H
Hawazuzi
Gast
Hallo,
ich habe soeben eine Vollstreckungsankündigung für eine unrechtmäßige Forderung erhalten, der auch kein Mahnbescheid zuvorgekommen ist.
Es handelt sich um eine Forderung des Arbeitsamtes für Mittel zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt - genauer - um Geld für Fahrten zu Vorstellungsgesprächen.
Die Anträge sind alle mit Kostenvoranschlägen dort eingegangen und immer wurde ein somit von mir angekreuztes 'Belege sind beigefügt' unterzeichnet - somit sind die garnicht berechtigt, da noch was nachzufordern.
Somit frage ich mich jetzt, wie ich mich verhalten soll - ich selbst verdiene im Monat 800€ netto und zahle ca. 450€ Ausgaben für Miete, Telefon und sonstige Rechnungen / Zahlungsvereinbarungen - da habe ich aber noch nix gegessen und getrunken, keine Wäsche gewaschen und was man denn noch so zum Leben braucht.
Meine Frage ist jetzt: Was passiert da genau?
Ist es klug mir einen Anwalt zu nehmen?
Wie sinnvoll ist es, trotz dessen, dass ich im Recht bin, eine Ratenzahlung zu vereinbaren (vorrausgesetzt, ich kriege im Falle einer Rechtssprechung zu meinen Gunsten den gezahlten Betrag zurück)?
Bekomme ich Aufschub vor der Vollstreckung, wenn ich mich meines Rechtes bediene, einen Anwalt einzuschalten, wenn ich die Forderung (in meinen Augen) nicht anerkenne?
Und in wie weit ist das überhaupt rechtens ein solches Dokument ohne einen vorherigen Mahnbescheid oder Ähnliches loszuschicken?
In dem Schreiben steht wörtlich 'Mit diesem Schreiben werden Sie nochmals auf die Ihnen bereits bekannt gegebenen vollstreckbaren Bescheide hingewiesen. Es hat ausschließlich informellen und mahnenden Charakter und ist daher nicht rechtsbehelfsfähig'
Das setzt aber diese 'bekannt gegebenen vollstreckbaren Bescheide' vorraus - ich kenne keinen davon...
Und nur so informativ: Sind noch nicht abbezahlte Güter pfändbar?
Und: Wenn ich dadurch zu unrecht einen Schufaeintrag bekomme: Wie erfahre ich das? Was kann ich dagegen tun und was wird aus meinem Dispo, den ich zwar im Moment ausgleiche, ohne den ich aber momentan (aufgrund der zwar sinkenden, aber immernoch recht hohen Summe) nicht leben kann?
ich habe soeben eine Vollstreckungsankündigung für eine unrechtmäßige Forderung erhalten, der auch kein Mahnbescheid zuvorgekommen ist.
Es handelt sich um eine Forderung des Arbeitsamtes für Mittel zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt - genauer - um Geld für Fahrten zu Vorstellungsgesprächen.
Die Anträge sind alle mit Kostenvoranschlägen dort eingegangen und immer wurde ein somit von mir angekreuztes 'Belege sind beigefügt' unterzeichnet - somit sind die garnicht berechtigt, da noch was nachzufordern.
Somit frage ich mich jetzt, wie ich mich verhalten soll - ich selbst verdiene im Monat 800€ netto und zahle ca. 450€ Ausgaben für Miete, Telefon und sonstige Rechnungen / Zahlungsvereinbarungen - da habe ich aber noch nix gegessen und getrunken, keine Wäsche gewaschen und was man denn noch so zum Leben braucht.
Meine Frage ist jetzt: Was passiert da genau?
Ist es klug mir einen Anwalt zu nehmen?
Wie sinnvoll ist es, trotz dessen, dass ich im Recht bin, eine Ratenzahlung zu vereinbaren (vorrausgesetzt, ich kriege im Falle einer Rechtssprechung zu meinen Gunsten den gezahlten Betrag zurück)?
Bekomme ich Aufschub vor der Vollstreckung, wenn ich mich meines Rechtes bediene, einen Anwalt einzuschalten, wenn ich die Forderung (in meinen Augen) nicht anerkenne?
Und in wie weit ist das überhaupt rechtens ein solches Dokument ohne einen vorherigen Mahnbescheid oder Ähnliches loszuschicken?
In dem Schreiben steht wörtlich 'Mit diesem Schreiben werden Sie nochmals auf die Ihnen bereits bekannt gegebenen vollstreckbaren Bescheide hingewiesen. Es hat ausschließlich informellen und mahnenden Charakter und ist daher nicht rechtsbehelfsfähig'
Das setzt aber diese 'bekannt gegebenen vollstreckbaren Bescheide' vorraus - ich kenne keinen davon...
Und nur so informativ: Sind noch nicht abbezahlte Güter pfändbar?
Und: Wenn ich dadurch zu unrecht einen Schufaeintrag bekomme: Wie erfahre ich das? Was kann ich dagegen tun und was wird aus meinem Dispo, den ich zwar im Moment ausgleiche, ohne den ich aber momentan (aufgrund der zwar sinkenden, aber immernoch recht hohen Summe) nicht leben kann?