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Umgang mit Menschen mit Borderline Störung

Faust

Aktives Mitglied
Hallo,

die Überschrift sagt es eigentlich schon aus, ich bräuchte ein paar Tipps im Umgang mit Menschen die unter BPS leiden. Ich schreibe jetzt seit längerem mit jemanden der eben dieses Problem hat und wir sind eigentlich auf einer Wellenlänge, was vor allem durch unsere ähnlichen Ansichten im Bereich der Philosophie begründet ist, hier liegt aber auch genau mein Problem, denn meine Ansichten sind nicht immer sehr positiv (bspw. wonach streben wir) Jetzt frage ich mich, ob meine Ansichten jemanden mit BPS nicht noch mehr runterziehen können als eine "gesunde" Person. Ich habe einfach Sorge, dass ich das ganze noch verschlimmer und unsere Gespräche sich nicht positiv auf das Gemüt der Person ausüben. Wäre diesbezüglich über Anregung oder Erklärungen sehr erfreut, da ich mich zwar was eingelesen habe zu der Problematik, aber diesbezüglich werde ich nicht wirklich fündig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte erst heute wieder ein Gespräch, da ich auch die Diagnose habe und kein BL bin, sondern mittlerweile 2 and. Diagnosen, die besser auf mich zu treffen.
Also wäre erst mal ab zu checken, ob die Person wirklich eine BL hat und dann ist es so, dass nicht jeder gleich ist.
PTBS hat z.B. sehr ähnlich gelagerte Probleme, wie die BL Patienten.
BL sind Grenzgänger sagt man Umgangssprachlich mit schnell wechselnden Partnern etc...
Aber das wissen die BL bestimmt noch besser.😉
 
Es ist gesichert, dass mein Gesprächspartner Borderline hat. Er ist seit längerer Zeit deshalb in Behandlung und geht damit auch sehr offen mit um. 🙂 Ich verstehe nicht ganz wie man da differenzieren muß? ^^
 
Eine Traumaexpertin sagte mal: Hört auf, die Menschen einzuklassifihzieren. Die meisten mit Störungen haben irgenwas erlebt, wodurch sie so reagieren lernten, wie sie reagieren.

Das herauszubekommen, dem entgegenzuwirken, da Hilfe zu sein, ohne denjenigen zu bedrängen . . .


Ein paar hilflose Sätze, aber immerhin zwei sinds geworden. Er oder sie ist trotz allem Mensch, nie vergessen.

Gruß

Sigi
 
"Hört auf, die Menschen einzuklassifihzieren. Die meisten mit Störungen haben irgenwas erlebt, wodurch sie so reagieren lernten, wie sie reagieren."
"Er oder sie ist trotz allem Mensch, nie vergessen."

Das vergesse ich doch gar nicht, aber ich trage Sorge, dass Dinge die ich sage anders - bzw. negativer aufgefasst werden, wenn jemand eine seelische Erkrankung hat. Ich bewerte die Person ja deshalb nicht schlechter oder besser, ich will einfach nur wissen, ob ich was falsch machen kann! *grml*
 
Faust, war ja nicht bös gemeint, war hat das was mir grad so einfiel.

Was man wohl falsch machen könnte ist, auf die Sprunghaftigkeit, die vielelicht auch manchmal rüberkommt, als springe jemand einem ins Gesicht, mit Verlassen zu reagieren, was nur allzu verständlich wäre.

Dann mal Gute Nacht.

Sigi
 
Ja klar darf man niemanden klassifizieren, das kam wohl etwas verkehrt rüber.
Der Gegenüber muss halt merken, wenn du z.b. total anderer Ansicht bist, dass du die Person NIE persönlich an greifst, denn das ist bei Personen mit seelisch. Erkrankungen leider der Fall, dass sie sich pers. sehr schnell angegriffen fühlen.
Das geht beim telefonieren besser, da entstehen die Probleme nicht so häufig.
Ich bin eh ein Verfechter von pers. Kontakt und nicht nur über das Netz durch Mails schreiben....
Denn da passiert es auch bei "Gesunden" dass man sich schneller in die Haare kommt...😉
 
hallo faust , a bissel kann ich dir über die krankheit borderline erzählen . es sind meist menschen die in ihrer kindheit scheisse durchgemacht haben z.b. vernachlässigt worden , sexueller mißbrauch , schläge u.s.w. bekommen haben . spreche aus erfahrung bin auch borderliner . wenn ich mal nicht weiter weiss schneide ich mich in de arme oder verletzte mich anders . ich kann dir bloß schreiben was ich als borderliner hasse . 1. wenn mich einer anlügt , egal wie hart die wahrheit ist . die ist immer besser wie ne lüge .2. ja , schnell angegriffen fühle ich mich auch . 3.angst was falsch zu machen und die menschen zu entäuschen , die man mag . 4. wenn man einen mag , wie klette an den jenigen hängt und angst hat ihn wieder zu verlieren . 5. nicht mit sich selber klar kommen. das ist zwar bei den meisten menschen so ,aber bei den borderliner a bissel grasser . wie gesagt : meine erfahrung .sei wie immer , verstell dich und deine meinung nicht .tschau
 
Hallo Faust,

ich finde es prima, dass du dir da Gedanken machst, aber ich denke es reicht, wenn du dich von den Reaktionen deines Gegenübers nicht mit runter ziehen lässt.

Es ist wichtig immer offen und ehrlich alles anzusprechen, vielleicht kannst du ja auch offen ansprechen womit du bei deinem Gesprächspartner Probleme hast.

Man sagt "Borderliner" würden oft "schwarz-weiss" denken und keinerlei
Schattierungen zulassen.
Aber ich denke versuchen kann man es immer und wenn du bescheid weisst, dass dein Gegenüber sehr sensibel ist, ist es doch o.k.

DU solltest nur nicht darunter leiden unter eurer Beziehung.

Alles Gute für euch!

Marie
 
"ich finde es prima, dass du dir da Gedanken machst, aber ich denke es reicht, wenn du dich von den Reaktionen deines Gegenübers nicht mit runter ziehen lässt."

Nein du hast mich missverstanden 😉 Ich habe Angst mit meinen Gedanken die Person zu belasten. Wenn ich etwas negatives zum Gesprächsthema mache, oder einen Zweifel unterstütze (da ich der gleichen Meinung bin) dann frage ich mich ob dies auf einen "labilen" Menschen nicht ganz andere, heftigere Auswirkungen hat.

"Es ist wichtig immer offen und ehrlich alles anzusprechen, vielleicht kannst du ja auch offen ansprechen womit du bei deinem Gesprächspartner Probleme hast."

Ich habe diesen Zweifel schon geäußert und sie wurden bisher immer als nicht zutreffend abgetan und doch will ich mich versichern.

"Man sagt "Borderliner" würden oft "schwarz-weiss" denken und keinerlei Schattierungen zulassen.
Aber ich denke versuchen kann man es immer und wenn du bescheid weisst, dass dein Gegenüber sehr sensibel ist, ist es doch o.k."

Nun diesen Eindruck hatte ich bisher nicht, im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, dass die Krankheit eher den Horizont was Akzeptanz und Toleranz erweitert, dass man gerade deshalb nicht so schnell ein Urteil fällt über Menschen. Ich finde es übrigens mal am Rande bemerkt ziemlich widerlich wie manche Menschen mit "ungewohntem" umgehen.
 

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