Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unsere Generation ist nicht mehr belastbar

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich hab heute eine Nachricht von einer Kommilitonin bekommen, die auch gerade ihre Abschlussarbeit schreibt.
Sie arbeitet gar nicht (ich arbeite nebenbei 20 Stunden am Fließband) und sollte nur die Arbeit schreiben. Sie meinte, sie kann schon jetzt nicht mehr und fragt sich jetzt schon wie sie später 40 Stunden Arbeit durchhalten soll.
Ansonsten geht es vielen in meinem Umfeld so.
Fix und alle und noch oder keine 30. Generation Y. Entweder sie schlafen bei einer 40 Stundenwoche die restliche Freizeit oder sie minimieren die Arbeitszeiten.
Ich weiß noch, ich bin im Praktikum bald eingegangen damals. Ich hab erstmals 40 Stunden gearbeitet, eigentlich nur 35, weil mich mein netter Betreuer schon eher nach Hause geschickt hat, da er auch nicht wusste was er mit mir machen soll.

Wenn ich mir unsere Elterngeneration ansehe haben die nicht so viel gejammert.
Es wird eben einfach gemacht und auch nicht noch 100 Mal der Job gewechselt und es interessiert die auch nicht, ob Arbeitsklima oder Work life balance stimmen.

Findet ihr die jetzige Generation y auch verweichlicht?
Und woran liegt das? Warum fällt es uns so schwer und früher nie?
 
Volle Zustimmung, wir hatten einen Neuankömmling im Lagerbereich, er kam mit weißer Hose und schwarzem Hemd an. Vor der Arbeit, trollte er auf dem Boden rum und machte Liegestütz, ich fragte ihn, was das werden soll, er antwortete, er würde sich warm machen. Nachdem er ein paar Paletten eingelagert hatte, war Feierabend... so Heulsusen hatten wir schon viele. Im Büro der gleiche Mist, nach 200 Telefonaten am Tag, Feierabend. ACH, heute heißt das Burnout.
 
Erstmal : Einzelfälle ergeben kein Gesamtbild.

Außerdem glaube ich (Generation X), dass heutzutage die Arbeitsbedingungen und der gesellschaftliche Druck immer unerträglicher werden, so dass es nicht verwunderlich ist, dass so viele zusammenbrechen. Ich glaube nicht, dass das was mit weniger Belastbarkeit oder Verweichlichung zu tun hat. Ausnahmen gab es schon immer.
 
Liegt eher an der Gesamtgesellschaft.

Die Umweltbelastung ist auch viel stärker: Stress, nicht sinnbringende Tätigkeiten, viel zu viel Informationen, Komplexität, Elektrik, Computer, falsche Ernährung, Toxine, allgemein unnatürliche Umfelder (in denen der Mensch zerfällt), Traumata, Korruption/Betrug, kaum Ideale, Dummheit/Naivität, Vorverurteilungen, Oberflächlichkeit ...

Je weiter man sich von der Natur (evolutionären) Urpsprung wegbewegt, desto größer wird die Gefahr auftauchender völlig neuer Probleme.
 
Vielleicht schaut man auch mal wasfrüher anders war.
Früher könnte man mit einem gehalten Familie ernähren, heute brauch man oft trotz das beide arbeiten noch n Nebenjob danach steht dann noch Haushalt Etc an.
früher gab es kein Handy u co, heute wird oft permanente Erreichbarkeit erwartet u das man von daheim aus weiter arbeitet.
schichtsysteme kommen immer mehr , und da hat man kein Rhythmus.
viele Betriebe sind untersetzt oft soll einer die Arbeit von 2 übernehmen, in seiner normalen Zeit..
 
Hallo!

Ohne eine genaue Analyse des Zustands der Gesamtbevölkerung zur Hand zu haben, oder diese aufstellen zu wollen:
Ich habe über die Dauer meines Studiums (das dadurch auch etwas länger gedauert hat...) im Durchschnitt nie weniger, als 55 Stunden in der Woche gearbeitet: 20 Stunden Arbeit, um mein Leben zu finanzieren + 35-50 Stunden für mein Studium (Physik), Vorlesungen hören, nachbearbeiten, Übungsblätter bearbeiten, Praktika in den Semesterferien + Projektarbeiten.
Dazu noch zwischen 4 und 12 Stunden Sport pro Woche, was vor allem davon abhing, ob nun Prüfungsphase war, oder nicht.

Im Durchschnitt kamen vielleicht etwa um die 60 h pro Woche "Netto-Arbeitszeit" zusammen.

Das ging jahrelang so und abgesehen von den Glücklichen, die ein Duales Studium gemacht haben (und damit oft nur in den Semesterferien arbeiten mussten), oder reiche Eltern hatten, hatten es meine Kommilitonen kein Stück besser.
Ich hatte mindestens zwei Kommilitonen, die zwei Fächer auf einmal studiert haben (einmal Mathe+Physik und einmal Physik+Chemie), deren Tagesablauf von 7-22 Uhr unter dem Semester aus nichts anderem bestand, als für ihr Studium zu schuften. Der Mathe+Physik - Mensch hatte zuvor im Olympiakader von Spanien Degenfechten trainiert, 6 h pro Tag, 7 Tage die Woche, bis er das aufgegeben hat, um sich auf das Studium zu konzentrieren.

Wer sich Einzelfälle sucht, um seine Vorurteile zu bestätigen, wird sie finden.
Dass es immer wieder "Flaschen" gibt, die keine Leistung erbringen können, oder wollen und diese oft als Schablone für den Rest der Gesellschaft herhalten müssen, das scheint so unvermeidbar zu sein, dass ich mich persönlich schon damit abgefunden habe, mich pauschal als arbeitsfaul und unbelastbar beleidigen lassen zu müssen.

Auch hier wollte ich eigentlich eher wieder genügsam schweigen, aber irgendwie ging mir da einfach der Hut hoch...

Nagelring
 
Zuletzt bearbeitet:
Findet ihr die jetzige Generation y auch verweichlicht?
Und woran liegt das? Warum fällt es uns so schwer und früher nie?

😀😀😀
In Teilen ja. Man kann aber nicht alle über einen Kamm scheren. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Weil ich nicht der Erziehungsberechtigte war. 😉
Das kann ich alter Sack ja nicht wissen. Sagt es mir!

Das Ausnahmen die Regel bestätigen, ist in meinem ersten Satz Unsinn! Sorry
Ich bin mir bei den Prozentzahlen noch nicht so ganz sicher. Womöglich sage ich dazu später noch etwas.
Und ja, auch Ältere können sich so verhalten, wir es der hier Generation y zugeschrieben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
was bringt dir dieser thread?
hast du nichts anderes zu tun, statt über deine generation zu lästern, wo du nicht mal selber gut weg kommst?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben