir geht oder was ich mache, im Grunde muss ich immer Gespräche anfangen und am Laufen halten und frage mich dann ständig, ob ich so egoistisch bin, weil ich mich insgeheim ärgere, dass ich dauernd auf andere zugehen muss und keiner jemals auf mich zukommt.

Bei dem Spiel ist das auch so. Wenn ich nicht von mir aus Freunde geaddet hatte und sie ab und zu anschreiben würde, hätte ich keine da. Ich rede mit den Leuten, bin regelmäßig mit ihnen auf Servern, man kennt sich vom Sehen, aber keiner würde jemals auf die Idee kommen, mich zu adden. Aber untereinander sind die schon befreundet. Bin ich jetzt irgendwie zu doof oder zu abartig oder aufdringlich, dass ich immer übergangen werde? Vielleicht denke ich ja auch insgeheim, es nicht verdient zu haben, keine Ahnung. Ich hab es auf jeden Fall gründlich satt, anderen ihren A* nachzutragen, um ebenfalls mal einen Hauch Aufmerksamkeit zu erhalten.

Aber wie gesagt - war ja schon immer so. Schon in der Grundschule waren andere Kinder auf magische Art und Weise plötzlich befreundet, obwohl sie nichts besonderes dafür getan zu haben schienen, und ich blieb außen vor. Irgendwas an mir stimmt nicht und ich hab keine Ahnung, was genau. Wie ein schwarzer Fleck auf der Aura oder so, auch wenn ich überhaupt nichts mit Esoterik anfangen kann. Im Großen und Ganzen werde ich ignoriert oder angefeindet.
 
Ich spar mir jetzt mal das ganze "Mir geht's genauso"-Gelaber und komme direkt zum Punkt: Ich bin dir in vielem so ähnlich, dass mir seit Seite 1 dieses Threads der Mund offen steht.

Ähnlich allerdings im Sinne der Problematik - ich bin erstmal keine Frau, sondern ein Kerl Anfang 20, hatte ne super Kindheit mit vielen Freunden und immer Geschwistern um mich und meinen beiden Eltern geht's prächtig. Ich hatte auch mehrere Beziehungen und vor allem eine, die die besten 3 Jahre meines bisherigen Lebens darstellte, sowie meistens gute Freunde um mich. Meine Geschwister haben sich alle super entwickelt und kommen im Leben gut klar. Meine persönliche Ausgangssituation war also verhältnismäßig sehr gut, wenn man das objektiv betrachtet.
Dennoch fühle ich sehr negativ über alles, wie du es auch tust, und bin ständig im Glauben, den für mich richtigen Lebensweg nicht gefunden zu haben. Jede Entscheidung führt letztendlich wieder in ein Loch, in dem sich mein Kopf dann ein Paradies zusammenträumt, in dem alles gut wird und wo ich nicht ständig gegen Depressionen und andere Steine auf dem Weg kämpfen muss.

Der Punkt ist: Trotz bestimmt vieler Unterschiede in der scheinbaren Entstehung scheinen sich unsere Persönlichkeiten/Zustände erschreckend zu ähneln und ich habe mich in eine absolut ähnliche Situation wie die deine manövriert. Ich bin fast 24/7 alleine in einer zugemüllten Wohnung und konsumiere in großen Mengen Filme und Serien, die mir die Fluch in eine andere Welt ermöglichen. Keiner interessiert sich wirklich für mich und meine Eltern machen ab und zu Druck, weil sie merken, dass ich mein Studium schleifen lasse. Ich selbst frage mich seit Jahren nur noch, warum ich mir das Ganze überhaupt antue und schlage immer wieder ganz unten auf. Diese ähnliche Situation von uns beiden hat mich jetzt letztendlich auch dazu gebracht hat, hier zu posten.


Naja, ich will nicht lange drumrumreden, das hat mich auch schon bei meiner Psychotherapie genervt, also mein aktueller Stand zu meiner (unserer?) Situation:

1. Das ewige Träumen ist wohl auf den ersten Blick das größte Problem, weil es dir, sobald du schon nur leichten Gegenwind bekommst, gleich wieder die Möglichkeit gibt, alles hinzuwerfen und von besseren Umständen, der Natur, Freiheit, etc. zu träumen und so vor Herausforderungen zu flüchten. Zumindest bei mir ist das eine Art Schutz, wenn ich mich überfordert fühle, womit wir zu Punkt

2. kommen, der Überforderung. Und hier liegt zumindest bei mir, so glaube ich, das eigentliche Problem. Ich fühle mich schnell überfordert, wenn viele verschiedene Sachen zu erledigen sind, und es keine direkte "Belohnung" gibt. Somit wird z.B. das Studium/die Ausbildung schnell zur wortwörtlichen "Geduldsprobe". Ständig soll man Höchstleistungen erbringen und der Erfolg liegt weit in der Zukunft. Geduld ist absolute Mangelware und da liegt dann in meiner aktuellen Ansicht der tiefere Grund für alle anderen Probleme begraben.


Punkt 1, das Träumen ist also eine Art Schutzmechanismus, der Punkt 2, die fehlende Geduld/Ausdauer und daraus folgende Überforderung, überblendet. Die Welt wirkt für einen selbst unpassend gemacht und, sobald es zu viele verschiedene Dinge zu beachten gibt, übermäßig kompliziert - viel lieber würde man ein "einfaches" Leben leben, wo man direkten Erfolg spürt und nicht lange auf etwas hinarbeiten muss (Natur, Freiheit, etc).

All das hat mich auf vielen Wegen der Symptombekämpfung und des Selbstbetruges vor kurzem dann auf die Möglichkeit einer Störung/Abnormalität meines Dopamin-Haushalts gebracht und deshalb ist meine nächste Station auf meiner Reise zum Glück auch der Neurologe. Der kann mir dann hoffentlich wenigstens in sofern weiterhelfen, als dass er Ursachenquellen ausschließt, die der Seelenklempner nicht einmal in Betracht gezogen zu haben scheint. Sozusagen einen Schritt weiter. 🙂

Dir konkret würde ich also, falls du es noch nicht ausgeschlossen hast, auch einmal empfehlen, deine Schilddrüsen durchchecken (die z.B. bei mir zur Unterfunktion neigen) dich auf AD(H)S testen oder andere neurologische Probleme ausschließen zu lassen, bevor du das alles als gegeben hinnimmst, dich weiterhin durch Psychotherapien quälst und dann wieder den Kopf in den Sand steckst. Ich persönlich habe auf jeden Fall immer mehr die Nase voll von diesem Zustand und hoffe, dass ich bald eine Lösung dieses Problems bekomme - ich kann sehr gut nachvollziehen, dass bei dir die Resignation immer mehr die Überhand gewinnt, aber ich hoffe, dass ich dir vielleicht mit dem Gedanken, dass vielleicht nicht deine Umstände oder psychische Prägung, sondern, wie auch schon von einem anderen User angedeutet, hormonelle Ursachen die Auslöser sein könnten.


Ich will nochmal klar sagen - auf die Gefahr hin, dass du mir nicht glaubst, dass es mir genauso geht wie dir - dass objektiv betrachtet alles Glück der Welt nur aus dir selbst kommt. Du kannst noch so oft umziehen und von neuen Bekanntschaften und einem anderen Leben träumen - am Ende hängt alles an dir.
Dass du das bestimmt schon weißt, ist wohl auch der Grund, dass du dort bleibst, wo du bist: Wenn nicht bewusst, dann wenigstens unbewusst ist dir wohl klar, dass nur du selbst etwas ändern kannst und es nicht wirklich am Außenherum liegt, wie es dir geht. Im Moment trägst du eine Brille mit grauen Gläsern, die dir alles so düster zeigt, wie es dir jetzt erscheint. Aber zur selben Zeit und am selben Ort finden andere Leute um dich herum ihr Glück.
Wenn du das im Kopf behältst und das in schweren Momenten aufrufst, dann hilft es dir, deine Wahrnehmung so zu relativieren, dass du wenigstens weißt, dass es nicht wirklich so schwarz ist, wie es wirkt. 🙂

Ansonsten: Schritt für Schritt und nicht so viel auf einmal, auch wenn's doof klingt. Hilft bei mir teilweise wahre Wunder (Checklisten, feste Termine unbedingt einhalten, etc).



Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen Mut machen und wünsche dir auf deiner persönlichen Reise weiterhin viel Glück und vor allem Hoffnung,

dein Träumer
 
Guten Tag,

Mittlerweile haben wir das Jahr 2026.
Ihr seid hoffentlich alle gesund und munter und habt diese Phase überstanden.

Ich bin 15 Jahre später in der gleichen Situation wie ihr damals. Ich bin Anfang 20, BWL Studium im 6. Semester, Stand aber wie im 2. Semester, neue Stadt, keine Freunde, isoliert im Zimmer gammeln, nur das es jetzt Handys, Social Media und vor allem TikTok gibt. Mit denen kann man sich wunderbar den ganzen Tag beschallen lassen ohne das es langweilig wird. Perfekt um vor unangenehmen Gefühlen und Problemen oder Aufgaben zu flüchten. Prokrastination ist meine Kernkompetenz.
Wie dem auch sei.

Mich würde interessieren, wie es euch heute geht?
Wie habt ihr es letztendlich überstanden?
Habt ihr Tipps?

Ihr müsstest jetzt in euren 30-40er sein.
Das ist extrem spannend.
Hätte nicht gedacht, dass Ihr genau dieselben Probleme in 2011 hattet wie ich in 2026. Vor allem, wie habt ihr euch in euren Wohnungen damals abgelenkt? Handy, Social Media gab es nicht wirklich. Mit Fernsehen und Barbara Salesh? 😉
Ich habe wenigstens die Möglichkeit mein Dopaminsystem komplett mit aufgedrehten kurzen TikToks wegzuschießen.
Kurze Videos, noch kürzerer Sinn.

Was macht ihr heute so?
Wie habt ihr diese komische Studienphase - Stillstandsphase überwunden?

(Ich habe kaum Hoffnung, dass einer von euch das hier liest. Hoffentlich hat einer von euch die Benachrichtigungen angelassen)

P.S. Ich leide an Galgenhumor. Die humorvolle Schreibweise soll nicht lächerlich klingen. Es ist, war und bleibt ein ernstes Thema
 

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