Waldgeist91
Mitglied
Das Problem ist folgendes: In den letzten Jahren habe ich eine stark negative Veränderung durchgemacht. Nun habe ich immer wieder depressive Phasen. An solchen Tagen gibt es manchmal kaum etwas, das mich irgendwie aufbauen könnte. Auch gibt es dann nur wenige Dinge, die mich erfreuen können.
Meine Unzufriedenheit äußerst sichdarin, dass ich Zuhause irgendwie ständig gereizt bin. Früher warich ein wirklich freundlicher und fröhlicher Mensch. Ich weiß nicht, was mit mir passiert ist. Warum bin ich ständig so genervt? Warum vergreife ich mich neuerdings so oft im Ton, wenn ich mitmeiner Mutter rede? Das hat sie einfach nicht verdient.
Ein kleines bisschen gebe ich da auch meinem Vater die Schuld. Er ist irgendwie auch immer so leicht auf die Palme zu bringen. Ständig müssen wir uns am Abendbrottisch sein Gemeckere über seinen Chef, Politiker, idiotische Autofahrer etc. anhören. So wollte ich nie werden, scheine mich nun aber auch in diese Richtung zu entwickeln und alles irgendwie doof zu finden.
Manchmal ist mir da auch schon derKragen geplatzt und ich habe meinen Vater angeschrien, weil ich diesen Mist einfach nicht mehr hören kann. Denkt aber bitte nicht allzu schlecht über ihn! Er hat einen harten Job. Natürlichist man da manchmal gestresst, aber trotzdem...
Im Grunde gibt es nur eine HandvollMenschen, die mir etwas bedeuten und das sind nun einmal meine engsten Angehörigen. Ich liebe meine Familie, kann es aber nichtmehr so richtig zeigen, weil ich mit mir selber nicht mehr klarkomme.Manchmal denke ich, dass ich meine Familie (besonders meine Mutter)zu sehr mit meinen eigenen Problemen belaste. Vielleicht wäre es jabesser, wenn ich endlich ausziehen würde. Das wäre eigentlich auch Zeit mit 27. Allerdings steht dann zu befürchten, dass ich komplett vereinsame. Ich kann nämlich nicht wirklich gut mit Menschen umgehen (Grund: Unsicherheit, Schüchternheit), weshalb ich außer meiner Familie auch niemanden habe.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Falls jemand findet, ich soll mich malin Therapie begeben: Eine solche mache ich gerade. Vor allen Dingenwird dort über das Thema Einsamkeit gesprochen, denn daraus sind wohl erst meine Depressiionen entstanden. Ich habe auch schon viel gelernt. Nur habe ich es noch nicht geschafft, ein paar neue Leute kennenzulernen. Weiterhin sind also meine engsten Angehörigen mein einziger Anker, womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären. Was soll ich jetzt nur machen? Diese Situation macht mich gerade echt fertig.Dauernd habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mich mal wiederwie ein A******* aufgeführt habe. Dann denke ich, dass ich was ändern muss, aber dann kommt die nächste Kleinigkeit und ich gehe wieder an die Decke.
LG
Waldgeist91
Meine Unzufriedenheit äußerst sichdarin, dass ich Zuhause irgendwie ständig gereizt bin. Früher warich ein wirklich freundlicher und fröhlicher Mensch. Ich weiß nicht, was mit mir passiert ist. Warum bin ich ständig so genervt? Warum vergreife ich mich neuerdings so oft im Ton, wenn ich mitmeiner Mutter rede? Das hat sie einfach nicht verdient.
Ein kleines bisschen gebe ich da auch meinem Vater die Schuld. Er ist irgendwie auch immer so leicht auf die Palme zu bringen. Ständig müssen wir uns am Abendbrottisch sein Gemeckere über seinen Chef, Politiker, idiotische Autofahrer etc. anhören. So wollte ich nie werden, scheine mich nun aber auch in diese Richtung zu entwickeln und alles irgendwie doof zu finden.
Manchmal ist mir da auch schon derKragen geplatzt und ich habe meinen Vater angeschrien, weil ich diesen Mist einfach nicht mehr hören kann. Denkt aber bitte nicht allzu schlecht über ihn! Er hat einen harten Job. Natürlichist man da manchmal gestresst, aber trotzdem...
Im Grunde gibt es nur eine HandvollMenschen, die mir etwas bedeuten und das sind nun einmal meine engsten Angehörigen. Ich liebe meine Familie, kann es aber nichtmehr so richtig zeigen, weil ich mit mir selber nicht mehr klarkomme.Manchmal denke ich, dass ich meine Familie (besonders meine Mutter)zu sehr mit meinen eigenen Problemen belaste. Vielleicht wäre es jabesser, wenn ich endlich ausziehen würde. Das wäre eigentlich auch Zeit mit 27. Allerdings steht dann zu befürchten, dass ich komplett vereinsame. Ich kann nämlich nicht wirklich gut mit Menschen umgehen (Grund: Unsicherheit, Schüchternheit), weshalb ich außer meiner Familie auch niemanden habe.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Falls jemand findet, ich soll mich malin Therapie begeben: Eine solche mache ich gerade. Vor allen Dingenwird dort über das Thema Einsamkeit gesprochen, denn daraus sind wohl erst meine Depressiionen entstanden. Ich habe auch schon viel gelernt. Nur habe ich es noch nicht geschafft, ein paar neue Leute kennenzulernen. Weiterhin sind also meine engsten Angehörigen mein einziger Anker, womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären. Was soll ich jetzt nur machen? Diese Situation macht mich gerade echt fertig.Dauernd habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mich mal wiederwie ein A******* aufgeführt habe. Dann denke ich, dass ich was ändern muss, aber dann kommt die nächste Kleinigkeit und ich gehe wieder an die Decke.
LG
Waldgeist91
Zuletzt bearbeitet: