Flyhighlittleangle2020
Neues Mitglied
Hallo, ich bin neu hier, 26 Jahre jung und führe eine Beziehung mit einem 18 Jahre älteren Mann. Aufgrund aktueller Ereignisse, habe ich mich dazu bewogen, naja besser gesagt, habe ich mich gezwungen, nun endlich den ersten Schritt in die hoffentlich richtige und glückliche Zukunft zu gehen. Meine G-Diagnosen sind PTBS-Typ-II und F32. In letzter Zeit geht es mir nicht sehr gut und meine Wesensveränderung stimmt auch meinen Partner, nicht gerade freudig. Wir streiten öfter, weil ich mich vor ihm verschließe. Eigentlich weiß er mehr, als alle anderen in meinem Leben. Er weiß 90% von all dem, was mir widerfahren ist, doch die letzten 10% weiß er nicht. Diese 10% habe ich mir geschworen, wird auch niemand jemals von mir erfahren, auch wenn das bedeutet, das ich dem ganzen ein Ende setze, bevor es jemand erfährt. Nun bin ich seit einigen Tagen am nachgrübeln, ob es nicht vielleicht besser wäre, ihm diese 10% zu offenbaren. Damit wäre nicht nur diese Beziehung vor dem sicheren Aus gerettet, sondern auch mein Gewissen erleichtert. Habt ihr einen Ratschlag was ich tun sollte ? Was ist wenn die Beziehung irgendwann doch in die Brüche geht, weil er mit meinen Krankheiten nicht klar kommt ? Was ist wenn er aufgrund der letzten 10% die Beziehung beendet, weil er damit nicht klar kommt ? Was ist wenn er mein Leben irgendwann mal gegen mich verwendet ? Ich bin echt verzweifelt. Ich kann nicht riskieren, dass meine -nicht unsere gemeinsame- Tochter (2) gefährdet wird. Doch was, wenn ich ihm diese 10% weiter vorenthalte ? Für wenige Momente, vielleicht ein paar Tage, kann ich ihn von dem Gedanken abbringen, alles über mich zu erfahren, aber auf Dauer wird es nicht funktionieren. Vielen Dank fürs lesen.