Philipp Riekenbrauck
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin zum Studium letztes Jahr zum Wintersemester von Dortmund nach Würzburg gezogen. Zu Beginn an ganz stark habe ich mich mit Unsicherheiten herumgeschlagen, aber mittlerweile (auch dank der Hilfe hier im Forum) in der neuen Stadt einigermaßen Fuß gefasst.
Nun ziehe ich nächste Woche aus der WG in die ich gezogen bin aus (dass ich ausziehen werde war mir schon klar, da es so richtig einfach nicht passt, aber ich eine Wohnung brauchte).
Aktuelle Situation: ruhige Zimmerlage mit Balkon zu einem Hof heraus, aber eine Mitbewohnerin die ständig zockt und den ganzen Tag mit ihren Leuten quatsch, was auch der Hauptgrund ist warum ich ausziehe.)
Dann hatte ich Glück und habe eine Wohnung für mich alleine gefunden, die im gleichen Stadtteil liegt und eine Zusage bekommen. Diese liegt sehr zentral unmittelbar vor dem kleinen Kern des Stadtteils. Aus puren Aktionismus habe ich letzte Woche in der leeren Wohnung geschlafen und fand es nicht schön.
Jetzt wo ich die ersten Sachen gepackt habe habe ich diese konstante Gefühl einen Fehler zu machen.
Die neue Wohnung ist im 2. Geschoss, DG, 4 Partein und an einer relativ befahrenen Straße (mehr Verkehrslärm als ich aktuell mitkriege). Ich habe Angst wieder in eine doofe Wohnsituation zu rutschen und weis nicht wie ich mit dem Straßenlärm und den neuen Geräuschen umgehen soll.
Ein weiteres Problem: Ich habe mich (lässt man meine lauten Mitbewohnerinnen mal außen vor) in dem Stadtteil wohl gefühlt. Spaziergänge sind schön und ich habe mich immer sicher gefühlt. Vor ein paar Wochen war ich (wie immer) am Main spazieren und bin auf ein Pärchen gestoßen, wo er sie beleidigt und geschlagen hat und war direkt in einer Stresssituation. Ich bin, anstatt einfach aus sicherer Entfernung die Polizei zu rufen, dazwischen gegangen. Er hat mich dann beleidigt, getreten und ein Messer gezogen (ohne aber die Klinge zu öffnen). Dann wurde mir die Gefahr bewusst und ich bin schnell gegangen, habe aber in einer Seitenstraße die Polizei gerufen.
Ich habe seit dem Vorfall gemerkt, dass ich mich in dem Stadtteil plötzlich unsicher fühle. Auf die zentrale Lage meiner Wohnung kommt mir plötzlich gefährlich und unsicher vor.
Jetzt habe ich Angst, dass ich mit dem Umzug wieder in ein doofe Wohnsituation komme. Ich denke mir, dass ich doch eigentlich voll zufrieden sein sollte. Ich habe unterstützende Eltern, die mir immer helfen, ein Wohnung, studiere ein tolles Fach und mag die Stadt. Aber trotzdem fülle ich mich aufgelöst.
Ich habe Angst vor der neuen Situation. Auf der einen Seite weis ich, dass ich es schaffen werde (obwohl es nicht leicht war bin ich ja auch langsam ich Würzburg angekommen) und doch ist diese Angst auf der anderen Seite sehr zersetzend und ich merke wie ich über dieses Thema nicht mehr klar denken kann.
Das war jetzt viel Text, ich hoffe das ist ok. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Danke schonmal für eure Zeit.
ich bin zum Studium letztes Jahr zum Wintersemester von Dortmund nach Würzburg gezogen. Zu Beginn an ganz stark habe ich mich mit Unsicherheiten herumgeschlagen, aber mittlerweile (auch dank der Hilfe hier im Forum) in der neuen Stadt einigermaßen Fuß gefasst.
Nun ziehe ich nächste Woche aus der WG in die ich gezogen bin aus (dass ich ausziehen werde war mir schon klar, da es so richtig einfach nicht passt, aber ich eine Wohnung brauchte).
Aktuelle Situation: ruhige Zimmerlage mit Balkon zu einem Hof heraus, aber eine Mitbewohnerin die ständig zockt und den ganzen Tag mit ihren Leuten quatsch, was auch der Hauptgrund ist warum ich ausziehe.)
Dann hatte ich Glück und habe eine Wohnung für mich alleine gefunden, die im gleichen Stadtteil liegt und eine Zusage bekommen. Diese liegt sehr zentral unmittelbar vor dem kleinen Kern des Stadtteils. Aus puren Aktionismus habe ich letzte Woche in der leeren Wohnung geschlafen und fand es nicht schön.
Jetzt wo ich die ersten Sachen gepackt habe habe ich diese konstante Gefühl einen Fehler zu machen.
Die neue Wohnung ist im 2. Geschoss, DG, 4 Partein und an einer relativ befahrenen Straße (mehr Verkehrslärm als ich aktuell mitkriege). Ich habe Angst wieder in eine doofe Wohnsituation zu rutschen und weis nicht wie ich mit dem Straßenlärm und den neuen Geräuschen umgehen soll.
Ein weiteres Problem: Ich habe mich (lässt man meine lauten Mitbewohnerinnen mal außen vor) in dem Stadtteil wohl gefühlt. Spaziergänge sind schön und ich habe mich immer sicher gefühlt. Vor ein paar Wochen war ich (wie immer) am Main spazieren und bin auf ein Pärchen gestoßen, wo er sie beleidigt und geschlagen hat und war direkt in einer Stresssituation. Ich bin, anstatt einfach aus sicherer Entfernung die Polizei zu rufen, dazwischen gegangen. Er hat mich dann beleidigt, getreten und ein Messer gezogen (ohne aber die Klinge zu öffnen). Dann wurde mir die Gefahr bewusst und ich bin schnell gegangen, habe aber in einer Seitenstraße die Polizei gerufen.
Ich habe seit dem Vorfall gemerkt, dass ich mich in dem Stadtteil plötzlich unsicher fühle. Auf die zentrale Lage meiner Wohnung kommt mir plötzlich gefährlich und unsicher vor.
Jetzt habe ich Angst, dass ich mit dem Umzug wieder in ein doofe Wohnsituation komme. Ich denke mir, dass ich doch eigentlich voll zufrieden sein sollte. Ich habe unterstützende Eltern, die mir immer helfen, ein Wohnung, studiere ein tolles Fach und mag die Stadt. Aber trotzdem fülle ich mich aufgelöst.
Ich habe Angst vor der neuen Situation. Auf der einen Seite weis ich, dass ich es schaffen werde (obwohl es nicht leicht war bin ich ja auch langsam ich Würzburg angekommen) und doch ist diese Angst auf der anderen Seite sehr zersetzend und ich merke wie ich über dieses Thema nicht mehr klar denken kann.
Das war jetzt viel Text, ich hoffe das ist ok. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Danke schonmal für eure Zeit.