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unrechtsmäßiger Kindesentzug, wer hilft?!

Pam07

Mitglied
Hallo!
Meine Geschichte ist lang und kompliziert ... irgendwie.
Ich versuch es trotzdem.
Also mein Kind wurde mir vom Jugendamt weg genommen als es 15 Monate alt war. Mittlerweile ist es 4 Jahre. Somit ist es 3 Jahre unrechtsmäßiger Kindesentzug.
Schwer zu glauben aber es ist tatsächlich so.
Mir wurde mein Kind genommen, weil der Erzeuger meinte ich sei Suizidgefährdet und würde unser Kind töten wollen. Dabei ist er ca. 2,5 Stunden zuvor komplett ausgerastet und hätte unser Kind beinahe geschlagen.
Es wurden wissentlich falsch Aussagen beim Familiengericht vom Jugendamt, Verfahrenspflegerin, Erzeuger etc. gemacht. Alles wurde bewiesen.
Mittlerweile wurden ein psychologisches Gutachten, ein psychiatrisches Gutachten, ein Befangenheitsantrag, etliche Zeugenaussagen, Eidesstattliche Versicherungen und und und gemacht und bei Gericht vorgelegt.
Bei mir liegt absolut nichts vor, im Gegensatz zu bei dem Erzeuger. Drogenabhängigkeit (jedenfalls vor 3 Jahren, es ist nicht bewiesen, das es jetzt nicht mehr so ist), Aggressiv, Psychisch sehr heftig angeschlagen, Straffällig....
Das OLG und die Staatsanwaltschaft sind / waren auch schon mit drin.

Ich darf mein Kind mittlerweile, erst nach Umgangsklage einreichung alle 14 Tage allein sehen. Manchmal muss ich ihn mit sichtbaren Verletzungen abholen, dann wieder völlig beeinflusst von der Pflegefamilie.
Bei meinem Kind wurden unter der Obhut stehend des Jugendamtes Diagnosen gestellt wie z.B. Posttraumatische Belastungsstörung, psychischer Schock etc.
Jedesmal wird vom Jugendamt gesagt, es sei alles zum Wohle des Kindes. Auch die damaligen Striemen bei dem Umgängen zum Erzeuger wurden mit gleichen Worten betitelt.
Die Pflegefamilie verabreicht meinem 4 jährigen Kind fast durchgehend seit August 2010 Antibiotika und Penicillin. Gehen mit meinem Kind zu unterschiedlichen Ärzten, wollen schriftliche Bestätigungen = um ein Attest zu erhalten, damit mein Kontakt zu meinem Kind ausfallen kann. Oder lassen ihn so mir nix dr nichts wo auch immer Operieren (Ob dieses notwendig tut oder nicht, ist denen egal). Der Erzeuger stimmt ohne weitere Informationen alles zu.
Jeder sagt zu mir, ich soll ruhig bleiben. Aber wenn man als Mutter sein eigenes Kind sieht, wie es dir in die Augen schaut und fast flehend dich anbettelt "Mama wann darf ich wieder zu dir nach Hause?!" fragt, dann steht man als Mutter da und weiß nicht was man sagen soll. Denn wie gesagt, es ist alles bewiesen. Zu dem Sätze von deinem eigenen Kind hören musst, wie ".... sperrt mich aus, nach draußen, dann ist es dunkel und ich muss weinen. Ich darf erst dann wieder rein, wenn ich nicht mehr weine, Aber ich hab dann Angst und dann muss ich immer mehr weinen. Mama kann ich nicht ganz bei dir bleiben. Ich will da nicht mehr hin. Bitte Mama!"

Was soll ich und meine Familie noch tun? Fällt jemanden hierzu noch etwas ein?
Rechtsanwalt ist vorhanden, mittlerweile der Dritte. Weil die erste komischerweise direkt nach der in Obhutnahme einen Verkehrsunfall hatte. An dem Tag telefonierte sie kurz zuvor mit dem Jugendamt und Gericht und wollte alles aufklären. Der zweite bekam Morddrohungen. Und der dritte, mein jetztiger hat es zumindestens bis zum OLG geschafft.

Liebe Grüsse

Pam07
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Pam07!

3 Jahre finde ich schon eine lange Zeit wenn von deinem Kind getrennt bist!? Hattest keine Auflagen zu erfüllen, um die Vorwürfe für Kindeswohlgefährdung zu beseitigen um eine Rückführung zu veranlassen? Außerdem deine Familie (Groß-Eltern, Verwandte) haben ein Vorrecht vor Pflege-Eltern! Versteh die Richter nicht WIESO die nicht vorab überprüfen lassen, ob in der Herkunfts-Family jmd. gibt, der den Kleinen aufnimmt wenn sie dein Kind bei dir gefährdet sehen, und dem JA das Recht geben Fremd-Unterbringung zu betreiben!? Rechtsanwalt Jerratsch : Großeltern haben vor Pflegeeltern Kinds-Rechte
Wenn der Meinung bist dort sind kriminelle Machenschaften am Werk kannst doch die Staatsanwaltschaft einschalten, und bitten der Sache nach zu gehen!?

lg.
 
Hallo Pam07!

Wenn der Meinung bist dort sind kriminelle Machenschaften am Werk kannst doch die Staatsanwaltschaft einschalten, und bitten der Sache nach zu gehen!?

lg.

Ob dem jemand Glauben schenkt, wenn eine Mutter kommt, deren Kind vom Jugendamt entzogen wurde, und eine Verschwörung vermutet?
Das passt schon wieder so sehr ins Klischee, dass ich da wenig Aussichten sehe, wenn wirklich etwas dran ist.

Die Vorfälle (Aussperren des Kindes, Striemen) sind doch sicherlich vom Anwalt festgehalten und weitergereicht worden? Ist es bis zum Familiengericht gelangt? Oder vorher schon immer abgewiegelt worden?

Mich erschreckt die Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung. Auf was wird die Störung von Seiten des Jugendamtes etc. zurückgeführt?
 
Hallo Dolphin1979 und diabolo!

Danke für eure Antworten. Ich werde heut Nachmittag die Fragen beantworten, habe jetzt wenig Zeit.

Liebe Grüsse

Pam07
 
Hallo!
So nun habe ich etwas mehr Zeit um zu antworten.

Was das Aussperren meines Kindes angeht, wurde dieses nur von meinem Kind mitgeteilt. Natürlich kann dann wieder gesagt werden, `Aber es ist ja erst 4 Jahre, da verwechselt ein Kind schon mal vieles´ o.ä., aber ich glaube meinem Kind. Denn mein Kind hat Vertrauen zu mir, sonst würde es mir nicht auch andere Dinge erzählen, die sich ganz und gar nicht im Bereich des "Kindeswohl´s" befindet. Auch wenn dieses äußerst schwer zu definieren ist im Allgemeinen.

Was u.a. die Striemen angeht; Die Polizei wo Anzeige erstattet werden sollte, lehnte es ab die Anzeigen aufzunehmen. Deswegen hatte ich ja auch direkt bei der Staatsanwaltschaft einen Strafantrag gestellt.
Ich muss hinzu fügen, dass es mir in dem Augenblick, als ich die Striemen auf dem Rücken meines Kindes entdeckt hatte, wesentlich wichtiger war, erst mal mein Kind zur Ruhe zu bringen. Es waren "nur" (was schon schlimm genug war!!!) oberflächliche Striemen, die nach ca. 30 Minuten nach mein Entdecken weg waren. Da es erstens, Abends war als ich diese entdeckte und zweitens Kinderärzte in dem Raum wo ich mit meinem Kind lebte, rar sind, hätte ich zum nächsten Arzt gut 45 Minuten mit dem Auto gebraucht.

Vom Jugendamt kam dies bezüglich lediglich, es sei zum Wohle des Kindes. Mehr habe ich damals nie von denen gehört. Obwohl doch, die Umgangsbegleitung und auch in anderer Formulierung von der Verfahrenspflegerin. Von beiden kam "Soetwas würde ich meiner Tochter niemals antun, das wäre Quälerei. Aber wenn dein Kind es nicht lernen will sich an die Situation (Umgang mit dem Erzeuger!) zu gewöhnen, dann eben mit Zwang und Gewalt!"

Es gab die gesamte Zeit für mich weder vom Gericht noch vom Jugendamt Auflagen. Ich wurde allerdings auch nicht ein einziges Mal zu einem Hilfeplangespräch gebeten / eingeladen/ her zitiert vom Jugendamt. Das obwohl es im Gesetz des SGB´s steht.
Das einzige was vom Jugendamt kam sind Aussagen wie "Wenn festgestellt wird, das sie ihrem Kind etwas antun, bekommen sie ihr Kind sofort zurück!" = D.h. alle Mütter die ernsthaft ihren Kindern etwas antun würden, behalten ihre Kinder.
Gleichso die nächste Aussage beim Familiengericht vom Jugendamt; " Es muss sichergestellt sein, das die Kindesmutter psychisch erkrankt ist, dann kann das Kind sofort wieder zurück in der Obhut der Kindesmutter!" = Auch hier anscheinend der Grundsatz; Wenn eine Mutter anerkannt psychisch erkrankt ist und evtl. sogar die Kinder darunter leiden, dürfen die Kinder aber in dessen Obhut bleiben. Alle Mütter die nicht psychisch erkrankt sind, werden die Kinder entzogen.
Nicht zu glauben, aber leider wahr.

Was die gestellten Diagnosen angeht bei meinem Kind; Die werden logischerweise runtergespielt, weil ich genau in diesen Zeitraum mein Kind nicht sehen durfte. Nach der in Obhutnahme genau 177 Tage nicht. Der Erzeuger allerdings schon. In dieser Zeit habe ich auch sehr spärliche bis gar keine Informationen über meinem Kind erhalten. Erst als ich der zuständigen beim Jugendamt mit Anzeige gedroht habe, wurden in Zeitlupe Kontakte zu meinem Kind organisiert.
Tja, und so können mir die gesicherten Diagnosen nicht vom Jugendamt angelastet werden, deswegen werden die herunter gespielt.
Darauf angesprochen 2009 gegenüber der Pflegemutter), dass mein Kind eine Hilfe benötigt, hieß es von der Pflegemutter nur, das seien ganz normale Entwicklungsschritte. Mein Kind hat mich um Hilfe und Unterstützung gebeten. Mein Kind stand an einem Baum, völlig apathisch und wie von Sinnen hämmerte er an diesem Baum und sagte immer und immer wieder "Mein Baum heile machen, Mein Baum heile machen!" Für eine angeblich quailifizierte Erzieherin und selbst Mutter eines Sohnes ein schwaches und armes Bild dann die Aussage zu bringen "normale Entwicklungsschritte".

Diese gestellten Diagnosen habe ich auch nur zufällig mit bekommen, da mein zweiter Anwalt auf meinem Auftrag hin, eine Liste der Arztbesuche und Diagnose über mein Kind bei meiner Krankenkasse angefordert hatte. Dieses allerdings erst knapp 1,5 Jahre nach der Wegnahme. Vorher wurde grundsätzlich zu mir gesagt, mein Kind ginge es gut.
Ich verstehe es auch nicht unter gutes Wohlbefinden, wenn derartige Diagnosen gestellt werden, aber das Jugendamt in meinem Fall versteht es unter "Zum Wohle des Kindes" anscheinend.

Falls noch weitere Fragen sind, einfach fragen.

Liebe Grüsse
Pam07
 
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