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Unerträgliches Leid immer wieder

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131020
  • Datum Start Datum Start
G

Gelöscht 131020

Gast
Übersehen oder vergessen wir manchmal wie gut es uns eigentlich geht? Mir ist bewusst, dass die meisten Nutzer hier Schmerzgeplagt sind und ich verstehe das, aber mir kommt es manchmal so vor als würde Gott uns diese Plagen schicken damit wir erkennen, dass viele "Probleme" in Wahrheit nur Denkfehler sind.
Ich möchte es an diesem Beispiel verdeutlichen:
Ich erinnere mich wie ich als Kind furchtbare Bauchschmerzen erlitt und ich sagte, wenn es endlich aufhört werde ich mich nicht mehr über ein anderes Problem beschweren.
Nach einer gefühlten halben Ewigkeit als der Schmerz endlich weg war, war ich natürlich sehr dankbar und sah wie gut es mir doch jetzt geht.

Um mich noch verständlicher auszudrücken, folgende Fragen:
Sind so viele Menschen unglücklich weil sie eine ganz verzerrte Vorstellung vom Glück haben?
Falls ja würde das doch bedeuten dass wir uns selbst belügen und vergessen haben, dass glücklich sein keine große Sache ist.

Ich entschuldige mich wenn ich jemandem damit zu nahe getreten bin, dem es gerade überhaupt nicht gut geht, aber mein Leben ist auch kein Ponyhof und ich versuche antworten zu bekommen.

Liebe Grüße
 
Ich habe deinen Thread gelesen. Aber: Ich vermisse deine Agaben, worum es dir persönlich nun genau geht? Umd seelische und physische Schmerzen? Um fehlendes Glück?
Magst du bitte einfach noch mal mehr dazu schreiben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe deinen Thread gelesen. Aber: Ich vermisse deine Agaben, worum es dir persönlich nun genau geht? Umd seelische und physische Schmerzen? Um fehlendes Glück?
Magst du bitte einfach noch mal mehr dazu schreiben?
Also es geht mir im Grunde um ein lebenswertes Leben ohne Leid. Ein Leben das einfach Sinn macht.
 
Hm, schwierig.
Depressionen, Angst- und Persönlichkeitsstörungen, schwere körperliche Erkrankungen, Traumata, Verlust von geliebten Menschen und Tieren ( um nur mal das zu nennen, was mir spontan in den Kopf kam)
- alles nur eine Frage der Einstellung, und man könnte doch im Grunde auch „glücklich“sein?
Meinst du das so? 🤔
Sorry, so einfach kann ich das nicht sehen.
 
Hallo repair,

wer sagt, dass Leiden keinen Sinn macht und das Leben weniger lebenswert macht? Es könnte auch sein, dass das Leben YinYang- artig ist. Licht und Schatten benötigt, um vollständig zu sein.
Welchen Sinn könnte das Leiden haben?

Grüße Tri
Gutes Argument. Aber Schmerz kann so fürchterlich sein, dass man am liebsten für immer im langweiligen, aber angenehmen Mittelweg bleibt.
 
Hm, schwierig.
Depressionen, Angst- und Persönlichkeitsstörungen, schwere körperliche Erkrankungen, Traumata, Verlust von geliebten Menschen und Tieren ( um nur mal das zu nennen, was mir spontan in den Kopf kam)
- alles nur eine Frage der Einstellung, und man könnte doch im Grunde auch „glücklich“sein?
Meinst du das so? 🤔
Sorry, so einfach kann ich das nicht sehen.
So ähnlich. Ich dachte an relative Sichtweisen und vorgelebte Normen, negative Glaubenssätze, Denkmuster usw. ...
 
Um glückliche Momente erleben zu können, muss man erst einmal zufrieden mit seinem Leben sein.
Man kann auch zufrieden mit einem Leben mit viel Schmerz sein.
Unerträglich wird Schmerz häufig, wenn man sich selbst zu wichtig nimmt.

Meine Gedanken zum Thema.
 
So ähnlich. Ich dachte an relative Sichtweisen und vorgelebte Normen, negative Glaubenssätze, Denkmuster usw. ...
Weiß nicht, ob ich das so wirklich verstehe.
Wenn es einen, wie viele hier im Forum, richtig hart erwischt hat, wenn jemand wirklich verzweifelt ist, eine lebensverändernde Diagnose bekommen hat, unter einer Sucht leidet, oder stark traumatisiert ist, keinen Tag ohne psychische oder körperliche Beeinträchtigungen leben kann….

- was macht es dann für einen Sinn, ihm oder ihr zu erzählen, er müsse sich nur von vorgelebten Normen distanzieren oder seine Denkmuster ändern?
 

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