G
Gast
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oh weih - ich bin schwer verunsichert - vielleicht könnt Ihr mir helfen:
ich bin weiblich, mitte dreißig und seit 12 jahren selbstständig. der betrieb läuft gut, ich habe 14 angestellte, mit denen ich auf engem raum zusammenarbeite. Die Stimmung ist gut, wir sind ein produktiver haufen, der den flow kennt und das feierabendbier, das abarbeiten von Routineaufgaben und das sich-neu-erfinden.
Privat ergaben sich bei mir im letzten jahr viele veränderungen: nach eineinhalb jahren beziehungsrettungsversuch habe wir beschlossen, unsere ehe zu beenden (mein (bald ex-)mann arbeitet nicht im selben betrieb), meine 11järige tochter bleibt bei mir - ich bin umgezogen, bin dabei mich nochmal neu zu finden: habe das tanzen angefangen, und schau an vielen anderen punkten gut nach mir.
jetzt gibt es in meinem betrieb seit etwa 2 jahren einen angestellten, der mich neuerdings durcheinanderbringt: er ist 4 jahre jünger und ungebunden, fit, wach, lebendig, und ich fürchte, er findet mich gut. wir teilen viele Erlebnisse, viel schmunzeln, viele kleine Gespräche, manchen tiefen Gedanken, wir lachen über diverse kundenbegebenheiten und können uns Verantwortung zuschustern ... Stimmt, das kann ich mit etwa der hälfte der anderen auch.. aber eher kollegial/wertschätzend/freundschaftlich. zwischen x und mir dagegen.. knistert was, die blicke scheinen ineinander festzuhängen, Aufmerksamkeit und Zuvorkommen sind hochsensibel justiert...
Ich habe mich sortiert, und kann für mich sagen, dass ich die ehe soweit gut verarbeitet habe und eine neue Begegnung keine flucht und kein trost ist.
nun - das eis ist wahnsinnig dünn: wenn die kontaktaufnahme schiefgeht, verliere ich einen tollen mitarbeiter. wenn diekontaktaufnahme gelingt, passiert fast etwas schlimmeres: es zieht etwas in unser Team ein, was vermutlich eher störend als förderlich ist: irgendwie müsste uns die gr#tsche gelingen , die rollen unter einen hut zu kriegen...
von ihm kommt der erste schritt nicht, das kann ich auch verstehen - ich bin die Chefin!
Aber - kann ich ihn wagen? ich kann mich nicht entscheiden .. die Signale sind eindeutig, aber ich empfinde es in unserer rollenkonstellation als übergriffig und habe angst einen fehler zu machen...
was ratet Ihr mir?
Danke fürs lesen.. und vielleicht für die ein oder andere antwort 😱)
simone
ich bin weiblich, mitte dreißig und seit 12 jahren selbstständig. der betrieb läuft gut, ich habe 14 angestellte, mit denen ich auf engem raum zusammenarbeite. Die Stimmung ist gut, wir sind ein produktiver haufen, der den flow kennt und das feierabendbier, das abarbeiten von Routineaufgaben und das sich-neu-erfinden.
Privat ergaben sich bei mir im letzten jahr viele veränderungen: nach eineinhalb jahren beziehungsrettungsversuch habe wir beschlossen, unsere ehe zu beenden (mein (bald ex-)mann arbeitet nicht im selben betrieb), meine 11järige tochter bleibt bei mir - ich bin umgezogen, bin dabei mich nochmal neu zu finden: habe das tanzen angefangen, und schau an vielen anderen punkten gut nach mir.
jetzt gibt es in meinem betrieb seit etwa 2 jahren einen angestellten, der mich neuerdings durcheinanderbringt: er ist 4 jahre jünger und ungebunden, fit, wach, lebendig, und ich fürchte, er findet mich gut. wir teilen viele Erlebnisse, viel schmunzeln, viele kleine Gespräche, manchen tiefen Gedanken, wir lachen über diverse kundenbegebenheiten und können uns Verantwortung zuschustern ... Stimmt, das kann ich mit etwa der hälfte der anderen auch.. aber eher kollegial/wertschätzend/freundschaftlich. zwischen x und mir dagegen.. knistert was, die blicke scheinen ineinander festzuhängen, Aufmerksamkeit und Zuvorkommen sind hochsensibel justiert...
Ich habe mich sortiert, und kann für mich sagen, dass ich die ehe soweit gut verarbeitet habe und eine neue Begegnung keine flucht und kein trost ist.
nun - das eis ist wahnsinnig dünn: wenn die kontaktaufnahme schiefgeht, verliere ich einen tollen mitarbeiter. wenn diekontaktaufnahme gelingt, passiert fast etwas schlimmeres: es zieht etwas in unser Team ein, was vermutlich eher störend als förderlich ist: irgendwie müsste uns die gr#tsche gelingen , die rollen unter einen hut zu kriegen...
von ihm kommt der erste schritt nicht, das kann ich auch verstehen - ich bin die Chefin!
Aber - kann ich ihn wagen? ich kann mich nicht entscheiden .. die Signale sind eindeutig, aber ich empfinde es in unserer rollenkonstellation als übergriffig und habe angst einen fehler zu machen...
was ratet Ihr mir?
Danke fürs lesen.. und vielleicht für die ein oder andere antwort 😱)
simone