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Traumatas - Wie sage ich es meinem Partner ?

Was soll ich tun ?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    7
Hallo, ich bin neu hier, 26 Jahre jung und führe eine Beziehung mit einem 18 Jahre älteren Mann. Aufgrund aktueller Ereignisse, habe ich mich dazu bewogen, naja besser gesagt, habe ich mich gezwungen, nun endlich den ersten Schritt in die hoffentlich richtige und glückliche Zukunft zu gehen. Meine G-Diagnosen sind PTBS-Typ-II und F32. In letzter Zeit geht es mir nicht sehr gut und meine Wesensveränderung stimmt auch meinen Partner, nicht gerade freudig. Wir streiten öfter, weil ich mich vor ihm verschließe. Eigentlich weiß er mehr, als alle anderen in meinem Leben. Er weiß 90% von all dem, was mir widerfahren ist, doch die letzten 10% weiß er nicht. Diese 10% habe ich mir geschworen, wird auch niemand jemals von mir erfahren, auch wenn das bedeutet, das ich dem ganzen ein Ende setze, bevor es jemand erfährt. Nun bin ich seit einigen Tagen am nachgrübeln, ob es nicht vielleicht besser wäre, ihm diese 10% zu offenbaren. Damit wäre nicht nur diese Beziehung vor dem sicheren Aus gerettet, sondern auch mein Gewissen erleichtert. Habt ihr einen Ratschlag was ich tun sollte ? Was ist wenn die Beziehung irgendwann doch in die Brüche geht, weil er mit meinen Krankheiten nicht klar kommt ? Was ist wenn er aufgrund der letzten 10% die Beziehung beendet, weil er damit nicht klar kommt ? Was ist wenn er mein Leben irgendwann mal gegen mich verwendet ? Ich bin echt verzweifelt. Ich kann nicht riskieren, dass meine -nicht unsere gemeinsame- Tochter (2) gefährdet wird. Doch was, wenn ich ihm diese 10% weiter vorenthalte ? Für wenige Momente, vielleicht ein paar Tage, kann ich ihn von dem Gedanken abbringen, alles über mich zu erfahren, aber auf Dauer wird es nicht funktionieren. Vielen Dank fürs lesen.
 
Diese 10% habe ich mir geschworen, wird auch niemand jemals von mir erfahren, auch wenn das bedeutet, das ich dem ganzen ein Ende setze, bevor es jemand erfährt.
Blöd für deine Tochter.
Sieh es mal realistisch: Den Menschen um dich herum ist es ziemlich egal, was dir irgendwann passiert ist. Enge Freunde mag es kurz jucken, aber ansonsten kümmert sich jeder um den eigenen Suppentopf.
habe ich mich gezwungen, nun endlich den ersten Schritt in die hoffentlich richtige und glückliche Zukunft zu gehen.
Keine gute Idee. Eine Beziehung mit einem alten Mann, zu der du dich zwingen musst in der Hoffnung auf eine "glückliche Zukunft"?
Ich würde IHM nichts erzählen, sondern alles bei einer guten Psychotherapeutin auf den Tisch hauen.
Dein frischer Freund ist bald Legende. Du würdest dich unwohl fühlen, hättest du ihm "alles" gesagt. Die totale Offenlegung wird eure Beziehung nicht retten.
 
Ein Partner sollte niemals ein Therapeut für den anderen Partner sein. Das ist Gift für die Beziehung.

Arbeite deine Traumata in der Therapie auf.
Ich hoffe, du bist in Therapie?
Es reicht völlig, wenn dein Partner von deiner Erkrankung weiß und dass du daran arbeitest.
 
So sieht man die Welt mit K-PTBS, also das sind typische Gedanken finde ich.
Ich erkenne mich jedenfalls extrem darin wieder.

Der Partner ist Vermeidung würde meine alte Therapeutin sagen.
Schauen sie, dass sie bei sich bleiben und gehen sie nicht diese großen Schritte, von sich weg.

Wie geht es dir mitlerweile? Es reicht doch völlig es ihm zu sagen und dann abzuwarten wie es sich entwickelt.
 
Hallo, ich bin neu hier, 26 Jahre jung und führe eine Beziehung mit einem 18 Jahre älteren Mann. Aufgrund aktueller Ereignisse, habe ich mich dazu bewogen, naja besser gesagt, habe ich mich gezwungen, nun endlich den ersten Schritt in die hoffentlich richtige und glückliche Zukunft zu gehen. Meine G-Diagnosen sind PTBS-Typ-II und F32. In letzter Zeit geht es mir nicht sehr gut und meine Wesensveränderung stimmt auch meinen Partner, nicht gerade freudig. Wir streiten öfter, weil ich mich vor ihm verschließe. Eigentlich weiß er mehr, als alle anderen in meinem Leben. Er weiß 90% von all dem, was mir widerfahren ist, doch die letzten 10% weiß er nicht. Diese 10% habe ich mir geschworen, wird auch niemand jemals von mir erfahren, auch wenn das bedeutet, das ich dem ganzen ein Ende setze, bevor es jemand erfährt. Nun bin ich seit einigen Tagen am nachgrübeln, ob es nicht vielleicht besser wäre, ihm diese 10% zu offenbaren. Damit wäre nicht nur diese Beziehung vor dem sicheren Aus gerettet, sondern auch mein Gewissen erleichtert. Habt ihr einen Ratschlag was ich tun sollte ? Was ist wenn die Beziehung irgendwann doch in die Brüche geht, weil er mit meinen Krankheiten nicht klar kommt ? Was ist wenn er aufgrund der letzten 10% die Beziehung beendet, weil er damit nicht klar kommt ? Was ist wenn er mein Leben irgendwann mal gegen mich verwendet ? Ich bin echt verzweifelt. Ich kann nicht riskieren, dass meine -nicht unsere gemeinsame- Tochter (2) gefährdet wird. Doch was, wenn ich ihm diese 10% weiter vorenthalte ? Für wenige Momente, vielleicht ein paar Tage, kann ich ihn von dem Gedanken abbringen, alles über mich zu erfahren, aber auf Dauer wird es nicht funktionieren. Vielen Dank fürs lesen.

Ehrlich gesagt würde ich die 10% nicht erzählen. Zieh dich ein bisschen zurück, das muss er als der Gefestigtere von euch beiden abkönnen.

Drängt er dich denn, ihm was zu erzählen? Warum sollte er das gegen dich verwenden?

Wie gesagt, du solltest Grenzen setzen und er sollte soviel Verständnis für dich aufbringen.
 
Manchmal haben Partner unterschiedliche Ansichten dazu, was zukünftig wichtig ist.

Wenn er zu Dir hält und sich das von damals in der Beziehung nicht wiederholt, kann man es übergehen und später noch mal aufgreifen. Wenn die Situation es erfordert.
 
Eigentlich weiß er mehr, als alle anderen in meinem Leben. Er weiß 90% von all dem, was mir widerfahren ist, doch die letzten 10% weiß er nicht. Diese 10% habe ich mir geschworen, wird auch niemand jemals von mir erfahren, auch wenn das bedeutet, das ich dem ganzen ein Ende setze, bevor es jemand erfährt. Nun bin ich seit einigen Tagen am nachgrübeln, ob es nicht vielleicht besser wäre, ihm diese 10% zu offenbaren. Damit wäre nicht nur diese Beziehung vor dem sicheren Aus gerettet, sondern auch mein Gewissen erleichtert.
Da keiner weiß, was diese 10 % sind bzw. in welche Richtung sie gehen, ist es echt schwer dazu etwas zu sagen. Du solltest dir von der Offenbarung dieser 10 % aber nicht versprechen, das sie deine Beziehung vor dem Aus rettet. Trotzdem rate ich dir dazu, dich ihm anzuvertrauen, wenn du das Gefühl hast, dass es dir hilft.

Was mich etwas stutzig macht sind deine Beweggründe, Beziehung vor dem Aus retten und um dein Gewissen zu erleichtern. Oder hast dich nur falsch ausgedrückt?
 
Was mich etwas stutzig macht sind deine Beweggründe, Beziehung vor dem Aus retten und um dein Gewissen zu erleichtern. Oder hast dich nur falsch ausgedrückt?
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Ich meine das in Verbindung mit den 10% erzählen. Ich würde meine Beziehung zum einen retten, weil er sich somit sicher ist, dass ich ihm wirklich zu 100% Blind vertraue und zum anderen, würde ich mein Gewissen erleichern, dass es endlich raus ist und ich zumindest einmal in meinem Leben über diese 10% gesprochen habe.
 

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