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Gast
Guten Abend leute!
Als ich gerade vom weihnachtsmarkt mit dem bus nach hause fuhr, konnte ich die unfallautos eines Verkehrsunfall betrachten.
Als ich dort vorbeifuhr, passte leider alles zusammen.
Da stand dieser hilflose smart mit zerdrückter motorhaube gegen ein schild gepresst und dahinter ein grüner langer wagen, der auch leicht liediert war. Dazu die blauen Polizeilichter, die dunkelorange lampe des Abschleppautos, die Ampeln, die weiter den Verkehr regelten - der umgeleitet wurde - als sei nichts passiert.
Wir wurden halt umgeleitet und ich fuhr durch eine sehr einsame gegend, halt eine bundesstraße zwischen zwei mittelgroßen städten.
Als ich dieses Bild sah, mit dem Nebel und den glatten straßen, hörte ich per funk der busfahrerin, dass eine frau ums leben gekommen sei. als wir wieder an dem unfallort ankamen stiegen wir aus und ließen uns an einer anderen stelle abholen. der wagen stand ca. 5 meter von mir entfernt als ich vorbeiging und mich übertraf ein gefühl, dass ich zuvor selten erlebt habe.
Es passte einfach soviel zusammen. wie gesagt, der nebel, die lichter, diese luft die ich roch, als ich aus dem bus ausstieg die glatte Starße und dieses auto.
Ich merke gerade beim schreiben dieses textes, dass mir ein kalter schauer nach dem anderenüber den rücken läuft und dass das kaum aufhört.
Jetzt frage ich euch:
-Ist es nicht schade, dass ein menschenlaben so enden musste, die frau hatte vor ihrem tod warscheinlich einen unbeschreibbaren adrenalinkick, bilder schossen ihr durch den kopf, oder vielleicht sah sie auch einfach nur das fest einbetonierte schild gegen das sie fuhr.
- Mit diesem Hinblick darauf sage ich und wird mir sehr bewusst, dass es jeden von uns jederzeit an fast jedem ort treffen kann, dass unser leben einfachso vorbei ist, ohne das verhindern zu können. War unser tod dann vielleicht unsere schuld, unser versagen? wut? hass? auf sich selber oder auf andere - schweife gerade vom eigentlichen thema ab...
Stellt euch vor, ihr führt ein leben, in dem ihr eure meinung verschweigt, ich führe so ein leben. es gibt so viele dinge die ich am liebsten den menschen sagen würde, die ich am meisten liebe.
-Ich hatte schon einige depressionen, trauer, selbstmordgedanken. jedoch keine starken gedanken oder gar versuche.
Ich würde euch mit diesem text gerne dazu anregen, mal über meinen abend nachzudenken. und stellt euch vorallem das bild vor, was ich vorhin erlebt habe.
Ich freue mich auf antworten, gedanken und andere sachen.
Vielen Dank!
Michael, 17 Jahre
Als ich gerade vom weihnachtsmarkt mit dem bus nach hause fuhr, konnte ich die unfallautos eines Verkehrsunfall betrachten.
Als ich dort vorbeifuhr, passte leider alles zusammen.
Da stand dieser hilflose smart mit zerdrückter motorhaube gegen ein schild gepresst und dahinter ein grüner langer wagen, der auch leicht liediert war. Dazu die blauen Polizeilichter, die dunkelorange lampe des Abschleppautos, die Ampeln, die weiter den Verkehr regelten - der umgeleitet wurde - als sei nichts passiert.
Wir wurden halt umgeleitet und ich fuhr durch eine sehr einsame gegend, halt eine bundesstraße zwischen zwei mittelgroßen städten.
Als ich dieses Bild sah, mit dem Nebel und den glatten straßen, hörte ich per funk der busfahrerin, dass eine frau ums leben gekommen sei. als wir wieder an dem unfallort ankamen stiegen wir aus und ließen uns an einer anderen stelle abholen. der wagen stand ca. 5 meter von mir entfernt als ich vorbeiging und mich übertraf ein gefühl, dass ich zuvor selten erlebt habe.
Es passte einfach soviel zusammen. wie gesagt, der nebel, die lichter, diese luft die ich roch, als ich aus dem bus ausstieg die glatte Starße und dieses auto.
Ich merke gerade beim schreiben dieses textes, dass mir ein kalter schauer nach dem anderenüber den rücken läuft und dass das kaum aufhört.
Jetzt frage ich euch:
-Ist es nicht schade, dass ein menschenlaben so enden musste, die frau hatte vor ihrem tod warscheinlich einen unbeschreibbaren adrenalinkick, bilder schossen ihr durch den kopf, oder vielleicht sah sie auch einfach nur das fest einbetonierte schild gegen das sie fuhr.
- Mit diesem Hinblick darauf sage ich und wird mir sehr bewusst, dass es jeden von uns jederzeit an fast jedem ort treffen kann, dass unser leben einfachso vorbei ist, ohne das verhindern zu können. War unser tod dann vielleicht unsere schuld, unser versagen? wut? hass? auf sich selber oder auf andere - schweife gerade vom eigentlichen thema ab...
Stellt euch vor, ihr führt ein leben, in dem ihr eure meinung verschweigt, ich führe so ein leben. es gibt so viele dinge die ich am liebsten den menschen sagen würde, die ich am meisten liebe.
-Ich hatte schon einige depressionen, trauer, selbstmordgedanken. jedoch keine starken gedanken oder gar versuche.
Ich würde euch mit diesem text gerne dazu anregen, mal über meinen abend nachzudenken. und stellt euch vorallem das bild vor, was ich vorhin erlebt habe.
Ich freue mich auf antworten, gedanken und andere sachen.
Vielen Dank!
Michael, 17 Jahre