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Unbefristeter Arbeitsvertrag - aber unglücklich!!

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Gast

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Hallo!

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen und mich aus meinem Chaos befreien...

Erst mal etwas zu mir: Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und habe vor ein paar Jahren meine Ausbildung beendet. Nach der Ausbildung wurde ich übernommen (unbefristet) und arbeite seit dem in einem kleinen Betrieb mit ca 10 Beschäftigten.
Das Problem ist, dass ich da seit einigen Monaten nicht mehr wirklich viel zu tun habe (behalten werden wir trotzdem!). Ich komme mir so richtig unnütz vor (bin ich ja quasi auch). Manchmal sitze ich den ganzen Tag am Schreibtisch und warte, dass der Tag vorbei ist. Ihr glaubt mir gar nicht, wie froh ich immer bin, wenn wieder was für mich zu tun kommt!!

Da ich dort nicht die einzige mit wenig Arbeit bin, bleibt es natürlich nicht aus, dass jeder nach jedem guckt und die kleinsten Kleinigkeiten aufgebauscht werden bis zum geht nicht mehr! Das totale Chaos manchmal, jeder lästert über jeden! Das hat zur Folge, dass ich oft schon morgens früh sehr gereizt bin - was sich natürlich nicht sehr gut macht, wenn man deswegen auch schon mal mit den Vorgesetzten aneinander gerät...

Ich bin vollkommen unterfordert und meine Fähigkeiten verkümmern quasi, weil einfach nix da ist, wo ich sie einbringen könnte. Mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das überhaupt die richtige Ausbildung war...(fällt mir früh ein, ich weiß).

Was soll ich denn jetzt machen? Gerade in der heutigen Zeit ist es doch eigentlich ziemlich blöd, einen wirklich sicheren Arbeitsplatz aufzugeben, oder? Mit einer neuen Ausbildung stelle ich mich finanziell natürlich schlechter, gerade auch wegen Miete etc. pp. Außerdem wäre ich dann schon fast 30, weil ja für dieses Jahr die Ausbildungsplätze schon weitgehend vergeben sind...

Hilfe!

Vielen Dank schon mal für's "zuhören". Das hat zumindest schon mal ein bisschen geholfen!!!
 
Hallo,

wirst du gemobbt oder warum willst du nur weil wenig los ist eine unbefristete Stelle aufgeben? Sorry, aber wenn es nur das ist, verstehe ich das nicht!

LG
 
Also, öhm... Ich verstehe das Problem auch nicht so ganz?

Wenn der Betrieb euch alle behält, obwohl gerade nicht viel zu tun ist, dann spricht das doch dafür, dass

a) Aussicht besteht, dass bald mal wieder was zu tun sein wird und
b) ihr nicht so schlecht gearbeitet habt bisher, dass man euch loswerden wollte.


Kannst du nicht mit deinem/deinen Vorgesetzten reden, ob vielleicht jetzt in dieser Leerlaufzeit eine Möglichkeit zur Fortbildung besteht? Ob es Projekte gibt, die schon länger in der Schublade liegen und jetzt mal angepackt werden können? Daran müsste doch der Arbeitgeber interessiert sein, wenn ihr gerade ohnehin nichts zu tun habt.


oder ist es nicht möglich, sich in der Arbeitszeit einfach zu schonen, um dann in der Freizeit umso intensiver nach einer neuen Stelle zu suchen, wenn dir die jetzige denn so sehr "auf den Keks" geht?
 
Hallo,


also ich kann schon verstehen, dass Du da weg möchtest.

Die vorstellung, ein Leben lang als Dumpfbacke in einem Haifischbecken zu sitzen, ist nicht angenhm.

Ich kann Dir eigentlich nur folgendes raten:

1. Informiere ich über Deine Kündigungsfrist (bei meinem letzten Vertrag war die auch nur 2 Wochen mehr als in der Probezeit - soviel zu "unbefristet")
2. informiere Dich gaaanz in Ruhe über potentielle Arbeitgeber.
3. Bringe Deine Bewerbungsmappe auf den aktuellen Stand und bewirb Dich bei interessanten AG

Jetzt hast Du den Vorteil, das Du Dich ohne Druck und aus einer ungekündigten Position heraus bewerben kannst.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass 2 Wochen mehr Kündigungsfrist den (vor allem zwischenmenschlichen) Stress nicht wert waren, dem ich mich in der letzten Stelle ausgesetzt habe.
 
Hallo Gast,

ich schließe mich Tomoko an, nachdem ich noch mal gelesen habe. Das Problem auf deiner Arbeit scheint ja zu sein, dass allgemein die Führung, Arbeitsorganisation und das Zwischenmenschliche nicht gut zu sein scheinen. Das würde sich bei mehr Arbeit wohl auch nicht ändern. Von daher betrachtet, ist es verständlich, dass du da nicht unbedingt bleiben willst. (liegt aber eben wohl weniger daran, wie viel oder wenig Arbeit anfällt)

Aber, wie Tomoko sagte, hast du ja den unschätzbaren Vorteil, dich aus einer ungekündigten Position bewerben zu können. Also ran an die Bewerbungsunterlagen und die Stellenanzeigen, wenn es dir so unerträglich ist, wo du jetzt bist.
 
Was machen denn die anderen Kollegen um die Zeit totzuschlagen?
Arbeit ist langweilig - sie zu ertragen ist die Kunst, nicht drüber nachzudenken, was man gerade tut und abzuschalten.
 
So frustrierend es sein mag - und ich kann das wirklich verstehen! - Du solltest Dir sehr genau überlegen, ob Du Deinen Arbeitsplatz aufgibst.

Ich arbeite im Bereich Arbeitsrecht, und ich sehe tagtäglich, was auf dem Arbeitsmarkt passiert: Schließung von Betrieben oder Betriebsteilen, Massenentlassungen etc. Dies auch bei internationalen, grundsätzlich stabilen Konzernen und alteingesessenen Unternehmen - dies übrigens quer durch alle Branchen.

Ich würde mir an Deiner Stelle sehr genau überlegen, ob ich diesen Job aufgebe oder durchhalte und abwarte, ob es langfristig gesehen wieder besser wird.

Bei einem neuen Arbeitgeber kannst Du im Vorwege nicht wissen, ob Du Dich dort wohler fühlen wirst. Hinzu kommt, dass die Jahre einer Betriebszugehörigkeit in einem Unternehmen nicht zu unterschätzen sind. Bei der Sozialauswahl (wenn z.B. betriebsbedingt gekündigt wird), ist das einer von drei wesentlichen Faktoren.

Die Idee, nach Fortbildungsmöglichkeiten in dieser Zeit der "Langeweile im Betrieb" zu fragen, halte ich da für sehr viel konstruktiver und "sicherer" als einen Arbeitsplatzwechsel. Wenn Du im Betrieb den lieben langen Tag nicht zu tun hast und es keine betrieblich geförderte Fortbildungsmöglichkeit gibt - vielleicht gibt es etwas, woran Du selbst arbeiten kannst in dieser Zeit? Sei es ein Sprachkurs, sei es sonst irgendetwas, woran Du Interesse hast und was Dich weiterbringen könnte?
 
hallo wenn du so unglücklich vor langeweile bist
dann geh doch in die pflege
zb , krankenpflege oder ota
dort herrscht nie langeweíle im gegenteil
und unterfordert fühlst du dich nich denn es gibt ständig neues zu lernen
ciao
anita
 

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