CupCoffie
Aktives Mitglied
Liebe Leute -
wie haltet Ihr es mit dem Weinen? Darüber möchte ich mal nachdenken, denn hier gibt es soviel Kummer - da wird doch bestimmt oft geweint, von Männlein wie Weiblein...
Ich halte es für eine Form der Seelen-Hygiene.
Wenn man zuviel aushalten muß, fließt man über.
Es ist Druck- und Streßabbau (in den Tränen hat man ja auch Stresshormone gefunden).
Wenn man so richtig aus der siebten Sohle heraus geweint hat (feste, mit Tränen, Schluchzen und allem, was dazu gehört), fühlt man sich hinterher einfach gut. Wie aufgeräumt.
Leer und gestärkt - so erlebe ich es jedenfalls.
Mit klaren, nicht verschwollenen Augen. Verschwollene Augen bedeuten oft, dass nicht alles raus ist!
Weinen macht andere oft hilflos - besonders Männer können das Weinen anderer oft schlecht aushalten und wollen es schnell stoppen.
Der Irrtum ist, dass Menschen meinen, wenn das Weinen zu Ende ist, sei die Trauer zu Ende - Quatsch! Der Ausdruck der Trauer wird gestoppt, und die Trauer bleibt bestehen und wird nach innen gerichtet, wo sie schadet.
Weinen ist nicht gleich Trauer, sondern nur die Trauerentlastung!
Ich möchte, wenn ich weine, einfach nur gehalten werden. Stumm. Niemand soll fragen, niemand soll mich zuquatschen. Der andere muss nicht mal wissen, warum ich weine - er/sie soll mich einfach nur halten und begleiten. Wenn alles raus ist, erzähle ich dann schon, um was es geht - vorher sehe ich sowieso nicht klar.
Ich unterstütze Menschen sogar, weiterzuweinen, wenn die sich stoppen wollen!
Solange einer weint, tröste ich ihn nicht und will auch nicht getröstet werden, solange heißt Trösten nämlich Abwürgen!
Nach dem Weinen mag ich gerne Tröstendes, Aufbauendes hören. Danach!
Meine Fragen:
- Weint Ihr - und wie erlebt Ihr das dann?
- Was wünscht Ihr Euch, wie man mit Eurem Weinen umgehen soll?
- Was hilft Euch, was hindert und stört Euch?
wie haltet Ihr es mit dem Weinen? Darüber möchte ich mal nachdenken, denn hier gibt es soviel Kummer - da wird doch bestimmt oft geweint, von Männlein wie Weiblein...
Ich halte es für eine Form der Seelen-Hygiene.
Wenn man zuviel aushalten muß, fließt man über.
Es ist Druck- und Streßabbau (in den Tränen hat man ja auch Stresshormone gefunden).
Wenn man so richtig aus der siebten Sohle heraus geweint hat (feste, mit Tränen, Schluchzen und allem, was dazu gehört), fühlt man sich hinterher einfach gut. Wie aufgeräumt.
Leer und gestärkt - so erlebe ich es jedenfalls.
Mit klaren, nicht verschwollenen Augen. Verschwollene Augen bedeuten oft, dass nicht alles raus ist!
Weinen macht andere oft hilflos - besonders Männer können das Weinen anderer oft schlecht aushalten und wollen es schnell stoppen.
Der Irrtum ist, dass Menschen meinen, wenn das Weinen zu Ende ist, sei die Trauer zu Ende - Quatsch! Der Ausdruck der Trauer wird gestoppt, und die Trauer bleibt bestehen und wird nach innen gerichtet, wo sie schadet.
Weinen ist nicht gleich Trauer, sondern nur die Trauerentlastung!
Ich möchte, wenn ich weine, einfach nur gehalten werden. Stumm. Niemand soll fragen, niemand soll mich zuquatschen. Der andere muss nicht mal wissen, warum ich weine - er/sie soll mich einfach nur halten und begleiten. Wenn alles raus ist, erzähle ich dann schon, um was es geht - vorher sehe ich sowieso nicht klar.
Ich unterstütze Menschen sogar, weiterzuweinen, wenn die sich stoppen wollen!
Solange einer weint, tröste ich ihn nicht und will auch nicht getröstet werden, solange heißt Trösten nämlich Abwürgen!
Nach dem Weinen mag ich gerne Tröstendes, Aufbauendes hören. Danach!
Meine Fragen:
- Weint Ihr - und wie erlebt Ihr das dann?
- Was wünscht Ihr Euch, wie man mit Eurem Weinen umgehen soll?
- Was hilft Euch, was hindert und stört Euch?
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