Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Umzug ja oder nein?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 31251
  • Datum Start Datum Start
Ich denke Mieten in dieser Größenordnung für eine solche Wohnung sind inzwischen leider üblich. Zahle für eine vergleichbar große moderne Wohnung in Frankfurt ebenfalls 1100 warm. Vom Gehalt geht sich das schon aus, weniger Fixkosten ist aber natürlich immer besser. Jedoch denke ich als Consultant dürftest du ja in den nächsten Jahren noch einige Gehaltssteigerungen mitnehmen, dann relativiert sich das über die Zeit wieder. Habe damals den Mietvertrag mit 2600 netto unterschrieben, nun 1,5 Jahre später bin ich bei 3600 und kann jetzt deutlich mehr Geld anlegen, knapp war es davor auber auch nicht wirklich.
Einzig die Staffelmiete würde mich auch stören, aber nach meiner Erfahrung sind leider sehr viele Wohnungsangebote mit Staffel, Index oder anderen unschönen Bedingungen inseriert. Wenn du keinen Zwang hast aus der jetztigen Wohnung zu ziehen würde ich mich intensiver mit den aktuellen Angeboten auseinandersetzen und dann das beste Gesamtpaket nehmen.
Ich musste damals zum fixen Termin aus der ehemaligen WG, habe dann in 4 Wochen knapp 40 Objekte besichtigt und in der letzten Woche tatsächlich das für mich perfekte Angebot erhalten.
Für micht hatte sich der Aufwand also gelohnt. Bin auch recht häufig im Home-Office und gerade gute Schalldämmung und ein großer Balkon sind einfach gut für die Lebensqualität gerade wenn man viel Zeit dort verbringt.

Gruß
 
Kurz zu meiner Situation:
30 Jahre, arbeite seit September als Consultant, ab nächsten September 3000€ netto als Gehalt.
Aktuell wohne ich in einem schönen Stadtteil in einer 150k Einwohnerstadt für 660€ plus 40€ Strom. Erdgeschoss, 62 qm, 2 ZKB, Tageslichtbad mit Dusche und EBK.
Nachteile: Kaum gedämmt, Freunde sagen immer, es sei kalt bei mir, auch wenn's draußen 15-20 Grad sind. Ich höre jeden Schritt meiner Nachbarn über mir und jedes Gespräch und ich habe keinen Balkon.
Jetzt wurde mir ein Mietvertrag für eine Wohnung 700m von hier vorgelegt.
2 ZKB, 69 qm, riesiger Balkon, relativ neues Haus, 1. Stock, EBK drin, elektrische Jalousien, Bad mit Dusche und Wanne, kein Fenster.
Kosten: 800 kalt, 135 NK, 40€ Strom, 40€ Gas, 60€ Garage. Und jedes Jahr ab 2024-2029 erhöht sich die Miete um 25€. Ab Juni würde ich dann insgesamt ~1050€ mit allem bezahlen.
Die Nachteile an meiner Wohnung stören mich schon länger, allerdings weiß ich nicht, ob ich den Schritt in die teure Wohnung wagen soll, obwohl ich die echt gut finde, vor allem diesen Traum von Balkon und die Ruhe, die man insgesamt dort hat.
Habt ihr Tipps oder Ratschläge für mich?
Danke!!!

Die Entscheidung ob oder ob nicht, wirst du wahrscheinlich schon getroffen haben. Ich hoffe, du hast die Wohnung genommen, da für einen relativ niedrigeren Aufpreis augenscheinlich eine deutlich bessere Wohnung bekommst. Aber falls du dich nicht für die Wohnung entschlossen hast, dann anbei meine Sichtweise bzw. Story der Wohnungssuche.

Meine Frau und Ich leben aktuell noch in einer ähnlichen Wohnung. 61m² in einem älteren Mehrfamilienhaus (Baujahr Mitte der 1950er). Die Außenwände sind natürlich dementsprechend (nicht) gedämmt. Die Fenster wurden 1990 getauscht und es zieht. Ich persönlich kenne ich ja nicht aus, aber Nachbarn, die beim Einbau schon in der Wohnung lebten, sind der Meinung, dass beim Einbau schon gepfuscht wurde. Jedenfalls ist es schwer im Winter die Wohnung richtig warm zu bekommen bzw. merkt man den Windzug. Hellhörig ist es auch. Wenn die Nachbarn staubsaugen, etwas lauter reden, etc hört man es. Die Lage der Wohnung ist eigentlich nicht schlecht, am Stadtrand in einem Wohngebiet. Allerdings wohnen wir an einer Durchgangsstraße und natürlich hört man auch den Verkehr. Zur Südseite haben wir einen Balkon, auf dem man im Sommer gegrillt wird. Davor erstreckt sich eine schöne große Rasenfläche, die man theoretisch nutzen könnte. Da außenrum allerdings diverse Mehrfamilienhäuser stehen, ist man praktisch unter ständiger Beobachtung. Die Raume sind echt schlecht bzw. altmodisch geschnitten, sodass viel Raum verloren geht. Die nachträgliche installierten Heizkörper mit außenliegenden Gasleitungen nehmen nochmal Platz bzw. Möglichkeiten die Räume individueller einzurichten.
Der Vorteil: Die Wohnung kostet 400€ Warmmiete + ca. 100€ Heizkosten. Je härter der Winter, desto teurer wird es natürlich. 2022 hatten wir mit relativ milden Temperaten und sparsamen Heizverhalten ca. 115kwh/m² verbraucht. In strengen Wintern waren es aber auch schon gerne mal an die 160 kwh/m². Und das, obwohl wir Vollzeit arbeiten und tagsüber die Heizung auf Sparflamme läuft.

Wir waren auf Wohnungssuche, da wir einfach eine größere Wohnung wollten. Wir haben in einem benachbarten Mehrfamilienhaus (selber Vermieter, städtische Wohngesellschaft) eine Wohnung angeboten bekommen mit 70m³. Die Wohnung ist bzw. wird renoviert und das Bad modernisiert. Die Wohnung ist im "Erdgeschoss", allerdings nicht ebenerdig. Vom Balkon kann man aber direkt in den Garten und man hat an dieser Stelle sogar ein kleines privates Eckchen, dass von den anderen Häusern nicht so einsehbar ist. Preislich möchte man 600€ Warmmiete; die Heizkosten schätze Ich auf ca. 150€. ("Schlechtere" Ausrichtung der Wohnung + Kälte kommt von den darunterliegenden Kellerräumen + tendenziell etwas schlechtere Bausubstanz, dass das Haus schon Anfang der 1950er erbaut wurde. Auch von den Nachbarn, die dort leben, weiß Ich dass der Verbrauch dort höher ist). Generell hätten wir das selbe wie jetzt, nur eben etwas größer.

Dann hatten wir Glück - anders kann man es kaum nennen. Bei uns in der Stadt, relativ zentral, aber in einem ruhigen Wohngebiet neben dem Friedhof, wurden in den letzten Jahren neue Mehrfamilienhäuser gebaut. Das letzte Haus ist gerade in der Fertigstellung bzw. sind die Wohnungen schon fertig und es wird nur noch der Außenbereich gemacht. Die Wohnungen waren allesamt schon lange im Voraus vermietet. Allerdings ist nun kurzfristig eine freigeworden, da Mieter aufgrund "familiärer Änderungen" doch nicht einziehen werden. Die Wohnung hat 86m³, Erdgeschoss ebenerdig mit großer Terrasse und ausreichend großem Gartenanteil. KfW55-Standard, mit Fußbodenheizung, automatische Be- und Entlüftung, elektrische Jalousien, moderne Raumaufteilung, dichten Fenstern ;-), etc. Es liegt zwar auch an einer Durchgangsstraße, aber man hört nichts und die Terrasse ist hinten raus, sodass es auch dort relativ ruhig ist. Preislich liegt die Wohnung bei 830€ kalt + 170€ Nebenkostenvorauszahlung inkl. Heizkosten, wobei lt. Vermieter die Heizkosten schon großzügig mit inkludiert worden sind.

Nun stellte sich für uns die Frage:
1. Für ca. 500€ in unserer Wohnung bleiben.
2. Für ca. 750€ nebenan in eine nur etwas größere Wohnung ziehen
3. Für ca. 1.000€ in eine noch größere Neubauwohnung inkl. Terrasse und Garten in einem bevorzugten und zentralen Wohngebiet zu zu ziehen.

Long Story short, wir ziehen in den Neubau. Wenn man es sich leisten kann, und das solltest du auch mit deinem Gehalt können, dann nutze die Gelegenheit, wenn sie sich bietet. In Zukunft wird (guter) Wohnraum immer knapper. Unsere Wohnung ist mit die "jüngste" Wohnung in der Stadt und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben. Aktuell sind im Stadtgebiet keine weiteren Mehrfamilienhäuser im Bau und geplante Projekte stocken. Schon seit etlichen Jahren wollte man auf einem alten Industriegelände ein neues Stadtviertel mit um die 100 Wohnungen bauen, aber immer wieder springen die Investoren ab, etc. Und bei den aktuellen Bau- und Finanzierungskosten wird man so schnell auch niemanden finden.

Schon bei uns war es keine Selbstverständlichkeit, dass wir die Wohnung bekommen. Der Vermieter hat Freitag Mittag die Anzeige hochgeladen und übers Wochenende Dutzende Anrufe von Interessenten bekommen. Am Montag war ein Besichtigungstag und Abends hat er schon die Entscheidung getroffen. Letztendlich sind alle anderen Bewerber leer ausgegangen. Wenn dir also eine Wohnung angeboten wird, dann ist sich auch der Vermieter sicher, dass du dir die Wohnung leisten kannst. Denn das ist letztendlich ja eines der Hauptkriterien auf das er schaut.

PS: Wir wohnen in einer Stadt mit ca. 20k Einwohner in der Metropolregion Nürnberg. Daher sind die Wohnungsmieten relativ human. In München wäre eine solche Wohnung wahrscheinlich nicht für unter 3.000€ zu haben.
 
Die Entscheidung ob oder ob nicht, wirst du wahrscheinlich schon getroffen haben. Ich hoffe, du hast die Wohnung genommen, da für einen relativ niedrigeren Aufpreis augenscheinlich eine deutlich bessere Wohnung bekommst. Aber falls du dich nicht für die Wohnung entschlossen hast, dann anbei meine Sichtweise bzw. Story der Wohnungssuche.

Meine Frau und Ich leben aktuell noch in einer ähnlichen Wohnung. 61m² in einem älteren Mehrfamilienhaus (Baujahr Mitte der 1950er). Die Außenwände sind natürlich dementsprechend (nicht) gedämmt. Die Fenster wurden 1990 getauscht und es zieht. Ich persönlich kenne ich ja nicht aus, aber Nachbarn, die beim Einbau schon in der Wohnung lebten, sind der Meinung, dass beim Einbau schon gepfuscht wurde. Jedenfalls ist es schwer im Winter die Wohnung richtig warm zu bekommen bzw. merkt man den Windzug. Hellhörig ist es auch. Wenn die Nachbarn staubsaugen, etwas lauter reden, etc hört man es. Die Lage der Wohnung ist eigentlich nicht schlecht, am Stadtrand in einem Wohngebiet. Allerdings wohnen wir an einer Durchgangsstraße und natürlich hört man auch den Verkehr. Zur Südseite haben wir einen Balkon, auf dem man im Sommer gegrillt wird. Davor erstreckt sich eine schöne große Rasenfläche, die man theoretisch nutzen könnte. Da außenrum allerdings diverse Mehrfamilienhäuser stehen, ist man praktisch unter ständiger Beobachtung. Die Raume sind echt schlecht bzw. altmodisch geschnitten, sodass viel Raum verloren geht. Die nachträgliche installierten Heizkörper mit außenliegenden Gasleitungen nehmen nochmal Platz bzw. Möglichkeiten die Räume individueller einzurichten.
Der Vorteil: Die Wohnung kostet 400€ Warmmiete + ca. 100€ Heizkosten. Je härter der Winter, desto teurer wird es natürlich. 2022 hatten wir mit relativ milden Temperaten und sparsamen Heizverhalten ca. 115kwh/m² verbraucht. In strengen Wintern waren es aber auch schon gerne mal an die 160 kwh/m². Und das, obwohl wir Vollzeit arbeiten und tagsüber die Heizung auf Sparflamme läuft.

Wir waren auf Wohnungssuche, da wir einfach eine größere Wohnung wollten. Wir haben in einem benachbarten Mehrfamilienhaus (selber Vermieter, städtische Wohngesellschaft) eine Wohnung angeboten bekommen mit 70m³. Die Wohnung ist bzw. wird renoviert und das Bad modernisiert. Die Wohnung ist im "Erdgeschoss", allerdings nicht ebenerdig. Vom Balkon kann man aber direkt in den Garten und man hat an dieser Stelle sogar ein kleines privates Eckchen, dass von den anderen Häusern nicht so einsehbar ist. Preislich möchte man 600€ Warmmiete; die Heizkosten schätze Ich auf ca. 150€. ("Schlechtere" Ausrichtung der Wohnung + Kälte kommt von den darunterliegenden Kellerräumen + tendenziell etwas schlechtere Bausubstanz, dass das Haus schon Anfang der 1950er erbaut wurde. Auch von den Nachbarn, die dort leben, weiß Ich dass der Verbrauch dort höher ist). Generell hätten wir das selbe wie jetzt, nur eben etwas größer.

Dann hatten wir Glück - anders kann man es kaum nennen. Bei uns in der Stadt, relativ zentral, aber in einem ruhigen Wohngebiet neben dem Friedhof, wurden in den letzten Jahren neue Mehrfamilienhäuser gebaut. Das letzte Haus ist gerade in der Fertigstellung bzw. sind die Wohnungen schon fertig und es wird nur noch der Außenbereich gemacht. Die Wohnungen waren allesamt schon lange im Voraus vermietet. Allerdings ist nun kurzfristig eine freigeworden, da Mieter aufgrund "familiärer Änderungen" doch nicht einziehen werden. Die Wohnung hat 86m³, Erdgeschoss ebenerdig mit großer Terrasse und ausreichend großem Gartenanteil. KfW55-Standard, mit Fußbodenheizung, automatische Be- und Entlüftung, elektrische Jalousien, moderne Raumaufteilung, dichten Fenstern ;-), etc. Es liegt zwar auch an einer Durchgangsstraße, aber man hört nichts und die Terrasse ist hinten raus, sodass es auch dort relativ ruhig ist. Preislich liegt die Wohnung bei 830€ kalt + 170€ Nebenkostenvorauszahlung inkl. Heizkosten, wobei lt. Vermieter die Heizkosten schon großzügig mit inkludiert worden sind.

Nun stellte sich für uns die Frage:
1. Für ca. 500€ in unserer Wohnung bleiben.
2. Für ca. 750€ nebenan in eine nur etwas größere Wohnung ziehen
3. Für ca. 1.000€ in eine noch größere Neubauwohnung inkl. Terrasse und Garten in einem bevorzugten und zentralen Wohngebiet zu zu ziehen.

Long Story short, wir ziehen in den Neubau. Wenn man es sich leisten kann, und das solltest du auch mit deinem Gehalt können, dann nutze die Gelegenheit, wenn sie sich bietet. In Zukunft wird (guter) Wohnraum immer knapper. Unsere Wohnung ist mit die "jüngste" Wohnung in der Stadt und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben. Aktuell sind im Stadtgebiet keine weiteren Mehrfamilienhäuser im Bau und geplante Projekte stocken. Schon seit etlichen Jahren wollte man auf einem alten Industriegelände ein neues Stadtviertel mit um die 100 Wohnungen bauen, aber immer wieder springen die Investoren ab, etc. Und bei den aktuellen Bau- und Finanzierungskosten wird man so schnell auch niemanden finden.

Schon bei uns war es keine Selbstverständlichkeit, dass wir die Wohnung bekommen. Der Vermieter hat Freitag Mittag die Anzeige hochgeladen und übers Wochenende Dutzende Anrufe von Interessenten bekommen. Am Montag war ein Besichtigungstag und Abends hat er schon die Entscheidung getroffen. Letztendlich sind alle anderen Bewerber leer ausgegangen. Wenn dir also eine Wohnung angeboten wird, dann ist sich auch der Vermieter sicher, dass du dir die Wohnung leisten kannst. Denn das ist letztendlich ja eines der Hauptkriterien auf das er schaut.

PS: Wir wohnen in einer Stadt mit ca. 20k Einwohner in der Metropolregion Nürnberg. Daher sind die Wohnungsmieten relativ human. In München wäre eine solche Wohnung wahrscheinlich nicht für unter 3.000€ zu haben.


Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und den Einblick in Deine persönliche Situation.

Ich habe die Wohnung mittlerweile genommen bzw. den Mietvertrag unterschrieben. Einzug ist zum 15.06.

Natürlich hat auch die Wohnung 1-2 kleinere Mängel, allerdings muss man in der heutigen Zeit auch erstmal eine seinen Ansprüchen entsprechende Wohnung finden und dann auch noch den Zuschlag erhalten - schwieriger denn je.

Mittlerweile freue ich mich, dass ich, wenn ich die Schritte und Gespräche der Nachbarn über mir höre, weiß, dass das in 4 Wochen ein Ende hat.

Ich hatte mir zwar gesagt, dass wenn ich umziehe, eine 3 ZKB beziehen werde, allerdings ist diese auch schwierig zu finden und die neue Wohnung ist an sich echt schön. Der ca. 20 qm große Balkon ist natürlich das Highlight - die vorhandene Einbauküche ist auch echt schön. Ich bin gespannt!
 
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und den Einblick in Deine persönliche Situation.

Ich habe die Wohnung mittlerweile genommen bzw. den Mietvertrag unterschrieben. Einzug ist zum 15.06.

Natürlich hat auch die Wohnung 1-2 kleinere Mängel, allerdings muss man in der heutigen Zeit auch erstmal eine seinen Ansprüchen entsprechende Wohnung finden und dann auch noch den Zuschlag erhalten - schwieriger denn je.

Mittlerweile freue ich mich, dass ich, wenn ich die Schritte und Gespräche der Nachbarn über mir höre, weiß, dass das in 4 Wochen ein Ende hat.

Ich hatte mir zwar gesagt, dass wenn ich umziehe, eine 3 ZKB beziehen werde, allerdings ist diese auch schwierig zu finden und die neue Wohnung ist an sich echt schön. Der ca. 20 qm große Balkon ist natürlich das Highlight - die vorhandene Einbauküche ist auch echt schön. Ich bin gespannt!
Alles Gute zum Einzug!
 
wie kann mit 3k netto überhaupt auf die Idee kommen zu fragen ob man ne bessere Wohnung für 900 nehmen soll..
Naja, wir wissen ja nicht, was der TE sonst noch für Ausgaben hat oder wofür er spart?!?

Lieber TE: Erstmal Glückwunsch zur neuen Wohnung.
Möchtest du nicht auch irgendwann Wohneigentum haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Entscheidung ist ja gefallen, drum geht es höchstens noch um Nach-Gedanken.
Bei 90% Homeoffice ist es nicht nur eine Wohnung sondern es ist fast "alles". dazu kommt, dass du Leistung bringen sollst, aber nicht durch Feten abgelenkt werden willst.
Noch dazu kommt die Lohnsteuergeschichte, die nicht nur Entfernungskilometer sondern auch HO-Tage kennt. Da relativiert sich so einiges.
Am Ende kannst Du die Garage noch vermieten, wenn die Einnahmen höher sind als ein Wertverlust des KFZ, solange es da drin steht?


In Bezug auf "unfassbar viel Geld" hast Du aber Recht.

Du hast halt nur eine begrenzte Lebensarbeitszeit, in der Du in jungen Jahren aufbauen musst, was Du später genießen kannst.
Daher kann man nicht so rechnen, dass nach der Miete am Monatsende "noch was zum Essen übrig bleibt", weil man mit weniger Aufwand gleich Hartz 4 machen könnte um genau so schnell älter zu werden.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
B Autoverkauf ja oder nein? Finanzen 17

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben