Hey ihr da draußen,
Ich quäle mich jetzt schon eine Weile mit meinem Leben rum, und langsam habe ich das Gefühl, ich kann nicht mehr, obwohl es mir von außen betrachtet gut gehen sollte. Ich bin 20 und Studentin im 5. Semester. Bis jetzt bin ich in der Regelstudienzeit, meine Noten sind ganz okay und mit meinem Fach werde ich wenig Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben. Trotzdem könnte ich jeden morgen weinen. Ich habe so furchtbare Angst vor dem Leben! Schon das kommende Semester macht mir eine höllische Angst, da ich dort wieder viel ins Labor muss und außerdem einen Vortrag halten muss. Hier muss ich sagen, dass ich eine leichte Angststörung habe, allerdings ohne Panikattacken, was mich eher wundert. Ich warte jeden Tag darauf, mal so eine Attacke zu kriegen. Meine größte Angst dahingehend ist, dass ich durch die Angst irgendwann nicht mehr weiterstudieren kann. Wer weiß, was so eine Attacke mit einem macht...vielleicht werde ich ja verrückt.
Der Auslöser meines psychischen Dachschadens war zu Beginn des Studiums die große Veränderung, die Panik zu versagen und das Entsetzen, bald von daheim ausziehen zu müssen. Zur Info: Ich wohne noch bei meinen Eltern, und der Gedanke an eine eigene Wohnung schwebt wie eine Axt über mir.
Meine Ängste an dieser Stelle:
- Ich fühle mich inzwischen in Supermärkten unwohl. Was, wenn ich nicht mehr alleine einkaufen gehen Kann? Was wenn ich mich aus lauter Stress nicht überwinden Kann, zu essen?
-Eine Wohnung kostet Geld. Wenn ich im Beruf versage, stehe ich auf der Straße
-Was ist, wenn ich Panik kriege und alleine bin?
Dieses Unwohlsein hat sich auf mein ganzes Studium ausgewirkt und es hat sich von Anfang an alles in mir gewehrt, zu studieren, aber ich hab's trotz täglicher Panik durchgezogen. Mein Selbstbewusstsein ist durch die ganze Sache komplett weg. Am liebsten würde ich mich für immer bei meinen Eltern verkriechen. Jetzt hätte ich die Möglichkeit, ein 3-monatiges Praktikum im Frühjahr zu machen. Jetzt habe ich wieder Panik:
-Was ist, wenn ich morgens aus lauter Angst garnicht dort hinkomme?
-Was ist, wenn ich mittags in der Kantine nichts runterbekomme, oder mir schlecht wird?
-Was ist, wenn ich dort eine Panikattacke kriege und alle das mitkriegen?
-Was ist, wenn ich das Praktikum nicht schaffe und versage?
Ich habe so furchtbare Angst, später nicht arbeiten zu können! Ich will doch nur normal sein! Ich will keine Angst mehr vor einer Panikattacke habe, obwohl ich noch nie eine hatte! Das geht bei allem was ich tue so ...🙁
Bin schon in Therapie...Hat jemand Trost?
Ich quäle mich jetzt schon eine Weile mit meinem Leben rum, und langsam habe ich das Gefühl, ich kann nicht mehr, obwohl es mir von außen betrachtet gut gehen sollte. Ich bin 20 und Studentin im 5. Semester. Bis jetzt bin ich in der Regelstudienzeit, meine Noten sind ganz okay und mit meinem Fach werde ich wenig Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben. Trotzdem könnte ich jeden morgen weinen. Ich habe so furchtbare Angst vor dem Leben! Schon das kommende Semester macht mir eine höllische Angst, da ich dort wieder viel ins Labor muss und außerdem einen Vortrag halten muss. Hier muss ich sagen, dass ich eine leichte Angststörung habe, allerdings ohne Panikattacken, was mich eher wundert. Ich warte jeden Tag darauf, mal so eine Attacke zu kriegen. Meine größte Angst dahingehend ist, dass ich durch die Angst irgendwann nicht mehr weiterstudieren kann. Wer weiß, was so eine Attacke mit einem macht...vielleicht werde ich ja verrückt.
Der Auslöser meines psychischen Dachschadens war zu Beginn des Studiums die große Veränderung, die Panik zu versagen und das Entsetzen, bald von daheim ausziehen zu müssen. Zur Info: Ich wohne noch bei meinen Eltern, und der Gedanke an eine eigene Wohnung schwebt wie eine Axt über mir.
Meine Ängste an dieser Stelle:
- Ich fühle mich inzwischen in Supermärkten unwohl. Was, wenn ich nicht mehr alleine einkaufen gehen Kann? Was wenn ich mich aus lauter Stress nicht überwinden Kann, zu essen?
-Eine Wohnung kostet Geld. Wenn ich im Beruf versage, stehe ich auf der Straße
-Was ist, wenn ich Panik kriege und alleine bin?
Dieses Unwohlsein hat sich auf mein ganzes Studium ausgewirkt und es hat sich von Anfang an alles in mir gewehrt, zu studieren, aber ich hab's trotz täglicher Panik durchgezogen. Mein Selbstbewusstsein ist durch die ganze Sache komplett weg. Am liebsten würde ich mich für immer bei meinen Eltern verkriechen. Jetzt hätte ich die Möglichkeit, ein 3-monatiges Praktikum im Frühjahr zu machen. Jetzt habe ich wieder Panik:
-Was ist, wenn ich morgens aus lauter Angst garnicht dort hinkomme?
-Was ist, wenn ich mittags in der Kantine nichts runterbekomme, oder mir schlecht wird?
-Was ist, wenn ich dort eine Panikattacke kriege und alle das mitkriegen?
-Was ist, wenn ich das Praktikum nicht schaffe und versage?
Ich habe so furchtbare Angst, später nicht arbeiten zu können! Ich will doch nur normal sein! Ich will keine Angst mehr vor einer Panikattacke habe, obwohl ich noch nie eine hatte! Das geht bei allem was ich tue so ...🙁
Bin schon in Therapie...Hat jemand Trost?