G
Gast
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Ich bin 20 Jahre alt und Studentin in einer deutschen Großstadt. Seit Jahren schon lebe ich eine ziemlich gestörte Sexualität, stürze mich von einer Affäre in die nächste, halte mich mit One-Night-Stands über Wasser und renne weg, wenn ein Mann mir mit Beziehung kommt. Dazu kommen ein nicht geringer Drogenkonsum und eine Essstörung. War zwar vor kurzem schon drei Monate in einer Klinik und steh immer noch genauso da wie vorher.
Vor einigen Wochen ist mir etwas passiert, was ich bisher noch nicht in Worte fassen konnte.
Ich war mit zwei Freundinnen weg, war angetrunken, wir waren tanzen. Ein Mann hat mich angetanzt, ich fand ihn ganz attraktiv, wir haben getanzt, getrunken, er hatte etwas Gras dabei, hat selbst aber nicht gekifft, dann haben wir rumgemacht und er ist mit zu mir nach Hause. Wir haben miteinander geschlafen, war okay, genau das, was ich wollte. Dann hatte ich Schmerzen, habe ihn gebeten, aufzuhören, nur für einen Moment. Ich hätte ja wirklich später noch weitermachen wollen, ich liebe Sex, ich wollte nur einen kurzen Moment Pause. Er tat so, als hätte er es nicht gehört und machte weiter. Ich habe ihn immer wieder gebeten, aufzuhören, ich habe laut Nein gesagt, hör bitte kurz auf, aber das hat ihn nicht interessiert. Dann habe ich mich einfach der Situation ergeben, versucht, an etwas sexuell Erregendes zu denken und dann bin ich weggedriftet, habe gar nichts mehr gefühlt. Das muss sich noch eine Weile hingezogen haben, wir haben wohl noch mehrmals miteinander geschlafen, aber ich habe nichts mehr mitbekommen.
Es hängt mir nach. Mehr als ich es möchte. Ich frage mich, ob man das als Vergewaltigung werten kann? Und ob eine solche Bewertung überhaupt etwas ändern würde. Wenn ich erst mit allem einverstanden bin und es wirklich (!) wollte, darf ich dann meine Meinung überhaupt ändern und rumzicken und auf einmal Nein sagen? Habe ich dann überhaupt das Recht, dass mein Nein gehört wird? Außerdem habe ich mich in diese Situation gebracht, war mir des Risikos bewusst und jetzt jammere ich auf einmal herum?? Mich trifft doch ohnehin die Schuld.
Ich fühle mich so allein damit, durcheinander, aufgelöst. Wüsste nicht, wem ich davon erzählen könnte. Mein Leben wird mir immer mehr egal. Ich mache so weiter. Schlafe mit mir fremden Männern, nehme Drogen, zerstöre mich selbst auf jede nur erdenkliche Weise und gerate tiefer in diesen Strudel. Da finde ich keine Grenzen mehr.
Vor einigen Wochen ist mir etwas passiert, was ich bisher noch nicht in Worte fassen konnte.
Ich war mit zwei Freundinnen weg, war angetrunken, wir waren tanzen. Ein Mann hat mich angetanzt, ich fand ihn ganz attraktiv, wir haben getanzt, getrunken, er hatte etwas Gras dabei, hat selbst aber nicht gekifft, dann haben wir rumgemacht und er ist mit zu mir nach Hause. Wir haben miteinander geschlafen, war okay, genau das, was ich wollte. Dann hatte ich Schmerzen, habe ihn gebeten, aufzuhören, nur für einen Moment. Ich hätte ja wirklich später noch weitermachen wollen, ich liebe Sex, ich wollte nur einen kurzen Moment Pause. Er tat so, als hätte er es nicht gehört und machte weiter. Ich habe ihn immer wieder gebeten, aufzuhören, ich habe laut Nein gesagt, hör bitte kurz auf, aber das hat ihn nicht interessiert. Dann habe ich mich einfach der Situation ergeben, versucht, an etwas sexuell Erregendes zu denken und dann bin ich weggedriftet, habe gar nichts mehr gefühlt. Das muss sich noch eine Weile hingezogen haben, wir haben wohl noch mehrmals miteinander geschlafen, aber ich habe nichts mehr mitbekommen.
Es hängt mir nach. Mehr als ich es möchte. Ich frage mich, ob man das als Vergewaltigung werten kann? Und ob eine solche Bewertung überhaupt etwas ändern würde. Wenn ich erst mit allem einverstanden bin und es wirklich (!) wollte, darf ich dann meine Meinung überhaupt ändern und rumzicken und auf einmal Nein sagen? Habe ich dann überhaupt das Recht, dass mein Nein gehört wird? Außerdem habe ich mich in diese Situation gebracht, war mir des Risikos bewusst und jetzt jammere ich auf einmal herum?? Mich trifft doch ohnehin die Schuld.
Ich fühle mich so allein damit, durcheinander, aufgelöst. Wüsste nicht, wem ich davon erzählen könnte. Mein Leben wird mir immer mehr egal. Ich mache so weiter. Schlafe mit mir fremden Männern, nehme Drogen, zerstöre mich selbst auf jede nur erdenkliche Weise und gerate tiefer in diesen Strudel. Da finde ich keine Grenzen mehr.