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Verzweifelt

  • Starter*in Starter*in Gast
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Gast

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hallo,

ich studiere im 7. semester lehramt realschule, englisch/französisch. bin 27. habe vorher auf magister studiert, praktika gemacht, war im ausland. magister nicht zu ende gemacht. ich fühle mich mit meinem studium überfordert, obwohl alle meinen, es gäbe keinen grund dafür. ich habe vorher sogar an der uni tutorien für linguistik geleitet, war nie wirklich schlecht im studium. nun stehe ich aber da und sollte dieses semester mein erziehungswissenschaftliches examen machen (vorgezogen). ich hatte eine 70-stunden-woche, habe viel gelernt, um die enorme stoffmenge zu bewältigen. hat nicht geklappt. um weihnachten herum bin ich kollabiert, weinkrämpfe, prüfungsangst, übergeben, durchfall, 7kg abgenommen. ich weiß nicht mehr weiter, fühle mich endlos überfordert, habe nie zeit für persönliche bedürfnisse, zumal ich eine anstrengende fächerkombination habe, die sehr arbeitsintensiv ist. ich habe das gefühl, dass ich das alles nicht mehr rechtzeitig gebacken kriege und schiebe eine prüfungs- und existenzangst, die mich so lähmt, dass ich nichts mehr machen kann. werde mich daher von der prüfung abmelden. aber wie soll es weiter gehen. so alt, nix in der tasche außer 2 zwischenprüfungen, 2 praktika, ausland und jede menge scheine. ich habe das gefühl, dass ich kaputt gehe. weiß nicht mehr weiter.
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Verzweifelt. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hi,

melde Dich bloß nicht ab!
Du packst das schon, gerade, wenn Du früher mal richtig gut warst!
Denk' doch dran: Du kannst nix verlieren: Wenn Du Dich abmeldest hast Du kein Ex und schlimmer als durchfallen geht auch nicht, aber Du hast die Chance, zu bestehen.

Danach kannst Du wer weiss was machen, die ganze Welt steht Dir offen.

Kotzen usw. haben viele (ich leider auch). Mir hat es geholfen, beim Examenlernen bei meinen Eltern zu sein, die haben mich immer getröstet und meinten "egal, wie's ausgeht, Du hast halt Dein Bestes gegeben und es ist schon ok!". Das hat immer geholfen (zuzüglich Kamillentee und Beruhigungsmedikamente und Fitnesstudio zwischendurch).

Und ich bin so froh, es gemacht zu haben. Das Gefühl, kurz vor Ende abgebrochen zu haben, wäre wohl noch lange als eklig geblieben. Ich kann Dir deshalb nur raten, es ähnlich zu machen!

Wenn es bei Dir allzukrass sein solltest, kriegst Du im übrigen auch von jedem Neurologen/Psychiater/Psychologen eine Krankmeldung für ein Unisemester und kannst Dich dann da erholen.

Solltest Du allerdings schon abgebrochen haben, wünsche ich Dir, etwas gutes gefunden zu haben, denn damit hast Du recht: es ist nicht leicht...
 

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