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Uni verhauen

Also ich würde an besagter Fachhochschule wohl angenommen werden und ich will auch wirklich weiter in diese Richtung studieren, nur ist das wirklich rechtens an einer Hochschule weiterstudierten zu können, obwohl der nur der Name der Prüfung, durch die ich endgültig durchgefallen bin ein anderer ist?

Diese Exmatrikulation wird natürlich immer in meinem Lebenslauf stehen, aber wie kann es sein, dass ich an der Hochschule noch eine zweite Chance bekomme? Also an Universitäten bin ich dafür gesperrt aber an gewissen Hochschulen klappt das? Ich hab irgendwie Angst von der Fachhochschule nur für die Semesterbeiträge Immatrikuliert zu werden und dann sofort wieder rausgeworfen zu werden.




Wenn du dort angenommen wirst, ist das doch super - denn es scheint ja so, als ob du das auch willst - ; alles andere lass mal erst außenvor, denn das kratzt ehrlich gesagt später niemdanden mehr. Was da dann zählt, ist dein Abschluss.
 

Hallo Catley,

schau mal hier: Uni verhauen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

@ thwert
An der Uni habe ich einen gesehen der mit 40 noch mal angefangen hat zu studieren.
Wenn der Typ in seiner Jugend Mathe an einer FH oder anderen Uni verhauen hätte, dann könnte er nie wieder irgend etwas studieren, weil man Mathe in echt jedem Studiengang benötigt.

(Es kann doch passieren dass man etwas verhaut, aus welchem Grund auch immer. Das ist menschlich, da jeder Mensch Schwächen hat und man auch manchmal eine schlechte Zeit hat.)

Der Typ hat Informatik studiert und hat sich dann noch während des Studiums selbständig gemacht (mit der Hilfe eines Professors) und hat jetzt eine eigene Firma, Angestellte und agiert weltweit!

Es geht den Leuten an der Uni/FH um Deine Motivation.

Sie wollen wissen ob es in deinem Kopf einen Grund gibt dein Studium dieses mal voll motiviert durchzuziehen und ein guter Student zu sein der seine Zukunft gestalten möchte.
 
Also ich melde mich nochmal,

Leider habe ich immernoch keine Antwort auf mein Motivationsschreiben aber die haben mir bestätigt in den nächsten Tagen Feedback zu geben. Das Studium ginge am Montag los..während diesem Studium müsste ich aus finanziellen Gründen zuhause wohnen.

Mittlerweile habe ich mir überlegt das ich vielleicht zu Informatik/Wirtschaftsinformatik wechseln würde. Das Studium wäre ziemlich weit von meiner Familie und allen meinen Freunden entfernt, aber hat irgendwie auch seinen Reiz. Dafür muss die Bewerbung nur noch rechtzeitig ankommen. Da dort am Freitag Einsendeschluss ist.

Ich wohne seit nichtmal einer Woche zuhause und fühle mich sehr unwohl. Ich liebe meine Eltern aber ich hab das Gefühl mich weiterentwickelt zu haben und zusätzlich so vorwurfsvoll angeschaut zu werden.

Alles in allem weiß ich immernoch nicht was ich machen soll
 
Dass du nicht weißt was du mal machen willst ist verständlich.
Man muss sich in aller Regel ein mal umsehen in der Welt und ein paar Dinge machen um erkennen zu können was für einen wichtig ist und was man machen möchte. In unserer Gesellschaft ist das leider nicht wirklich eingeplant.
So kommt es dann recht häufig zu solchen Situationen dass eine Person nach der Schule, dem Abi und dem Studium in einem Job fest steckt bei dem er sich gar nicht sicher ist ob er ihn eigentlich wirklich will.

Da ist man dann meinetwegen Arzt oder Lehrer und hat dazu eigentlich gar keine richtige Motivation, man hat das alles einfach durchgezogen weil man diese Idee nicht in Frage gestellt hat. Irgend wann hat man sich mal nach dem Abi so überlegt, ja was könnte ich denn machen, was wäre ganz cool und aufgrund dieser kurzen Entscheidung (ohne wirkliche Erfahrungen in der Praxis) zieht man es dann durch bis zum Ende.

Man hat dann zwar nicht dieses Problem mal die Spur gewechselt zu haben, aber wirklich sinnvoll war das dann auch nicht. Man sieht dann einen motivationslosen Arzt oder Lehrer der sein Ding durchzieht (wie er es schon während des Studiums gemacht hat), aber der freut sich eigentlich nur darauf wieder von der Arbeit zu kommen und etwas schönes zu machen. Und klar leidet darunter dann auch die Qualität der Arbeit.


Informiere dich auch darüber was es für andere Fächer gibt und wie andere Studenten diese Fächer bestanden haben, wie sie diese Fächer bestehen konnten, ob du damit Probleme haben könntest und auch ob das Gesamtkonzept des Studienganges für dich passt.
 
Also erstens mal ist eine Fachhochschule heute nicht mehr unbedingt schlechter angesehen. Manchmal bekommt man sogar denselben Abschluss (z.B. B.Sc.). Von daher, warum nicht ausnutzen, dass manche FHs Unistudiengänge als "grundsätzlich anders" einstufen?

Ich musste aus demselben Grund unfreiwillig wechseln (wenn du willst, kann ich dir mehr per PN schreiben). Klar, es sorgt gerade in Bewerbungsgesprächen für Nachfragen. Aber man kann ja erklären, wie es dazu kam und anschließend betonen, wie man nicht aufgegeben hat, sondern das gemacht hat, was man auf der Arbeit im Fall von Problemen auch macht: Möglichkeiten ausloten, schauen was noch geht, Alternativen abwägen und dann zielstrebig die beste Alternative umsetzen. Es gibt sogar Personaler, die bevorzugen ungerade Lebensläufe, eben weil man da schön sehen kann, wie die Leute auf schwerwiegende Probleme reagieren. Bei geradlinigen Lebensläufen weißt du halt nicht, ob der Bewerber die Probleme gut handeln kann oder direkt in Depressionen verfällt.
 
Also erstens mal ist eine Fachhochschule heute nicht mehr unbedingt schlechter angesehen. Manchmal bekommt man sogar denselben Abschluss (z.B. B.Sc.). Von daher, warum nicht ausnutzen, dass manche FHs Unistudiengänge als "grundsätzlich anders" einstufen?

Ich musste aus demselben Grund unfreiwillig wechseln (wenn du willst, kann ich dir mehr per PN schreiben). Klar, es sorgt gerade in Bewerbungsgesprächen für Nachfragen. Aber man kann ja erklären, wie es dazu kam und anschließend betonen, wie man nicht aufgegeben hat, sondern das gemacht hat, was man auf der Arbeit im Fall von Problemen auch macht: Möglichkeiten ausloten, schauen was noch geht, Alternativen abwägen und dann zielstrebig die beste Alternative umsetzen. Es gibt sogar Personaler, die bevorzugen ungerade Lebensläufe, eben weil man da schön sehen kann, wie die Leute auf schwerwiegende Probleme reagieren. Bei geradlinigen Lebensläufen weißt du halt nicht, ob der Bewerber die Probleme gut handeln kann oder direkt in Depressionen verfällt.


Danke !🙂 also eine pn wäre echt cool!🙂
 

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