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traurige wahrheit

hallo liebe leute

muss mal wieder hier schreiben da ich gedacht habe ich habe meine trauer im griff mein thema scheint leider nicht soviele zu interessieren da ich wenig antworten bekommen habe.
habe heute eine sms von meiner besten freundin auf dem handy gehabt sie hat mir mitgeteilt das ihr baby per kaiserschnitt da ist da sind sofort alte traurige erinnerungen hoch gekommen da ich meine kleine tochter auf den friedhof bringen musste mir standen sofort die tränen in den augen musste ganz ganz doll weinen. muss dazu sagen sie hat heute auch einen mädchen bekommen das schmerzt also noch viel mehr.
frage mich wann der schmerz aufhört bzw nachlassen tut könnte nur noch heulen
 
Hallo KleineKitty,

sein eigenes Kind zu verlieren ist das schrecklichste was einem passieren kann. Es tut mir sehr leid!

Hast Du mit Deiner Freundin mal gesprochen? Hast Du ihr deutlich zu verstehen gegeben das Du keine Nachricht von ihr möchtest wenn es soweit ist? Weißt Du, auch wenn es Deine beste Freundin ist, Du mußt sie nicht besuchen und das Du Dich im moment nicht mit ihr freuen kannst ist doch verständlich und wenn sie eine wirlich wahre Freundin ist wird sie das auch verstehen. Rede mit ihr! Und quäle Dich nicht selber.

Dein Schmerz sitzt tief, verständlich... Leider weiß ich nicht was ich Dir sagen soll, dafür gibt es keine Worte.

Doch vielleicht hilft Dir das schreiben hier, dann höre ich gerne zu.

Ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft!
 
Hallo KleineKitty,

sein eigenes Kind zu verlieren ist das schrecklichste was einem passieren kann. Es tut mir sehr leid!

Hast Du mit Deiner Freundin mal gesprochen? Hast Du ihr deutlich zu verstehen gegeben das Du keine Nachricht von ihr möchtest wenn es soweit ist? Weißt Du, auch wenn es Deine beste Freundin ist, Du mußt sie nicht besuchen und das Du Dich im moment nicht mit ihr freuen kannst ist doch verständlich und wenn sie eine wirlich wahre Freundin ist wird sie das auch verstehen. Rede mit ihr! Und quäle Dich nicht selber.

Dein Schmerz sitzt tief, verständlich... Leider weiß ich nicht was ich Dir sagen soll, dafür gibt es keine Worte.

Doch vielleicht hilft Dir das schreiben hier, dann höre ich gerne zu.

Ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft!







hallo

ich danke dir sehr für deine lieben worte aber ich weiß nicht mehr ob sie meine freundin ist weil sie hatte nur zu mir gesagt such dir hilfe war nicht mal da nicht mal auf der beerdigung
 
Hallo,

sie war nicht mal auf der Beerdigung? Warum nicht?
Meine Meinung: dann ist es keine Freundin! Du mußt den schwersten und schmerzhaftesten Weg Deines Leben gehen und sie läßt Dich alleine? No go!!! Finde ich! Oder gibt es eine einfache erklärung dafür?

In der Trauer sieht man erst wer wirklich zu einem steht, leider bleiben nicht viele übrig.

Doch ich wünsche Dir das Du ein paar liebe Menschen hast die zu Dir stehen und für Dich da sind! Und Dir halt geben.

Fühle Dich umarmt!
 
Liebe KleineKitty,

ich bin tief betroffen von dem was du schreibst. Auch mir fehlen die Worte, denn der Verlust des eigenen Kindes ist wohl das Schlimmste was einem Menschen passieren kann. Ich bin selber Mutter und ich glaube dass diese Angst, oder Befürchtung mal mehr, mal weniger immer präsent ist sein eigenes Kind zu verlieren.
Du hast es erlebt und mußt nun lernen damit klar kommen. Das Leben scheint so grausam zu sein und man fragt sich warum.

Und dann auch noch dieses unverständliche Verhalten deiner "Freundin"...

Vielleicht ist das ein Geschenk deines Kindes an dich, dass du durch seinen Tod zur Wahrheit finden kannst wer wirklich zu dir steht. Und dass du nun wirkliche Freunde finden kannst. Wobei dir bestimmt lieber gewesen wäre dein Kind zu behalten. Die Wege des Lebens sind für uns manchmal so unverständlich aber machen zu einem späteren Zeitpunkt gesehen immer Sinn.
Als meine Mutter starb habe ich es endlich geschafft mich aus einer total unguten Beziehung zu lösen, weil mir in der Trauer erst richtig bewußt wurde wie wenig ich von diesem Mann eigentlich geliebt wurde. Er war mir keine Stütze damals, sondern eher eine zusätzliche Last, die ich einfach nicht mehr tragen konnte.
Vor einer Woche habe ich nun auch meinen Vater verloren und ich weiß dass mein Leben sich nun auch in vielen Dingen verändern wird. Ich weiß noch nicht wohin es führen wird, denn der Schmerz ist noch zu groß.

Zum Glück habe ich Freunde, aber es sind wenige und auch sie haben kein leichtes Leben und ich möchte ihnen nicht zusätzlich zur Last fallen. Wobei ich mir nicht sicher bin ob ich eine Last für sie wäre. Ich glaube eher nicht, aber egal.

Ich habe im Laufe meines Lebens durch Schicksalschläge immer wieder erfahren wie wichtig es ist ein Netzwerk von Menschen um sich zu haben, die einem Halt und Unterstützung geben. Aber genauso wichtig ist es sich zu öffnen, damit man diesem Menschen auch die Gelegenheit geben kann in das eigene Leben zu treten. Oft sind es Menschen von denen man es am wenigsten erwartet. Und oft kamen diese Menschen erst nachdem ich mir in öffentlichen Hilfezentren Hilfe gesucht habe.

An diesem buddhistischen Spruch ist wirklich sehr viel dran: "Wer einen Schritt auf das Leben zu macht, dem kommt es in 1000 Schritten entgegen."

Dein Kind hat dir mit seinem Tod ein Geschenk gemacht, auf alle Fälle. Auch wenn es hart ist. Aber irgendwann wirst du erkennen was es für ein Geschenk ist. Es hat dir sozusagen einen Schubs gegeben damit du auf den Weg kommst, damit du der Mensch wirst der du wirklich bist. Falsche Freunde zeigen nur dass du ein falsches Selbst lebst, nicht du selbst bist. Dein Kind gibt dir die Möglichkeit zu wachsen. Und es ist nicht wirklich weg. Es ist um dich. Kinder handeln immer aus Liebe.

Ich arbeite mit Kindern, mit behinderten Kindern und Kindern die aus schwierigen Familienverhältnissen kommen. Ich habe in meiner Arbeit schon öfter erlebt wie Kinder verstorben sind, meistens an ihrer Krankheit oder Behinderung und wie schwer es für die Eltern war.

Fühle dich umarmt in dieser schweren Zeit...
 
Hi KleineKitty!
Wie geht es Dir denn jetzt?
Ich glaube es geht ein Leben lang nicht weg, dass es weh tut, wenn ein anderes Kind geboren wird. Aber ich glaube es wird leichter, wenn man das Gefühl öfter durchlebt hat, vor sieben Jahren war es jedenfalls schlimmer, als jetzt!
Du weißt, glaub ich, dass ich meine Tochter nicht verloren habe, aber sie ist behindert. Und mir tut es auch immer weh daran erinnert zu werden, was ich nicht "geschenkt" bekommen habe. Es verseht micht hoffentlich keiner falsch, ich gönne jedem von Herzen ein gesundes Kind. Aber es verletzt einen, das Glück nicht auch zu haben! Ich denke bei Dir ist das ähnlich, zudem noch die Trauer!

Hast Du denn mal mit anderen Eltern Kontakt aufgenommen, die ein Kind verloren haben?
In den Selbsthilfegruppen für Eltern behinderter Kinder gibt es auch immer Gruppen für Eltern mit "Sternenkindern". Manche sterben schon vor der Geburt, manche leben nur eine Stunde manche ein paar Jahre! Keiner versteht einen so gut, wie einer der das Selbe erlebt hat.

Ich habe auch ein paar "Freunde" verloren, die sich seltsam verhielten. Mein Rat: Hab nur Kontakt mit Menschen, die Dir gut tun. Hör auf Dich! Du spürst das! Und wenn die Menschen eine Beastung sind, weil sie Dir nicht gut tun, laß sie ziehen! Es gibt genug nette auf der Welt, mit denen man zuammen sein kann!

Ich wünsch Dir ganz viel Trost und helfende Worte!
Machs gut! Lumelly
 

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