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Gast
Gast
Guten Morgen zusammen und ein frohes neues Jahr!
Ich möchte euch gerne mal um Rat fragen, da es bei mir arbeitstechnisch eine Sache gibt, die mir enorm sauer aufstößt und bei der ich auch nicht weiß, wie ich weiterhin agieren soll.
Kurz zu meiner Situation: weiblich, 25, Bürokauffrau und seit Sommer am Empfang eines mittelständischen Unternehmens beschäftigt.
Die Stelle war ausgeschrieben als "Empfangssekretärin" und da die Agentur, in der ich zuvor beschäftigt war, aufgrund von Insolvenz schließen musste, sah ich das als eine tolle Chance an, weiterhin im Büro arbeiten zu können - bei uns im Stuttgarter Raum sind diese Stellen nämlich oftmals gnadenlos überlaufen.
Daher nahm ich die Stelle aufgrund von Mangel an Alternativen an, obwohl die Bezahlung sehr schlecht ist. Ich arbeite 40 Stunden pro Woche und komme gerade mal auf 1.750 brutto, kein Weihnachts- und kein Urlaubsgeld.
Im Vorstellungsgespräch wurde mir gesagt dass ich auf freiwilliger Basis Zusatzaufgaben übernehmen könne, sollte ich mich mal langweilen. Da dies aber nicht der Fall war und ist, da es hier sehr stressig zugeht und ich den ganzen Tag mehr als beschäftigt bin, kam ich natürlich gar nicht erst auf die Idee, mir noch zusätzliche Arbeit zu suchen.
Vor einem Monat dann kam plötzlich der Leiter der Buchhaltung in mein Büro und sagte mir, er hätte mit dem Chef besprochen dass ich ab jetzt auch noch für die Reisekostenabrechnung zuständig sei, ich wäre ja schon von Anfang an dafür vorgesehen gewesen.
Ich fiel aus allen Wolken und sagte ihm dann auch, dass ich davon erstens nichts weiß und zweitens von Buchhaltung kaum Ahnung habe und lediglich noch Kenntnisse aus der Berufsschule besitze.
Ihn schien das gar nicht zu interessieren und er ließ mich dann mit einer zehnminütigen Einweisung eines Programms sowie einem Stapel an Fahrtkostenauflistungen von Mitarbeitern sitzen.
Zunächst versuchte ich noch, das Ganze irgendwie hinzubekommen, scheiterte aber aufgrund mangelnder Kenntnisse kläglich.
Jedesmal, wenn ich in der Buchhaltung anrufen und fragen wollte, ob mir jemand helfen könne, hieß es keine Zeit, du bekommst das schon alleine hin, dies das.
Irgendwann kam dann der Teamleiter wieder auf mich zu und machte ein riesen Theater, da das, was ich fabriziert hatte, natürlich grottenfalsch und zudem unvollständig war, da mir auch einfach die Zeit fehlt, nebenbei noch lustig Reisekosten abzurechnen.
Ich fragte ihn dann, wie er und mein Chef sich das eigentlich vorstellen, zumal ich als Empfangskraft angestellt wurde und nicht als Buchhalter.
Daraufhin schlug er mir vor, dass ich die nächsten Wochen in der Buchhaltung eingelernt werde um dann dort künftig täglich mitzuarbeiten.
Als ich meinen Chef darauf ansprach und fragte, ob ich dann auch mehr verdiene, wenn ich richtig in diesem Bereich eingelernt bin, lachte dieser nur blöd und meinte wo denken Sie denn hin? Dann kann ich ja gleich einen richtigen Buchhalter einstellen!
Ich finde das einfach nur dreist und bin definitiv nicht bereit, für denselben Hungerlohn noch mehr zu arbeiten.
Aber wie teile ich das meinem Chef mit?
Ich möchte euch gerne mal um Rat fragen, da es bei mir arbeitstechnisch eine Sache gibt, die mir enorm sauer aufstößt und bei der ich auch nicht weiß, wie ich weiterhin agieren soll.
Kurz zu meiner Situation: weiblich, 25, Bürokauffrau und seit Sommer am Empfang eines mittelständischen Unternehmens beschäftigt.
Die Stelle war ausgeschrieben als "Empfangssekretärin" und da die Agentur, in der ich zuvor beschäftigt war, aufgrund von Insolvenz schließen musste, sah ich das als eine tolle Chance an, weiterhin im Büro arbeiten zu können - bei uns im Stuttgarter Raum sind diese Stellen nämlich oftmals gnadenlos überlaufen.
Daher nahm ich die Stelle aufgrund von Mangel an Alternativen an, obwohl die Bezahlung sehr schlecht ist. Ich arbeite 40 Stunden pro Woche und komme gerade mal auf 1.750 brutto, kein Weihnachts- und kein Urlaubsgeld.
Im Vorstellungsgespräch wurde mir gesagt dass ich auf freiwilliger Basis Zusatzaufgaben übernehmen könne, sollte ich mich mal langweilen. Da dies aber nicht der Fall war und ist, da es hier sehr stressig zugeht und ich den ganzen Tag mehr als beschäftigt bin, kam ich natürlich gar nicht erst auf die Idee, mir noch zusätzliche Arbeit zu suchen.
Vor einem Monat dann kam plötzlich der Leiter der Buchhaltung in mein Büro und sagte mir, er hätte mit dem Chef besprochen dass ich ab jetzt auch noch für die Reisekostenabrechnung zuständig sei, ich wäre ja schon von Anfang an dafür vorgesehen gewesen.
Ich fiel aus allen Wolken und sagte ihm dann auch, dass ich davon erstens nichts weiß und zweitens von Buchhaltung kaum Ahnung habe und lediglich noch Kenntnisse aus der Berufsschule besitze.
Ihn schien das gar nicht zu interessieren und er ließ mich dann mit einer zehnminütigen Einweisung eines Programms sowie einem Stapel an Fahrtkostenauflistungen von Mitarbeitern sitzen.
Zunächst versuchte ich noch, das Ganze irgendwie hinzubekommen, scheiterte aber aufgrund mangelnder Kenntnisse kläglich.
Jedesmal, wenn ich in der Buchhaltung anrufen und fragen wollte, ob mir jemand helfen könne, hieß es keine Zeit, du bekommst das schon alleine hin, dies das.
Irgendwann kam dann der Teamleiter wieder auf mich zu und machte ein riesen Theater, da das, was ich fabriziert hatte, natürlich grottenfalsch und zudem unvollständig war, da mir auch einfach die Zeit fehlt, nebenbei noch lustig Reisekosten abzurechnen.
Ich fragte ihn dann, wie er und mein Chef sich das eigentlich vorstellen, zumal ich als Empfangskraft angestellt wurde und nicht als Buchhalter.
Daraufhin schlug er mir vor, dass ich die nächsten Wochen in der Buchhaltung eingelernt werde um dann dort künftig täglich mitzuarbeiten.
Als ich meinen Chef darauf ansprach und fragte, ob ich dann auch mehr verdiene, wenn ich richtig in diesem Bereich eingelernt bin, lachte dieser nur blöd und meinte wo denken Sie denn hin? Dann kann ich ja gleich einen richtigen Buchhalter einstellen!
Ich finde das einfach nur dreist und bin definitiv nicht bereit, für denselben Hungerlohn noch mehr zu arbeiten.
Aber wie teile ich das meinem Chef mit?