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Vater gestorben und ich bin am ende...

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hallo zusammen.
mein vater is heute vor einer woche gestorben. er war krebs krank und die ärzte teilten uns noch ein tag vor sein tod mit, das er noch 6 monate hätte... ich habe mich in den vergangenen monaten wirklich super mit ihm verstanden und wir haben jeden tag zusammen gehangen und was zusammen gemacht...

eine woche vor sein tod wurde er bettlägerig und ich habe ihn dann gepflegt und hatte somit noch ne intensivere beziehung zu ihm, da ich 24 stunden am tag für ihn da war.....

am tag seines todes, war ich gerade mal in der küche und als ich wieder gekommen bin, hat er nicht mehr geatmet... und ich habe dann sofort arzt und co angerufen... bis der notarzt da war, hatte ich versucht ihn wiederzubeleben... dabei guckten seine toten augen mich an.... das er tod is, is für mich schon schlimm genug... doch ich bekomme seinen blick nicht mehr aus meinen kopf.... sobald ich die augen schließe, erscheint mir das bild im kopf.... sobald ich was vom ihn sehe, erscheint mir das bild im kopf....

die paar leute die das von mir wissen, haben mir gesagt, ich sollte das psychologisch behandeln lassen... daher wollte ich mal fragen, mir jemand sagen kann, ob erstens sinn machen würde... und zweitens wie der ablauf da is.... muss ich das bei der krankenkasse anmelden, oder muss ich zum hausarzt, der mir dann ne überweisung gibt.

danke für lesen und den eventuellen rat...

MFG

Andre
 
Erstmal mein aufrichtiges Beileid.
Nein du solltest erstmal realisieren, was da passiert ist. Der Tod deines Dads ist noch sehr sehr frisch und du stehst noch unter Schock. Wenn es dich in einem Jahr noch sehr schwer belastet , sollest du darüber nachdenken dir Hilfe zu holen. Das heisst wenn es deinen Alltag beeinträchtigt. Ansonsten lebe deine Trauer . Es ist sehr wichtig, so schwächt das Bild sich auch ab und es tut nicht mehr so sehr weh.

Wenn ganz schlimm ist gehe erstmal zum Hausarzt und schilder ihm deine Situation.
 
auch mein Beileid ,
ich bin vielleicht nur ein unwissendes kind, aber
ich habe auch schon miterlebt wie jm. aus der Familie gestorben ist. Das hört sich jezt vielleicht komisch an, aber versuch
es mal mit Beten , mir hat es geholfe
und vielleicht wird es dir auch helfen 🙂

lg
 
hallo Du
mein aufrichtiges Beileid ersteinmal
also ich bin selbst in Behamdlung weil ich meine Eltern sehr Früh verloren habe auch an Krebs als mein Dad starb war ich 18 und meine Ma ging Drei Jahre später meine Ma habe ich lange gepflegt gestorben ist sie allerdings im Krankenhaus ich für meinen Fall denke warte nicht erst ein Jahr ab und entscheide dann zum Doc zugehen sondern kann Dir aus meiner erfahrung schon sagen geh sofort das reden dort tut so git und du kannst alles raus lassen ich habe zu lange gewartet und bin dann mit 31 Jahren restlos daran zerbrochen und heute bin ich noch immer in behandlung nicht mehr so oft aber immer noch
lieben gruss Andoluba
 
Hallo lieber Gast,

mein herzliches Beileid zum Tod Deines Vaters.

Ich kann es Dir so gut nachfühlen, denn auch mein Vater ist erst vor Kurzem, im Februar, an Krebs gestorben, und auch ich habe immer wieder die Bilder der letzten Minuten vor Augen.

Wenn es Dir danach ist, mit einem Psychologen zu sprechen, kann ich Dir dazu nur raten.
Ich persönlich mache es auch so, da ich mich ganz bewusst mit der Trauer und dem Tod meines Papas auseinandersetzen möchte.

Es kann Dir bestimmt helfen, dies alles zu verarbeiten.
Man kann dort alles erzählen, auch doppelt und dreifach, während ja viele anderen Menschen im näheren Umfeld nach den ersten Tagen/Wochen nicht ständig wieder die "Trauergeschichten" hören wollen.
(So geht es zumindest mir).

Ich denke, am besten gehst Du über den Hausarzt, oder erkundigst Dich bei Deiner Krankenkasse, wie das vom Ablauf her ist.

Ich selbst habe eine sehr liebe Psychologin gefunden, und bin sehr froh, dass ich die Zeit habe, alles anzusprechen, was mich belastet.

Ich wünsche Dir alles alles Gute, und ich wollte noch sagen, wie toll ich es finde, dass Ihr so viel Zeit zusammen verbracht habt, und dass Du den Mut und die Kraft hattest, Deinen Vater zu pflegen.

Die gemeinsam verbrachte Zeit gibt Dir bestimmt die Kraft, das alles durchzustehen.
Bei mir ist auch alles noch sehr frisch, aber ich habe immer wieder so kleine Hoffnungsschimmer, dass die Trauer irgendwann erträglicher wird, und schöne Erinnerungen dabei helfen.

Liebe Grüsse
 

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