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Versagt????!!!!

  • Starter*in Starter*in mutter43
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mutter43

Gast
Hallo,
ich habe hier bei bei Euch viel rumgelesen,und bin nu in einer so beschiss..... Lage das ich jetzt hier und heute sofort mal mein Probleme loswerden möchte.Es würde mich freuen wenn viele Antworten folgen,egal ob kritisch oder nicht.
Also,los gehts...
bin Mutter von drei Kindern(16/14/7) alles Jungs,die zwei großen aus erster der kleine aus zweiter Ehe.Zu dem Vater der beiden Großen hatte ich lange keinen Kontakt(die kids immer) weil wir uns nie vernünftig über Erziehung ect. unterhalten konnten.es kamen immer nur Vorwürfe ,ich würde alles falsch machen,so das ich den Kontakt abgebrochen habe.Mit dem jetzt 14 jährigen habe ich seit seinem 6ten lebensjahr ehrhebliche Probleme,er hat Probelme sich irgendwo einzufügen,unterzuordnen u.s.w.Wir haben jahrelange Therapien hinter uns angefangen bei der Erziehungberatung,Pyschologen,Verhaltenstherapie,Ergo....alles was möglich ist.Geholfen hat eigentlich nix so richtig,ich glaube er ist halt wie er ist und muß mit sich und seiner Art leben.Klar das bei uns oft ein vernünftiges Familienleben kaum möglich war.Ich war oft gereizt,was natürlich auch auf die andern Auswirkungen hatte.Meine zweite Ehe ist gescheitert weil dieser Mann eigentlich immer auf der Pirsch war und ständig neue Bestätigung brauchte,ausserdem hat das mit meinen beiden Jungs nicht so geklappt,er hat sie nie wirklich angenommen,so nach dem Motto,die sind zwar da....aber lasst mich bloß in Ruhe!Also hab ich mich da allein durchgeschlagen.
Als der Kleine knapp 2 war haben wir uns getrennt,seither haben wir ein gutes Verhältniss,es ist echt so wie es gerade wenn Kinder da sind sein sollte.Wir sind uns einig über die Erziehung und besuchen kann er seinen Sohn sooft und wann immer er will.
Seit drei Jahren habe ich einen neuen Partner,der sich auch mit den Kindern gut versteht. Es gibt die üblichen Diskussionen wegen der Kids,aber das Muttertier in mir kriegt das meist zu aller Zufriedenheit hin.Mein Partner weiß wer hier an erster Stelle steht und akzeptiert das auch.
Mein Herz wurde mir im April diesen Jahres gebrochen.Da hat mich mein zweitgeborener damit überrascht das er zu seinem Vater will,weil bei uns alles schei....ist!! Tja,Probleme gab es immer zugenüge das stimmt,und das Thema stand immer mal wieder im Raum,aber für mich stand immer fest..nur über meine Leiche...(der Vater arbeitet nicht,kifft und trinkt)Aber es ist hier dermaßen eskaliert das ich ihn ohne großes Theater hab gehen lassen.Seither rede ich auch mit dem Vater wieder, mein Sohn kommt uns häufig besuchen und unser Verhältniss hat sich gebessert und das Familienleben hier ist sehr sehr harmonisch.
Alles kalsse??? Pustekuchen!!!
Jetzt passiert das,wovor ich mich immer gefürchtet habe.Wegen dem ganzen Stress mit Sohn Nr.2,war man recht froh das Sohn NR.1 so leicht zu händeln war,keine Probelme mit der Schule,alles war völlig im Rahmen.
Doch jetzt da der eine weg ist,fällt mir auf,das Sohn Nr.1 garnicht so der leibe zuverlässige ist.Er beklaut uns,lügt,und heute morgen hab ich gedacht es trifft mich der Schlag,hat der sich doch aus der Wohung geschlichen,obwohl er Ausgangsverbot wegen der Klauerrei hatte.
Ich(Wir) können ihm nix glauben er lügt das sich die Balken biegen,er wieß wohl wie er mich verletzt aber anscheinend ist ihm das egal.Ich fühle mich total hintergangen,hab bisher und würde es auch weiter ,alles für meine Kids tun,aber so getreten zu werden,das tut verdammt doll weh.Sohn Nr. 2 war heute derjenige der mich getröstet hat!!!Sonst war es immer umgekehrt,da hat der große mit mir geredet und mit mir nach Lösungen für das Verhalten seines Bruders gesucht.
Auf alle Fälle ist es jetzt so das ich mich total hintergangen und ausgenutzt fühle,das ich total versagt habe und eigentlich nicht wieß was ich machen soll.Wie soll man einen fast 17 jährigen bestrafen??Welche negativen Konseqenzen soll man aus seinem Verhalten ziehen??Ich weiß nicht ob es ein Fehler war,aber nachdem er vorhin nach Hause kam,habe ich ihm gesagt das ich ihn rausschmeiße und er auch zu seinem Vater gehen kann!!!Ich habe Angst das er das macht!!!!Ich will nicht noch ein Kind verlieren!!Was mache ich denn falsch??? Bitte gebt mir ein paar Ratschläge,ich danke im Vorraus.

Sicher hab ich vieles vergessen zu erwähnen ,aber das lässt sich bestimmt im nachhinein klären.

Danke Mutter43
 
Hallo Mutter43,

versagt hast du vermutlich nicht.
Mein Herz wurde mir im April diesen Jahres gebrochen.Da hat mich mein zweitgeborener damit überrascht das er zu seinem Vater will,weil bei uns alles schei....ist!! [...]aber für mich stand immer fest..nur über meine Leiche...[...] ihn ohne großes Theater hab gehen lassen.
Ok, er hat also das erreicht, was er wollte...
Wegen dem ganzen Stress mit Sohn Nr.2,war man recht froh das Sohn NR.1 so leicht zu händeln war,
...und der Große ist noch in deiner Obhut.
Hmm, mir kommt da der Verdacht, dass er sich jetzt absichtlich so benimmt, um
a) auch zu seinem Vater gehen zu "müssen"
b) nicht länger dein lieber, zuverlässiger Sohn zu sein.

Was er davon hat? Mehr Möglichkeiten seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und vor allem nicht mehr das Gefühl, "gehandelt" zu werden. Das mögen Jungs in dem Alter nämlich nicht besonders (eigene Erfahrung).

...Ausgangsverbot wegen der Klauerrei...
Für Klauerei würde ich ihn zur Rückgabe + Schadensersatz verpflichten. Also für geklaute 10 EUR gibt es 20 zurück. Wo er die her nimmt, ist sein Problem und wenn er sich weigert, fällt eben das Geburtstagsgeschenk entsprechend kleiner aus...

Aber wie gesagt, das alles ist nur reine Spekulation - kann gut sein, dass ich damit falsch liege.

Viele Grüße,
Jens
 
Danke Jens79

Ich glaube nicht das er zu seinem Vater will,
wie gesagt es ist wohl das Resultat das er immer ,so weit möglich,durfte was er wollte,er auch nicht großartig kontrolliert wurde,es wurde ihm einfach absolutes Vertrauen geschenkt!!
Was meinst du mit gehandelt werden???

Hast du einen Tipp welche Konseqeunz ich aus seinem Verhalten ziehen soll??
Ok,Ausgehverbot war evtl etwas doof,das Geld hat er bereits zurückgezahlt,von seinem Taschengeld!
Aber die Aktion von gestern Nacht kann ich doch nicht einfach so tolerieren!!
 
Hallo zweifelnde Mutter!

Es ist schwer, aus der Ferne was genaues zu sagen, aber vielleicht mal ein paar Gedanken:

Dein 2. macht seit dem sechste Lebensjahr Theater, das hängt sicher mit der Geburt des 3. zusammen.
Ältere Kinder werden sehr schnell eifersüchtig, fühlen sich vernachlässigt, allein schon deshalb, weil ja das Baby mehr Zuwendung braucht. Zudem wurde ihm der Vater „genommen“, und der Neue ist nicht sehr großzügig mit Liebe.
Das ein Kind so was nicht einfach wegsteckt, ist vorprogrammiert.
Auflehnung gegen alles und jeden ist ebenfalls nicht ungewöhnlich.

Dein 1. hat sich verändert, seit der 2. nicht mehr da wohnt?

Ich halte es für denkbar, dass hier eine Art Rollenspiel der Brüder abgelaufen ist. Also der 2. ist böse, dann spielt der 1. den Guten.
Jetzt ist der „Böse“ weg, dann ändern sich die Positionen. Nur noch Gute in der Familie ist ja langweilig, also muß ein neuer „Böser“ her.
Ich halte das nicht für abwegig.

Weiterhin darfst Du nicht vergessen, dass die beiden Großen anfangen, erwachsen zu werden. Das zieht sich mindestens bis 25 hin. In dieser Zeit sind sie weder Fisch noch Fleisch.
Und es ist ihnen wohl nicht bewusst, dass sie Dich verletzen könnten, denn Du warst ja immer die starke, die alles geregelt hat.
Ich will damit sagen, dass Du Dich nicht so hintergangen fühlen solltest, als wenn ein Erwachsener so mit Dir umgehen würde.

Mit zwei so „Rüpeln“ ist sicher sehr viel Geduld gefragt, vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, dass dein 2. mal ne Weile weg ist. Er wird sicher bald die Nase voll haben, wenn sein Vater so durchhängt.

Es gibt sicher selten die ideale Familie, voll Liebe und Harmonie und konstruktiven Streitereien, aber es ist halt nicht zu unterschätzen, was ein Unfrieden in der Familie bewirken kann. Und jedes Kind reagiert etwas anders auf nicht genügend Liebe und Respekt usw.

Es geht natürlich nicht, dass der 1. Dich beklaut, und ich weiß auch nicht, ob er ein Gespräch mit Dir führen würde.
Aber er sollte wissen, dass Du so was auf keinen Fall duldest.
Vielleicht solltest Du ihm begreiflich machen, dass Du Dich nicht für eine perfekte Mutter hältst, Dir aber Mühe gibst, und ihn liebst und ihm vertrauen willst.
Und sage ihm, dass Du verletzt bist, aber an ihn glauben möchtest.
Sowas in der Art.

Bei Krisengesprächen ist aber immer wichtig, dass Du das Gute als erstes erwähnst und auch betonst. Also, dass Du ihn liebst, stolz auf ihn warst/bist usw.

Wie gesagt, die Jungs suchen ihre Identität, und das kann lange dauern und schwer sein. Jungs machen viel Mist und probieren vieles aus, Du solltest die momentane Situation nicht als vollendete ansehen.
Sie haben es beide auch schwer und in 10 Jahren sehen sie vieles ganz anders als jetzt und sind erschrocken über das, was sie verzapft haben.

Aufzwingen kannst Du ihnen gar nichts mehr, sie würden nur noch heftiger reagieren.
Mit Druck erreichst Du nichts.

Aber wie gesagt, Konsequenz muß auch in dem Alter sein, damit Grenzen eingehalten werden.

Der 1. ist doch von vielem noch abhängig.
Z.B. ein materieller Wunsch, Klamotten oder so; der kann eben nur erfüllt werden, wenn er sich nicht wie ein Krimineller benimmt. So in der Art würde ich das versuchen.
Wenn er Taschengeld bekommt, hast Du ein auch Mittel, mit dem Du arbeiten kannst usw.

Du hast nicht versagt, das Verhalten Deiner Jungs ist aufgrund der Konstellationen in Deiner Familie durchaus „normal“.
Und wenn Du Dir noch Vorwürfe machst, wegen dem zweiten Mann, weil er die Kinder nicht richtig angenommen hat, dann solltest Du jetzt versuchen, auch für Dich selbst ganz viel Verständnis aufzubringen. Genau so, wie für Deine Jungs.

Versuche die Liebe an erster Stelle zu behalten, dann verlierst Du auch kein Kind, auch wenn sie ihre Wege selbst finden müssen.

Viele Grüße

Marcus
 
Danke Markus!!

Echt klasse das man sich hier so austauschen kann!!

Du hast sicher mit allem Recht und das mit dem reden klappt(bzw hab ich das immer gedacht) ganz gut.Habe mich wirklich viel mit allen und gerade jetzt mit Sohn Nr.1 hingesetzt und geredet.
Er hat auch beteuert er würde uns nie wieder beklauen,und wüsste auch nicht so recht warum er das gemacht hat,war,so hatte es den Anschein echt geknickt.
Aber wie gesagt,jetzt kommt raus er lügt,haut hier Nachts ab....
Kommt dann nachhause,guckt mich mit seinen Dackelaugen an,
und man hat irgendwie schon wieder Mitleid.
Ich habe nur Angst das er irgendwie abruscht,ist numal ein schwieriges Alter,und es hat den Anschein als ob ihm das alles egal ist,weil ja nix passiert!!!!
Aber was bitteschön soll denn passieren????
Ich kann doch einen fast 17jährigen nicht einsperren,fernsehverbot erteilen oder änliches,das wäre doch albern oder???
Er hat am 01.08 eine Ausbildung begonnen und da auch schon den ersten Bock geschossen,hat verschlafen und dann dort angerufen er sei krank.
Er musste nachdem er mir das gestanden hat,die Sache dort klarstellen,und sein Chef fand es wohl ok das er wenigstens ehrlich war.

Tja,was soll ich sagen?? Warte einfach auf weitere Feedbacks von euch!!
 
Hi,

ich finde reden wichtig, auch insofern, dass du deutliche Grenzen aufzeigst und dich nicht allein durch schöne Worte und Dackelblick beeindrucken läßt, sondern drauf hinweist, das allein die anschließenden Taten zählen.
Falls du mit Sanktionen arbeiten willst, am besten altersgemäß anpassen...da wo 's am meisten wehtut, z.B. Taschengeld oder PC-Verbot (je nachdem wo die stärksten Abhängigkeiten liegen) ich glaub Fernsehverbot zieht bei einem 17-jährigen tatsächlich nicht mehr so richtig.
Ich würd schon ne klare Position ggü puberierenden Testosteronis einnehmen, die dir ansonsten ganz schön Schwierigkeiten (nicht nur zu Haus klauen = Straffälligkeit, Lehre in den Sand setzen durch schlampige Arbeitsmoral ---> zu lange finanzielle Abhängigkeit von Eltern etc. etc.) machen könnten.
Und lass dich im Gegenzug nicht durch "Wenn Mami nicht mehr spurt, dann gehn wir halt zu Papi" erpressen. Du mußt dir schon innerlich klar machen, dass deine Kids irgendwo selbständige Wesen sind, die eines Tages auch gehn, bzw. gehn sollten! Souverän und selbstbewußt klare Regeln aufstellen, prüfen und im Fall des Nichteinhaltens die zuvor angekündigten Konsequenzen durchziehen.
Bei der ganzen Sache aber nicht stumpf autoritär, sonder autoritativ = freundlich erklärend vorgehen und klarmachen dass du deinen Sohn liebst und daher auch einige bestimmende Härten einsetzt, wenn's notwendig ist (z.B in Hinsicht auf Lügen, Klauen, Abhauen trotz Verbots, oder Vernachlässigungen der Lehre etc.). Denn das ist leider manchmal notwendig, bzw. für die Zukunft der Kinder überlebenswichtig, denn sie müssen lernen sich an Regeln zu halten , Zuverlässigkeit zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.
Hilfsmittel (Therapien etc.) von außen können oft nur ansatzweise die inneren pädagogischen Leitfäden ersetzen...leider sind die Schulen ja in Hinsicht auf die Sozialisation der Kinder echte Nieten und das Ganze bleibt letztlich an den Familien hängen.
Wie auch immer muß man sich schon als sone Art Familienmanager das Know-How erarbeiten und umsetzen...ist echte Erziehungsarbeit.
Kleine Sachbuch-Ratgeber dazu: Peter Struck: Die Kunst der Erziehung
Felix von Cube: Fordern statt Verwöhnen
Harriet Rubin: Machiavelli für Frauen

Nach diesen Hinweissachen muß ich, um nicht den falschen Eindruck zu vermitteln, anmerken, dass du nicht versagt hast! Es ist völlig normal, dass in der Pubertät Schwierigkeiten auftreten und eure Familiensituation (Trennung von Vater, Bruder) war für die Kids manchmal nicht sehr leicht. Da ist es wichtig emotionalen Rückhalt zu geben, die Kommunikation aufrecht zu erhalten, sich den derzeitigen Problemen zu stellen und gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen. Dabei wünsch ich dir viel Erfolg!

Lieber Gruss
Tyra
 
Ich kann mich gut in Dich hineinversetzen, habe auch 3 Söhne (15, fast 17 und 18). Es sind wahrscheinlich immer die mittleren Kinder, die Probleme bereiten. Auch bei uns ist das so. Mein zweiter hat ADHS (Aufmerksamkeitshyperaktivitätssyndrom) und eine Sprachenverständnisstörung. Wissen es erst seit jetzt einem Jahr. Ich habe mich sehr viel im Net informiert, um heraus zu finden, wie ich der Krankheit( ich bezeichne es selber so) umgehen kann und um meinen Sohn besser kennenzulernen. Ich bin schon viel ruhiger geworden. Er hat einen Aufkleber an seiner Zimmertür: Ich bin halt so, wie ich bin. Und so behandle ich ihn auch. Er ist ein klasse Bursche, ich weiß, er liebt mich und das ist mir am wichtigsten. Er hat mich auch sehr oft beklaut, dieser Vertrauensbruch war auch für mich am Schlimmsten. Heute gebe ich ihm keine Gelegenheit mehr dazu. Er kommt nicht mehr in die Lage, daß er mich beklauen könnte. Klaut er woanders, wird er es auch selber ausbaden müssen -mit mir´als stärkende Kraft im Rücken. Ich würde ihm nie wieder mit etwas drohen, was ich gefühlsmässig nie einhalten könnte, haben es auch schom hinter uns.
Meine Frage an Dich: Vielleicht nimmt Dein ältster es übel, daß Du seinen Bruder hast gehen lassen? Ihr müßt viel miteinander reden. Nicht nur du hast Deinen Sohn verloren, er hat auch seinen Bruder verloren. Frag ihn, wie er sich dabei fühlt. Vielleicht wurde er mit seinen Gefühlen und Ängsten allein gelassen, weil Du als Mutter viel zu sehr an Dich gedacht hast?

LG Tammy
 
hmm,
ist natürlich sehr schwer, das so aus der ferne zu beurteilen.
Aber ich war auch der jüngere von zwei Brüdern. Mein großer Bruder hat immer Probleme bereitet (auch mit Klauen, Stress inder Schule, Streits mit anderen, etc.) Da war immer was los. Und immer Gespräche und Aktionen rund um ihn.
Ich war halt auch der liebe, ruhige, der gut zu "händeln" war...
Aber mich hat das irgendwann so angekotzt, dass sich immer als um ihn gedreht hab, dass ich auch verschiedenes angestellt hab, um die Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich denke, für deinen Sohn ist das vielleicht auch früher net so einfach gewesen und er weiss nun auch nicht, wie er mit dieser Situation, dass sein großer Bruder weg ist, umgehen soll.
 
Danke für Eure Tips

Tja,erstmal Danke für die gut gemeinten Ratschläge.
Zu Tammy:Sohn NR.2,also der der jetzt bei seinem Vater lebt,wurde auch auf ADS/ADHS untersucht,negativ.Aber ich weiß wovon du redest,es ist wirklich schwierig das alles(3Kids) unter einen Hút zu bringen.Das Sohn Nr.1 es mir übel nimmt das ich seinen Bruder hab gehen lassen ist ganz und garnicht so,im Gegenteil der war (leider) richtig froh,was wir in vielen gemeinsamen Gesprächen besprochen haben.Bei uns war und ist es immer noch üblich viel zu reden.Der Große hat heute,genau wie wir alle ein viel besseres Verhältniss zu Sohn Nr.2 ! Und zuviel an mich gedacht??? Nicht das du denkst ich fühle mich angegriffen....aber das hab ich ganz sicher nicht!!!Noch heute ist es so,und ich denke das wird so lange ich lebe so bleiben,egal wie alt die Kids sind,ist der erste und der letzte Gedanke immer bezüglich der Kinder.

Ich hoffe das es von Sohn Nr.1 nur so eine blöde Phase war,im mom läuft es wieder ganz gut,er musste die Konseqenzen für sein Verhalten tragen und gut ist.Geschockt war ich halt,weil er früher nie auffällig war,und dann sowas!

Zu Piet

Nicht der Kleine hat seinen Großen Bruder verloren(obwohl das hat er ja nicht,sie sehen sich häufig,wann immer sie wollen) sondern der Kleinere ist weg!
Und diese Art von Aufmerksamkeit,also ich weiß nicht beim nem Kleinen kann ich das nachvollziehen,aber der wird 17.
Das war sicher seine ständige Geldnot,weil man damit halt noch nicht umgehen kann usw. aber wie gesagt,jetzt ist es hoffe ich ok.
Marcus hat das hier schön formuliert,:Er weiß nicht ob er Fisch oder Fleisch ist,und ich denke das wird es sein.
Hoffe das wir alle damit klarkommen und das Sohn Nr.1 aus seinen Fehlern lernt,mussten wir ja alle,0der???
Wir waren ja auch mal jung!!!
Grüße
Mutter43
 
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