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Umfrage: Arbeitszufriedenheit Open-Space Office

K.Sch

Neues Mitglied
[FONT=&quot]Hallo zusammen,
im Rahmen meiner Seminararbeit suche ich Teilnehmer für meine Studie über die Auswirkungen eines Open-Space Offices auf die Arbeitszufriedenheit.
Für die Auswertung möchte ich gerne beide Seiten beleuchten, also sind auch Teilnehmer ohne Erfahrungen in einem Open-Space Büros willkommen.
Die Umfrage dauert ca. 5 min.
Über eure Unterstützung würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Gerne könnte ihr eure Umfragen teilen, dann nehme ich teil 🙂[/FONT]

[FONT=&quot]https://ww2.unipark.de/uc/wwu-nueesch_SA_V_Alt/[/FONT]
 
Das wird in der Umfrage kurz erklärt. Damit sind anscheinend Arbeitsplätze in Großraumbüros, weitgehend ohne Trennwände gemeint. Allenfalls niedrige Stellwände und Pflanzen trennen die Arbeitsplätze voneinander.

Für mich wäre das ehrlich gesagt eher ein Alptraum. Ich sitze momentan in einem Viererbüro, und das ist schon anstrengend genug, weil man keine richtige Privatsphäre hat, und weil ständig irgendjemand telefoniert oder redet. Manchmal ist hier so ein Stimmengewirr, dass ich kaum einen geraden Satz schreiben kann, geschweige denn über einen komplizierten Sachverhalt nachdenken kann.
 
Hmm, eigentlich sind open-space-Arbeitsplätze noch ein bißchen anders als Großraumbüros. Der Unterschied ist die Weiträumigkeit. Die Flächen für die einzelnen Arbeitsplätze sind deutlich größer als z.b. in einem durchschnittlichen Büro. Der nächste Arbeitsplatz ist also deutlich weiter entfernt als üblicherweise der nächste Arbeitsplatz im Büro nebenan. Dadurch entsteht dann Weite und Ruhe. Da hört man das Telefonat der Kollegen nicht sehr deutlich. Dazu sind auch viel mehr schallschluckende Maßnahmen erforderlich als wir das bisher in so üblichen Büros kennen.
Zumindest in der Theorie ist das so.
Praktisch werden oft einfach nur die Wände rausgerissen und noch mehr Arbeitsplätze auf die gleiche Fläche gepreßt.

Ich hab auch mal in einem 4er Büro gesessen. Katastrophe. Viel zu laut und zu unruhig und zu eng. Genauso soll es eben nicht sein. Das macht krank.

Bei uns wird gerade ein Neubau geplant. Da wird es weitläufiges open-space statt wie bisher gequetschten Großraum, 4er und 2er Büros geben.
Sieht auf dem Plan erst mal sehr großzügig und gut aus. Und jeder - auch Vorstände und Geschäftsführer - sitzen Open Space.
Und in Kombi mit kompletter Freigabe der Anwesenheitszeiten d.h. 100 Prozent Gleitzeit und Home Office kann das gut klappen.
Bin mal sehr gespannt, wie das wird. Wenn's nicht klappt, kann man immer noch wieder kleine Bürozellen einbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird in der Umfrage kurz erklärt. Damit sind anscheinend Arbeitsplätze in Großraumbüros, weitgehend ohne Trennwände gemeint. Allenfalls niedrige Stellwände und Pflanzen trennen die Arbeitsplätze voneinander.

Danke. Ich wollte halt nicht mit der Umfrage starten, wenn ich noch nicht einmal weiß, worum es geht.
 
Open Space Büros kenne ich selber aus verschiedenen Firmen.

Es ist meist kein Großraumbüro, sondern es werden Maßnahmen getroffen um durch zB Stellwände Lärmschutz zu gewährleisten.
Man muss im Ergebnis aber sagen: Open Space ist nie mitarbeiterfreundlich. Es geht eigentlich IMMER nur darum, dass der Arbeitgeber Bürofläche und damit Kosten spart.

Insofern absolut richtig was birdonthewire schreibst "Praktisch werden oft einfach nur die Wände rausgerissen und noch mehr Arbeitsplätze auf die gleiche Fläche gepreßt. "

Das schlimme ist eben: Es ist derzeit der Trend und wird in vielen Firmen umgesetzt. Als leuchtendes Beispiel gelten dann US Softwarekonzerne wie Apple. Nur haben Apple und co eine ganz andere Arbeitskultur und selbst dort sind viele Mitarbeiter unzufrieden.

Es geht ja soweit, dass in manchen Firmen wie Voodafone Mitarbeiter nur noch einen Rollcontainer und einen Laptop haben. Sie müssen sich dann jeden Morgen wieder aufs neue einen freien Arbeitsplatz im Open Space suchen. Persönliche Atmosphhäre, eigene Bilder an der Wand, Privatsphäre -> Null.

Das ganze spart natürlich noch mehr Platz und Kosten, weil nur für 80% der Belegschaft Platz vorgehalten wird (der Rest ist krank, hat Urlaub etc.).

Open Space ist der gleiche Mist wie "flexible Arbeitszeiten", die als familienfreundlich verkauft werden. Ansich eine gute Idee, aber Flexibilität wird vom Mitarbeiter erwartet, dem du dann eben sagst "Sorry, wir haben vormittags keinen Platz im Open Space, du musst deswegen von 13 bis 21 Uhr arbeiten"
 
Das blöde ist, dass einem vom Arbeitgeber solche Ideen wie Open Space häufig als tolles neues Feature verkauft werden, über das man sich gefälligst auch noch freuen soll.

Bei meinem Arbeitgeber gibt es zwar baulich bedingt "nur" die beschriebenen 4- bis 6-Personen-Büros, aber auch hier wird mantraartig betont, wie tolll diese Art von Büros für die Mitarbeiterkommunikation seien, und wir doch froh sein sollten über diesen Komfort. Angeblich würde man doch in kleineren Büros sowieso nur abgeschnitten von der Welt vereinsamen...
 

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