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verkaufte Körper

Rosenblüte,
Hilfe kann man finden, aber wichtig ist auch Hilfe anzunehmen! Hier sollte man auch nichts aus Scham verheimlichen, es gibt Stellen die Hilfe geben,und das sind Profis, die damit umgehen können!

Es gibt ja noch die Menschen die missbraucht wurden und dadurch ins Drogenmilieu abrutschen, um die Drogen zu finanzieren dann widerrum in das Rotlichtmilieu abrutschen. Hier dürfte es noch schwieriger sein da wieder raus zu kommen, denn da ist die Sucht und das Millieu!

Stellt sich noch die Frage, was ist, wenn Frau in dieses Milieu abgerrutscht ist und dann noch an einen Partner gerät, der Frau erpresst! Will sagen, der es angenehm findet das Frau auf diese Art Geld verdient, weil er Ihr am Ende das Geld abnimmt und sie so unter Druck setzt das Frau weitermacht, sei es hier mit psychischer/körperlicher Gewalt! Er wäre zwar am ende der Lude, aber die angebliche Schande trägt ja die Frau und die kann man weidlich mit dem Begriff Schande unter Druck setzen.
Ich hoffe das ich mich nun nicht mißverständlich ausgedrückt habe, auch hoffe ich das man sich über diese hoch schwierige Thema vernüftig auseinandersetzen kann.
der Che.G
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Prostitution ist oft ne Folge von Mißbrauch..nur Frauen die den Denkabsprung von der Opferhaltung packen, packen es auch im Leben klar zu kommen, sich abzugrenzen und sich nicht von irgendwelchen quersozialen und frauenverachtenden Machos auf die schiefe Bahn bringen zu lassen. Schaffen es sich nicht hinters Licht führen zu lassen von schrägen oder pervertierten Liebesdefinitionen und leeren Blubberblasenargumenten von einigen Menschen, die einen nur ausnutzen wollen.
Frauen die sich unterwerfen sind stark gefährdet und werden oft rasch wegselektiert, geraten auf die "schiefe BAhn", betäuben ihren inneren Schmerz und die Dauererniedrigungen mit Drogen, sind körperlich oft mit 30 am Ende. Prostituierte sind in der Regel Frauen mit katastrofal niedrigem Selbstwertgefühl...es gibt da aber auch Ausnahmen, Prostituierte, die auf eigene Rechnung arbeiten...sind aber eher selten. Anhand des Aussehens, des ERscheinungsbildes (= Habitus) oder der Krankengeschichte von Prostituierten kann man oft sehr deutlich erkennen, dass diese Mädels oder Frauen nicht sonderlich glücklich oder zufrieden sind mit dieser Situation oder Berufswahl...Generell würde ich auf keinen Fall Prostituierte abkanzeln oder deren Arbeit als schändlich betrachten..irgendwo erhalten die indem sie anderen ihren Ar**hinhalten auch den Frieden im Lande... Sex ist schließlich auch ein Frustkiller. Es kommt halt darauf an zu was für einem Preis sie das tun und ob wie weit ihr Mitbestimmungsrecht über sich selber gewährleistet ist,. d.h. ob tatsächlich sie es sind, die aus freiem Willen tun was sie tun, was ich in den meisten Fällen sehr bezweifle.

Jeder Mensch muss letztlich selber entscheiden welchen WEg er gehen will..ob man sich abgrenzt, erwachsen wird, lernt selbständig zu denken und zu urteilen..insbesondere über sich selber. Wer immer nur auf andere hört, z. B. einen Mißbrauchstäter der einem mit oder ohne Worte durch seine Taten vermittelt: du bist ein NIchts und hast kein Recht auf eigene Entscheidung über deinen Körper, dienst nur mir und anderen als Sexsklavin etc. der ist im Eimer...An sich kann man mit ein wenig Reflexionsvermögen ab der Pubertät nen Absprung schaffen...manche schaffen es jedoch nicht...aus Verbohrtheit, zu großer Naivität und Dummheit, Faulheit, zu großen Ängsten und zu kleinem Selbstbewusstsein, aus ungünstigem Verhalten keine Hilfen anzunehmen, keinerlei oder zu geringer Bereitschaft dazuzulernen durch Austausch mit anderen Menschen etc... oder anderen Gründen.
Gewaltopfer haben nen pervertierten Liebesbegriff..die Täter argumentieren ja häufig damit, dass die alles was sie tun, also ihre Opfer vergewaltigen, mißbrauchen oder schlagen alles aus Liebe tun...und wehe dem Opfer, dass solchen Schund blind glaubt! Das ist echt im Eimer..hier gilt es Abstand zu finden und nen normalen Liebesbegriff zu bilden. Liebe hat immer was mit Achtung voreinander zu tun...bei Mißbrauch ist null Achtung gegeben..Prostituierte die ihren Körper anderen zur Triebbefriedigung zur Verfügung stehen haben oft wenig Selbstachtung und die Gesellschaft hat sehr wenig Achtung vor solchen Menschen...der übliche Porzeß: die sich selber nicht achten, werden nicht geachtet... Liebe und auch Achtung beginnen immer bei einem selber..man sollte sich genügend selber lieben und achten und nie zuviel Dreck an sich heranlassen...Dreck wie diese perversen Liebesdefinitionen von Mißbrauchstätern oder Zuhältern oder sonstwem z.B.
Ein Gewaltopfer, dass niemals reflektiert, also hinter die Dinge schaut, genügend nachdenkt etc. oder dass nicht per Therapie lernt etc..ist ständig in Gefahr wieder Gewaltopfer zu werden..das belegen STatistiken ganz klar. Nur die den Hintern hochkriegen bzw. wegkriegen aus ungünstigen Verhältnissen und Milieus, weg von quersozialen Schissern, Mißbrauchstätern, Zuhältern und sonstigem Gesocks, die schaffen den Absprung..gehen tut an sich so ziemlich alles...wenn man es selber will.

Ich seh diese SAche an sich recht streng und verweise immer auf die Eigenverantwortung..ab Erwachsenemalter ist an sich jeder Mensch in der Lage genügend Verantwortung für sich selber zu übernehmen und zu lernen selber über sich und sein Leben, Job etc. zu bestimmen, ggf. für sich zu kämpfen. Natürlich gibt es schlimme Mädchen/Frauenschicksale bei denen der Mißbrauchstäter die Mädels gleich an weitere Täter und Zuhälter weiterreicht..aber ich denke in den allerallermeisten Fällen wird es immer Möglichkeiten und Chancen des Ausbruchs geben...und diese Chancen sollten genutzt werden.
Im Eimer sind da nur die Opfer, die genau wie der Täter immer nur gegen sich selber arbeiten...und nicht genügend Investment tätigen ne Ausgangstüre zu suchen, neue Wege zu gehen etc. Wenn andere einen schlecht behandeln ist das noch lang kein Grund da freiwillig mitzumachen und das nachzumachen, indem man anfängt sich selber schlecht zu behandeln...Autoaggression ist ja häufig ne Folge von Mißbrauch...ne gegen sich selber gerichtete Aggression, anstatt die gegen die Täter zu richten...und Prostitution ist oft auch sowas wiene Autoaggression im weitläufigen Sinne?
Es gibt halt Püppis, die diese Täter-Tricks mit den Scham- und Schuldgefühlen nicht durchschauen...Schande ist ja so ein an sicht hohler patriarchal-herrschaftlicher Begriff, ist ja eher nen Funktionsdings, dass den Frauen aufgebürdet wird...zumindest denen die das mitmachen...um sie kleinzuhalten..bereits mit der Bibelgeschichte ging diese Schote los: Eva als Verführerin...mit der Erbschuld belastet etc..(warum war nicht Adam der BÖSE?) wer sich da nicht abgrenzen kann ist im Eimer und die hausgebackene ideale Sklavin für andere. Aber hinter diese Strukturen muss man erstmal gucken, da erstmal erkennen wie das so läuft in ner Mann-Frau oder Täter-Opferkonstellation um von dieser Pespektive und ERkenntnis her zu lernen wie man sich nicht mehr als Opfer verhält und wie man nachhaltig davon wegkommt.
Letztlich muss Frau sich selber mit aktiver Arbeit und Maßnahmen aus dem falschen MIlieu oder Umfeld befreien..diejenigen, die passiv sind, drauf warten dass der sie rettende Ritter oder Prinz auf seinem glänzenden Ross vorbeigehoppelt bzw. zeitgemäß in seiner Limusine vorbeigerauscht kommt wie in Pretty Woman....sind in den allerallermeisten Fällen die Gelackmeierten...nur Frauen die ihre eigene Macht und ihre Selbstbestimmungsverantwortung/pflicht erkennen packen es auch sich von schlechtem Umgang und Umfeld zu befreien und fernzuhalten.

Meiner Ansicht nach hat so ziemlich jedes Opfer Chancen...und sollte sie nutzen.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Ich glaube, dass man Prostuierte auch nicht über einen Kamm scheren darf.

Es ist nicht leicht, im Internet Informationen zu diesem Thema zu finden. Offenbar ist es ein beliebtes Milieu für Kriminalfilme, aber offen gesprochen wird darüber kaum. Ich habe kein entsprechendes Forum gesehen und die Seite von Hydra finde ich auch etwas enttäuschend.

Über die Anzahl der Prostituierten gibt es nur Schätzungen, die in Deutschland von etwa 300.000 bis 400.000 Frauen ausgehen, die diese Arbeit berufsmäßig betreiben. Frauen, die als Sklaven gehalten und zur Prostitution gezwungen werden, scheinen dabei nur einen kleinen Teil auszumachen. Und es gibt einen relativ großen Anteil an Frauen, die keinen Zuhälter haben und diesen Beruf freiwillig wegen des Geldes ausüben.

Ich glaube, die Gründe, die einer jungen Frau die Arbeit in diesem Milieu ermöglichen, können ganz vielfältig sein. Dem muss kein Missbrauch zugrunde liegen.

Ein Elternhaus mit konventioneller Rollenverteilung. Ein Elternhaus, in dem Geld und Erfolg eine große Rolle spielen. Als Jugendliche ein Freundeskreis, in dem es das Ansehen hebt, die Alphamännchen zu erobern. Oder ein Freundeskreis, in dem weniger Berufswünsche zählen, sondern einfach nur Reichtum beneidet wird. Oder ein Freundeskreis, in dem die Auflehnung gegen Konventionen exzessiv betrieben wird. Die Auflehnung gegen ein sehr konservatives Elernhaus. Oder ein Elternhaus, dass nicht genügend Beachtung geschenkt hat. Oder, oder, oder...

Oder ganz einfach Geldnot, oder Konsumwünsche.

Günter
 
Günter hat REcht, es gibt mehrere Gründe warum Frauen in die Prostitution gehen aber unterm STrich bleibt es so, dass diese Frauen allesamt ein geringes Selbstwertgefühl haben, oft fehlendes Abgrenzungsvermögen, sehr unsicher sind und oft in ne Rolle drängen lassen, die nicht sie selber sich aussuchen, sondern andere ihnen auferlegen.
Bei Auflehnung gegen ein konservatives Elternhaus ist diese Art der Auflehnung ziemlich unklug, da selbstgefährdend. Und Mädels die Liebe oder Aufmerksamkeit mit Sex verwechseln sind auch ziemlich gefährdet, selbstgefährdend.
Die allerallerwenigsten Prostituierten tun das, was sie tun aus eigenem Willen und Antrieb heraus..Zwar bestätigen Ausnahmen diese Regel, aber mehr auch nicht.
Ich denke die allermeisten haben nicht das Selbstbewusstsein nen eigenen Willen zu entwickeln und durchzusetzen...sie haben eine devote, also unterwürfige Grundhaltung und folgen den Befehlen anderer, was ja auch seine bequemen SEiten hat, unterm Strich bei auf dem Strich arbeiten letztlich aber oft verheerende Folgen für die Seele und Persönlichkeit hat.

Diese 300.000 bis 400.000 Prostituierte, die Günter da nennt sind garantiert nicht freischaffend, also arbeiten selbständig und für das eigene Portemonaie, sondern wohl eher im Auftrag ihrer Zuhälter..die in der Regel keine netten kuschligen und sozial gerechten Typen sind. Das sind Typen die ihre "Pferdchen" am Laufen halten, ggf. auch mal mit Gewalt und die Hauptkohle für sich selber abkassieren.
Prostitution ist big business bei dem in der Regel die Frauen doch eher Sklavinnen sind und Männer groß abkassieren. Es gibt nen regelrechten Sklavenhandel bei dem Kinder und Frauen verkauft und weitergereicht werden. Hier sollte man nix beschönigen!
Es gibt zwar Ausnahmen im Sexgeschäft, z.b. Dominastudios in denen oft Frauen das SAgen haben, aber ne Domina verkauft ja auch nicht ihren Körper, sondern ne Diensleistung mit Peitsche, Lack und Leder und netten Rollenspielchen.

Gruß
Tyra
 
Hallo Tyra

Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Allerdings stimmt es nicht, dass Frauen in der Regel Skalvinnen sind und die Männer abkassieren. Das mag bei der Mehrheit der Prostituierten der Fall sein, aber es gibt auch viele Frauen, die für sich selber arbeiten. Auch, indem sie ihren Körper verkaufen.

Vielleicht hängt es vom Alter, besonders vom Einstiegsalter ab. Frauen, die sehr jung sind, wenn sie anfangen, im Milieu zu arbeiten, haben meistens zuerst einen Zuhälter. Oft ist es der eigene Partner, der finanziert wird.

Zwei Dinge wollte ich noch erwähnen, bei denen ich mir ziemlich sicher bin. Einmal weiß ich, dass sehr viele Prostituierte irgendwelche Drogen nehmen, zumindest bei der Arbeit. Ich meine jetzt nicht Heroin, sondern harmlosere Varianten. Das spricht nicht gerade dafür, dass sie mit ihrer Lebenssituation zufrieden sind.

Und den Ausstieg halte ich für ein sehr großes Problem. Man gewöhnt sich mit den Jahren an die Denk- und Lebensweise, die im Milieu herrscht.

Günter
 
stimmt Günter, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, weshalb man den Mädels und Frauen nur sagen Kann: je eher da weg desto besser...je eher ne kleine Erleuchtung in Hinsicht auf Eigenverantwortung und selbständige Lebensplanung...je eher die Einsicht: es gibt andere bessere Möglichkeiten für mich, die mich nicht so kaputt machen...desto besser!

Im Leben gibt es halt immer wieder Gewinner und Verlierer und wir selber haben durch unser eigenes Denken und Verhalten einen ziemlichen Anteil daran zu welcher Gruppe wir gehören. Mißbrauchsopfer sollten alles tun um das was ihnen geschehen ist ausreichend zu reflektieren, damit sie wegkommen von der Opfer/Sklavenhaltung. Sie sollten lernen wegzukommen von der Täterdefinition: du bist nur Objekt (meiner Begierden oder der anderer) um ein Subjekt mit eigenem Willen und alleinigem Selbstbestimmungsrecht über ihre Körper zu werden...das ist oft ein langer Lernprozess...der sich jedoch auf jeden Fall lohnt..wozu ist man Mensch, ein evolutionär hochentwickeltes Wesen, dessen hervorstechendste Eigenschaft die Lernfähigkeit ist? Wer diese Fähigkeiten verkümmern läßt ist an sich selber schuld.

Diese Frauen von denen du da erzählst,die ihren Partner durch Verkauf ihres Körpers finanzieren sind devote Sklavinnen...sone Partnerschaft ist Murks für ein gesundes SElbstwertgefühl, dass diese Frauen aus was für Günden auch immer nicht zu haben scheinen. Ich als selbstbewusste Frau würde nem Partner der erwartet dass ich aus Liebe zu ihm anderen meinen Hintern + andere Körperöffnungen hinhalte direkt ins Weltall schiessen...Hier ist halt Abgrenzungsvermögen gefragt und ein normaler und nicht perverser Liebesbegriff. Liebe bedeutet nämlich nicht sich zu unterwerfen, auf eigene Ansprüche zu verzichten, sich ausbeuten lassen zu müssen, sondern Achtung zu erhalten, dass der Partner drauf achtet auch meine Ansprüche zu erfüllen...Es ist ne patriarchale machtgeile Wunschkiste, dass die Liebe der Frau totale Selbstaufopferung ist und Frauen sich dem Geliebten auf dem Altar der Liebe hingeben....kopfschüttel..

Grad Mißbrauchsopfer haben oft nen pervertierten Liebesbegriff vom Täter implantiert bekommen...weil ich dich so liebe muss ich dich vögeln, Liebe, Aufmerksamkeit bedeuten Sex etc...und das bei den eigenen Kindern oder Verwandten..echt der Hammer! Kinder sind diesen Thesen hilflos ausgeliefert..sie können sich nicht abgrenzen, noch nicht richtig reflektieren und durchschauen nicht was da vor sich geht...Aber ab der Pubertät erwacht der eigene intellektuelle Geist, ein Jugendlicher kann reflektieren...und es kommen Zweifel und man beginnt sich ggü den Thesen und Meinungen anderer aufzulehnen...auf dieser Welle kann man an sich ne Ablösungssequenz einleiten um den Absprung zu schaffen. Es gibt leider aber immer mal wieder Menschen, die sich selber belügen und immer nur wegsehen, ihre innere Stimme der Vernunft selber ständig unterdrücken, was dann krank und autoaggresiv macht. Hoffnung gibt es für diese Menschen aber immer noch, wenn sie das irgendwann erkennen und konsequent daran arbeiten von dieser Grundhaltung wegzukommen...stark genug sind sich den oft unschönen Realitäten zu stellen und für sich zu kämpfen. Dazu kann man Betroffenenen immer wieder nur die Daumen drücken.

Gruß
Tyra
 
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